Cover-Bild Seeblick kostet extra
Band 2 der Reihe "Ines Fox"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 332
  • Ersterscheinung: 29.06.2017
  • ISBN: 9783744840286
Christiane Kördel

Seeblick kostet extra

Eine Bodensee Krimikomödie
Ein humorvoller Regionalkrimi. Erfrischend spritzig, romantisch und absurd. Kopfkino und gute Laune aus und in Konstanz am Bodensee.
Wenn der Drahtzieher des letzten Mordes auf freien Fuß kommt und am selben Tag der leitende Kripobeamte tot im Gartenhaus liegt, kann das kein Zufall sein. So meint Ines Fox und steckt ihre Nase in alles, das sie nichts angeht. Die Hobbyermittlerin wittert die zweite Chance, ihren Widersacher hinter Gitter zu bringen. Ein Aufwasch denkt sie, doch ihr persönlicher Moriarty wirft ihr Knüppel zwischen die Beine. Ines hat mit Irrungen in Liebesdingen und Chaoswellen zu kämpfen, die gegen Konstanz branden. Als die Imperia, das Konstanzer Wahrzeichen, sinnbildlich erschlagen und Ines samt Einwohnerschaft verflucht wird, will alles, dass die Heldin mit Hund die Stadt verlässt. Doch Ines trotzt. Wie lange noch? Und zu welchem Preis?
"Seeblick kostet extra" ist ein humoristischer Roman, locker mit Freude am Wortwitz erzählt, der sich nicht immer wie ein Krimi anfühlt. Liebevoll gezeichnete Charaktere spielen in einer Traumkulisse. Die ideale Urlaubslektüre.
Der zweite Fall von Ines Fox, Jungunternehmerin, rothaariger Dickkopf und leicht einen an der Waffel. Ihre außerkörperlichen Erfahrungen, im ersten Teil "Seezeichen 13" durchaus hilfreich, haben Fehlzündungen. Schnell wird klar: Hier ist rein gar nichts ernst zu nehmen.
Die Folgen können unabhängig voneinander gelesen werden. Mehr Genuss verspricht die Autorin jedoch, wenn man bei "Seezeichen 13" beginnt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2023

Kopfkino und gute Laune

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Durchgeknallt?
Ja!
Aber im absolut positiven Sinn.
Ines ist eigentlich die Chefin einer kleinen IT-Firma mit einer handvoll Angestellten, aber irgendwo in ihr muss ein Kriminalisten-Gen sich verlaufen ...

Durchgeknallt?
Ja!
Aber im absolut positiven Sinn.
Ines ist eigentlich die Chefin einer kleinen IT-Firma mit einer handvoll Angestellten, aber irgendwo in ihr muss ein Kriminalisten-Gen sich verlaufen haben, das immer wieder bei ihr querschlägt.
Wo andere lieber in Deckung gehen, kann Indes nicht anders und muss ihre Neugier befriedigen. Und genau deswegen gerät sie immer wieder mit den „bösen Buben“ zusammen – nur das diese bösen Buben von der Mafia sind; und nicht nur ein paar Ladendiebe oder Handtaschenräuber.

Im Klappentext steht schon worum es geht und ich möchte auch nichts mehr vom Inhalt erzählen, aber jeder der das Buch liest, sollte sich im Klaren sein das dies eine KrimiKOMÖDIE ist.
Also hier wird die Komödie größer geschrieben als der Krimi.
Allerdings ohne dabei lächerlich zu werden!
Aber eben auch nicht so kriminalistisch spannend, um vor Spannung Fingernägel zu kauen oder vor Schreck den Tee oder Kaffee zu verschütten.
Ines ist aber nun mal Ines und sie schafft es immer wieder in brenzlige Situationen zu geraten, wo ich ihr am liebsten „NEIN! Lass das!“ oder ähnliches zugerufen hätte.
Wenn ich jetzt Ines im Einzelnen beschreiben sollte, wüsste ich gar nicht wo ich anfangen sollte, aber liebenswert, verrückt und sehr neugierig würden auf jeden Fall dabei sein.
Man muss Ines Fox einfach selbst erleben!
Sie ist so knallig wie das Buchcover, man muss sie einfach gern haben.
Ich hab weder im ersten Teil noch jetzt im zweiten Teil was an ihr auszusetzen. Ines schafft es sogar ihre außerkörperlichen Erfahrungen nach ihrer Logik zu erklären, ohne das ich ihr den Vogel zeige.
Das gehört einfach zu ihr, wie ihre knallrotes Haar.
Auch wenn ich mit solchem esoterischen Kram nichts am Hut hab, Ines nehme ich es sofort ab.

