Cover-Bild Freiwürfe mit einem Diktator
25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Tropen
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 14.03.2026
  • ISBN: 9783608505146
Tom Kummer

Freiwürfe mit einem Diktator

Roman

Ein Elite-Internat,  ein Basket ballcoach und eine  brisante Einladung aus Nordkorea ...

Frank Bichsel, Sportlehrer an einem Schweizer Elite-Internat, erhält eine persönliche Einladung aus Pjöngjang – von seinem ehemaligen Basketballschüler Kim Jong-un. Was als absurde Erinnerung beginnt, wird zur Reise in die eigene Vergangenheit, zur Konfrontation mit Schuld, Macht und Menschlichkeit. An der Grenze zwischen Realität und Fiktion hat Tom Kummer einen radikalen, berührenden Roman geschrieben über die dunklen Seiten der Erziehung, die Sehnsucht nach Versöhnung und die Kraft der Geschichten, die uns am Leben halten.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Kim Jong-un in Bern zur Schule gegangen ist. Jahrzehnte später erhält sein Basketball-Coach Frank eine Einladung aus Pjöngjang – und steht nun vor der Frage, ob er dem Diktator begegnen soll. Bei den Besuchen am Sterbebett seiner Mutter verdichten sich Erinnerungen, Schuldgefühle und politische Zweifel. Seine Partnerin Renee, radikal und unberechenbar, will Kim töten. Zwischen Internatsintrigen, Influencer-Druck und moralischer Verantwortung muss Frank sich entscheiden: Flucht oder Konfrontation?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Einladung aus Pjöngjang

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Tom Kummers letzte Bücher waren autofiktional. Dieser neue Roman ist da anders, dennoch auch sehr raffiniert.
Die Grundidee wirkt absurd. Ein Basketball-Trainer hat vor 30 Jahren den heutigen Diktator ...

Tom Kummers letzte Bücher waren autofiktional. Dieser neue Roman ist da anders, dennoch auch sehr raffiniert.
Die Grundidee wirkt absurd. Ein Basketball-Trainer hat vor 30 Jahren den heutigen Diktator von Nordkorea, Kim Jong-un, trainiert. Damals war Kim Jong-un ein Junge, der ein paar Jahre in Bern lebte. Das basiert offenbar auf Tatsachen.

Der Trainer fühlt sich heute schuldig, damals einen Jungen unterstützt zu haben,der dann ein Monster wurde. Jetzt bekommt er eine Einladung. Er fragt sich, soll er reisen und was dann tun.

Immer wieder erzählt er seiner sterbenden Mutter davon und von der Vergangenheit. So nimmt eine Mutter-Sohn-Beziehung einen wichtigen Aspekt im Buch ein.
Das Buch ist gut gemacht, auch wenn es mich nicht so berührt hatte, wie seine letzten beiden Bücher. Aber wirklich originelle Bücher sind selten, daher empfehle ich Freiwürfe mit einem Diktator.