Leider nicht meins gewesen
Die RiesinnenDrei Generationen Frauen im Schwarzwald – allen gemein sind die kupferfarbenen Haare und ihre Größe. Sie ragen heraus, und das nicht nur wegen ihrer Körpergröße.
Mich hatten das Setting im Schwarzwald ...
Drei Generationen Frauen im Schwarzwald – allen gemein sind die kupferfarbenen Haare und ihre Größe. Sie ragen heraus, und das nicht nur wegen ihrer Körpergröße.
Mich hatten das Setting im Schwarzwald sowie der Klappentext neugierig gemacht. Drei Frauen in einem kleinen Dorf zu begleiten, klang schon sehr spannend.
So richtig warm wurde ich aber leider weder mit dem Schreibstil noch mit der Geschichte. Ich brauchte lange, um Sätze nicht mehr mehrfach lesen zu müssen, um sie zu verstehen. Das legte sich zwar mit der Zeit, trotzdem stellte sich bei mir nie das Gefühl ein: „Das lese ich echt gerne.“
Das lag auch an der Geschichte. Ich spürte nicht so richtig, wohin der Verlauf führen soll. Man beginnt mit Liese, die sich in ihrer Ehe und in der Dorfgemeinschaft schwertut. Später folgt Cora, die so manches Abenteuer erlebt, mir aber irgendwie zu abstrakt blieb. Ihr Abenteuer endet dann recht abrupt wieder daheim. Und so kommt die dritte Generation ins Dorf.
Dabei habe ich den Anschluss verloren und beschlossen, es erst einmal dabei zu belassen. Ich habe das Buch einfach nicht gefühlt. Die Themen kamen bei mir nicht an. Es wollte viel, fand mich aber nicht.
Vermutlich war es einfach nicht die richtige Zeit für uns. Irgendwie fühlte ich mich auch etwas übersättigt von solchen Geschichten.
Vielleicht knüpfe ich später noch einmal daran an, stelle es jetzt aber erst einmal unvollendet ins Regal.
Kommt vor – schade, klar, aber eben manchmal so.