Cover-Bild SHINING IN THE DARK
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5,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Buchheim Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Horror
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 07.04.2025
  • ISBN: 9783946330561
Stephen King, Jack Ketchum, P. D. Cacek, Stewart O'Nan, Bev Vincent, Clive Barker, Brian Keene, Richard Chizmar, Kevin Quigley, Ramsey Campbell, Edgar Allan Poe, Brian James Freeman, John Ajvide Lindqvist

SHINING IN THE DARK

Zum zwanzigjährigen Jubiläum von »Lilja's Library - The World of Stephen King«
Hans-Åke Lilja (Herausgeber), Joachim Körber (Übersetzer), Gisela Etzel (Übersetzer)

Der Gründer der #1 Stephen-King-News-Website Lilja's Library präsentiert eine schaurig-schöne Anthologie von Horrorgeschichten – darunter eine seltene Erzählung von Stephen King selbst, Klassiker von Clive Barker und Edgar Allan Poe sowie eine Novelle von John Ajvide Lindqvist (Let the Right One In).
Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der umfangreichen Stephen-King-Fanseite »Lilja's Library - The World of Stephen King« ist diese Anthologie die perfekte Lektüre für Horrorfans aller Couleur.
Shining in the Dark umfasst Kurzgeschichten von einigen der bekanntesten und talentiertesten Autoren des Genres und enthält eine furchterregende Geschichte, die bisher in keiner anderen Sammlung von Stephen King enthalten war.

Zu den Geschichten gehören:
»Der blaue Kompressor« von Stephen King
»Internet« von Jack Ketchum und P. D. Cacek
»Der Roman des Holocaust« von Stewart O'Nan
»Aeliana« von Bev Vincent
»Pidgin und Theresa« von Clive Barker
»Das Ende aller Dinge« von Brian Keene
»Totentanz« von Richard Chizmar
»Die Verlockung der Flamme« von Kevin Quigley
»Der Gefährte« von Ramsey Campbell
»Das verräterische Herz« von Edgar Allan Poe
»Mutterliebe« von Brian James Freeman
»Das Handbuch des Hüters« von John Ajvide Lindqvist

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Recensio in einem Regal.
  • Recensio hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Coole Horror-Snacks für zwischendurch

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Ein Roman von Stephen King? Happy. Ein Buch, wo nicht nur er, sondern auch Poe, Keene, Chizmar und Lindqvist dran beteiligt sind? Nochmal happy. Als ich die erste Ankündigung vom Buchheim Verlag gesehen ...

Ein Roman von Stephen King? Happy. Ein Buch, wo nicht nur er, sondern auch Poe, Keene, Chizmar und Lindqvist dran beteiligt sind? Nochmal happy. Als ich die erste Ankündigung vom Buchheim Verlag gesehen hab, war ich sofort hin und weg. Das Cover ist genauso cool gestaltet worden wie bei den Originalausgaben. A little Shining in the Dark (krasser Übergang, oder?).

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der bekannten King-Fanseite »Lilja's Library - The World of Stephen King« präsentiert deren Gründer Hans-Åke Lilja diese herrlich-schaurige Horror-Anthologie. Zugegeben: Kurzgeschichten sind nicht so meins. Normalerweise. Wenn sich aber so viele namhafte Horror-Autoren versammeln, muss ich das Ding einfach lesen. Ein bisschen gewundert hab ich mich über die Tatsache, dass hier nur Männer dabei sind, denn es gibt durchaus Frauen, die das Genre ebenso perfekt drauf haben/hatten. Wie beispielsweise Shirley Jackson und Darcy Coates, um nur zwei zu nennen. Aber sei's drum.

Mir haben fast alle Geschichten gefallen - die eine mehr, die andere weniger. Besonders stach für mich die Story »Internet« von Jack Ketchum hervor, in der es um Cassandra und Andrew geht, die sich in einem Single Chat kennenlernen. Man plaudert, man wird privater, man verliebt sich - bis es schließlich zu einem Treffen kommen soll. Anhand von Tagebucheinträgen erfahren wir, warum Andrew Angst vor dem Treffen hat und welche Wünsche (die naive) Cassandra äußert. Diese Story strotzt nur so vor Klischees, auch wenn es ebenjenen nicht an Authentizität mangelt, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es so oder so ähnlich im echten Leben ablaufen kann. Gruselig! Und das Ende hat mich einfach gekillt. Mit dem kleinen Schocker hab ich nicht gerechnet.

Natürlich ist auch der Horror-Altmeister himself vertreten ... und ich traue mich gar nicht, es auszuschreiben, aber seine Geschichte »Der blaue Kompressor« war für mich die schwächste von allen. Ich konnte mit dem Thema rein gar nichts anfangen, fand die Figuren (Mrs. Leighton, eine adipöse Frau, und Gerald Nately, ein Mann, der sich vor ihr ekelt und sie in seinem Manuskript verewigt) langweilig ausgearbeitet und den Erzählstil hier einfach seltsam. Die eigentliche Handlung wird immer wieder unterbrochen von (sozusagen) Randbemerkungen, die den Lesefluss enorm störten. Einzig bei der Stelle, wo der Typ seiner Story einen Namen gegeben hat, musste ich lachen. Darauf kann ich jetzt leider nicht näher eingehen, sonst verrate ich womöglich zu viel.

Fazit: Wer Bock auf kleine Horror-Snacks zwischendurch hat, ist mit diesem Werk bestens bedient. Man kann es immer wieder zur Seite legen und findet schnell wieder rein. Die Kurzgeschichten sind abwechslungsreich und (überwiegend) unterhaltsam. Ist definitiv einen Blick wert.

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