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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Mit Biss

An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.
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Das war etwas outside of comfort zone. Obwohl das Setting – Academia und Vampire – durchaus mein Ding ist, gibt es hier zusätzlich einiges an 🌶️, was oft nicht ganz mein Fall ist.

Auffallend war für mich, ...

Das war etwas outside of comfort zone. Obwohl das Setting – Academia und Vampire – durchaus mein Ding ist, gibt es hier zusätzlich einiges an 🌶️, was oft nicht ganz mein Fall ist.

Auffallend war für mich, wie sehr Äußerlichkeiten hervorgehoben wurden. Viele Begriffe von Kleidung und Frisuren haben bei mir kein klares Bild erzeugt, sodass ich mich öfter fragte, was da genau getragen wird. War neu, aber nichts, was ich unbedingt brauche.

Die Story entwickelt sich recht schnell und stellt die Rivalität der beiden Protagonistinnen in den Mittelpunkt, aus deren wechselnder Sicht erzählt wird. Dabei habe ich manchmal kurz den Überblick verloren. Gut gefallen hat mir aber die Dynamik zwischen Studentinnen und Professorin, die zusätzliche Spannung reinbringt.

Die Rivalität schlägt in Verlangen um und wird durch das Vampirthema ergänzt, was stellenweise auch für Längen sorgt. Zum Glück wird dabei der 🌶️ nicht zu ausufernd dargestellt, sodass es für mich okay war – trotzdem werde ich damit einfach nicht warm.

Interessant fand ich, wie sich durch die Vampire der Plot verschiebt und alles in ein anderes Licht rückt. Die Stimmung kam für mich allerdings nicht ganz rüber, hier hätte es gern etwas düsterer sein dürfen.

Da es außerhalb meiner Lesegewohnheiten liegt, fehlen mir Vergleiche. Insgesamt kurzfristig unterhaltsam, aber es zieht mich nicht weiter in das Genre.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Mein liebstes Japan-Buch!

Katzenpfade
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こんにちは! Konnichiwa! Guten Tag! Lust auf eine Reise durch Japan – gemeinsam mit einem Kater? Dann ist das hier dein Buch!

Kotaru nimmt einen mit auf die Reise durch sein Land und zeigt dabei viele wichtige ...

こんにちは! Konnichiwa! Guten Tag! Lust auf eine Reise durch Japan – gemeinsam mit einem Kater? Dann ist das hier dein Buch!

Kotaru nimmt einen mit auf die Reise durch sein Land und zeigt dabei viele wichtige und interessante Dinge. Zum Beispiel, wie man Tempel und Schreine richtig betritt oder welche tollen Feste es über das ganze Jahr hinweg gibt.

In neun Kapiteln erfährt man so allerhand über das Land der aufgehenden Sonne. Mit leicht verständlichen Texten, sehr süß aufbereitet und auf den Punkt gebracht, möchte man einfach immer mehr wissen. Schön fand ich auch, dass passend zum Thema immer ein paar japanische Wörter vermittelt werden – so bekommt man direkt ein paar Phrasen für den ersten Trip an die Hand.

So gut wie jede Seite ist illustriert und greift dabei den Stil des Covers im Inneren wieder auf.

Ich hatte großen Spaß mit dem Buch und es zählt mittlerweile zu meinen liebsten Büchern über Japan. Es vereint zwei meiner liebsten Dinge: Katzen und Japan.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Leider nicht meins gewesen

Die Riesinnen
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Drei Generationen Frauen im Schwarzwald – allen gemein sind die kupferfarbenen Haare und ihre Größe. Sie ragen heraus, und das nicht nur wegen ihrer Körpergröße.

Mich hatten das Setting im Schwarzwald ...

Drei Generationen Frauen im Schwarzwald – allen gemein sind die kupferfarbenen Haare und ihre Größe. Sie ragen heraus, und das nicht nur wegen ihrer Körpergröße.

Mich hatten das Setting im Schwarzwald sowie der Klappentext neugierig gemacht. Drei Frauen in einem kleinen Dorf zu begleiten, klang schon sehr spannend.

So richtig warm wurde ich aber leider weder mit dem Schreibstil noch mit der Geschichte. Ich brauchte lange, um Sätze nicht mehr mehrfach lesen zu müssen, um sie zu verstehen. Das legte sich zwar mit der Zeit, trotzdem stellte sich bei mir nie das Gefühl ein: „Das lese ich echt gerne.“

Das lag auch an der Geschichte. Ich spürte nicht so richtig, wohin der Verlauf führen soll. Man beginnt mit Liese, die sich in ihrer Ehe und in der Dorfgemeinschaft schwertut. Später folgt Cora, die so manches Abenteuer erlebt, mir aber irgendwie zu abstrakt blieb. Ihr Abenteuer endet dann recht abrupt wieder daheim. Und so kommt die dritte Generation ins Dorf.

Dabei habe ich den Anschluss verloren und beschlossen, es erst einmal dabei zu belassen. Ich habe das Buch einfach nicht gefühlt. Die Themen kamen bei mir nicht an. Es wollte viel, fand mich aber nicht.

Vermutlich war es einfach nicht die richtige Zeit für uns. Irgendwie fühlte ich mich auch etwas übersättigt von solchen Geschichten.

Vielleicht knüpfe ich später noch einmal daran an, stelle es jetzt aber erst einmal unvollendet ins Regal.

Kommt vor – schade, klar, aber eben manchmal so.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Zwischen Stall und Realität

Erstmal für immer
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Vom Hörsaal in den Kuhstall ist der Untertitel des Buchs – und das trifft es genau auf den Punkt. Madeleine schließt ihr Studium ab und geht nahtlos in das Leben auf einem Bauernhof über. Ich glaube, so ...

Vom Hörsaal in den Kuhstall ist der Untertitel des Buchs – und das trifft es genau auf den Punkt. Madeleine schließt ihr Studium ab und geht nahtlos in das Leben auf einem Bauernhof über. Ich glaube, so manch einer hegt diesen Traum – ich beispielsweise auch. Daher hat mich das Buch direkt angesprochen.

Madeleine nimmt einen mit auf ihre Geschichte: wie sie zu dem Stall kam und sich dort in die Kühe und später in Lukas verliebt. Nach und nach erzählt sie Geschichten aus dem Alltag – manche lustig, andere eher hart. Es sind genau die Geschichten, bei denen man denkt: Darüber könnte man doch ein Buch schreiben.

Man erhält einen Einblick in den harten Alltag, der noch immer gerne romantisiert wird. Dabei spürt man, wie sehr Madeleine es liebt, aber auch, wie tief die unschönen Seiten gehen. Zum Beispiel, wenn Milchkühe alt werden oder Stiere geboren werden und abgeholt werden. Sie vermittelt den „Kreislauf“ anschaulich – und zeigt zugleich, wie stark die Gefühle für die Tiere sind und was das mit einem macht.

Auch der Campingplatz bringt eigene Herausforderungen mit sich: von ungestümen Kindern bis hin zu Followern, die sich als Freunde ausgeben und dabei Grenzen überschreiten.

Trotz allem steht die Liebe zu dem Job und den Tieren immer im Vordergrund – was ich wirklich beeindruckend fand.

Nicht jede Geschichte hat mich gepackt, aber insgesamt ist das Buch stimmig, lässt sich flüssig lesen und hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wunderschön

JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai
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Japan steht riesig drauf – und damit war eigentlich schon klar: Ich muss zumindest reinschauen. Wenn dann das Innenleben auch noch überzeugt, ist es sowieso um mich geschehen.

Und ja, genau so kam es. ...

Japan steht riesig drauf – und damit war eigentlich schon klar: Ich muss zumindest reinschauen. Wenn dann das Innenleben auch noch überzeugt, ist es sowieso um mich geschehen.

Und ja, genau so kam es. Das Buch hat überzeugt – und steht jetzt in meinem Regal. Wunderschön gestaltet, mit tollen Fotos und stimmigen, gut aufbereiteten Informationen. Nichts wirkt überladen oder zu verspielt, sondern angenehm reduziert und auf den Punkt. Dazu hochwertige Aufnahmen, die das Ganze rund machen.

Aufgeteilt in die vier Jahreszeiten nimmt es einen mit auf eine Reise quer durch Japan. Nebenbei gibt es kleine, gut dosierte Infos und immer wieder Inspiration für eigene Reiseziele.

Besonders schön: die Anleitung zum Kranichfalten. Die habe ich direkt mit passendem Origamipapier vom EMF Verlag ausprobiert. Und wer weiß – bei 1.000 Kranichen geht ja vielleicht wirklich ein Wunsch in Erfüllung.

Das Papier ist auch für Notizen ist wunderbar, und mit dem liebevollen Stickerset lässt sich alles noch individueller gestalten. Mein Journal freut sich auf jeden Fall über beides.

Ein rundum gelungener Ratgeber, der nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch einiges hermacht – und sich zusammen mit Origamipapier und Stickern perfekt als Geschenk eignet. Zur Not eben einfach für sich selbst.

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