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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

Packende Handlung, aber das Thema hätte mehr Raum verdient

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Dieses Buch war für mich extrem spannend – ich habe es geliebt und konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr gut zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet ...

Dieses Buch war für mich extrem spannend – ich habe es geliebt und konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr gut zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet und mit den Figuren mitfühlt.

Besonders mochte ich die kleine Liebesgeschichte zwischen Elias und Lola – sie war unaufdringlich, aber sehr süß und hat dem sonst düsteren Thema einen schönen Ausgleich gegeben. Die Wendung am Ende hat mich total überrascht und war für mich ein richtig starker Abschluss.

Was mich allerdings ein wenig gestört hat: Das zentrale Thema – die sogenannte Loverboy-Methode – hätte für meinen Geschmack deutlich intensiver behandelt werden können. Da das Buch diesen Begriff sogar im Titel trägt, hatte ich mir gewünscht, noch tiefer in die psychologischen Mechanismen, die Manipulation und das System dahinter einzutauchen. Es wurde zwar angeschnitten, aber eher oberflächlich – und gerade weil es so ein wichtiges und aktuelles Thema ist, hätte ich mir hier mehr Tiefe und Aufklärung gewünscht.

Trotzdem ist es ein sehr fesselndes Buch mit spannender Handlung, emotionalen Momenten und starken Figuren. Wer Thriller mit einem Hauch Romantik mag und sich für ernste Themen interessiert, sollte es unbedingt lesen – auch wenn man sich darauf einstellen sollte, dass das eigentliche Thema eher im Hintergrund bleibt.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

🐢🐢🐢

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Freida McFadden gelingt es in “Die Kollegin”, ihre Leser*innen von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Geschichte ist spannend, voller Wendungen und sorgt dafür, dass man ständig miträtselt ...

Freida McFadden gelingt es in “Die Kollegin”, ihre Leser*innen von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Geschichte ist spannend, voller Wendungen und sorgt dafür, dass man ständig miträtselt und Theorien aufstellt. Besonders der Plottwist am Ende hat mich komplett überrascht – damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ein echtes OMG-Erlebnis!

Trotz meiner Begeisterung muss ich sagen, dass das Buch ein paar kleine Schwächen hat. Leider sind mir viele Rechtschreibfehler aufgefallen, die beim Lesen etwas störend sein können. Auch die Schildkröten, die anfangs noch interessant wirkten, haben mich mit der Zeit eher genervt – da hätte ich mir etwas weniger Fokus gewünscht.

Trotzdem liebe ich dieses Buch. Die Spannung, das Misstrauen, das zwischen den Zeilen mitschwingt, und die düstere Atmosphäre machen es zu einem echten Pageturner. Wer auf psychologische Thriller mit unerwarteten Wendungen steht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein starkes Buch mit kleinen schwächen

Run so Far
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Run So Far wird überwiegend aus Alinas Sicht erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, mehr von Rayns Perspektive zu lesen – seine Sicht ...

Run So Far wird überwiegend aus Alinas Sicht erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht. Dennoch hätte ich mir gewünscht, mehr von Rayns Perspektive zu lesen – seine Sicht hätte der Geschichte noch zusätzliche Tiefe gegeben.



Peters Rolle hat bei mir besonders am Anfang stark eingeschlagen. Seine Geschichte hat mich emotional direkt gepackt – nicht unbedingt, weil ich ihn als Figur besonders beeindruckend fand, sondern weil die Art, wie er eingeführt wird und welche Entwicklungen angedeutet werden, sofort etwas in mir ausgelöst hat. Auch wenn man schon früh eine Ahnung davon bekommt, wohin es gehen könnte, schafft es das Buch dennoch, in entscheidenden Momenten zu schockieren.



Der Einstieg ins Buch ist spannend und atmosphärisch dicht. Durch die nach und nach aufgedeckten Informationen über Alinas Vergangenheit wird ihr Verhalten gut nachvollziehbar. In der Mitte der Geschichte verliert die Handlung allerdings für mich etwas an Zielstrebigkeit. Alina wirkt in dieser Phase oft zu naiv, was die Spannung zeitweise dämpft.



Im letzten Viertel nimmt die Geschichte jedoch wieder deutlich Fahrt auf. Die Dynamik steigt, Alinas Entwicklung wird spürbarer, und die Ereignisse werden mitreißender. Das Ende hat mich begeistert und konnte vieles, was zwischendurch gefehlt hat, ausgleichen.



