Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2021

super Serie

Tod am Chiemsee
0

Da ich weitergelesen habe, hab ich mir Tod am Chiemsee vorgeknöpft. Bei diesem Krimi ging es um alte „Leichen“. Und darum, ob Schwester Althea eine Mörderin ist oder nicht. Sie ist ja verurteilt und hat ...

Da ich weitergelesen habe, hab ich mir Tod am Chiemsee vorgeknöpft. Bei diesem Krimi ging es um alte „Leichen“. Und darum, ob Schwester Althea eine Mörderin ist oder nicht. Sie ist ja verurteilt und hat ihre Strafe abgesessen.

Irgendwie gefiel mir, dass Schwester Althea beliebt ist. So bei jung und alt. Und dass ihr Menschen vertrauen. Das macht ihren Charakter aus. Natürlich ist sie auch meganeugierig und so hilft sie ihrem Neffen, dem Kommissar, bei der Aufklärung.

Es war dramatisch spannend. Und ausgerechnet ihre Feindin rettet sie – eigentlich – mehrfach. Nein, ich möchte jetzt nicht spoilern, aber das hätte keiner von uns getan. Zumindest nicht das Erste.

Mir gefallen die Charaktere. Die „Seherin“ kommt mir etwas zu kurz in diesem Krimi. Es kommt wie es kommt. Erwartet zwar, aber spannend und einfach eine tolle Serie. Mir gefällt „Tod am Chiemsee“ etwas besser als der „Teufel vom Chiemsee“.

Mein - Lesezeichenfees – Fazit:
Was für eine tolle Serie. Hoffentlich gibt es da mehr Teile wie 3 und auch mal wieder einen neuen Teil. 5 Sterne hinterlässt die hochzufriedene Fee.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2021

Schwester Althea das Highlight der Serie

Der Teufel vom Chiemsee
0

Seit Jahren stehen Bücher von Ina May in meinem Regal und da dachte ich, ich sollte sie mal lesen. Blöde, dass sie schon vertauscht sind, sonst kämen sie wieder ins Regal!

In diesem Krimi geht es um ein ...

Seit Jahren stehen Bücher von Ina May in meinem Regal und da dachte ich, ich sollte sie mal lesen. Blöde, dass sie schon vertauscht sind, sonst kämen sie wieder ins Regal!

In diesem Krimi geht es um ein Kloster, eine Klosterschwester und einen verborgenen Raum. Geheimnisse ohne Ende. Schwester Althea, Kathi, der Kommissar, Altheas Neffe und viele andere Charaktere schnüffeln, ermitteln, sehen was.

Als erstes fand ich die Charaktere irgendwie toll und die meisten Liebenswert. Es gab dann doch so viele, dass man irgendwie durcheinander kam, was die Spannung enorm steigerte. Mir gefallen der Schreibstil, die Serie und die Charaktere. Beim Lokalkolorit bin ich nicht so begeistert, das könnt dann doch mehr sein. Wenn die Gegebenheiten da sind, könnte es fast überall spielen. Es gab schöne Verwicklungen bzw. die Priorin versteht die Warnung der Seherin nicht wirklich.

Mir gefällt auch das Cover. Allerdings hinten das mit dem Gruselfaktor fand ich jetzt weniger, gerade weil es in einige bayrische Regionen passt. Wobei ich da das Allgäu passender gefunden hätte. Ich mein jetzt die Seherin.

Mein – Leszeichenfees – Fazit:
Ina May hat mich mit Schwester Althea eingefangen. Spannend, humorvoll, mit tollen Charakteren, ich muss weiterlesen. 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2021

Skurriler, schwäbischer Rundumschlag

Tote Schwaben leben länger
0

Zuerst werden im Federsee zwei Skelette geborgen und dann werden auch noch zwei Obdachlose umgebracht. Irgendwie hängen alle mit einem fünfblättrigen Kleeblatt-Tatoo zusammen und so steht Eugen Querlinger ...

Zuerst werden im Federsee zwei Skelette geborgen und dann werden auch noch zwei Obdachlose umgebracht. Irgendwie hängen alle mit einem fünfblättrigen Kleeblatt-Tatoo zusammen und so steht Eugen Querlinger vor einem Rätsel.

Die Protas sind wieder vom Feinsten. Wobei ich bemerken möchte, dass Querlinger und Klufti doch einige Ähnlichkeiten aufweisen, genauso wie der Querlinger- und der Klufti-Feind.

Eugen schlägt sich sehr gut und die Suhrströmereignisse lassen mich ohne Ende lachen. Einfach super. Es gab einige witzige Szenen und Wortkreationen wie antinormal, die man normalerweise nicht nutzt.

Der schwäbische Lokalkolorit samt Schwäbischer Mundart fand ich wieder perfekt. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Das Cover finde ich auch sehr gut und passend, wenn da auch kein orthopädischer Schuh drauf ist.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein perfekter, lustiger, schwäbisch-skurriler Rundumschlag, der mich sehr begeistert hat. 10 Feensternchen für den Regionalkrimi.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2021

Vorsicht schlechtes Ende!

