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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Omnino Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 21.02.2025
  • ISBN: 9783958943230
Stefan Gliwitzki

Ooge

Roman
Die kleine Nordseeinsel Ooge wird von Touristen heimgesucht. Ganz Ooge? Nicht ganz. Kantig und unbeugsam wehren sich einige kriegstüchtige Hardcore-Insulaner. Reisen ist mittlerweile zu einer Herausforderung geworden. Die traditionellen Urlaubsziele der Deutschen sind kaum noch erreichbar. Ganze Kontinente haben sich abgeschottet oder werden gerade militärisch besetzt. Also bleibt nur die Schönheit des eigenen Landes. Und so kommen sie eben alle nach: Ooge.

Die idyllische Miniaturwelt aus Dünen, Möwen, zu vielen sonderbaren Gänsen und sturen Bewohnern, platzt aus allen Nähten. Einheimische und Touristen drängen sich wie Sardinen in der Dose – mit jeder Menge Konfliktpotenzial. Denn im Verhaltensrepertoire der Urlauber finden sich weder Bescheidenheit noch Höflichkeit, dafür umso mehr Anspruchsdenken und irrige Serviceerwartungen. Doch Ooge, letzter verbleibender Sehnsuchtsort urlaubshungriger Festländer, macht es Feriengästen schwer, gemocht, geduldet oder auch nur hineingelassen zu werden. Die Insulaner wehren sich mit drastischen und skurrilen Maßnahmen, verstärken damit aber ungewollt die Anziehungskraft ihrer kleinen Insel im weiten Meer ...

Eine rasend komische Geschichte vom Autor des Romans „Quitt“. Wieder seziert Stefan Gliwitzki die Komik und Tragik des Lebens, entblößt die Mechanismen unseres Zusammenseins und versetzt seine Geschichte gleichzeitig an einen der schönsten Urlaubsorte der Republik: Ooge. Die Mischung stimmt. Die Sprache so spitz. Gliwitzkis Bücher sind Comedy-Show in Buchform!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei rallewu in einem Regal.
  • rallewu hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Eine Insel kämpft um ihre Freiheit

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Mit "Ooge" ist dem Autor Stefan Gliwitzki eine brüllend komische, herrlich abgedrehte Persiflage gelungen, die die Problematik des überbordenden Tourismus auf einem für riesige Touristenmassen viel zu ...

Mit "Ooge" ist dem Autor Stefan Gliwitzki eine brüllend komische, herrlich abgedrehte Persiflage gelungen, die die Problematik des überbordenden Tourismus auf einem für riesige Touristenmassen viel zu kleinen Eiland überspitzt auf Korn nimmt.



In einer vielleicht gar nicht mehr so fernen Zukunft, ist es aufgrund von Klimawandel, technologischen Veränderungen und der Rückkehr zu immer mehr politischer und territorialer Autonomie (wenn nicht gar Autokratie...) von Staaten und Regionen, die sich gezielt und rigoros vom ehemals "freien Reisen" abgewendet haben und auf totale Abschottung gegenüber Fremden setzen, schwer geworden Plätze zu finden, an denen man noch Urlaub machen kann. In Deutschland ist eines dieser letzten Reiseziele die kleine Nordsee-Insel Ooge, auf der sich ganzjährige Touristenmassen breit machen, sich verhalten wie die letzten Menschen und den Insulanern gehörig auf den Wecker gehen. Da hilft auch das Geld, dass die Gäste auf die Insel bringen nichts mehr - die Ooger haben genug und gehen zum Gegenangriff über. Sie versuchen sich mit allerlei drastischen Maßnahmen die Herrschaft über ihre Insel und ein schönes Leben auf dem eigentlich wunderschönen Fleckchen Erde zurückzuerobern. Motto: "Insulaner first - Touristen last..."



Ein unheimlich witziger Lesespaß - teilweise sehr überzeichnet, aber gerade das macht die Lektüre dieses Buches so interessant und spannend.

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