Insgesamt ein emotionales Buch mit kleineren Schwächen, das vor allem durch seinen starken Anfang und ein intensives Ende überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine gefühlsvolle Geschichte

No Matter What
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„No Matter What“ von Sarah Stankewitz ist ein tiefgründiger und berührender Roman, der ernste Themen wie Mobbing, den Tod eines Familienmitglieds und die damit verbundene Trauerbewältigung behandelt. Stankewitz ...

„No Matter What“ von Sarah Stankewitz ist ein tiefgründiger und berührender Roman, der ernste Themen wie Mobbing, den Tod eines Familienmitglieds und die damit verbundene Trauerbewältigung behandelt. Stankewitz gelingt es, diese schweren Themen auf eine sehr einfühlsame Weise zu integrieren, sodass sie nicht nur als dramatische Elemente der Geschichte wirken, sondern die Charaktere und ihre Entwicklung maßgeblich prägen.

Besonders die langsame Entwicklung der Beziehung zwischen den Protagonisten – ein wahrer Slow Burn Romance – hat mich begeistert. Austin und die anderen Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Austin, im Besonderen, hat eine solche Tiefe und Authentizität, dass ich mich vollständig in seiner Geschichte wiederfinden konnte. Die Art, wie sich er und die anderen Figuren im Verlauf der Geschichte entwickeln, war eine der stärksten Komponenten des Buches. Man erlebt, wie sie sich von ihren eigenen Ängsten, Sorgen und Verlusten befreien und nach und nach Heilung finden.

Die Geschichte hat mich emotional stark berührt, und immer wieder flossen auch Tränen. Es gibt Momente, in denen die Trauer und der Schmerz der Charaktere so spürbar sind, dass man mit ihnen fühlt, als wäre es das eigene Leben. Die Mischung aus tiefen emotionalen Themen und der aufkeimenden Liebe macht das Buch nicht nur zu einer romantischen Lektüre, sondern auch zu einer sehr persönlichen und nachdenklich stimmenden Erfahrung.

Das Ende des Buches, insbesondere mit der Figur Gracie, hat bei mir neugierige Fragen aufgeworfen und einen tollen Cliffhanger gesetzt – ich freue mich schon jetzt darauf, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.

Fazit: „No Matter What“ ist ein berührender Roman, der mich sowohl emotional als auch intellektuell angesprochen hat. Eine klare Empfehlung für alle, die eine tiefgründige und bewegende Geschichte suchen, die Romantik mit ernsthaften Lebensthemen vereint.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Spannend

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Ich habe mich unglaublich auf den zweiten Band von Dark Venice gefreut, besonders wegen des spannenden Cliffhangers im ersten Teil, der mich einfach neugierig gemacht hat, wie es weitergeht. Die Handlung ...


Ich habe mich unglaublich auf den zweiten Band von Dark Venice gefreut, besonders wegen des spannenden Cliffhangers im ersten Teil, der mich einfach neugierig gemacht hat, wie es weitergeht. Die Handlung war wie erwartet packend und spannend, auch wenn der zweite Band für mich nicht ganz das Niveau des ersten Teils erreicht hat. Dennoch hat die Geschichte mich von der ersten Seite an gefesselt. Matteo blieb lange Zeit ein Geheimnis, und seine undurchsichtige Art hat mich hin und wieder frustriert. Ich hätte mir gewünscht, mehr über ihn zu erfahren, um eine tiefere Verbindung zu ihm aufzubauen. Trotzdem hat die Liebesgeschichte mich emotional mitgerissen, und auch die Antworten auf die offenen Fragen aus dem ersten Band haben vieles wieder wettgemacht.

Antonia Wesseling hat mich mit ihrem Schreibstil erneut absolut begeistert. Sie hat eine wunderbare Art, den Leser von Anfang an zu packen und in ihre Welt zu entführen. Ihre Bücher haben einfach eine besondere Magie, die ich sehr schätze, und ich freue mich schon darauf, auch ihre anderen Werke zu entdecken. Auch wenn der zweite Band hier und da kleinere Schwächen hatte, war er insgesamt ein solider und zufriedenstellender Abschluss der Dilogie.

Ein weiterer Höhepunkt für mich war das Setting von Venedig, das ich schon im ersten Band geliebt habe. Auch im zweiten Band wurde die Stadt wieder so lebendig und detailliert beschrieben, dass ich mich sofort in ihre Atmosphäre verliebt habe. Ich konnte die engen Gassen, die malerischen Kanäle und die historischen Gebäude fast schon vor mir sehen. Venedig als Schauplatz ist einfach perfekt für diese Geschichte, und es hat mir noch mehr den Wunsch verstärkt, diese Stadt irgendwann selbst zu besuchen, um sie in all ihrer Schönheit und Mystik zu erleben.

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