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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Bachelorette Party - ein Thriller, der überrascht

Bachelorette Party
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Schon das Cover hat mich komplett abgeholt - genial, auffällig, einfach ein echter Hingucker. Und genau so besonders ist auch der Thriller selbst. Zwar ist Bachelorette Party nicht der nervenzerfetzende ...


Schon das Cover hat mich komplett abgeholt - genial, auffällig, einfach ein echter Hingucker. Und genau so besonders ist auch der Thriller selbst. Zwar ist Bachelorette Party nicht der nervenzerfetzende Pageturner, den man vielleicht erwartet, aber er ist unglaublich interessant aufgebaut. Besonders die Art, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben werden, hat mich total fasziniert.

Ich bin nicht auf den Mörder gekommen - wirklich null. Die Auflösung hat mich eiskalt erwischt und genau das liebe ich an solchen Büchern. Dazu kommen die Charaktere, die so vielschichtig, eigen und spannend sind, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Und dann diese kleinen Details, die das Buch besonders machen - wie die Yoga-Szenen.
Seite 108 hat mich richtig zum Schmunzeln gebracht:
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages haben eine starke heilende Wirkung. Wenn man sie einatmet, kann das den Cortisolspiegel senken und das Chi zentrieren.
Allein dafür hat das Buch schon Charme.

Ein Thriller, der nicht durch Dauer-Action glänzt, sondern durch Atmosphäre, clevere Struktur und starke Figuren.

Lesezeichenfees Fazit: Überraschend, interessant erzählt und voller faszinierender Charaktere - ein Thriller, der anders ist, aber genau deshalb wirkt.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Der Mörder ist selten der Gärtner – mein Krimi‑Highlight 🔪🌊

Der Mörder ist selten der Gärtner
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Was für ein Pageturner!
Thomas J. Fraunhoffer hat mich mit „Der Mörder ist selten der Gärtner“ komplett abgeholt. Der Krimi ist mega spannend, flott erzählt und so schnell ausgelesen, dass ich am Ende ...


Was für ein Pageturner!
Thomas J. Fraunhoffer hat mich mit „Der Mörder ist selten der Gärtner“ komplett abgeholt. Der Krimi ist mega spannend, flott erzählt und so schnell ausgelesen, dass ich am Ende fast enttäuscht war, dass es schon vorbei ist.

Die Charaktere sind herrlich eigen, kantig, witzig – genau die Art Figuren, die man sofort wiedererkennt und gern durch ein Ermittlungschaos begleitet. Und dann dieses Starnberger‑See‑Flair: mal idyllisch, mal düster, mal mondän – aber immer so präsent, dass man das Gefühl hat, selbst am Ufer zu stehen.

Für mich ein wahnsinniges Highlight: clever konstruiert, atmosphärisch, spannend bis zur letzten Seite.

Lesezeichenfees Fazit: Ein Krimi, der fesselt, überrascht und mit seinem Setting glänzt. Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

5,0 von 5 Sternen 🌺 Sonnenwirbel, Inselzauber & Chaos

Ein Sommer auf Malta
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In „Ein Sommer auf Malta“ von Marlies Ferber aus dem Atlantik Verlag begleitet man Linda, die für einen Sommer als Englischlehrerin nach Malta geht. Für sie ist das genau der richtige Schritt, denn nach ...

In „Ein Sommer auf Malta“ von Marlies Ferber aus dem Atlantik Verlag begleitet man Linda, die für einen Sommer als Englischlehrerin nach Malta geht. Für sie ist das genau der richtige Schritt, denn nach den schwierigen und vor allem unehrlichen Erfahrungen mit ihrem Ex‑Partner braucht sie Abstand, Sonne und einen Ort, an dem sie wieder zu sich selbst finden kann. Doch statt ruhiger Erholung landet sie mitten in Chaos hoch drei: Irrungen und Wirrungen, überraschende Wendungen und jemand der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und damit für zusätzliche Turbulenzen sorgt. Zwischen maltesischen Gassen, warmen Farben, Meeresrauschen und mediterraner Gelassenheit erlebt Linda eine sommerleichte, aber zugleich aufregende Zeit, die trotz aller Aufregung nie schwer wirkt.

Marlies Ferber beschreibt Malta so lebendig, dass man beim Lesen fast die Sonne auf der Haut spürt und das türkisfarbene Wasser vor sich sieht. Die Figuren wirken sympathisch und lebensnah, die Handlung fließt angenehm dahin und trägt einen wie ein warmer Sommerwind durch die Seiten. Für mich war es die perfekte Mischung aus Urlaubsgefühl, Gefühlsturbulenzen, Humor und genau dem richtigen Maß an sommerlichem Durcheinander.

