Profilbild von sommerlese

sommerlese

Lesejury Star
offline

sommerlese ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sommerlese über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2025

Ein herzerwärmender Roadtrip der besonderen Art

Tage wie Salzwasser
0

Im Droemer Verlag erscheint das Debüt Tage wie Salzwasser von Sita Maria Frey.

Atlanta ist Mathematikerin und erklärt sich viele Dinge im Leben mit Zahlen. Als sie unerwartet schwanger wird, stürzt ...

Im Droemer Verlag erscheint das Debüt Tage wie Salzwasser von Sita Maria Frey.

Atlanta ist Mathematikerin und erklärt sich viele Dinge im Leben mit Zahlen. Als sie unerwartet schwanger wird, stürzt sie das in eine Unsicherheit. Ihr Freund Malte ist ihre Stütze, doch plötzlich steht Atlanta alleine da und klammert sich an Maltes Notizbuch mit Adressen. Durch einen Fahrradunfall lernt Atlanta Enza kennen, ihr gehört ein Fahrradladen und ist völlig zerstört, als ihr ihre Mutter Hilde von ihrer schweren Erkrankung erzählt. Enza will für Hilde da sein und sie umsorgen, doch Hilde schickt sie nach Sizilien, wo die Verwandten ihres verstorbenen Vaters leben. Mit dem Motorrad machen sich Atlanta und Enza gemeinsam auf nach Sizilien.

Der Roman startet mit einer ziemlich turbulenten Geburt und blickt dann fünf Monate zurück und erzählt, was damals geschehen ist. Zwei ungleiche Frauen treffen sich durch einen Unfall und unternehmen einen sehr besonderen Roadtrip durch Europa, wobei sie sich gegenseitig Halt geben und daraus eine enge Bekanntschaft entsteht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Atlantan und Enza erzählt, und so reist man an ihrer Seite quer durch Europa, taucht dabei in ihre Gedankenwelt ein, freut sich mit ihnen über ihre Reisebekanntschaften und Erlebnisse und erfährt von ihren Gefühlen, die Achterbahn tanzen und zwischen Freude und Leid hin und her springen. Die Route der beiden Einzelgängerinnen führt über Freiburg, Marseille, Barcelona bis hinunter nach Sizilien. Die ganze Strecke mit dem Motorrad, die schwangere Atlanta, die klären möchte, was ihren toten Freund zu seiner Entscheidung geführt hat und Enza, die am liebsten in ihrer Heimat geblieben wäre, die aber auf Wunsch ihrer totkranken Mutter ihre Verwandtschaft in Italien kennen lernen soll.

Beide Frauen sind von ihren Gefühlen überfordert, die Trauer zerfrisst die Hoffnung, aber die Gemeinschaft und ihr Ziel lässt sie trotz aller entmutigenden Hindernisse durchhalten. Es gibt einige abenteuerliche Ereignisse, aber auch sehr schöne, menschliche Gastfreundschaft und so konnte ich den Roman einfach nicht aus der Hand legen. Findet Atlanta eine Antwort auf ihre Frage zu Maltes Tod und kann sich Enza mit dem drohenden Verlust ihrer Mutter auseinander setzen und loslassen?

Die Themen in diesem Roman sind durch Tod und Verlust einfach negativ, doch die Aussicht auf die Geburt eines Kindes macht auch Hoffnung.

Atlanta und Enza stützen sich gegenseitig und wachsen enger zusammen, sie lernen, dass Abschied und Verlust genauso zum Leben dazu gehören wie Freundschaft, ein Neuanfang und die Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Besonders schön fand ich die Reisebeschreibungen von der Landschaft, dem Meer oder dem Himmel. Die bieten stimmungsvolle Ruhepole inmitten der großen Gefühle der beiden Frauen. Natur erdet und lässt das Herz zur Ruhe kommen, das merkt man in diesem Buch ganz wunderbar.

"Tage wie Salzwasser" ist ein einfühlsamer Roadtrip der besonderen Art, mit Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind und einer fesselnden Handlung! Die 4,5 Sterne runde ich gerne auf!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2025

Ein kulinarischer Streifzug durch Lissabon!

Verliebt in Lissabon
0

Im Hoelker Verlag erscheint Anne-Katrin Webers Buch Verliebt in Lissabon: Rezepte aus der Stadt des Lichts: Das perfekte Geschenk für alle Portugal-Fans und Reiseverliebte!

Lissabon hat verwinkelte Gassen, ...

Im Hoelker Verlag erscheint Anne-Katrin Webers Buch Verliebt in Lissabon: Rezepte aus der Stadt des Lichts: Das perfekte Geschenk für alle Portugal-Fans und Reiseverliebte!

