Vanessas Gefühle
Was hat mich zu diesem Buch greifen lassen?
Sowohl das ausdrucksstarke Coverbild als auch der Titel haben mich sofort angesprochen, vor allem jedoch der Disclaimer, der es anpreist für alle Frauen, die ...
Was hat mich zu diesem Buch greifen lassen?
Sowohl das ausdrucksstarke Coverbild als auch der Titel haben mich sofort angesprochen, vor allem jedoch der Disclaimer, der es anpreist für alle Frauen, die denken, sie wären allein mit ihren Gefühlen.
Was habe ich bekommen?
Zunächst einmal die Überraschung, dass es sich um ein Sachbuch und keinen Roman handelt. Und dann die Überraschung, dass es sich um kein Sachbuch, sondern im Grunde genommen die persönliche Welt und Sicht der Autorin handelt.
Ich kannte Vanessa Sielmann und ihren Blog vorher nicht und wurde nun Kapitel für Kapitel in ihre ganz eigenen Erfahrungen geworfen. Die Themen sind dabei breit gefächert von Intimität über Selfcare zu Sozialängsten und Selbstzweifeln. Der Sound klingt definitiv nicht nach Sachbuch, sondern so stelle ich mir Vanessa beim Erzählen in vertrauter Runde vor.
Bin ich zufrieden?
Es ist, wie gesagt, kein Sachbuch, sondern eher ein Lebensbericht. Ehrlich gesagt hätte ich mir ein bisschen weniger Persönliches und mehr Universelles gewünscht. Manches habe ich tatsächlich wiedererkannt und habe mich darin gefunden. Diese Stellen fand ich stark und hätte gerne noch mehr davon gelesen. Denn genau diese Passagen haben in mir das titelgebende Gefühl erweckt und mich genau diese starke Verbundenheit spüren lassen.
Sonst noch was?
Kurze Info an Vanessa: Orchideen passieren einem wirklich. Irgendwann hat man sie!