Cover-Bild Die unbewusste Sprache der Liebe
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: S. FISCHER
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 29.10.2025
  • ISBN: 9783100023940
Stephen Grosz

Die unbewusste Sprache der Liebe

Wie wir uns binden und uns selbst verstehen können
Bernhard Robben (Übersetzer)

Wahre Geschichten aus der Therapie über die Liebe und das Unbewusste – brillant erzählt von dem renommierten und weltweit bekannten Therapeuten Stephen Grosz
Sophie, Robert und Helen – sie alle gehen zur Therapie bei Stephen Grosz. Sophie kommt zu jeder Therapiestunde viel zu spät, Robert belauscht seine Frau am Telefon, Helen hasst es, beschenkt zu werden. Stephen Grosz erzählt von diesen und weiteren Geschichten aus seiner Praxis und wie er mit seinen Patientinnen und Patienten gemeinsam darüber nachdenkt, was hinter ihrem Verhalten steckt. Immer wieder treten dabei die Hindernisse zum Vorschein, die wir uns selbst auf der Suche nach Liebe in den Weg stellen.   

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei coffee2go in einem Regal.
  • coffee2go hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Liebe hat immer ein Ende

0

Der Titel und das Cover lassen die Vermutung aufkommen, dass es sich um einen Ratgeber handeln würde, allerdings ist dies irreführend. Der Autor erzählt aus seinem Alltag als Psychoanalytiker und ein wenig ...

Der Titel und das Cover lassen die Vermutung aufkommen, dass es sich um einen Ratgeber handeln würde, allerdings ist dies irreführend. Der Autor erzählt aus seinem Alltag als Psychoanalytiker und ein wenig auch von sich selbst. Die einzelnen Kapitel sind jeweils einem Thema oder einer Fallgeschichte gewidmet und die unterschiedlichen Lebensgeschichten werden mehr oder weniger ausführlich betrachtet. Mir haben einige davon sehr gut gefallen, vor allem, wenn nicht nur das Offensichtliche angesprochen wurde, sondern die vielen Details und versteckten oder verdrängten Erinnerungen, die in Form von Träumen, Ängsten usw. an die Oberfläche kommen. Mir selbst war nicht bewusst, dass der Analyseprozess häufig über einen so langen Zeitraum, über Jahre hinweg, andauert oder sogar eine lebenslange Arbeit bedeutet. Wichtig ist auch, dass die Personen nicht vom Psychoanalytiker aufgezeigt bekommen, dies oder jenes musst du verändern, sondern durch Selbstexploration Erkenntnisse erfahren und Veränderungen in Gang setzen, um alte Muster zu durchbrechen.
Am Ende erfolgt eine Verknüpfung der Erkenntnisse und ein gemeinsamer Ausklang, aber ich hätte mir auch zwischendurch mehr Verbindungspunkte zwischen den einzelnen Kapiteln gewünscht. Zwischenzeitlich war es fast eine Aneinanderreihung an Fallgeschichten, ähnlich wie Kurzgeschichten. Verbindungsblöcke hätten den Lesefluss und den Gedankengängen gutgetan und das Bild abgerundet sowie zwischendurch einen Puffer gebildet zwischen den doch sehr unterschiedlichen Themenbereichen, die in den Fallgeschichten angesprochen wurden. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Definition von Psychoanalyse als eine besondere Form des Nichtwissens. Als positives Feature nehme ich von dieser Lesereise mit, die Freude, sich nach dem zu sehnen, was man hat.