Lissabon hat verwinkelte Gassen, schöne Ausblicke auf den Tejo, wunderbare Plätze und Bauwerke und eine großartige Küche. 50 authentische Rezepte zeigen das portugiesische Lebensgefühl! Bom apetite!

Dieses Buch macht mit den einladenden Stadtansichten Lissabons Lust auf eine Reise an die bezaubernde Stadt am Tejo. Die Liebe zu Lissabon wird durch die stimmungsvollen Fotos angeregt und geht durch die gezeigten landestypischen Gerichte auch durch den Magen. Es werden unterschiedliche Rezepte zu verschiedenen Gelegenheiten vorgestellt, die dank der köstlich aussehenden Foodfotos Appetit anregen und Lust aufs Nachkochen/-backen machen.

Die vorgestellten Gerichte orientieren sich am Tagesverlauf. Der Tag beginnt mit einem Bica/Espresso, dazu ein herzhaftes Tosta mista oder die süße Variante mit Pastéis de nata, Kokosbrötchen oder einem Stück Bolo de chocolate (Schokoladenkuchen).

Am Vormittag essen die Portugiesen Stockfischkroketten, Kräuteromelett, Pataniscas (herzhafte Küchlein mit Gemüse) oder Bifana (Brötchen mit Schnitzel). Mein Favorit ist der Kichererbsensalat mit Thunfisch und Ei.

Die Mittagszeit ist für viele Einheimische die Zeit für eine Pause, die sie auch zur gemütlichen Einkehr in die kleinen Lokale nutzen. Gegessen wird Tomatensuppe, Pica pau, Bitoque, Arroz de marisco (Reis mit Meeresfrüchten) oder Caldo verde (Kohlsuppe). Natürlich darf der berühmte Stockfisch nicht fehlen, hier gibt es ein Rezept zu Bacalhau aus dem Ofen.

Fischsuppe, Oktopussalat, gegrillte Riesengarnelen und am Abend dann weitere Köstlichkeiten mit Kalbfleisch, Reis mit Ente, Lamm, Muscheln und Chourico mit dicken Bohnen.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und wird mit süßen Speisen und Mixgetränken abgeschlossen.

Die Auswahl an Gerichten ist groß, es gibt für jede Gelegenheit und jeden Gaumen das passende Rezept. Die Rezepte werden pro Doppelseite mit Foto vorgestellt, die Zubereitung wird verständlich und mit den nötigen Angaben der benötigten Zutaten beschrieben, auf Kalorienangaben wurde sicherheitshalber verzichtet!

Wenn man durch das Buch blättert, läuft einem das Wasser im Munde zusammen und man bekommt auch ein Gefühl für Lissabon und seine Bewohner. Das Buch macht Lust auf eine Reise und zuvor kann man sich durch die Rezepte kochen.

Traumhafte Fotografien zeigen leckere Klassiker der portugiesischen Küche und zauberhafte Stadtansichten

Eine ganz besondere Geschenkidee, die die Küche der Stadt vorstellt!

Veröffentlicht am 11.07.2025

Der Schmelz von Schokolade

Bretonische Versuchungen
0

"Bretonische Versuchungen" ist Kommissar Dupins vierzehnter Fall, der Krimi von Jean-Luc Bannalec erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.

Kommissar Dupin versucht unter der Anleitung eines Coaches seine ...

"Bretonische Versuchungen" ist Kommissar Dupins vierzehnter Fall, der Krimi von Jean-Luc Bannalec erscheint bei Kiepenheuer & Witsch.

Kommissar Dupin versucht unter der Anleitung eines Coaches seine Angst vor dem Meer zu überwinden. Er hat bereits einen Fuß auf das schwankende Boot gestellt, da kommt ihm der Anruf seiner Kollegen völlig gelegen, die zu einem neuen Fall zitieren. Es gab einen Leichenfund gefunden, die Tote war Mitinhaberin einer Confiserie und steckt in einem Bottich voll flüssiger Schokolade. Dupin und Nolwenn untersuchen den grausamen Tod und forschen im Umfeld der Confiserie, die für ihre erstklassigen Schokoladen bekannt ist.

Der neue Fall für Kommissar Dupin ist sehr ungewöhnlich, mit Nolwenn an seiner Seite und dem Team im Hintergrund führen ihn die Ermittlungen zu einer Traditionsconfiserie in Concarneau. Nachdem ein Unfall ausgeschlossen werden kann, steht die Mordaufklärung an erster Stelle. Aber wo liegt das Motiv? Gab es Streitigkeiten in der Firma oder hat der Fund von Kokain damit zu tun? Hatten die geschäftsführenden Geschwister der Confisserie untereinander Probleme?

