Cover-Bild Ein Roboter namens Klunk
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 22.11.2013
  • ISBN: 9783838745671
Simon Haynes

Ein Roboter namens Klunk

Roman
Winfried Czech (Übersetzer)

Jeder kennt einen Typen wie Hal Spacejock. Er gehört zu den Leuten, die ihren Rohrbruch selbst beheben und dabei das Nachbarhaus überfluten. Kaum auszudenken, was geschieht, wenn er sich ein 200-Tonnen-Raumschiff kauft - und nicht allzu gut mit der Steuerung umgehen kann. Wegen des Schiffs ist Hal bis über beide Ohren verschuldet und muss daher mit einem nervigen Roboter namens Klunk einen heiklen Auftrag annehmen. Und dabei ausgerechnet das kostbare Schiff aufs Spiel setzen...

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Tallianna in einem Regal.
  • Tallianna hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2018

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Jeder kennt einen Typen wie Hal Spacejock. Er gehört zu den Leuten, die ihren Rohrbruch selbst beheben und dabei das Nachbarhaus überfluten. Kaum auszudenken, was geschieht, wenn er sich ein 200-Tonnen-Raumschiff ...

Jeder kennt einen Typen wie Hal Spacejock. Er gehört zu den Leuten, die ihren Rohrbruch selbst beheben und dabei das Nachbarhaus überfluten. Kaum auszudenken, was geschieht, wenn er sich ein 200-Tonnen-Raumschiff kauft - und nicht allzu gut mit der Steuerung umgehen kann.
Wegen des Schiffs ist Hal bis über beide Ohren verschuldet und muss daher mit einem nervigen Roboter namens Klunk einen heiklen Auftrag annehmen. Und dabei ausgerechnet das kostbare Schiff aufs Spiel setzen… (Klappentext)


Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Dieses Buch animiert mich doch tatsächlich wieder einmal dazu, eine Rezension zu schreiben. Es wurde mir von einem Freund empfohlen, mit dem ich eigentlich den gleichen Lesegeschmack teile. Für mich jedoch war das Leseerlebnis unterirdisch, um es noch nett auszudrücken.

Fangen wir mit dem Hauptcharakter an. Hal Spacejock ist ein Arsch. So empfinde ich es zumindest. Er weiß alles besser, obwohl er sich mit nichts auskennt. Er hinterlässt überall Chaos, wie einen Brand am Raumhafen, und fühlt sich deswegen zu unrecht angeklagt. Er ist ein Egoist und ein Kotzbrocken, aber irgendwie denkt der Autor sich, dass sein Protagonist lustig wirkt.
Als unterstützende Figur haben wir den Roboter Klunk, der eigentlich in seine Einzelteile zerlegt werden soll, diesem Schicksal jedoch knapp entrinnen kann. Ihn finde ich wesentlich angenehmer als sein menschliches Pendant, allerdings würde ich ihm auch keine Träne nachweinen. Ich finde es zudem ziemlich irritierend, dass er zunächst als kupferfarbener, metallener Roboter beschrieben wird, aber trotzdem immer in der Lage ist sein Gesicht zu einem Grinsen und andere Mimik zu verziehen. Das ist übrigens nicht nur bei ihm so, sondern auch bei anderen Robotern, die aber aus Metall bestehen. Vielleicht habe ich ja etwas überlesen, aber wenn ihr Gesicht auch aus Metall hergestellt wurde, finde ich das doch sehr verwunderlich.

Das ganze soll ein humorvoller Roman sein. Wenn man auf Keulen-Totschlag-Humor steht, dann findet man es vielleicht lustig. Tatsächlich sind mir die „humorvollen“ Szenen in der Regel peinlich (Stichwort: Fremdschämen) oder sie sind einfach unter der Gürtellinie. Lustig fand ich so ziemlich gar nichts und auch die Handlung ist weder überraschend noch besonders interessant. Nach zehn Seiten konnte ich mir denken, wie das Buch endet und – Überraschung! - es endete auch genau so.

Unterirdisch. Das ist das einzige Fazit, das ich geben kann. Ich bereue es, Zeit mit diesem Buch verbracht zu haben und werde auch den folgenden Bänden keinen Blick widmen.