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Veröffentlicht am 11.12.2019

Tragödie Teil 2, aber ohne mich!!

Inselwinter
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„Lichterfunkeln, Bratapfelduft und unverhoffte Küsse unterm Mistelzweig.“
„Ein Weihnachtspäckchen voller Humor und Romantik.“
„Dieses Buch wird sie bezaubern.“

Diese Aussagen stehen hinten auf dem Buch ...

„Lichterfunkeln, Bratapfelduft und unverhoffte Küsse unterm Mistelzweig.“
„Ein Weihnachtspäckchen voller Humor und Romantik.“
„Dieses Buch wird sie bezaubern.“

Diese Aussagen stehen hinten auf dem Buch und dabei geht es weiter wie Inselglanz, dem Vorgänger der Serie. Wieder wird die Geschichte aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder beschrieben. Mitzi darf bei der Taufe von Isabelles Kind in der Familienreihe sitzen und das mit ihrem Geliebten, mit dem sie ihren Mann 12 Jahre betrogen hat. Ferner erfährt man, dass der jüngste Sohn seit nunmehr zwölf Monaten verschollen ist und Margret, die erste Frau regelmäßig das Hotel besucht und der Ruin abgewendet wurde.

Auf Seite 37 hab ich das Handtuch geworfen bzw. das Buch aufgehört zu lesen. Ich mag schöne Weihnachtsbücher. Ich mag auch Humor und Romantik. Aber das hab ich schon im letzten Buch nicht gefunden. Es ist ärgerlich, da kauft man sich 2 Weihnachtsbücher, weil da auf dem Cover was vorgegaukelt wird, was nicht ist. Die Familientragödie geht weiter. Und das zu Weihnachten.

Das Cover könnte bei einem Buch, das beschaulich-weihnachtlich ist, eine 1 bekommen. Hier passt es meiner Ansicht nach einfach nicht. Ich mag nicht weitere Tragödien lesen. Bei dem Buch werde ich weihnachtsdepressiv und zwar noch schlimmer, wie sonst um diese Zeit. Daher musste ich endgültig aufhören. Ich erwarte auch nicht, dass es besser wird.

Mich persönlich bezaubert das Buch nicht. Ich fühle mich betrogen und enttäuscht von der Werbung. Sicher, die Verlage müssen Bücher verkaufen. Und Goldmann bringt eine meiner Lieblingsserien heraus, von daher ist der Verlag nicht wirklich schlecht. Aber in diesem Fall fühle ich mich getäuscht und bin sehr, sehr enttäuscht.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Meine Geduld ist am Ende, ich will mich vor Weihnachten nicht schon wieder mit einer Familie quälen lassen, die unrealistisch und doch fast lebensecht ist. Es ist keine Weihnachtsgeschichte sondern eine Tragödie und nach Seite 36 mag ich einfach nicht mehr. 1 Stern für die Enttäuschung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.12.2019

Kein (!!) herzerwärmendes Weihnachtsbuch !!

Winterglanz
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Kelley Quinn betreibt in Nantucket die Pension Winter Street Inn. Die Gäste bleiben aus. Seine Frau hat seit 12 Jahren eine Affäre mit Santa Claus und zieht aus. Der Rest der Familie kommt wie üblich – ...

Kelley Quinn betreibt in Nantucket die Pension Winter Street Inn. Die Gäste bleiben aus. Seine Frau hat seit 12 Jahren eine Affäre mit Santa Claus und zieht aus. Der Rest der Familie kommt wie üblich – so weit das möglich ist – zusammen und macht das Beste draus.

Die Sicht der Geschichte wird immer wieder von einem anderen Familienmitglied gesehen bzw. geschrieben. So überschneiden sich manche Sachen oder man ist ganz plötzlich bei einem anderen Thema. Ich finde allerdings nicht, dass dies gut für die Geschichte ist. Es verwirrt eher und ich muss mich ständig auf was Neues einstellen.