Der Krimi startet sehr ungewöhnlich mit dem Leichenfund, danach folgt die Ermittlung von Dupin und Nolwenn. Ihre Spurensuche führt sie per Auto entlang der Küste bis nach Bayonne im Baskenland. Auch die Kollegen Riwal, Kadeg und Le Menn bekommen ihren Platz in der Geschichte und alle Personen werden sehr authentisch und mit ihren persönlichen Eigenarten dargestellt. Nolwenn verlässt mal ihren Schreibtisch und nimmt eine Rolle als ausführende Ermittlerin ein.

Bei diesem Krimi erfährt man sehr viel über die Rohstoffe, die Herstellung und das Geheimnis von Bretonischer Schokolade und Dupin erhält allerlei Informationen über die speziellen Geheimnisse von Schokolade. Sehr interessant fand ich die unterschiedlichen Forschungsansätze in Bezug auf die Schmelzfähigkeit und die besonderen Geschmackszutaten der Schokolade.

In dieser Reihe erlebt man nicht nur eine entspannte Sichtweise auf die Urlaubsregion mit atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen, Bannalec informiert zusätzlich über regionale Eigenheiten der Bretagne, die die Gegend näher beleuchten, den Leser mit Wissen versorgen und dem Krimi einfach inhaltliche Tiefe verleihen. Natürlich darf eine Prise von Kulinarik nicht fehlen, die gehört einfach zu der Reihe dazu.

Der Fall ist nicht so leicht zu durchschauen, ein paar Wendungen bzw. neue Leichen zeigen dann aber doch die entscheidende Richtung an. Bei einer fesselnden Verfolgungsjagd stellt Dupin den Täter und man darf sich als Leserin entspannt zurück lehnen. Mal wieder ein Fall gelöst!

Kommissar Dupin ermittelt mit gewohntem Charme und lässt uns dabei die Region mit ihren Köstlichkeiten miterleben und kennen lernen. Ein spannender und sehr atmosphärischer Fall für Liebhaber der Bretagne und von Schokolade!

Veröffentlicht am 16.06.2025

Ein warmherziger Roman über Familie und Zusammenhalt!

Der alte Apfelgarten
0

Im Dumont Verlag erscheint Sharon Goslings Roman Der alte Apfelgarten.

Bette und Nina Crowdie sind auf einer Farm an der Steilküste Schottlands aufgewachsen. Sie standen sich nie sehr nahe, denn ihr ...

Im Dumont Verlag erscheint Sharon Goslings Roman Der alte Apfelgarten.

Bette und Nina Crowdie sind auf einer Farm an der Steilküste Schottlands aufgewachsen. Sie standen sich nie sehr nahe, denn ihr Altersunterschied beträgt zehn Jahre. Bette arbeitet inzwischen in London als Rechtsanwältin und Nina führt die Farm, wo sie mit ihrem Sohn Barnaby lebt. Als ihr Vater stirbt, treffen beide wieder zusammen, sie erben die Farm, die sie gemeinsam verwalten müssen. Es sind noch hohe Schulden abzutragen, von denen beide nichts wussten. Um die Crowdie Farm zu retten, verspricht Bette, ihrer Schwester zu helfen. Aber dazu muss sich Bette der Person stellen, wegen der sie vor Jahren weggezogen ist.
Am Rand der Farm finden sie einen vergessenen Apfelhain mit uralten Cidersorten. Die Produktion von Cider könnte die ersehnte Rettung für die Farm sein und vielleicht bietet der Erhalt der Farm auch die Chance auf Heilung der zerbrochenen Beziehung der Schwestern.

In diesen Wohlfühlroman bin ich wunderbar eingetaucht, die warmherzig erzählte Geschichte und die liebenswerten und authentischen Figuren mit ihren privaten Problemen haben mich gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, ob sich beide Schwestern wieder zusammen raufen und welche Geschichte sich hinter dem alten Apfelgarten verbirgt.

Zunächst spürt man deutlich Ninas Abneigung gegen Bette, als sie nicht wie erhofft die Farm alleine erbt, sondern gemeinsam mit Bette zusammen überlegen müssen, wie man die Farm überhaupt retten kann. Dabei entdecken sie den alten Apfelgarten, der im 16. Jahrhundert angelegt wurde. Im Laufe der Story ziehen beide Schwestern an einem Strang und kommen sich wieder näher. Daran hat auch Ninas Sohn Barnaby einen großen Anteil, der er ist ein liebenswürdiger Junge mit dem Herzen eines Superhelden. Gleichzeitig muss sich Bette aber ihrer Vergangenheit stellen und findet mit Hilfe einer alten Freundin einiges über die Spuren des Gartens heraus. Es hat mir viele Lesefreude bereitet, die Familie auf ihrem Weg zwischen Hoffnung und Pleite, Singledasein und neuer Liebe auf dem Weg zum Erhalt der Farm zu begleiten.

