Cover-Bild Düsterholz 1976
Band 1 der Reihe "Düsterholz / Die Münsterland-Trilogie"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: KBV
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 420
  • Ersterscheinung: 20.05.2026
  • ISBN: 9783954417667
Tom Finnek

Düsterholz 1976

Münsterland-Krimi
Das Münsterland im Juli 1976, zwischen RAF-Terror und Hitzewelle

1976 – Die Sommerhitze liegt schwer über dem Münsterland, als am Rand einer einsamen Landstraße die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Für Polizeihauptmeister Anton Hellmann ist es zunächst ein weiterer Verkehrsunfall – doch bald häufen sich die Ungereimtheiten. Die Frau trug falsche Papiere bei sich. Und jemand aus dem Dorf Düsterholz scheint mehr über sie zu wissen, als er zugeben will.

Während Hellmann versucht, zwischen halsstarrigen Bauern, streitlustigen Hippies und einem überheblichen Kriminalkommissar die Wahrheit zu finden, kämpft seine Nichte Christa mit ihrer eigenen Vergangenheit. Denn sie erkennt in der Toten eine Person wieder, von der sie gehofft hatte, ihr nie wieder zu begegnen.

Je tiefer Hellmann gräbt, desto dunkler wird das Bild eines Dorfes, das hinter seiner ländlichen Idylle ein Netz aus Lügen, Schuld und Gewalt verbirgt. Und bald weiß er, dass dieser Tod kein Unfall war – und dass der Mörder ganz in der Nähe ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2026

Mord im Moorland

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Wenn Polizeihauptmeister Anton Hellmann eins nicht mag, dann ist es gehetzt zu werden. Aber im Drainagegraben neben der Straße, gleich hinter der Bushaltestelle, wurde eine tote Frau gefunden. Zunächst ...

Wenn Polizeihauptmeister Anton Hellmann eins nicht mag, dann ist es gehetzt zu werden. Aber im Drainagegraben neben der Straße, gleich hinter der Bushaltestelle, wurde eine tote Frau gefunden. Zunächst sieht alles nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus, doch es gibt auch Ungereimtheiten. Aber Anton ist ja nicht zuständig, sondern die Hauptdienststelle in Vennewick und somit der Erste Kriminalhauptkommissar Bernd Lohmeyer. Demnach wäre es also nicht Antons Fall. Doch die Tote hat falsche Papiere bei sich und wollte seine Nichte Christa sprechen. Dann stellt sich heraus, dass es kein Unfalltod war, und Christa verheimlicht Anton etwas. Er muss sie beschützen und versucht herauszufinden, was hinter allem steckt.

Dieses Buch ist der Auftaktband einer Trilogie. Mir hat das Lesen genauso viel Spaß gemacht, wie seinerzeit die Münsterland-Reihe um den westfälische Sturkopf Heinrich Tenbrink und seinem Kollegen Maik Bertram.

Anton Hellmann schiebt im beschaulichen Düsterholz einen ruhigen Job. Er kommt gemächlich daher, doch sollte man sich nicht in ihm täuschen. Niemand kennt die Bewohner von Düsterholz so gut wie er. Er weiß auch ganz genau, wie er mit den Bewohnern umgehen muss, denn im Dorf gibt es eine Menge eigenwilliger Typen. Sein ranghöherer Kollege Lohmeyer hält sich für etwas Besseres, doch Anton hat eindeutig das bessere Gespür und zieht seine Schlüsse. Da kommen ihm auch seine Kontakte nach Holland ganz gelegen.

Antons Nichte Christa hatte während ihres Studiums in Berlin andere Interessen als das Studium und sie erinnert sich nicht gerne an diese Zeit. Nun arbeitet sie im Fahrradladen in Düsterholz und ist damit zufrieden. Sie fragt sich aber, was Heike nach all der Zeit von ihr wollte. Doch sie hat noch ein weiteres Problem, denn sie möchte herausfinden, wer ihr Vater ist.

Während ein Unwetter das Düsterholzer Schützenfest gefährdet, geht Anton seinen Ermittlungen nach und ist glücklicherweise rechtzeitig zur Stelle, als es gefährlich wird. Die Auflösung ist schlüssig, doch es klärt sich (noch) nicht alles.

„Düsterholz 1976“ ist ein spannender Münsterland-Krimi mit eigenwilligen Charakteren. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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