Lesezeichenfees Fazit:
Ein sonniges, warmes Sommerbuch, das nach Urlaub schmeckt und ein Lächeln hinterlässt. Locker‑leicht, charmant und voller mediterraner Atmosphäre. Fünf sommerfrische Feensternchen.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Cat Sith – Kat Shee – Feenkatze

Tod in den Highlands
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„Tod in den Highlands“ von Sybille Baecker (Emons‑Verlag) überzeugt schon auf den ersten Blick: Das Cover fängt die Atmosphäre der schottischen Highlands wunderbar ein. Besonders gelungen ist die Karte ...

„Tod in den Highlands“ von Sybille Baecker (Emons‑Verlag) überzeugt schon auf den ersten Blick: Das Cover fängt die Atmosphäre der schottischen Highlands wunderbar ein. Besonders gelungen ist die Karte zu Beginn des Buches, die sofort Orientierung gibt und das Eintauchen in die Handlung erleichtert.

Der Begriff „Cat Sith“ stammt aus dem Schottisch‑Gälischen – einer keltischen Sprache, die in Teilen Schottlands gesprochen wurde – und bedeutet „Feenkatze“; ausgesprochen wird er „Kat Shee“.
Diese kleine mystische Note passt perfekt zum Setting und weckt sofort Neugier.

Die Geschichte selbst ist geprägt von vielen Highlights: tolle Charaktere, ein authentischer Lokalkolorit und eine angenehm erzählte Spannung, die nie überzogen wirkt. Der Epilog setzt einen runden, stimmigen Abschluss, und als charmantes Extra wartet am Ende sogar ein leckeres Rezept.

📚 Lesezeichenfees Fazit
Ein atmosphärischer Krimi, der mit Landschaft, Stimmung und starken Figuren punktet.
Sybille Baecker verbindet schottisches Flair, ruhige Spannung und liebevolle Details zu einem warmen, stimmigen Leseerlebnis.
Ein Buch, das man mit einem zufriedenen Gefühl zuklappt — und mit einem kleinen Sehnsuchtsblick Richtung Highlands.

⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Emotional, atmosphärisch und voller überraschender Wendungen

Du musst mich vergessen
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Du musst mich vergessen von Rosie Walsh hat mich schon in der Leseprobe erwischt. Das Cover hätte mich nicht angesprochen, aber die ersten Seiten hatten sofort eine Sogwirkung – und ich musste weiterlesen.
Die ...

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh hat mich schon in der Leseprobe erwischt. Das Cover hätte mich nicht angesprochen, aber die ersten Seiten hatten sofort eine Sogwirkung – und ich musste weiterlesen.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt:
In den Rückblenden erlebt man die intensive Verbindung zwischen Carrie und Johan – voller Nähe, Wärme und dem wiederkehrenden Motiv Sayang – kärlek – Liebe, das sich wie ein leiser Faden durch den Roman zieht. In der Gegenwart begleitet man Carrie durch ein Leben, das weitergehen musste, auch wenn es sich nicht immer richtig anfühlt. Besonders die Kapitel mit Robin zeigen, wie sehr sie versucht, Stabilität zu finden, während die Vergangenheit immer wieder anklopft.
Je weiter man liest, desto klarer wird, wie all diese Stränge zusammengehören. Die Orte wechseln, die Zeiten wechseln, und doch ergibt sich nach und nach ein stimmiges Gesamtbild. Die Wendungen kommen unerwartet, aber nie überzogen – sie halten die Spannung hoch und machen das Buch schwer aus der Hand zu legen.
Und ja, ich musste immer wieder über den Running Gag schmunzeln, dass man aus dem All die Lichter der Thunfischboote sehen kann. Solche kleinen Details bleiben hängen und geben der Geschichte eine besondere Note.
Am Ende fügen sich die Fäden auf eine Weise zusammen, die emotional rund und zufriedenstellend ist – ein Abschluss, der sich verdient anfühlt.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein intensiver, gefühlvoller Roman über Liebe, Entscheidungen und die Wege, die Menschen gehen, um einander zu schützen. Vielschichtig erzählt, mit starken Figuren, berührenden Momenten und einem Liebesmotiv, das lange nachhallt. Für mich ein echtes Highlight 2026.

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