Der Schreibstil ist ok, aber die Geschichte ist irgendwie zu dramatisch. Es ist keine normale Weihnachtsgeschichte und es wird auch nicht alles so wirklich gut. Der Roman ist erschreckend realitätsnah, weshalb ich wenig Spaß an der „Winter-Weihnachts-“ Geschichte hatte. Abgründe tun sich auf. Manches versteht man als Leserin auch nicht. Warum wird Mitzi – die untreue Ehefrau – mit ihrem Santa Claus zum Weihnachtsessen eingeladen? Wo die Wunden doch noch gar nicht verheilt sind. Manchmal hatte ich den Eindruck, die Autorin wollte die Figuren noch mehr quälen. Oder sie als gut und fast heilig darstellen, oder jeder soll für seine (vermeintlichen) Sünden büßen, weil niemand perfekt ist.

Mit den Charakteren wurde ich auch nicht warm. Irgendwas hat die Geschichte dennoch, dass ich mich die 262 Seiten zum Ende quälte und das in einer Woche. Dazu ist die Geschichte nicht mal abgeschlossen, es gibt einen weiteren Band, der im nächsten Jahr spielt. Den hab ich auch schon angefangen. Zwischendurch lese ich andere Bücher. Ich hab noch ein weiteres, ziemlich langweiliges Weihnachtsbuch, allerdings kann ich nach dem Lesen von diesem sehr gut schlafen. Irgendwie hab ich immer auf den großen Knall oder das große Finale gewartet. Das Leben geht einfach so weiter. Es gibt halt Veränderungen, wie zum Beispiel Rindfleisch und dass Mitzi nicht mehr auf ihrem Stuhl sitzen darf.

Das Cover ist nett, so dezent winterlich mit einem Schlitten und Kissen. Dahinter, was das darstellen soll, bin ich noch nicht so ganz gekommen. Und Winterglanz passt jetzt auch nicht so als Titel zum Buch. Der Besitzer ist pleite und meint, er müsse sein Hotel verkaufen, aber da ist ja noch Margaret seine erste Frau. Die Antwort dazu gibt’s im nächsten Buch und vielleicht auch zum jüngsten Sohn, der in Afghanistan vermisst wird.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Hätte ich das Buch weggelegt hätte es 2 Sterne gegeben. Aber irgendwo muss da ein faszinierender Charme verborgen sein, dass ich mich – freiwillig – durchgequält habe. 2,5 Sterne dafür.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

nicht mein Fall

Weihnachten in Briar Creek
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Kara Hastings hat eine Bäckerei eröffnet und versucht verzweifelt sie vor dem Ruin zu bewahren. Da tritt Nate Griffin in ihr Leben und läuft ihre Cupcakes zusammen. Er ist bei seiner Tante zu Weihnachten ...

Kara Hastings hat eine Bäckerei eröffnet und versucht verzweifelt sie vor dem Ruin zu bewahren. Da tritt Nate Griffin in ihr Leben und läuft ihre Cupcakes zusammen. Er ist bei seiner Tante zu Weihnachten und hilft ihr das Haus zu schmücken, obwohl er nichts für Weihnachten übrig hat. Natürlich sehen sich Kara und Nate nun täglich, da sie die Pension seiner Tante täglich mit Cupcakes beglücken darf.

Dies ist der 5. und letzte Band einer Serie und man merkt auch gleich, dass das der Abschlussband ist. Ein Mal wird die Geschichte aus Nates Sicht und einmal aus der Sicht von Kara erzählt, was die Geschichte keineswegs spannender macht, sondern megaviele Wiederholungen zulässt. Auf 366 Seiten hätte ich mir mehr Spannung erwartet. Nun ja, ich hab die anderen 4 Bände nicht gelesen und bin echt froh darüber. Denn wahrscheinlich wäre dieser Band dann noch langweiliger gewesen.

Ich kannte den Lyx Verlag eher durch Phantasiegeschichten, die eine Bekannte von mir gelesen hat. "Weihnachten in Briar Creek“ war somit mein erster Band des Verlags. Beim ersten Band zeichnet sich aus, wenn er besonders toll ist, dann vergesse ich ihn nicht oder besonders schlecht, dann neige ich dazu, die Bücher des Verlags nicht mehr zu lesen. Dieses Buch war so mittendrin.

