Cover-Bild Der Raum, der bleibt
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 28.07.2026
  • ISBN: 9783312014675
Harry Kämmerer

Der Raum, der bleibt

Roman | Die berührende Geschichte einer Familie im Südtirol des 20. Jahrhunderts | Aufbauend auf einem wahren Schicksal und historischen Dokumenten

Wenn Eltern gehen, gerät das eigene Leben auf den Prüfstand 

Als Anton Nero stirbt, hinterlässt er eine erfolgreiche Druckerei, seine Familie jedoch steht vor einer großen Lücke. Bald wird Antons Sohn Thomas bewusst, dass der Vater mehr war als der zupackende Geschäftsmann, der aus dem Nichts ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat. Dann stößt Thomas auf die Kriegstagebücher des Vaters und taucht ein in die Biografie eines Menschen inmitten der wechselvollen Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert, als die Region zum Spielball zwischen dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschen Reich wurde. Auf den Spuren des Vaters lernt Thomas immer mehr über sich selbst, und seine eigene Rolle, als Sohn, Bruder, Ehemann, Vater. 
Harry Kämmerer erzählt in seinem neuen Roman ein Stück europäische Geschichte, die vertrauensvoll in die Zukunft blickt.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei DaveSp91 in einem Regal.
  • DaveSp91 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2026

Was bleibt von einem Menschen, wenn er geht?

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Was bleibt von einem Menschen, wenn er geht? Diese Frage steht im Mittelpunkt von "Der Raum, der bleibt", ein bewegender Roman über Verlust, Familie, Erinnerung und die Suche nach der eigenen Identität.

Als ...

Was bleibt von einem Menschen, wenn er geht? Diese Frage steht im Mittelpunkt von "Der Raum, der bleibt", ein bewegender Roman über Verlust, Familie, Erinnerung und die Suche nach der eigenen Identität.

Als Anton Nero stirbt, hinterlässt er nicht nur eine erfolgreiche Druckerei, sondern vor allem eine Lücke in seiner Familie. Sein Sohn Thomas glaubt, seinen Vater zu kennen: einen zielstrebigen Geschäftsmann, der sich mit harter Arbeit etwas aufgebaut hat. Doch als Thomas auf die Kriegstagebücher seines Vaters stößt, beginnt eine Reise in eine Vergangenheit, die vieles verändert.

Die Aufzeichnungen öffnen den Blick auf einen Menschen, der weit mehr war als die Rolle, die er im Alltag eingenommen hat. Thomas entdeckt die Geschichte seines Vaters vor dem Hintergrund einer bewegten Zeit: Südtirol im 20. Jahrhundert, geprägt von politischen Umbrüchen, dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus. Dabei wird die Vergangenheit nicht nur zu einer Spurensuche nach Anton, sondern auch zu einer Auseinandersetzung mit Thomas selbst.

Besonders eindrucksvoll fand ich, wie der Roman zeigt, dass wir unsere Eltern oft nur aus einer bestimmten Perspektive kennen. Erst wenn sie nicht mehr da sind, beginnen wir manchmal, die vielen Facetten eines Lebens zu entdecken. Harry Kämmerer erzählt sehr feinfühlig davon, wie Erinnerungen, Erzählungen und unausgesprochene Dinge eine Familie prägen.

Die historische Ebene verleiht der Geschichte zusätzlich Tiefe. Die Schicksale einzelner Menschen werden mit der großen europäischen Geschichte verbunden, ohne dass der Roman dabei seine persönliche Ebene verliert. Im Mittelpunkt bleiben immer die Fragen nach Herkunft, Verantwortung und dem, was wir von früheren Generationen mitnehmen.

Thomas’ Entwicklung ist ruhig erzählt, aber gerade dadurch sehr intensiv. Seine Reise führt ihn nicht nur in die Vergangenheit seines Vaters, sondern auch zu sich selbst und seiner eigenen Rolle als Sohn, Ehemann und Vater.

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