Natürlich sind die anderen Charaktere auch wieder mit dabei.
Allem voran Dr. Frieder von der Nordseeküste, mit seiner ruhigen Art und nordisch trockenem Humor.
David, ihr Ex vom BKA.
Nicht genug der Kriminalfall, nein, müssen auch noch die beiden Herren Ines im Privatleben tüddelich machen.
Eigentlich sind alle aus Teil 1 wieder mit von der Partie und es gibt auch neue Charaktere.
Da besonders Godehard Gruber. - Ich find den einfach knuffig! -
Ein Berliner Original, das an den Bodensee versetzt worden ist und nun als Ines Leibwächter beordert wird.
Außerdem eine neue Büroangestellte, die noch für eine Überraschung sorgt.
Na und die „Bösen Buben“ sind nach wie vor böse, aber selbst die sind noch höflich …. Oder doch nicht?

Geschrieben ist das alles wieder sehr leicht und spritzig mit ganz viel Kopfkino.
Die Autorin schafft es jeder Figur einen eigenen Wortwitz und Charaktereigenschaften zugeben, so das die Geschichte voller unterschiedlicher und lebendige Personen sind und doch alle zusammen passen und miteinander harmonieren.
Mir ist an keiner Stelle langweilig geworden und ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Und ich hab mich total über den allerletzten Satz gefreut!

"E N D E.
Aber nur vorerst."

Mein Fazit:
Der zweite Teil von Ines Fox kann auch unabhängig vom Ersten gelesen werden – Aber es wäre nicht das Gleiche!
Ines Fox ist wieder in ihrem Element und man muss sie einfach selbst erleben.
Sollte ich mal an den Bodensee kommen, würde es mich nicht wundern, wenn Ines Fox mir leibhaftig über den Weg läuft.
Volle Kaufempfehlung für alle die in Urlaubslaune sind und / oder einfach nur Spaß beim Lesen wollen!

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Veröffentlicht am 01.11.2018

Neuigkeiten vom Bodensee!

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"Seeblick kostet extra" ist die zweite Bodensee Krimikomödie aus der Feder der Autorin Christiane Kördel. Wieder entführt uns die Autorin in eine Traumgegend und hier dürfen wir die Jungunternehmerin Ines ...

"Seeblick kostet extra" ist die zweite Bodensee Krimikomödie aus der Feder der Autorin Christiane Kördel. Wieder entführt uns die Autorin in eine Traumgegend und hier dürfen wir die Jungunternehmerin Ines Fox wieder auf ihren Erkundungstouren begleiten.

Das gibt es doch nicht! Da kommt der Drahtzieher des letzten Mordes tatsächlich frei. Und dann gibt es den nächsten Toten. Der leitende Kripoermittler wird tot in seinem Gartenhäuschen gefunden. Für Ines Fox kann dies kein Zufall sein. Sie wittert ihre Chance, endlich für Gerechtigkeit zu sorgen. Doch dann passiert einiges Unvorhergesehenes am Bodensee. Ines überlegt ernsthaft, ob sie die Stadt verlassen soll. Doch sie entschließt sich, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch wird alles gut gehen?

Ach ist es schön wieder in Konstanz am Bodensee zu sein. Man hat das Gefühl nach Hause zu kommen. Ich habe mich gefreut Ines wieder zu treffen. Einen rothaarigen Dickkopf, der leicht einen an der Waffel hat. Aber gerade das macht sie so liebenswert. Ich bin wieder sofort in die Geschichte eingetaucht und habe sie von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Die Autorin sorgt mit ihrem wunderbaren Schreibstil für tolles Lesevergnügen. Und auch dieses Mal ist wieder einiges geboten. Die Geschichte ist hoch spannend und zaubert mir aber ab und an auch ein Grinsen ins Gesicht. Wie schon der erste Band "Seezeichen 13" ist auch diese Lektüre absolut perfekt. Und langweilig wird es keine einzige Sekunde.

Das Cover hat für mich schon Wiedererkennungswert. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame Lesestunden. Gerne vergebe für dieses Lesevergnügen 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf Neues vom Bodensee.

Veröffentlicht am 22.07.2017

Humorvoll und spannend

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„...Das heute war nur die Show eines Septembers, der vorgab, ein Juli zu sein. Dieser September schminkt sich gerade ab und zeigt sein wahres Gesicht...“

Ines Fox, rothaarig, dickköpfig und Chefin eines ...

„...Das heute war nur die Show eines Septembers, der vorgab, ein Juli zu sein. Dieser September schminkt sich gerade ab und zeigt sein wahres Gesicht...“

Ines Fox, rothaarig, dickköpfig und Chefin eines Werbeagentur, ist sauer. Sie hat gerade den Gerichtssaal verlassen, in dem Roger Merian freigesprochen wurde. Alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Glücklicherweise fängt sie Dr. Frieder, ein Gerichtsmediziner aus nördlichen Gefilden, auf, denn der hat die Ruhe weg.
Doch dann wird der Kripobeamte Schroff tot in seinem Gartenhaus gefunden. Für Ines ist glasklar, dass Roger der Mörder ist oder zumindest die Fäden gezogen hat.
Die Autorin hat erneut eine spannende Kriminalkomödie geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
Ines erzählt das Geschehen aus ihrer Sicht. Am Anfang fasst sie kurz zusammen, was im ersten Teil geschehen ist. Ab und an nimmt sie auch im Laufe der Handlung wieder Bezug darauf.
Natürlich kann Ines nicht die Finger von den Ermittlungen lassen. Doch scheinbar sitzt Roger am längeren Hebel. Er versucht alles, um sie aus Konstanz zu vertreiben und die Bevölkerung gegen sie aufzubringen. Stellenweise wirkt das wie eine moderne Hexenjagd.
Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied zu entsprechenden Mittelalterkrimis, und der liegt im Schriftstil des Buches. Ines ist hektisch und häufig beratungsresistent. Trotzdem verliert sie nie ihren Humor. Der Sprachwitz des Buches ist vom Feinsten. Obiges Zitat ist nur ein Beispiel dafür, wie gekonnt die Autorin mit Worten und Metaphern umgehen kann. Wenn von Blechdosen auf Rädern die Rede ist oder Rogers Bodyguards grundsätzlich als Kleiderschränke bezeichnet werden, funktioniert beim Leser das Kopfkino. Allerdings kann Ines durch ihr Verhalten ab und an den Leser zur Verzweiflung bringen. So gelingt es nur David mit einem Trick, sie aus der Schusslinie zu bringen. Mit ihm war sie eine Zeit lang liiert. Und jetzt scheint es, als wolle sie Dr. Frieder – Mr. Tiefenentspannung – gegen David – Mr. Ecken und Kanten – tauschen. Als gäbe es im aktuellen Fall nicht schon genug Probleme, muss Ines sich im Privatleben noch selbst welche schaffen.
Eine weitere sprachliche Besonderheit ist das Konstanzer Berlinerisch, das ausgerechnet der Polizist, der zu Ines` Schutz abgestellt wurde, spricht.
Wie bekommt man es hin, dass trotz Ich-Erzähler auch Dinge berichtet werden können, die der Protagonist mit Sicherheit selbst nie erlebt und gesehen hat? Ein genialer Einfall löst das Problem. Ines hat die Fähigkeit, von Zeit zu Zeit ihren Körper zu verlassen und im Raum zu schweben. Allerdings kann sie nicht selbst entscheiden, wohin die Reise geht. Die Geschichte hat einen unangenehmen Nebeneffekt. Dabei sinkt Ines` Körpertemperatur erheblich. Sehr ausführlich, humorvoll und nachvollziehbar wird erklärt, was sie mit Dr. Frieder schon unternommen hat, um den Phänomen naturwissenschaftlich auf die Schliche zu kommen.
Eine Protagonistin möchte ich besonders erwähnen. Das ist Emma, ein Kind aus dem Haus, in dem Ines wohnt. Sie spielt zwar nur ab und an eine Rolle, ihre Gespräche mit Ines sind aber sehr schön herausgearbeitet, denn sie sagt in ihrer kindlichen Naivität Ines ungeschminkt, was sie denkt.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Handlung war spannend, die wesentlichen Fragen sind beantwortet, und ich habe mich köstlich amüsiert.

Veröffentlicht am 13.10.2017

Seeblick kostet extra

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Hobbyermittlerin Ines Fox bei ihrem 2. Fall.
Roger Merian wird freigesprochen als nicht schuldig. Ines Fox ist damit nicht einverstanden, hat er doch ihren ehemaligen Mitarbeiter auf dem Gewissen.
Plötzlich ...

Hobbyermittlerin Ines Fox bei ihrem 2. Fall.
Roger Merian wird freigesprochen als nicht schuldig. Ines Fox ist damit nicht einverstanden, hat er doch ihren ehemaligen Mitarbeiter auf dem Gewissen.
Plötzlich wird der leitende Kripobeamte Schroff tot in seinem Garten aufgefunden. Steckt da wieder Merian dahinter oder ist das nur ein Zufall?
Nun bekommt sie wohl doch noch ihre Chance. Durch nichts und niemanden lässt sich Ines davon abbringen, Merian doch noch zu überführen, obwohl sie die gesamte Einwohnerschaft gegen sich hat.
Viele Charaktere, viele Verdächtige, da heißt es zu sortieren. Dies gelingt jedoch der Autorin sehr gut und die Auflösung überzeugt. Ein bisschen mehr Spannung hätte gut noch sein dürfen. Dialekt und Witz kamen aber nicht zu kurz und hat gut unterhalten.

Veröffentlicht am 03.09.2017

Ines‘ turbulentes Leben, Teil 2

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Zum zweiten Mal schickt Christiane Kördel ihre rothaarige Ines Fox auf eine kriminalistische Reise entlang des Bodensees. Nach „Seezeichen 13“ wird Konstanz wieder zum Nabel des Verbrechens und zum Mittelpunkt ...

Zum zweiten Mal schickt Christiane Kördel ihre rothaarige Ines Fox auf eine kriminalistische Reise entlang des Bodensees. Nach „Seezeichen 13“ wird Konstanz wieder zum Nabel des Verbrechens und zum Mittelpunkt des Interesses eines richtigen Bösewichts.

Roger Merian, Schweizer und erfolgreicher Geschäftsführer, ist einmal mehr hinter der Webdesignerin Fox und ihrem Freund Marc Frieder her. Merian streitet alles ab, Fox ist dennoch davon überzeugt, dass er nicht nur seine Schergen auf sie angesetzt hat, sondern auch für nicht natürliche Tode und unerklärliche Vorkommnisse in Konstanz verantwortlich ist.

Dank perfiden Drohungen, fast verhängnisvollen Ermittlungen in Eigenregie und ihren ganz speziellen „Echtträumen“ ist Ines Fox zwar eigentlich schon voll ausgelastet, dennoch findet sich wieder Zeit für jede Menge Liebesverwirrung. Auf ihrer Mission, Merian hinter Gitter zu bekommen, dehnt Ines gerne mal die Grenzen der Gesetze zu ihren Gunsten aus, zudem hat sie neben ihrem Freund auch noch den leitenden Ermittler Arthur von Leisfall (meist) auf ihrer Seite.

Doch so eindeutig die Lage zwischenzeitlich schient, Ines kann sich ihrer Sache nicht immer sicher sein. Sie wird – dank Roger Merian? – für seltsame Ereignisse verantwortlich gemacht und die Konstanzer wollen sie nicht mehr in der Stadt haben. Gibt Ines nach? Zieht sie weg und die nächsten Fälle spielen dann in einer anderen deutschen Stadt? Wer leichte, witzige Sommer(krimi)unterhaltung mag, sollte das auf jeden Fall selbst herausfinden.

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, bietet
kurze und längere Abschnitte und eine Hauptfigur, die sich einer genauen „Einordnung“ immer wieder entziehen kann. Sobald man denkt, gut, sie ist schon recht vernünftig und clever, kommt Ines wieder mit einer Sache um die Ecke, die da so gar nicht dazuzupassen scheint. Und auch umgekehrt kann sie vom „Verliebtes-Mädchen-Modus“ blitzschnell in eine Art rothaarige Miss Marple umschalten. Mit ihr wird es definitiv nicht langweilig.

Übrigens: Die beiden Bücher lassen sich unabhängig voneinander nachvollziehen, die Erklärungen und Andeutungen in „Seeblick kostet extra“ lassen sich aber natürlich besser verstehen, wenn man den Vorgänger kennt.