Dabei gefiel mir der Schreibstil gut. Die Beschreibungen der Winterlandschaft, die weihnachtlichen Vorbereitungen, vor allem das Schmücken für den Wettbewerb und die Feiern können einen in die vorweihnachtliche Stimmung bringen. Das hätte mir erst mal sehr gut gefallen. Aber es gab – gefühlt – zig Informationen und Beschreibungen doppelt und teilweise gab es Unstimmigkeiten und manches fand ich schlichtweg unplausibel.


Zum Beispiel, wenn ich eine Bäckerei/Cupcake Shop mit Tischen und Stühlen anbiete, dann biete ich auch Kaffee in allen Sorten her, die meine Kaffeemaschine schafft. Denn was trinken die meisten Leute zu „Kuchen allgemein“? Kaffee, Tee und Kakao/Milch. Aber sicher Kaffee an erster Stelle. Ich meine, gut, es soll gezeigt werden, dass Nate Kara tolle Tips gibt bzw. aufdrängt. Aber so blauäugig schätze ich die sehr sympathische Protagonistin nicht ein. Sicher, die Preise, die zu preiswert sind, dass sie ihre Arbeitszeit nicht mitrechnet, das ist plausibel, aber doch nicht, dass sie keinen Kaffee anbietet.

Die Protagonisten gefielen mir eigentlich recht gut. Nate ist am Anfang arrogant und man erfährt auch warum er so ist. Die Figur wird im Laufe der Geschichte sympathischer und aus der Verliererin Kara wird eine Gewinnerin. Die ganzen Nebencharaktere waren allerdings zu viel, da es kein Inhaltsverzeichnis für die Protas gab. Irgendwie kam ich immer durcheinander, weil hier jeder mit jedem verwandt war.

Und dann die Liebesgeschichte, die sich sehr, sehr langsam entwickelt hat. Was einerseits gut war, aber andererseits wieder und wieder in Wiederholungen mündete. Zudem gab es einige Sätze in dem Buch, die ich eher in einem billigen „LiroHeftchen“ erwartet hätte.

Das Cover wäre eigentlich schön. Ich finde es aber wenig traumhaft, so junge, schlanke Leute in einen Kuss versunken zu zeigen. Wo sind die spielerisch schönen Covers, von anderen Verlagen? Oder die gemalten Cover? Und wo bleibt das wirkliche weihnachtliche Motiv verborgen? Es könnte Winter sein, aber auch nebliger Herbst. Insgesamt finde ich das Cover zu wenig aussagekräftig. Leider.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die weihnachtlichen Beschreibungen waren das Beste im Buch, der Rest mündete in Wiederholungen und einer etwas flachen Liebesgeschichte. Zwei Sterne, weil ich es trotzdem ausgelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Lippische Rose falsch herum

Dorfschweigen
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Das ist noch eine sehr alte Rezi aus Ciao.de Zeiten. Aber ich hab sie jetzt nicht verändert, weil ich das Buch nicht noch mal gelesen habe. Und die Rezi hab ich nun auch nicht noch mal überarbeitet. Einfach ...

Das ist noch eine sehr alte Rezi aus Ciao.de Zeiten. Aber ich hab sie jetzt nicht verändert, weil ich das Buch nicht noch mal gelesen habe. Und die Rezi hab ich nun auch nicht noch mal überarbeitet. Einfach so, zum Genießen, was früher war.

Fees Schnellcheck
Dorfschweigen
Westfalen Krimi
Jobst Schlennstedt
9,99 Euro (5,99 Euro ME)
Emons
9783897059962
202 Seiten