Aux Champs-Élysées
0

Claire ist die typische Hausfrau und sie erzieht die beiden Mädchen und der Mann bringt das Geld nach Hause. Ihr Mann Philippe hat viele Affären, nun will er seine Frau wegen Isabelle, die einen schwanger ...

Claire ist die typische Hausfrau und sie erzieht die beiden Mädchen und der Mann bringt das Geld nach Hause. Ihr Mann Philippe hat viele Affären, nun will er seine Frau wegen Isabelle, die einen schwanger ist und einen Sohn in sich trägt verlassen. Allerdings hat er es Claire nicht gesagt, die ahnt es allerdings. Daher wird Philippe eingesperrt, im Keller. Ein Jahr lang hat sich Claire vorbereitet.

Es gibt viele kurze Kapitel in diesem Buch, jeweils aus der Sicht von einem anderen Protagonisten.

Das Cover ist nett, aber nicht wirklich passend und kein Highlight für das Buch. Da das Ende auch kein Highlight ist, macht das Cover auch nix mehr aus.

Ein Paris Krimi der eigentlich überall spielen könnte. Es wurde zwar einiges geschrieben, aber der Lokalkolorit kommt nicht rüber.

Die Charaktere sind sehr interessant.
Erst mal Laroche der ermittelnde Kommissar, der eine Affäre mit Claire anfängt. Er bleibt etwas blass.

Dann Isabelle, die Ärztin, die mit Philippe ihr Haus am Friedhof umbaut. Und Philippe hat nebenher gearbeitet und mit Claire den Fitnessraum umgebaut. Woher hatte er denn die Zeit, frage ich mich?

Ich mag Philippe nicht sonderlich und gönne es ihm. Wobei er mir dann leid tut, aber das Ende find ich nicht ok.

Dann Emilie, die schon 80 ist und recht fit. Sie beobachtet Philippe und Claire und schreibt alles auf, was sie sieht. Sie ist echt die neugierigste Nachbarin von der ich je gelesen habe. Es erinnert ein wenig an Alfred Hitchcocks Film: Das Fenster zum Hof.

Immer wenn man denkt, Claire würde jetzt überführt werden, passiert etwas anderes. Was auch ok ist. Aber das Ende ist nicht ok. Das enttäuscht megamässig!

Und ich bin sehr froh, dass die meisten Leser bei Amazon das auch so sehen. Streckenweise ist das Buch sehr gut geschrieben, wobei mich Miss Marple: Emilie sehr enttäuscht.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine tolle Autorin, die ihren eigenen Krimi mit dem Ende zerstört. Sehr schade. Trotzdem empfehlenswert zum Lesen mit 3 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2021

Berg- und Talfahrt

Reise durch ein fremdes Land
0

Im Buch „Reise durch ein fremdes Land“ geht es um eine endlos lange Autofahrt (Nordirland nach Schottland), mit dem Ziel, dass der Vater seinen kranken Sohn zu Weihnachten nach Hause holen kann. Klar es ...

Im Buch „Reise durch ein fremdes Land“ geht es um eine endlos lange Autofahrt (Nordirland nach Schottland), mit dem Ziel, dass der Vater seinen kranken Sohn zu Weihnachten nach Hause holen kann. Klar es gibt Schnee und als Leser darf man an den Gedanken des Vaters teilhaben. Er denkt an seine Frau und an seinen Vater, an seine Kinder und viele andere Begebenheiten.

Das Hardcover mit Lesebändchen gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und doch einprägsam. Es fällt in mein Beuteschema und passt irgendwie zu dem Buch.

Mir gefiel der Schreibstil, damit kam ich gut klar. Allerdings war ich überrascht, dass das Buch doch sehr melancholisch, fast depressiv rüber kam. So hatte ich ein paar Probleme mit der Geschichte. Schön fand ich, dass er als Ersthelfer beim Unfall geholfen hat. Und ich fand Teile auch etwas langatmig und die Protas blieben für mich etwas farblos. Passend zum Cover. Auch die Gedankensprünge waren für mich nicht so richtig nachvollziehbar, ich musste mich konzentrieren und so waren die 190 Seiten doch nicht so schnell ausgelesen, wie ich gedacht hatte.

Leider hat das Buch keine Kapitel und es würde in einem fort gehen. Da die Lektüre nicht leicht ist, geht das allerdings nicht. Ich tu mich jetzt ein bisschen schwer mit der Sternevergabe. Man kann es lesen, muss es aber nicht? Nun ja, das wäre nicht ok. So schlecht war es auch nicht. Jedenfalls wurde die Zerrissenheit? Der geistige Zustand (?) des Mannes richtig schön beschrieben. Ich hatte den Eindruck, dass er depressiv war.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Irgendwie kam ich mir vor, wie bei einer Berg- und Talfahrt, manchmal war es etwas langatmig, dann wieder interessant. 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere