Cover-Bild Nordseerätsel
Band 3 der Reihe "Raphael Freersen"
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2,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783987072444
Heike Denzau

Nordseerätsel

Küsten Krimi
Mörderische Spiele auf Föhr

Inseldetektiv Raphael Freersen bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Hermann Suhrkamp behauptet, dass jemand aus seiner Familie seinen vorzeitigen Tod herbeiführen will. Um den Täter zu entlarven, hat der alte Herr ein Ratespiel à la Agatha Christie ausgetüftelt, bei dem hunderttausend Euro Preisgeld winken. Raphael soll daran teilnehmen und die Familienmitglieder im Auge behalten. Die Verwandtschaft versucht alles, um sich gegenseitig auszutricksen. Doch dann häufen sich mysteriöse Begebenheiten, und der Tod hält Einzug ins Spiel ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

Familiengeheimnisse auf Föhr

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Hermann Suhrkamp wird bald 90 und ist der Meinung, dass eines seiner Familienitglieder sich wünscht, dass er diesen nicht unbedingt noch erleben sollte. Er veranstaltet mit seiner Familie ein Rätselspiel, ...

Hermann Suhrkamp wird bald 90 und ist der Meinung, dass eines seiner Familienitglieder sich wünscht, dass er diesen nicht unbedingt noch erleben sollte. Er veranstaltet mit seiner Familie ein Rätselspiel, wer es lösen kann, gewinnt 100.000 Euro. Auch Privatdetektiv Raphael Freersen ist mit von der Partie. Er wurde von Suhrkamps Nichte beauftragt, den seltsamen Postkarten, die ihr Onkel erhält, auf den Grund zu gehen und die Familienitglieder im Auge zu behalten. Doch schon bald häufen sich merkwürdige Ereigisse und auch auf eine Leiche muss man nicht lange warten.

"Nordseerätsel" ist der dritte Band der Buchreihe um den Privatdetektiv Raphael Freersen, der auf der idyllischen Insel Föhr spielt. Im ersten Band ist mir der Privatermittler mit seiner etwas anderen Art schon ans Herz gewachsen. Und auch hier ist er mir in seiner Art und Weise absolut sympathisch.
Der Fall an sich ist sehr spannend und kommt ohne blutige Details aus. Der Roman lässt sich dank des sehr flüssigen und lebhaften Schreibstils wunderbar lesen. Und auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände, kommt man gut mit den Charakteren klar.
Wer ruhige Nordseekrimis, die trotzdem absolut fesselnd sind, liebt, der ist hier genau richtig!

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Gemütlicher Küstenkrimi mit unkonventionellem Ermittler

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Als eine junge Frau den Privatdetektiv Raphael Freersen um einen Besuch bei ihrem Onkel bittet, erzählt sie zunächst von seltsamen Postkarten, die Hermann Suhrkamp erhält. Doch die interessieren den alte ...

Als eine junge Frau den Privatdetektiv Raphael Freersen um einen Besuch bei ihrem Onkel bittet, erzählt sie zunächst von seltsamen Postkarten, die Hermann Suhrkamp erhält. Doch die interessieren den alte Herrn nicht wirklich, er hat einen ganz anderen Plan: mit den Verwandten, die ihn anlässlich seines 90. Geburtstages besuchen, will er ein Ratespiel ganz im Stil von Agatha Christie veranstalten, bei dem es 100.000,-€ zu gewinnen gibt. Raphael soll daran teilnehmen, um die erkrankte Putzfrau zu vertreten und die Familienmitglieder zu beobachten, dafür winkt ihm ein sattes Honorar. Der Auftrag ist zwar nicht so ganz nach dem Geschmack des Inseldetektivs, sein Kontostand rät allerdings dringend dazu, sich auf das seltsame Spiel einzulassen.

"Nordseerätsel" von Heike Denzau ist der dritte Fall des Privatdetektivs Raphael Freersen, den ich mit der selben Begeisterung gelesen habe, wie die beiden Vorgänger. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen, so dass die Bücher auch unabhängig voneinander gelesen werden können - mir persönlich macht es aber besonders viel Freude, am Leben des Ermittlers teilzuhaben, weshalb ich es bevorzuge, die Reihe chronologisch geordnet zu lesen. Der unkonventionelle Raphael war mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut, ihn und die Figuren in seinem Umfeld, von denen viele sympathisch, einige aber auch recht originell sind, wieder zu treffen.

Den Schreibstil der Autorin kenne und liebe ich bereits aus sehr vielen ihrer Bücher und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht. Die Mischung aus Humor, Lokalkolorit und Krimihandlung hat meinen Geschmack genau getroffen, für mich hat sich der Roman sehr cosy angefühlt. Wer Nervenkitzel bis zum Herzkasper erwartet, wird hier nicht auf seine Kosten kommen, der gemütliche Hintergrund lässt trotz des spannenden Geschehens eine angenehme Atmosphäre entstehen, in der ich wunderbare Lesestunden verbracht habe. Das etwas verstaubte Ambiente von Hermann Suhrkamps Haus und seine Vorliebe für Hercule Poirot fühlten sich für mich wie eine kleine Hommage an Agatha Christie an, was der Geschichte meiner Meinung nach einen besonderen Charme verliehen hat.

Fazit: Wie bereits die beiden ersten Bände, hat mich auch Raphaels dritter Fall rundum begeistert, ich mag seine etwas flapsige Art und habe die Mischung aus Humor, Spannung und natürlich auch Urlaubsfeeling, das der Schauplatz Föhr immer wieder mit bringt, sehr genossen, für diese fesselnde Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 31.07.2025

Spannende Spiele

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Nordseerätsel beinhaltet 336 Seiten. Es ist Band 3 aus der Reihe mit dem Detektiv Raphael Freersen. Man kann die Bücher einzeln lesen, es ist immer ein in sich abgeschlossener Fall. Diesmal wird der Leser ...

Nordseerätsel beinhaltet 336 Seiten. Es ist Band 3 aus der Reihe mit dem Detektiv Raphael Freersen. Man kann die Bücher einzeln lesen, es ist immer ein in sich abgeschlossener Fall. Diesmal wird der Leser nach Föhr versetzt. Optisch verrät das Cover nicht so viel von der Geschichte. Ein Reetdachhaus hinter den Dünen, ein bewölkter Himmel und die Möwen machen den Leser neugierig auf die Geschichte. Man wird belohnt und man wird nicht enttäuscht. Die Geschichte ist durchgehend spannend und interessant, sie lässt den Leser miträtseln und überlegen. Man wird gut unterhalten, es ist kurzweilig und kompakt gehalten. Krimifreunde kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Die Abschnitte sind nicht zu lang, es passiert immer wieder etwas, sodass es nicht langweilig wird. Gute Unterhaltung mit vielen überraschenden Wendungen hat die Geschichte glaubhaft erschienen lassen, was mir persönlich gut gefallen hat. Die Hauptcharaktere wirken lebensecht und authentisch, viele Nebenpersonen lassen die ganze Story lebendig wirken. Man muss immer wachsam sein, wenn man wissen möchte, wer der Täter sein könnte.
Aber nicht nur Leser muss aufmerksam sein, auch der Inseldektektiv Raphael Freersen. Er hat einen ungewöhnlichen Auftrag bekommen, dem er nicht abgeneigt war. Hermann Suhrkamp behauptet, dass jemand aus seiner Familie seinen vorzeitigen Tod herbeiführen will. Er möchte zu seinem 90-sten Geburtstag eine Feier geben. Die Gäste sollen schon eine Woche früher kommen, um ein Spiel zu spielen. Das hat sich Hermann selbst ausgedacht und ausgearbeitet, um den Täter zu entlarven. Es gibt auch ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Der Detektiv soll sich unter die Gäste mischen und miträtseln, dabei die Gäste ständig im Auge behalten um eventuell etwas zu erfahren. Jeder versucht, jeden auszutricksen und in die falsche Richtung zu locken. Das Ratespiel a la Agatha Christie ist nicht einfach. Es kommt aber zu einem Moment, wo sich die mysteriösen Begebenheiten anfangen,
zu häufen, und der Tod hält Einzug ins Spiel. Die alten Postkarten, die dazu bereit stehen, beleuchten ein sehr dunkles Kapitel der Vergangenheit. So viel steht fest, es ist nicht einfach, Raphael F. kann vielleicht mehr entdecken, als ihm persönlich lieb ist.
Ein Krimi mit Humor, der nach einer Familienfeier einiges an Tageslicht bringt. Ein so manches tiefverborgenes Geheimnis, aber nicht nur. Mir hat es gefallen, wenn Sie wissen möchten, wie es am Ende ausgeht, gerne zu der Geschichte greifen, Sie werden es nicht bereuen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Hat mich diesmal nicht ganz überzeugt

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Inseldetektiv Raphael Freersen ist wieder einmal knapp bei Kasse. Er gibt mehr Geld aus, als er einnimmt, weil er es, anders als die meisten anderen Inselbewohner, es nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen, ...