Die facettenreich ausgearbeiteten Figuren wirken sehr lebendig, man spürt ihren Konflikt, ihre Gefühle, ihre Trauer und ihre Hoffnung auf die Rettung der Farm. Dadurch gewinnt die Geschichte an Tiefe und der alte Apfelgarten und seine Historie verleihen dem Ganzen ein schönes Lesegefühl, das noch nach dem Lesen nachhallt. Nur Ryans Handeln erscheint mir unnormal, zu konstruiert und auf die Geschichte zugeschnitten. Doch darüber will ich gerne hinwegsehen.

Es wird zu keiner Zeit langweilig, immer sorgen bestimmte Erlebnisse und Entdeckungen für neue Spannung und am Ende vereint Sharon Gosling Verlust und Zukunftsträume auf wunderbare Weise.

Der alte Apfelgarten ist eine wunderschön erzählte Geschichte über eine Familie und ihren Zusammenhalt! Empfehle ich sehr gerne weiter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2025

Atmosphärisch erzählte deutsch-italienische Geschichte

Zypressensommer
0

Im Rowohlt Verlag erscheint der Roman Zypressensommer von Teresa Simon (Brigitte Riebe).

Nach dem Tod ihres Großvaters Gianni möchte die Goldschmiedin Julia Matthiesen seine Heimat erkunden und reist ...

Im Rowohlt Verlag erscheint der Roman Zypressensommer von Teresa Simon (Brigitte Riebe).

Nach dem Tod ihres Großvaters Gianni möchte die Goldschmiedin Julia Matthiesen seine Heimat erkunden und reist zum ersten Mal ins toskanische Dorf Lucignano, aus dem Gianni stammte. Sie stösst auf ein altes Familiengeheimnis, das in die Zeit der Resistenza führt und ihr den Kampf der Partisanen näher bringt. Von ihren Großvater hat sie darüber nie etwas erfahren.

Die zauberhaft schöne Landschaft der Toscana begeistert Julia und gemeinsam mit dem attraktiven Matteo Conti forscht sie in Giannis Vergangenheit und seiner Familiengeschichte. Dabei stösst sie auf die beiden Olivenbauern Vito und Gianni und auf eine tragische Liebesgeschichte.

Zypressensommer enthält Erlebnisse aus zwei Zeitsträngen, die Gegenwart und die 1940er Jahren. Dabei wird von Julias Reise erzählt und aus den Kriegsjahren in Italien, in denen sich der italienische Widerstandskampf der Partisanen entwickelte, wo sich auch Frauen (Giulia) beteiligten.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Julia, Gianni und Giulia und es entspinnt sich eine authentische, emotionale und spannend erzählte Geschichte, die mich bis zum Ende gefesselt hat.

Teresa Simon schreibt einfach wunderbar flüssig, geschickt lässt sie den zeitgeschichtlichen Hintergrund, der mit der schlimmen Vergangenheit der Besatzer einhergeht, in ihre Geschichte einfließen und bringt mit dem wunderschön geschilderten landschaftlichen Setting und der italienischen Lebensweise unterhaltsame Elemente ein, die mich beim Lesen gefühlt in die Toscana reisen ließen. Julias Spurensuche habe ich gerne begleitet, sie wuchs mir als sympathische Protagonistin ans Herz, die nicht von persönlichen Vorteilen geleitet wird, sondern ihre Wurzeln und die italienische Familie kennen lernen möchte.

Die geschichtlichen Hintergründe erläutert Teresa Simon noch einmal im Anhang, diese Einblicke schätze ich besonders, weil sie als Historikerin die Zusammenhänge ganz wunderbar erklären kann. In diesem Zusammenhang habe ich Giannis Schicksal besonders interessant empfunden, als sich Italien 1943 den Allierten anschloss und den Pakt mit Hitler aufkündigte, wurde Hundertausenden Italiener nach Deutschland verschleppt, um dort als Zwangsarbeiter tätig zu sein. Gianni hat in der Fischräucherei hart gearbeitet, Hass ertragen und in Deutschland die Liebe und seinen eigenen Weg gefunden. Die Schicksale der Zwangsarbeiter waren von Hunger und Leid geprägt, einige starben und einge kehrten in ihre Heimat zurück. Dieses Kapitel des Krieges wird selten in Romanen beschrieben, Teresa Simon würdigt mit ihrer authentischen Sichtweise die Zwangsarbeiter auf ihre Weise.

Dieser Roman hat mich mit seiner Familiengeschichte mitgerissen, die historischen Einblicke in das Wirken der Resistenza und die bewegenden Schicksale der italienischen Militärinternierten in Deutschland haben mich nachaltig beschäftigt und sehr berührt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere