Vetternwirtschaft in Österreichischer Politik
FreunderlwirtschaftDas Cover ist sehr schlicht gehalten, eigentlich wenig ansprechend. Die zähe Aufklärung eines Kriminalfalls könnte sehr an die österreichische Politik aus der nahen Vergangenheit erinnern, so realistisch ...
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, eigentlich wenig ansprechend. Die zähe Aufklärung eines Kriminalfalls könnte sehr an die österreichische Politik aus der nahen Vergangenheit erinnern, so realistisch und informativ wird dieses Puzzle aufgeklärt. Auf zwei Erzählsträngen, nämlich aus der Sicht zweier Frauen, wird dieser Plot glaubwürdig mit Wiener Flair konstruiert. Hauptkommissarin Alma Oberkofler hat ihre neue Stelle als Chefinspektorin bei der Wiener Kriminalpolizei im Dezernat für Leib und Leben gerade erst angetreten und steckt direkt in einem komplizierten, brisanten Unfall bzw. Mord. Ihr Charakter und auch der von Jessica Possauer, Verlobte des Opfers Max Langwieser, ist realistisch und authentisch beschrieben. Sehr sympathisch eingebaut sind auch die Nebenfiguren, die mit wichtigen Fakten und Menschenkenntnis bei der Aufklärung von Korruption und Morden in schwuler und politischer Szenerie nachvollziehbar behilflich sind. Insgesamt hätte der ruhige Schreibstil etwas mehr Dramatik einbauen können.
Ein unterhaltsamer Krimi über brisante Themen.