Inseldetektiv Raphael Freersen ist wieder einmal knapp bei Kasse. Er gibt mehr Geld aus, als er einnimmt, weil er es, anders als die meisten anderen Inselbewohner, es nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen, füllt doch seine liebe Mutter das Bankkonto immer wieder auf. Zudem gibt es wenig auf Föhr zu verfolgen, denn die Inselpolizei macht ihre Arbeit korrekt.

So muss er notgedrungen den Auftrag von Hermann Suhrkamps Nichte annehmen, den eigenartigen Postkarten, die ihr Onkel seit einiger Zeit erhält und die subtile Drohungen enthalten, nachzugehen. Raphael ist leicht pikiert, dass er am Sonntag bei Suhrkamp erscheinen und näheres erfahren soll.

Die Überraschung ist groß, als sich herausstellt, dass Hermann Suhrkamp 100.000 Euro seines Vermögens in einem von ihm erdachten Quiz unter seinen Familienmitgliedern ausspielen will. Raphael soll an Stelle der Putzfrau, die aktuell im Krankenhaus liegt teilnehmen. Das versprochene Honorar klingt verlockend, doch eine ganze Woche mit einer ihm gänzlich unbekannten und unsympathischen Familie verbringen? Wenn nur nicht Raphaels Konto so ein fettes Minus anzeigen würde, könnte er diesen ungewöhnliche Auftrag ausschlagen!

Die Regeln für das Spiel sind schräg und erfordern einige Aufmerksamkeit, weshalb der ursprüngliche Auftrag, den ominösen Postkarten nachzugehen, fürs erste einmal in den Hintergrund tritt.

Meine Meinung:

Die Idee, eine große Summe mittels Ratespiel zu verschenken, habe ich witzig gefunden, während die Postkarten und Rückblicke auf mögliche Vergehen in Hermanns Vergangenheit schließen lassen.

Die Familie Suhrkamp ist so gar nicht meine Wunschfamilie, weshalb ich Raphaels Zögern, den Auftrag anzunehmen gut verstehen kann. Jedes Familienmitglied ist in unterschiedlichem Ausmaß egoistisch, geizig und berechnend. Klar, der alte Hermann hat während seines 90-jährigen Lebens ein kleines Vermögen angehäuft, das jede/jeder Einzelne gerne hätte.

Dieser Krimi ist schon der dritte aus der Reihe rund um Raphael Freerson, den ich lese. Ich gebe ja den Protagonisten immer wieder die Chance, sich weiter zu entwickeln. Doch wie schon in den Vorgängern benimmt er sich an vielen Stellen wie ein Pubertierender und nicht wie ein Erwachsener, weshalb ich vermutlich aus dieser Reihe aussteigen werde..

Ein bisschen bin ich von der gesamten Reihe enttäuscht. Ich kenne die andere Reihe rund um Lyn Harms von Heike Denzau, die mir wesentlich besser gefällt.

Fazit:

Der Krimi hat wenig Spannung und die Charaktere wirken nicht sehr sympathisch. Diesmal gibt es nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Unterhaltsame Bettlektüre

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Rafael ist Privatdetektiv, hat einen Zwillingsbruder Johannes und eine kluge Mutter sowie zwei gewitzte Angestellte. Die braucht er auch, denn er ist zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber mit Namen und ...

Rafael ist Privatdetektiv, hat einen Zwillingsbruder Johannes und eine kluge Mutter sowie zwei gewitzte Angestellte. Die braucht er auch, denn er ist zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber mit Namen und Zahlen hat er es nicht so. Und dieser Auftrag ist speziell.

Alles andere als ein Krimi. Erst im letzten Viertel entspannt sich eine Art Krimi. Vor allem ist die Geschichte etwas gruselig, etwas krimiartig ohne sich groß zum Krimi auszuwachsen, sehr unterhaltsam. Das Ganze spielt auf Föhr, die Urlaubssaison ist in vollem Gang. Aber das merkt man gar nicht. Ein Schmöker? Nicht wirklich. Aber eine nette Lektüre für zwischendurch, die nicht aufregt. Ideal für Garten, Strand oder als Bettlektüre.

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