Cover-Bild Der Fotograf Fred Stein
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ch. Links Verlag
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaft und Kultur, allgemein
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 11.03.2026
  • ISBN: 9783962892517
Daniel Siemens

Der Fotograf Fred Stein

Ein deutsch-jüdisches Leben 1909 bis 1967

Die erste Biografie von Fred Stein: Fotograf, Exilant und Chronist des 20. Jahrhunderts

Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, der lächelnde Einstein, Brecht im Profil. Diese Aufnahmen sind weltberühmt, ihr Fotograf ist weitgehend unbekannt. Fred Stein. Meister der Porträtfotografie, seine Bilder ein wahres Who’s who des 20. Jahrhunderts.

In der ersten Biografie über Fred Stein zeichnet Historiker Daniel Siemens Leben und Leistungen des Manns hinter der Kamera nach. 1933 flieht der jüdische Jurist mit Frau Lilo unter dem Vorwand einer Hochzeitsreise ins Exil: von Dresden nach Paris, später nach New York. Die gebrauchte Leica, die das Paar kauft, ist dabei erst der Anfang. In drei Jahrzehnten lichtet Stein über 1000 Künstler, Politiker und Prominente ab. Seine Porträts und Straßenszenen erzählen von Würde, Menschlichkeit, politischen Kämpfen – und einer Welt, die dem Exilanten selbst oft versagt blieb.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2026

Porträt eines eher unbekannten Fotografen

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"Der Fotograf Fred Stein" von Daniel Siemens beleuchtet einen in Deutschland eher weniger bekannten Fotografen, der im Dritten Reich gezwungen war, erst nach Paris und später in die USA auszuwandern. Dort ...

"Der Fotograf Fred Stein" von Daniel Siemens beleuchtet einen in Deutschland eher weniger bekannten Fotografen, der im Dritten Reich gezwungen war, erst nach Paris und später in die USA auszuwandern. Dort wurde er zu dem Fotografen, dessen Werke bis heute so bekannt sind, etwa sein Porträt von Albert Einstein. Neben Porträts sind vor allem seine Straßenfotografien für mich herausragend.

Daniel Siemens hat für mich ein akribisch dokumentiertes Porträt des Fotografen geschrieben, dass sich jedoch an manchen Stellen zu sehr in Details aus dem zeitgeschichtlichen Rahmen verliert. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Sachbuch, das den Lesenden den Fotografen näherbringt.

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