Fee erzählt von der Geschichte

Kriminalkommissar Jan Oldinghaus von der Bielefelder Kripo möchte gerade mit anderen Bandmitgliedern als Vorgruppe in der Lipperlandhalle auftreten, als die Nagelbombe explodiert. Es gibt glücklicherweise nur eine Tote und die wurde erschossen. Die Nagelbombe hat „nur“ einige Menschen verletzt. Der Täter ist stocksauer und der Kommissar kann darüber auch nicht glücklich sein, weil er ganz andere Pläne hatte und nun diesen Fall übernehmen muss. Alles deutet auf Täter aus dem Rechtsradikalen Dorf Finstrup hin, das in Ostwestfalen liegt. Es ist schwierig für Oldinghaus und seinen türkischstämmigen Kollegen in dem Dorf zu ermitteln. Lydia Klein, die Tote, stammt aus Finstrup. Alle sagen, sie wäre dumm, dabei ist sie hochintelligent. Alle behaupten, in Finstrup, sie wäre eine Hure, die mit Ausländern schläft, aber ist sie das wirklich? Ihre Eltern haben sich von ihr losgesagt und haben keine Ahnung, was sie wirklich so alles treibt. Als dann noch der Staatsanwalt umgebracht wird, der herauszufinden versucht, wer nun rechtsradikal ist und wer nicht, denkt der Kommissar, dass das ganze nun einfacher sein wird, herauszufinden, wer der Mörder der beiden ist.

Fee über den Autor

Westfalenbräu ist der erste Krimi um den westfälischen Kommissar Jan Oldinghaus, den Jobst Schlennstedt, der 1976 in Herford geboren ist, geschrieben hat. Er hat an der Universität in Bayreuth studiert, allerdings überraschenderweise Geographie. Seit Anfang 2004 lebt er in Lübeck, es gibt auch noch andere Regionalkrimis von ihm, wie z. B. Traveblut und Möwenjagd. Es sind Küstenkrimis und die Hauptperson ist dabei Birger Andresen. Dabei arbeitet er hauptberuflich in einem Hamburger Beratungsunternehmen als Projektmanager. Das scheint ihn allerdings nicht sehr auszulasten, da er seit 2006 – mehr oder weniger regelmäßig - Krimis schreibt.


Fees Meinung

Der Krimi ist gut zu lesen und ziemlich spannend. Eigentlich würde man ja eher auf Ostdeutschland tippen, aber nein, das ganze spielt in Ostwestfalen. Fintrup ist natürlich eine Erfindung des Autors, würde aber vom Namen gut nach Ostwestfalen passen. Auch sonst ist es ein schöner Regionalkrimi, der gut einige westfälische Eigenheiten beschreibt und ein wenig die Landschaft. Für mich hätte es allerdings noch mehr sein können, da ich die ostwestfälischen Orte relativ gut kenne, fehlte mir das ein wenig.

Der Krimi ging in eine Richtung, dann teilt er sich und auch das Ende ist relativ überraschend. Ich möchte nichts vorweg nehmen, aber das fand ich auf jeden Fall sehr interessant und spannend. Es gibt nicht sehr viele, aber interessante Handlungsstränge. Die Lösung des Falles macht dann auch noch ein wenig nachdenklich.

Am Anfang dachte ich noch, oh je, schon wieder so ein Krimi, der unbedingt Sex beinhalten muss, dass er verkauft wird. Allerdings ist das eher am Anfang so und verliert sich dann. Dabei geht es eher darum, ein wenig vom Privatleben des Kommissars zu beschreiben, der in einer verzwickten Wohngemeinschaft wohnt, die wunderbar zu seinem Fall passt. Das hat alles nichts miteinander zu tun, passt allerdings perfekt dazu und peppt den Krimi auf. Ich finde es irgendwie schön, wenn man die Darsteller besser kennen lernt. Vor allem, da ich den ersten Band der Serie nicht kenne. Wahrscheinlich werde ich den auch irgendwann lesen, falls ich ihn ertauschen kann.

Das Titelbild mit der Lippischen Rose finde ich sehr schön und passend. Ich habe festgestellt, dass viele Leute die nicht kennen und auch beim Buch nur als „Blume“ identifiziert haben, daher möchte ich noch darauf eingehen. Die Lippische Rose auf dem Deckblatt ist eigentlich falsch herum, weil sie für gewöhnlich so abgebildet wird, dass ein Blütenblatt nach oben zeigt und ein Kelchblatt nach unten. Sie besteht aus 5 roten Blütenblättern und gelben Kelchblättern und einem gelben Kreis (genannt Plötzlein, Butzen oder Knopf) in der Mitte der Rose. Ursprünglich wurde das Symbol auf dem Schild des Hauses Lippe verwendet. Sie ist ein sicheres Erkennungsmerkmal. Leider ist das Fenster auf dem Bild gekippt, was ich für Dorfschweigen nicht so gut finde, aber gerade noch geht. Ein geschlossenes Fenster wäre wohl passender gewesen.

