Cover-Bild Otherland. Band 4
Band 4 der Reihe "Otherland"
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 1152
  • Ersterscheinung: 17.01.2026
  • ISBN: 9783608967340
Tad Williams

Otherland. Band 4

Meer des silbernen Lichts | In limitierter Auflage mit farbigem Buchschnitt
Hans-Ulrich Möhring (Übersetzer)

Showdown in Otherland

In limitierter Auflage mit farbigem Buchschnitt

Tad Williams schließt mit diesem Band seine grandiose Sci-Fi-Geschichte über eine Welt ab, die in nicht allzu weiter Zukunft unsere eigene sein könnte.

Die Gralsbruderschaft hat alle Vorbereitungen abgeschlossen: Bald wird es kein Entkommen aus dem Netzwerk mehr geben. Die letzten sich auflehnenden Menschen sehen sich einer noch schlimmeren Gefahr gegenüber: Dread, der durchgeknallte Killer des größenwahnsinnigen Jongleur, setzt zu seinem letzten Coup an: Er wird die Kontrolle an sich bringen, und dann gibt es vielleicht keine reale Welt mehr, in die die Freunde zurückkehren können.

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Lesejury-Facts

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  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

Showdown im Netz der Götter

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Ein Finale, das nicht leise geht, sondern mit einem digitalen Donnerschlag alles niederreißt, was sich ihm in den Weg stellt. Otherland Band 4 ist kein gemütlicher Abschluss, sondern ein Showdown mit brennenden ...

Ein Finale, das nicht leise geht, sondern mit einem digitalen Donnerschlag alles niederreißt, was sich ihm in den Weg stellt. Otherland Band 4 ist kein gemütlicher Abschluss, sondern ein Showdown mit brennenden Sicherungen – und genau so muss das sein.

Tad Williams dreht hier noch einmal komplett auf. Die Gralsbruderschaft zieht die Schrauben an, Dread läuft Amok wie ein schlecht programmierter Albtraum mit Gottkomplex, und irgendwo dazwischen kämpfen Figuren, die mir über vier Bände hinweg verdammt ans Herz gewachsen sind. Dieses Gefühl, wenn man merkt: Gleich ist es vorbei. Gleich verlässt man diese Welt. Und man will eigentlich noch nicht.

Was Williams kann, ist Atmosphäre. Dieses Netz aus virtuellen Realitäten fühlt sich an wie ein fiebriger Traum zwischen Cyberpunk, Mythologie und bitterer Gesellschaftskritik. Man spürt die Bedrohung, die Verzweiflung, aber auch diese trotzige Hoffnung. Und ja, manchmal ist es komplex, manchmal verliert man fast den Überblick – aber genau das passt zu einer Welt, die selbst kurz vor dem Kollaps steht.

Dread als Gegenspieler? Pures Chaos. Unberechenbar, irre, erschreckend plausibel. Der Gedanke, dass die reale Welt vielleicht einfach abgeschaltet wird, jagt einem beim Lesen einen kalten Schauer über den Rücken.

Nicht jede Szene trifft mit maximaler Wucht, ein paar Passagen ziehen sich minimal – deshalb keine glatten fünf Sterne. Aber das hier ist großes Science-Fiction-Kino. Episch, klug, emotional. Und als ich die letzte Seite zugeschlagen habe, war da dieses leise Gefühl von Abschiedsschmerz.

Otherland endet nicht einfach. Es brennt sich ein.

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