Familiengeheimnisse statt Thriller-Spannung – Eine unerwartete Lektüre
Hope's EndÜber das Buch:
Kit beginnt ihren neuen Job als Pflegerin der berüchtigten Lenora Hope auf dem düsteren Anwesen Hope’s End. Die Legende um Lenora ist schaurig: Angeblich soll sie als junges Mädchen ihre ...
Über das Buch:
Kit beginnt ihren neuen Job als Pflegerin der berüchtigten Lenora Hope auf dem düsteren Anwesen Hope’s End. Die Legende um Lenora ist schaurig: Angeblich soll sie als junges Mädchen ihre gesamte Familie ermordet haben. Doch während Kit immer tiefer in die Geheimnisse des Hauses eintaucht, stellt sich die Frage: Ist die Wahrheit vielleicht eine ganz andere?
Meine Meinung:
Wer hier einen klassischen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden – denn statt nervenaufreibender Spannung und Gänsehautmomenten bietet das Buch eher ein dramatisches Familienschicksal mit unterschwelliger Spannung. Der Einstieg fiel mir schwer, da der erste Teil von ausführlichen Beschreibungen des Hauses, der Bediensteten und der Umgebung dominiert wird, wodurch die Handlung nur langsam an Fahrt aufnimmt.
In der zweiten Hälfte wird es zwar fesselnder, doch eher aus Neugier, wie die Puzzleteile der Familiengeschichte zusammenpassen, als durch echte Thriller-Elemente. Der Schluss wiederum war mir persönlich zu überladen – die Twists überschlugen sich, und viele Wendungen wirkten auf mich nicht schlüssig. Ich hatte das Gefühl, dass die Charaktere nicht nachvollziehbar handelten, was mich etwas frustriert zurückließ.
Fazit:
Den Hype um dieses Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Als Thriller hat es mich nicht überzeugt, da es an echter Spannung fehlt. Wer jedoch düstere Familiengeheimnisse und dramatische Schicksale mag, könnte hier fündig werden.
⭐️⭐️⭐️ (3 von 5 Sternen)