Der Krimi war schnell ausgelesen und gut geschrieben. Die Thematik war sehr spannend, wenn sie auch so nachdenklich macht, wie Kindesmissbrauch. Auch war das ganze ein wenig humorvoll geschrieben, so dass man manchmal auch schmunzeln konnte. Das Humorvoll bezieht sich jetzt allerdings mehr auf das Privatleben des Kommissars, seine Wohngemeinschaft, Band Underdogs und nicht auf den Fall selber.

Der Roman selber war eigentlich mehr einfach konstruiert und nicht mit vielen komplizierten Handlungssträngen, was ich positiv fand. Allerdings trotz allem nicht langweilig, denn der Autor führt einen öfters auf die falsche Fährte.

Fees Fazit

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen und entscheide mich letztlich für 4 Sterne, denn ein Ostwestfalen-Krimi hat mir in meiner Sammlung noch gefehlt. Den Krimi kann ich jedem empfehlen, denn das Thema ist trotz allem „leicht verdaulich“ geschrieben und verursacht keine Alpträume.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Salz und Brühe

Fasten, Richtig essen nach dem
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Wenn ich irgendein Problem habe, dann guck ich erst mal nach einem GU Buch, weil das sind – meiner Meinung nach – sehr gute Info Bücher. Manchmal brauch ich dann noch was ausführlicheres, aber im großen ...

Wenn ich irgendein Problem habe, dann guck ich erst mal nach einem GU Buch, weil das sind – meiner Meinung nach – sehr gute Info Bücher. Manchmal brauch ich dann noch was ausführlicheres, aber im großen Ganzen sind die GU Bücher perfekt.

Nun hab ich „Richtig essen nach dem Fasten“ in meinem Regal gesehen. Und da ich zwangsweise fasten durfte, dank Laktose- und Fructoseintoleranz, hab ich mich auf dieses Buch gestürzt.

Es ist alles wunderschön erklärt und es gibt wirklich tolle Rezepte. Natürlich mal wieder nicht für mich. Bei einer Hernie nützt mir auch kein Buch über Sodbrennen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten, weil es in dem Fall normalerweise nicht am Essen liegt. Nun ja, in meinem Fall schon, wenn man dann 5 Jahre später erfährt, dass man auch noch so blöde Intoleranzen hat.

Nichtsdestotrotz hab ich mir die Rezepte angesehen und eins ausprobiert, eigentlich das einzige, das für mich da drin steht: Tomatensuppe. Seite 27. Da fiel mir auf, dass in der Zutatenliste nix von Brühe stand. Und die Brühen, die ich kenne, die beinhalten schon Salz und einige Gewürze, von daher finde ich es nicht toll, wenn das mit den Gewürzen in der Zutatenliste steht, aber dann im Rezept die Brühe (überraschenderweise) und dann noch Salz kommt. Die Suppe hat sehr lecker geschmeckt, aber ich finde halt, man sollte sich auf die Zutatenliste verlassen können. Auch wenn die Ausgabe von 1999 ist. Man wirft ja das Buch deshalb nicht gleich weg. Zumal es 19.90 DM gekostet hat. Das ist ja auch eine Menge Geld.

Die Bilder sind auch schön. Was mir bei den Rezepten auffiel, man sollte vorher einkaufen, weil es dann doch einige Sachen gibt, die nicht jeder hier hat. Und von daher finde ich es noch wichtiger, dass die Zutatenliste stimmt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eigentlich ein tolles Buch, wenn es nicht Fehler aufweisen würde und für Leute mit Allergien und Intoleranzen nicht geeignet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere