Cover-Bild Lost Place Eifel
Band 12 der Reihe "Herbie Feldmann"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: KBV
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 15.10.2025
  • ISBN: 9783954416868
Ralf Kramp

Lost Place Eifel

Eifelkrimi
Ein Männlein stirbt im Walde …
Herbie Feldmanns 12. Fall

Das sieht nach einem leichten Job aus, den ihm Tante Hettie aufs Auge gedrückt hat: Herbie soll die Beschilderung eines neuen Wanderwegs übernehmen. Doch schon bald bewahrheiten sich die düsteren Prophezeiungen seines Begleiters Julius, und er irrt orientierungslos durch den Eifelwald. Ein Glück für den angeschossenen Fremden, dem er an einem See das Leben rettet. Von da an ist nichts mehr wie zuvor, denn Bernd »Bermuda« Muckendahl, der vor vierzig Jahren aus der Eifel floh und in Hamburg zum Kiez-König wurde, überschüttet ihn aus Dank mit Geschenken.
Vor allem aber spannt er Herbie bei der Suche nach dem Schützen ein, der ihn umbringen wollte. Im Handumdrehen verstricken sich Herbie und Julius in eine wilde Geschichte um eine alte Gärtnerei, eine Truppe Lost-Place-Sucher und eine böse, alte Geschichte, die noch nicht zu Ende erzählt ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2025

Bermuda und seine Vergangenheit

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Diese Krimikommödie von Ralf Kramp ist ein weiterer Fall für Herbert „Herbie“ Feldmann und seinem alter Ego Julius in der Eifel. Es ist ein Eifelkrimi mit viel Humor und einigen kriminalistischen Rätseln. ...

Diese Krimikommödie von Ralf Kramp ist ein weiterer Fall für Herbert „Herbie“ Feldmann und seinem alter Ego Julius in der Eifel. Es ist ein Eifelkrimi mit viel Humor und einigen kriminalistischen Rätseln. Dieses Mal mit an Bord: die Hamburger Gang mit Bermuda, Max und Mustermann.

Herbie wurde zu einer Arbeit verdonnert, die ihm eigentlich ein Greuel ist. Aber wenn Tante Hettie befiehlt, dann gibt es kein Drücken. Er soll für den Major a.D. erinen Wanderweg beschildern. Der hat einen neuen Wanderweg von einem Kohlemeiler zum anderen in der Eifel entwickelt und will damit in die Wander-Medien. Selbst eine bekannte Wander-Autorin hat sich zur Eröffnung beim Major angekündigt.

Doch wie es so oft ist: Es kommt anders als gedacht. Denn während Herbie zusammen mit Julius durch die verschlungenen Eifelwege irrt, hört er plötzlich Schüsse, und dann auch Hilferufe. Er lässt die Schilder Schilder sein und macht sich auf die Suche nach dem, der da um Hilfe gerufen hat. Er findet einen Mann, der an der rechten Schulter angeschossen wurde. Der Mann stellt sich als Bermuda vor und ist hocherfreut über die Hilfe. Kumpelhaft bittet er Herbie sofort um Hilfe bei der Suche nach dem Schützen.

Ohne die Schilder tatsächlich zu vergessen, ist er bemüht, seinen neuen Freund aus Hamburg zu unterstützen. Mühelos überlässt der ihm das Fahren des gelben Lamborghinis. Außerdem soll Herbie Hilfe holen, aber keinesfalls dabei die Polizei rufen. Es wird alles ein bisschen chaotisch für Herbert. Er wundert sich aber dann doch, dass offenbar alle Welt hier den Touristen aus Hamburg kennt. Da ihm Tante Hettie und auch der Majort ständig auf den Senkel geh3en, schafft Bermuda Abhilfe: Seine beiden Bodygards, die inzwischen ebenfalls aus Hamburg sind, werden beauftragt, den Wanderweg weiter mit den Schildern auszustatten. Somit kann sich Gerbie ganz der Suche nach dem Schützen widmen.

Ralf Kramp hat in dieser Eifelkrimi-Reihe mit diesem ungewöhnlichen Ermittlerpaar eine amüsante Art entdeckt, besondere Situationskomik und überraschende Dialoge zu erzeugen. Die Gedanken der Hauptfigur Herbie hat der Autor in eine imaginäre Figur namens Julius transferiert. Nur Herbie ist in der Lage, Julius zu sehen und mit ihm zu kommunizieren. Oftmals gibt Julius ihm ordentlich Feuer. Nur wenige sind über Julius informiert, sodass viele einen Herbie Feldmann mit zahlreichen Selbstgesprächen erleben.

Das bunte Ensemble aus skurrilen und lebensfrohen Charakteren bildet eine aufregende Truppe, die der humorvolle Autor für diesen Roman ins Leben gerufen hat. Jede Figur ist auf ihre Weise einzigartig und charmant, und keine gleicht der anderen. Zudem sorgt jede Figur immer wieder für überraschende Wendungen in ihrem Wesen. Leider kann ich nicht näher auf diese Wendungen eingehen, da sie äußerst amüsant sind und ich sonst spoilern würde, was das Lesevergnügen beeinträchtigen könnte. Taucht ein in die Geschichte, und ihr werdet verstehen, was ich meine.

Die humorvollen Dialoge sorgen dafür, dass man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss und mit Freude von Seite zu Seite blättert. Gleichzeitig entführt die Geschichte den Leser in die malerische Berglandschaft der Eifel. Wer nach dem Lesen des Romans nicht den Wunsch hat, dort einmal Urlaub zu verbringen, könnte überlegen, das Buch noch einmal zu lesen. Es macht auf jeden Fall Spaß. Die spannende Krimihandlung erinnert an die charmanten Cosy-Crime-Romane.

„Lost Place Eifel“ begeistert mit einem ungewöhnlichen Ermittlerpaar, das die Leser auf eine spannende Suche nach Tätern mitnimmt. Die Reise in die faszinierende Eifel und ihre Lost Places ist nicht nur fesselnd, sondern bietet auch einen interessanten Einblick in die Region. Besonders hervorzuheben ist die humorvolle Unterstützung durch die Hamburger Kollegen, die für gelungene Leichtigkeit sorgt. Dieses Buch ist ein Muss für alle Krimifans und Reisende, die das Außergewöhnliche lieben. Ein authentisches Leseerlebnis, das sowohl Spannung als auch Empathie weckt!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025

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