Cover-Bild Heimkommen
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Rowohlt
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 14.10.2025
  • ISBN: 9783498007201
Tom Lamont

Heimkommen

"Ein ausgezeichneter, ermutigender Roman über Freundschaft, Vaterschaft und Vergebung." David Mitchell
Gesine Schröder (Übersetzer)

Heimkommen handelt von Gemeinschaft und Zugehörigkeit und von den Menschen, die uns zu denen machen, die wir sind, und die wir brauchen, egal, ob wir drei oder dreißig Jahre alt sind.

Téo Erskine kehrt zurück in den Londoner Vorort seiner Jugend, in die jüdische Gemeinde von Enfield und zu seinem Vater, dem sturen Vic, der mehr Hilfe braucht, als er zugibt. Téos Leben ist inzwischen weit weg von dieser engen Welt, er hat einen Job in der City und eine Wohnung mit Blick auf die Themse. Aber unter der Oberfläche ist er immer noch der Junge, der die Anerkennung seines Vaters sucht, der mit seinem besten Freund Ben bis spät in die Nacht Poker spielt und der verzweifelt in Lia verliebt ist.

Lia ist alleinerziehende Mutter des dreijährigen Joel und hat für niemanden mehr Zeit, nicht einmal für sich selbst. Als Lia plötzlich stirbt, finden sich die drei Männer – Téo, Vic, Ben – völlig unvorbereitet vor der Situation, so gut wie möglich für Joel sorgen zu müssen.
«Ein ausgezeichneter, ermutigender Roman über Freundschaft, Vaterschaft und Vergebung und ein funkelndes Loblied auf London.» David Mitchell

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Heimkommen ist kein Ort, sondern ein Gefühl

0

Manchmal reicht ein einziger Satz, um mitten ins Herz zu treffen – und Tom Lamont schreibt davon gleich eine ganze Menge. Heimkommen ist so ein Roman, der einem leise in die Rippen stößt, während man denkt, ...

Manchmal reicht ein einziger Satz, um mitten ins Herz zu treffen – und Tom Lamont schreibt davon gleich eine ganze Menge. Heimkommen ist so ein Roman, der einem leise in die Rippen stößt, während man denkt, man liest nur ein bisschen Familiengeschichte. Und plötzlich sitzt man da, grinst, schluckt und hat Gänsehaut, weil diese Figuren so echt wirken, als könnten sie gleich im eigenen Wohnzimmer vorbeischauen.

Téo Erskine, der Mann, der eigentlich alles im Griff hat – bis ihn das Leben zurück in seine Vergangenheit katapultiert. Zwischen Vater Vic, der das Herz am rechten Fleck, aber die Zunge in der falschen Richtung trägt, und dem kleinen Joel, der mehr Chaos und Liebe bringt als ein ganzer Kindergarten, steckt Téo plötzlich in einer Gefühlsmischung aus Verzweiflung, Sehnsucht und plötzlicher Verantwortung. Klingt nach Drama, ist aber auf die beste Art bittersüß – mit britischem Humor, viel Wärme und dieser leisen Melancholie, die einem länger nachgeht als man will.

Lamont schafft es, das Thema Heimkommen ohne Kitsch zu erzählen – ehrlich, charmant, manchmal ein bisschen ruppig, aber immer mit Herz. Die Dialoge knallen, die Szenen in London riechen nach Straßenkaffee, Regen und Erinnerungen, und irgendwo zwischen all dem flackert immer wieder die Frage auf: Wann ist man eigentlich wirklich zu Hause?

Ein Buch für alle, die schon mal versucht haben, mit ihrem Vater über Gefühle zu reden, und dann lieber zusammen den Rasen gemäht haben. Für alle, die wissen, dass Liebe manchmal im Umweg wohnt. Und für alle, die glauben, dass Erwachsenwerden irgendwann mal einfacher wird. Spoiler: Wird es nicht. Aber Lamont zeigt, dass das völlig okay ist.

Ein ehrlicher, witziger, manchmal schmerzlicher Roman, der einen am Ende mit einem warmen Gefühl im Bauch zurücklässt – so, als hätte man nach langer Zeit endlich wieder den Weg nach Hause gefunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere