Cover-Bild Schwarzer Holunder

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12,50
inkl. MwSt
  • Verlag: KSB-Media
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 184
  • Ersterscheinung: 16.03.2016
  • ISBN: 9783946105374
Uschi Lange

Schwarzer Holunder

Helene, die Tochter eines reichen Kaufmanns wächst im Sauerland Mitte des 19. Jahrhunderts auf und will sich mit einer kleinen Destille auf eigene Beine stellen.
Das Gut ihres Vaters mit über fünfzig Höfen wird aufgeteilt auf die Bauern. Sie sollen ihren bewirtschafteten Grund und Boden zurückerhalten. Nachdem Napoleon die feudalistischen Abhängigkeiten aufgehoben hatte, konnten auch die preußischen Reformen endlich starten. Ihr Vater investiert in die neue Industrie im Grüner Tal und stirbt aber bei einem Raubüberfall, bevor die Eisenbahn ins Tal kommt. Helene will ihre Brennerei weiter aufbauen, um ihren Besitz zu sichern. Ihrem Plan darf niemand im Wege stehen, auch nicht die eigene Mutter. Aber dafür hat sie auch eine Lösung, denn ihr Gatte ist der Totengräber der Stadt.
Ort der Handlung: Sauerland

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Gudrun67 in einem Regal.
  • Gudrun67 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Interessante Geschichtslektion, die jedoch für die Spannung und als Roman noch Luft nach oben lassen

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Der Schreibstil erinnert mich eher an eine Aneinanderreihung von Geschehnissen als an einen spannenden Roman. Die Autorin bringt sehr viele historische Ereignisse in den Kriminalroman mit ein. Dies ist ...

Der Schreibstil erinnert mich eher an eine Aneinanderreihung von Geschehnissen als an einen spannenden Roman. Die Autorin bringt sehr viele historische Ereignisse in den Kriminalroman mit ein. Dies ist sehr wissenswert und interessant, ist jedoch so dargestellt, dass sich diese anhäufen und der Roman in meinen Augen etwas zu kurz kommt.

Ansatzweise konnte ich etwas Spannung erleben, die hat sich jedoch leider in Grenzen gehalten.

Ich würde diesen Historischen Kriminalroman eher als Erzählung sehen, da die Handlung zwar so geschildert wurde, dass es leicht nachvollziehbar ist, jedoch die Emotionen aussen vor gelassen wurden.

Die Zufälle, die sich etwas zu sehr häufen, machen es allerdings etwas unrealistisch.

Das Buch handelt von Helene, die für die damaligen Verhältnisse (Mitte des 19. Jahrhunderts) ein sehr emanzipiertes Leben geführt hat. Hierzu ist sie sogar "über Leichen gegangen". Um ihre Wünsche und Lebensvorstellungen durchsetzen zu können, hat sie sich Menschen in ihren Umkreis gezogen, die ihr für ihre Machenschaften unwissentlich behilflich waren.

Mein Fazit: Interessante Geschichtslektion, die jedoch für die Spannung und als Roman noch Luft nach oben lassen