Cover-Bild Die Meerjungfrauen von Aberdeen
Band 10 der Reihe "Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 10.07.2025
  • ISBN: 9783423264204
Ben Aaronovitch

Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Roman | Ein magisches Erlebnis - Peter Grant is back!
Christine Blum (Übersetzer)

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Eigentlich wollte Peter nur Urlaub in Schottland machen – besser gesagt: Beverley wollte das. Aber dank eines Schafs mit ungeklärter Todesursache landet wenig später ein Großteil der Londoner Magiepolizei sowie Peters Familie mit erweitertem Anhang (nicht zuletzt Cousine Abigail) im schönen Aberdeenshire. Und spätestens als die Obduktion einer männlichen Leiche sehr ungewöhnliche Ergebnisse liefert, ist es mit dem beschaulichen Badeurlaub an der schottischen Küste vorbei.

»Sei bloß vorsichtig«, sagte ich. »Hier in Schottland kann ich nichts für dich tun. Wenn du Probleme kriegst, bist du auf dich allein gestellt.« Und weil das Universum Ironie über alles liebt, kam in genau diesem Augenblick der Anruf von Abdul.

Es stellt sich heraus: Nicht nur in den Tiefen der See leben unbekannte Wesen, auch am Himmel ist magisch einiges los. Trotzdem hält keineswegs nur der spektakuläre Fall Peter auf Trab – die zweijährigen Zwillinge sind schwerer zu hüten als eine außer Kontrolle geratene Herde Schafe …

Der zehnte Band der internationalen Bestsellerreihe: ein magisches Hightlight!

»Liest sich wie Harry Potter auf Speed.« Brigitte


Alle Bände der Flüsse von London-Reihe:

Band 1: Die Flüsse von London

Band 2: Schwarzer Mond über Soho

Band 3: Ein Wispern unter Baker Street

Band 4: Der Böse Ort

Band 5: Fingerhut-Sommer

Band 6: Der Galgen von Tyburn

Band 7: Die Glocke von Whitechapel

Band 8: Ein weißer Schwan in der Tabernacle Street

Band 9: Die Silberkammer in der Chancery Lane

Band 10: Die Meerjungfrauen von Aberdeen

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Lesejury-Facts

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  • clara25 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Ein spannender und witziger Urban-Fantasy-Krimi

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Inhalt: Peter Grant hat eigentlich Urlaub. Doch dann wird im schottischen Aberdeen ein Schaf gerissen - scheinbar von einem Wildtier, das magische Anzeichen trägt. Also reist Peter kurzerhand mit seiner ...

Inhalt: Peter Grant hat eigentlich Urlaub. Doch dann wird im schottischen Aberdeen ein Schaf gerissen - scheinbar von einem Wildtier, das magische Anzeichen trägt. Also reist Peter kurzerhand mit seiner Frau (und Flussgöttin) Beverly und den Zwillingstöchtern nach Schottland, um Urlaub und Beruf miteinander zu verknüpfen. Mit dabei sind auch Peters Eltern und seine Cousine Abigail - wenn schon Familienurlaub, dann richtig. Gerade als Peter den Spuren des Wildtiers folgt, wird eine Leiche aufgefunden: Ein Mann mit Kiemen…

Persönliche Meinung: “Die Meerjungfrauen von Aberdeen” ist mittlerweile Ben Aaronovitchs 10. Fall um den magischen Ermittler Peter Grant (die sechs Kurzromane nicht eingerechnet). Falls man mit dem aktuellen Roman in die “Flüsse von London”-Reihe quereinsteigen möchte, ist dies prinzipiell möglich, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Natürlich ist es aber sinnvoll, die Reihe chronologisch zu lesen, um die Beziehungen der Figuren besser nachvollziehen zu können. Erzählt wird die Handlung aus der Ich-Perspektive von Peter Grant, der das Geschehene ironisch kommentiert und bekanntermaßen ein Faible für die architektonische Seite der Tatorte mitbringt. Neu ist die Ich-Perspektive von Abigail, der magisch begabten 18-jährigen Cousine Peters, was wirklich eine Bereicherung für die Reihe ist. Abigail schlägt einen ähnlich ironischen Ton wie Peter an, hat aber ganz andere Probleme: [KLEINER SPOILER] Ihr Bruder ist jüngst verstorben, was sie sehr belastet [SPOILER ENDE]. Außerdem kommen durch Abigails Perspektive Coming of Age-Elemente in die Handlung hinein. Der Krimi-Teil der Handlung ist wie in den anderen Bänden der Reihe fesselnd und abwechslungsreich: Neben der Herkunft des Wildtiers gilt es einen Mordfall sowie (später) einen Vermisstenfall zu klären, alles verquickt mit Fantasy-Elementen (bisher nicht bekannte Figuren der magischen Welt treten hier auf) und einer gesellschaftlich aktuellen Thematik (die ich hier aber nicht spoilern möchte). Der Schreibstil von Ben Aaronovitch ist gewohnt anschaulich und flüssig zu lesen. Insgesamt ist “Die Meerjungfrauen von Aberdeen” ein spannender wie witziger Urban-Fantasy-Krimi einer tollen Buchreihe, die mich immer wieder aufs Neue überzeugt.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Ein Urlaub, der schnell in Arbeit ausartet

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In Aberdeen scheint eine mysteriöse Großkatze unterwegs zu sein, die Schafe reißt. Diese Nachricht veranlasst Peter Grant, gemeinsam mit Nightingale, Abigail und Abdul anzureisen, um auf die Jagd zu gehen. ...

In Aberdeen scheint eine mysteriöse Großkatze unterwegs zu sein, die Schafe reißt. Diese Nachricht veranlasst Peter Grant, gemeinsam mit Nightingale, Abigail und Abdul anzureisen, um auf die Jagd zu gehen. Mit von der Partie sind außerdem Peters Partnerin Beverley, seine Zwillingstöchter, seine Eltern und die Jazztruppe seines Vaters – allesamt in Urlaubsstimmung. Während ein Teil der Truppe sich bald auf Pumajagd befindet, wird Peter ins Leichenschauhaus gerufen. Dort liegt ein Mann mit Kiemen, der kurz vor seinem Tod einem Betrunkenen alle Kleider geklaut hat. Schon bald laufen die Ermittlungen auf Hochtouren und führen Peter zu Wesen aus dem Meer und aus anderen Dimensionen.

Nach zwei schmaleren Story-Büchern und drei Jahren ist endlich ein neuer Fall für Peter Grant erschienen! Meine Erinnerung an die vorherigen Bände ist schon etwas verblasst, was aber nicht so schlimm war, da der neue Fall nicht in London spielt, sondern alle wichtigen Charaktere nach Aberdeen reisen. In der Küstenstadt ist die Magie eng mit dem Meer verwoben, wodurch ich wieder neue Aspekte der magischen Welt kennenlernte.

Beim vorherigen Roman habe ich kritisiert, dass Abigail kaum in Erscheinung tritt, da ich ein großer Fan von ihr bin. Diesmal kam ich in dieser Hinsicht voll auf meine Kosten. Es gibt zwei Handlungsstränge, die abwechselnd erzählt werden und später miteinander verbunden werden. Peter ermittelt in einem Mordfall, während sich Abigail auf Großkatzenjagd befindet. Auch die Füchsin Indigo durfte mit und nimmt Kontakt zu den ansässigen Füchsen auf, sodass es viel unterhaltsamen Fuchscontent gibt.

Wer die Bücher aus der Welt von Peter Grant mag, für den ist „Die Meerjungfrauen von Aberdeen“ eine gelungene Ergänzung, in der alles vorhanden ist, was das Fanherz begehrt: Ein spannender Mordfall, sympathische Fae, wilder abstruser Sch* und echte Bösewichte, denen das Handwerk gelegt werden muss. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es seit dem Abschluss der Story rund um den Gesichtslosen keine richtige übergreifende Handlung mehr gibt und sich ein Fall lose an den nächsten reiht – mal dünn als Story, mal dick als Roman. Ich bleibe der Reihe treu und freue mich schon auf weitere Abenteuer!

Veröffentlicht am 30.10.2025

Magischer Kriminalfall im schottischen Familienurlaub

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Diese Buchreihe liest sich so gut und ist so spannend, wie geheimnisvoll, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich hab dieses Buch kaum aus den Händen legen können, denn dieser Fall hat mich sofort gepackt. ...

Diese Buchreihe liest sich so gut und ist so spannend, wie geheimnisvoll, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich hab dieses Buch kaum aus den Händen legen können, denn dieser Fall hat mich sofort gepackt.

Allein das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Auf ein Wiedersehen mit Peter Grant habe ich mich ebenfalls schon sehr gefreut. Dieser macht gerade in Schottland Familienurlaub, was in Hinblick auf seine Kinder und seinen Vater samt Jazzband, ziemlich fordernd ist. Da kommt ein totes Schaf gerade recht. Zumal der Vorfall auch etwas mit Magie zu tun hat.

Schon steckt Peter zusammen mit Nightingale und Abigail in einem neuen Fall. Und der hat es wirklich in sich. Alle starten mit ihren Ermittlungen und gleichzeitig ist da noch Peters Familie, die in Schottland Urlaub macht bzw Peters Vater, der mit seiner Jazzband unterwegs ist. Man kann sich also vorstellen das es teilweise etwas chaotisch zugeht. Ich hab mich sehr über das Wiedersehen der zahlreichen Figuren gefreut und fand die Grundstory wieder sehr gut durchdacht und phantasievoll.

Schön fand ich auch die Entwicklung einiger Figuren, wie Abigail, die eine ungeahnte Bekanntschaft macht, die ihr im Verlauf des Falls sehr hilfreich unter die Arme greifen kann. Auch Beverley, Peters Partnerin, unterstützt bei den Untersuchungen und es ist herrlich zu erleben, wie sich alle Figuren so ineinander fügen. Ich fand es spannend das alle ermittelnde Figuren ihre großen Auftritte hatten und keine zu einer Randfigur wurde. Um sich den magischen Vorfällen anzunehmen, trennt sich das Team auf und während Peter den Kriminalfall untersucht, macht sich Abigail auf die Jagd nach der "Großkatze". Wenn Abigail am Start ist, dürfte die Füchsin Indigo eigentlich nicht weit sein und tatsächlich: Auch sie hatte ihren Auftritt und ich fand es super schön sie auch an Bord zu haben. Die Perspektivenwechsel sorgten jedoch beim Lesen auch für einige Verwirrung und manchmal vergaß man ganz den roten Faden. Ablenkung war einfach genug vorhanden. Dennoch fand ich die Mischung aus magischen Kriminalfall und Peters turbulenten Urlaub einfach großartig und ich bin mal wieder völlig begeistert.

Dieses Buch bietet einfach die beste magische Unterhaltung die man sich nur wünschen kann und ich fand vor allem das Ende sehr clever und geheimnisvoll. Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur Fans der Reihe begeistern dürfte.


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Veröffentlicht am 10.08.2025

Wunderbar unterhaltsam

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Der beschauliche Familienurlaub in Schottland ist jäh beendet, als sich mehr als ein magisches Vorkommnis ereignet. Im Verbund mit DCI Nightingale, Abigail Kamara, seiner eigenen Familie inklusive Vater ...




Der beschauliche Familienurlaub in Schottland ist jäh beendet, als sich mehr als ein magisches Vorkommnis ereignet. Im Verbund mit DCI Nightingale, Abigail Kamara, seiner eigenen Familie inklusive Vater samt eigener Jazzband ermittelt Peter und kommt Stück für Stück den Dingen auf die Spur.

Wie gewohnt ist auch dieses magische Abenteuer voller skurriler Charaktere und zahlreicher Merkwürdigkeiten. Die Geschichte ist wie immer locker-leicht erzählt, war aber aus meiner Sicht teils etwas überladen. So erschloss es sich mir bis zum Schluss nicht recht, warum z. B. Peters Eltern samt Jazzband dabei sein mussten, obwohl sie im weiteren Verlauf keine weitere Rolle spielten.

Nichtsdestotrotz war der Mix aus zu klärenden Ereignissen und dem chaotischen Privatleben Peters wieder wunderbar unterhaltsam und damit empfehlenswert.