Cover-Bild Schokoladenblut
34,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 03.06.2026
  • ISBN: 9783455021721
Radka Denemarková

Schokoladenblut

Roman
Eva Profousová (Übersetzer)

Mitte des 19. Jahrhunderts sitzt die Schriftstellerin Božena Němcová in ihrer kleinen Schreibstube und verfasst mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, konnte sich den Zwängen der Konventionen widersetzen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet J.D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig-braunen Rohstoff. In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Radka Denemarková auf fulminante Weise die Geschichte des 19. Jahrhunderts und seiner Protagonisten: weltumspannend, hochaktuell, brillant.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

3 Persönlichkeiten des 19.Jahrhunderts

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George Sand lebt in Frankreich, John D.Rockefeller in den USA. Als dritte und wichtigste Hauptfigur ist die Schriftstellerin Bozena Nemkova dabei.
Das sind sehr unterschiedliche Charaktere.
Man folgt den ...

George Sand lebt in Frankreich, John D.Rockefeller in den USA. Als dritte und wichtigste Hauptfigur ist die Schriftstellerin Bozena Nemkova dabei.
Das sind sehr unterschiedliche Charaktere.
Man folgt den drei Figuren durch die Zeit. Die Autorin nutzt dazu eine Zugmetapher. Ein Zug, der durch die Zeit zuckelt.

Es ist ein episch angelegter Roman über das 19.Jahrhundert. trotz Länge und Komplexität ist der Roman gut lesbar. Der Text hat viele Details und Wortwitz. Radka Denemarkova achtet auf Leichtheit bei gleichzeitig gesellschaftsrelevanten Themen, die auch unsere Zeit ansprechen, z.B. Feminismus, Emanzipation, Selbstbestimmung, Femizide.

Kritisch könnte man anmerken, dass viele Themen von der Autorin selbst diskutiert werden, ohne das sie konkret in der Handlung gezeigt werden.
Aber es bleibt noch genug übrig und das Buch ist eine lesenswerte Lektüre.