Kurzweilig, aber mit unrealistischen Aspekten und merkwürdigen Charakteren.
Mörderney: Der tote Wattführer„Mörderney – Der tote Wattführer“ von Joachim F. Kuck klang für mich zunächst sehr vielversprechend. Sowohl der Text auf dem Buchrücken als auch das Cover haben mein Interesse geweckt, weshalb ich mich ...
„Mörderney – Der tote Wattführer“ von Joachim F. Kuck klang für mich zunächst sehr vielversprechend. Sowohl der Text auf dem Buchrücken als auch das Cover haben mein Interesse geweckt, weshalb ich mich zum Kauf des Buches entschieden habe.
Leider konnte mich der Roman inhaltlich nicht wirklich überzeugen. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, richtig warm geworden bin ich damit allerdings nicht. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass und unsympathisch, sodass ich keine echte Bindung zu ihnen aufbauen konnte.
Zudem empfand ich die Ermittlungen ebenfalls als eher oberflächlich. Statt tiefgehender Ermittlungsarbeit stehen eher lockere Hobbyermittlungen im Vordergrund. Zwar handelt es sich um einen leichten Krimi ohne Blutvergießen, was grundsätzlich nicht negativ ist, doch wirkten viele Abläufe – insbesondere der Umgang der Polizei mit den beiden Hobbyermittlern– auf mich fragwürdig und wenig realistisch.
Trotz dieser Kritikpunkte war das Buch recht kurzweilig und konnte mich zwischendurch durchaus unterhalten. Letztlich hat es jedoch meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen. Für Leserinnen und Leser, die einen sehr leichten, unkomplizierten Krimi suchen und über unrealistische Aspekte hinwegsehen können, könnte das Buch dennoch passend sein.