Cover-Bild Tod in Esslingen
Band 7 der Reihe "Kommissar Brander"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 21.08.2025
  • ISBN: 9783740825935
Sybille Baecker

Tod in Esslingen

Schwaben Krimi, Branders 7. Fall, bereits erschienen unter dem Titel »Ausstieg rechts«
»Tod in Esslingen« - ein brisanter Fall für Kommissar Brander und Kollegin Peppi

In einer Esslinger Wohnung offenbart sich Kommissar Brander und seinem Team ein grausiges Bild: Im Badezimmer liegt eine leblose junge Frau. Die Räume sind verwüstet, der Mieter und Bruder der Toten war tagelang ausgeflogen. Schnell stellt sich heraus, dass der Mann zur rechten Szene gehört und für die Polizei kein Unbekannter ist. Wollte er seine Schwester zum Schweigen bringen? Ein kritischer Fall, der auch Brander und seine Kollegin Peppi in Bedrängnis bringt.

Sybille Baeckers »Tod in Esslingen« ist ein hochaktueller und packender Kriminalroman, der brisante Themen wie Rechtsextremismus und Integration aufgreift. Ein fesselnder Schwaben-Krimi, der Spannung und gesellschaftliche Relevanz gekonnt verbindet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2026

Teil 7 der Schwaben-Krimis um Kommissar Brander

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Sybille Baecker greift immer wieder Themen auf, die die Realität in Deutschland abbilden und auch das idyllische Schwabenländle ist nicht vor rechten Schlägertrupps gefeit, die gerne mal aus Spaß Ausländer ...

Sybille Baecker greift immer wieder Themen auf, die die Realität in Deutschland abbilden und auch das idyllische Schwabenländle ist nicht vor rechten Schlägertrupps gefeit, die gerne mal aus Spaß Ausländer aufmischen.

Aber hat einer von denen auch die junge Frau umgebracht, die tot in der verwüsteten Wohnung ihres Bruders liegt?

Kommissar Brander und sein Team geraten mal wieder an ihre Grenzen. Es muss schwer sein, hier nicht zu resignieren. „Entweder war die Polizei zu rigoros bei einem Einsatz vorgegangen oder zu nachlässig. Jeder schrie nach Sicherheit. Aber keiner wollte irgendwelche Einschränkungen.“

Ich habe das Gefühl, dass ich auch die Familie von Brander inzwischen gut kenne, da ich die Entwicklung jetzt seit Fall 1 begleite und spüre seine innere Zerrissenheit, weil er oft nicht da ist, wenn er Zuhause gebraucht würde.

Mich erschreckt, wieviele Menschen den rechten Rattenfängern auf den Leim gehen und gleichzeitig verstehe ich auch die Wut darüber, dass so vieles schief geht, auf beiden Seiten. Die Autorin lässt einen Protagonisten einen wichtigen Satz sagen: „Es ist leichter jemanden zu hassen, den du nicht kennst.“ und genau das scheint mir der richtige Ansatz zu sein. Einander kennenlernen und nicht das Fremde zu sehen, sondern das Verbindende.

Tod in Esslingen ist spannend und es gelingt Sybille Baecker immer wieder mich zu überraschen. Sie schreibt authentisch und ihre Protagonisten sind mir längst gute Bekannte geworden. Ich muss grinsen bei der Vorstellung, wie Peppi für den Anglerschein büffelt und bin schon gespannt, wann sie das gesamte Team mit frischem Fisch versorgt 🤣.

Eine tolle Reihe, der ich mich schon fast familiär zugehörig fühle und ein spannender Fall bei dem nichts ist, wie es anfangs erscheint.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Ausstieg rechts wird Tod in Esslingen

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Sybille Baecker Tod in Esslingen Emonsverlag 2025


Also ich begrüße es, dass manche Bücher vom Silberburgverlag zum Emonsverlag wechseln. So sieht auch die Serie im Regal besser aus.

Tod in Esslingen ...

Sybille Baecker Tod in Esslingen Emonsverlag 2025


Also ich begrüße es, dass manche Bücher vom Silberburgverlag zum Emonsverlag wechseln. So sieht auch die Serie im Regal besser aus.

Tod in Esslingen spielt leider mehr in Esslingen als im Ammertal. Der Kommissar und seine Kollegin Peppi mussten nach Esslingen umziehen, also arbeitstechnisch. Sonst wohnen sie schon noch in Tübingen und Entringen.

Der Schreibstil ist wie immer toll, mitreißend und total gut beschrieben. Der Lokalkolorit leidet für mich leider, weil der Krimi nicht mehr nur im Ammertal spielt. Was ich sehr schade finde. Kenne ich mich doch in Esslingen nicht so sehr aus und das Ammertal sagt mir halt viel mehr.

Dafür finde ich den Krimi um so spannender. Vor allem das Thema ist wieder topaktuell und authentisch nachvollziehbar. Auch Peppis Zerrissenheit zu dem Thema kann ich völlig gut nachvollziehen. Sie ist nach wie vor mein Lieblingscharakter. Die Frau mit den griechischen Wurzeln (sagt man das so ethisch korrekt?) ist mir sehr sympathisch. Zudem ist sie authentisch und „lebendig“. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und hat viel Verständnis für sie. Bei all dieser Ungerechtigkeit kann ich sie gut verstehen, aber als Polizistin ist das natürlich ein No-Go. Die Charaktere wurden gut vorgestellt und beschrieben. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Teilweise fand ich es faszinierend, wie die Charaktere über ihren Schatten sprangen und Dinge taten, die nicht typisch für sie waren.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Oh man, schon wieder ein Buch der Serie ausgelesen. Einerseits schön, aber andererseits muss ich jetzt wieder ewig auf das nächste neue Buch der Serie warten. 5 Feensternchen für den spannenden Krimi mit dem topaktuellen Thema

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