Achtsam gelesen. Wann fliegen wir nach Japan?
Shosa beschreibt den allumfassenden Respekt, den man Menschen und ihrer Arbeit entgegenbringen kann. Und gleichzeitig ist es so viel mehr. Der Autor reist durch Japan, besucht Menschen aus unterschiedlichen ...
Shosa beschreibt den allumfassenden Respekt, den man Menschen und ihrer Arbeit entgegenbringen kann. Und gleichzeitig ist es so viel mehr. Der Autor reist durch Japan, besucht Menschen aus unterschiedlichen Handwerken und stellt ihnen dabei die Frage, was Shosa für sie bedeutet.
Ein wundervolles Buch, das dieses Thema sehr passend aufgreift. Wunderschöne Aufnahmen, perfekt platziert, und so unterschiedliche Geschichten, dass die Vielfalt von Shosa richtig gut zur Geltung kommt.
Die einzelnen Portraits beschreiben die Tätigkeit der Menschen, geben ein wenig Hintergrund und natürlich ihr persönliches Empfinden von Shosa. Dabei wird schnell deutlich, wie unterschiedlich dieses kleine Wort verstanden und empfunden werden kann.
Gleichzeitig zeigt das Buch, wie viel Respekt hinter einem Handwerk steckt. Egal, ob es um die Zubereitung von Tee, Tatamimatten oder eine Holzskulptur geht. Allen dargestellten Personen ist dabei eines gemeinsam: Sie lieben ihr Handwerk.
Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Buch achtsam zu lesen. Ich habe es bewusst langsam gelesen, immer mal wieder ein Kapitel, und dafür die Fotos umso öfter angeschaut. So konnte ich die einzelnen Geschichten und Bilder viel mehr auf mich wirken lassen.
Mich begeistert sowieso die tiefere Bedeutung von Begriffen wie Hygge oder Zen. Shosa war mir bisher neu, aber jetzt ist mir seine Bedeutung umso bewusster.
Wer sich für solche Themen interessiert, ist hier genau richtig. Und auch jeden Japanfan kann man damit vermutlich glücklich machen – mich auf jeden Fall. 🖤