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Veröffentlicht am 02.08.2025

Der Einstieg fiel mir etwas schwer, hat sich dann aber doch gelohnt!

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)
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Nachdem mich der 1. Band „Golden Cage“ total begeistert hat, wollte ich unbedingt auch den 2. Band lesen. Anfänglich hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich wieder in die Geschichte einzufinden und empfand ...

Nachdem mich der 1. Band „Golden Cage“ total begeistert hat, wollte ich unbedingt auch den 2. Band lesen. Anfänglich hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich wieder in die Geschichte einzufinden und empfand das Lesen als eher mühsam… Nach dem ersten Drittel wurde die Geschichte dann aber wie gewohnt wieder richtig spannend und ich konnte nicht genug bekommen! Meiner Meinung nach ein tolles Buch, was ich ebenso gerne gelesen habe wie den ersten Teil. Das offene Ende hat mich gleich neugierig gemacht auf die Fortsetzung - leider musste ich dann mit Enttäuschung feststellen, dass es (noch) keine gibt. Schade, ich hätte gerne weitergelesen!

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Die Geschichte der Rache einer betrogenen Ehefrau

Golden Cage. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 1)
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Inhalt
Nach außen wirkt Fayes Leben perfekt: Sie hat einen einflussreichen Ehemann, eine Tochter, die sie über alles liebt, und eine luxuriöse Wohnung im schönsten Viertel Stockholms. Doch sie wird von ...

Inhalt
Nach außen wirkt Fayes Leben perfekt: Sie hat einen einflussreichen Ehemann, eine Tochter, die sie über alles liebt, und eine luxuriöse Wohnung im schönsten Viertel Stockholms. Doch sie wird von dunklen Erinnerungen aus ihrer Kindheit verfolgt. Und ihr Ehemann Jack bringt ihr nichts als Verachtung entgegen. Faye war einmal eine mutige, starke junge Frau, die ihre Träume verfolgte. Bis sie für Jack alles aufgab.
Als Jack sie betrügt, steht Faye vor dem Nichts. Doch dann beschließt sie, sich zurückzuholen, was ihr gehört – und schmiedet einen Racheplan, der seinesgleichen sucht.


Rezension
Die Geschichte von Faye wird aus zwei Perspektiven erzählt, wodurch sich erst mit der Zeit ein vollständiges Bild der Protagonistin ergibt: Man erhält durch Erzählungen aus der Vergangenheit Einblicke in die Kindheit von ihr, während sich gleichzeitig in der Gegenwart die eigentliche Geschichte abspielt. Ich gebe zu, dass ich mir auf den ersten 100 Seiten schwer getan habe, mich mit Faye zu identifizieren und sie zu verstehen. Erst durch die Erzählungen und die Darstellung ihrer dramatischen Kindheit versteht man nach und nach, was für ein Mensch sie geworden sein muss und lernt, ihre Handlungen und Aussagen zu deuten. Auch die Handlung spitzt sich etwa ab der 100. Seite deutlich zu und gewinnt an Spannung und Dramatik, wodurch es mir dann doch zunehmend schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen! Ein wirklich toller Thriller! Ich bin sehr neugierig auf Band 2 und wie es mit Faye und ihrer kleinen Familie weitergehen wird!

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Veröffentlicht am 03.04.2021

Faszinierende Handlung, die allerdings erst gegen Ende wirklich Fahrt aufnimmt

Der Augensammler
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Inhalt
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ...

Inhalt
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Rezension
Überrascht hat mich beim Aufschlagen des Buchs zunächst die umgekehrte Reihenfolge der Seitenzahlen. Dieses Mittel setzt Fitzek bewusst ein, was sich allerdings erst auf den letzten Buchseiten offenbart. Vermeintlich fiebert man auf ein Ende „des Grauens“ hin, was sich dann jedoch als dramatischen Anfang entpuppt.
Die Handlung ist wie eh und je wahnsinnig gut ausgearbeitet und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Hineinversetzen in die verschiedenen Charaktere fällt unglaublich leicht. Die Geschichte hinter dem schrecklichen Verbrechen hat mich zudem berührt, wenngleich einem dennoch ein Schauer angesichts der Taten über den Rücken läuft.
Am Anfang tat ich mich etwas schwer, ins Buch einzusteigen. Das hat mich überrascht, da mich bisher jeder Fitzek von Beginn an gefesselt und mit sich gerissen hat. Ich vermute, dass es an den vielen Ausschweifungen zu Beginn lag, deren Darstellung erst am Ende und mit Blick auf den zweiten Teil „Der Augenjäger“ einen Sinn ergeben. Für den in diesem Buch thematisierten Plot sind diese nämlich eher als eine Nebengeschichte zu betrachten. Erst im Rückblick zeigt sich deren Bedeutsamkeit. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil und welches Ende Fitzek diesmal gefunden hat.

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Veröffentlicht am 26.05.2020

„Ich habe gelernt, dass sich das Leben nicht planen lässt.“

Ein Sommer voller Schmetterlinge
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Inhalt
Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem ...

Inhalt
Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem Leben in der Sonne nicht ebenso platzt wie die geplante Hochzeit, arbeitet Beti auf einer Kirschfarm, deren hitzköpfiger Eigentümer Antonio ihr den letzten Nerv raubt. Bis eine kühne Wette sie dazu zwingt, Flamenco zu lernen — ihr Tanzpartner ist ausgerechnet Antonio ...

Rezension
Die Geschichte von Beti Winter war mein Highlight in diesem Jahr und der perfekte Start in den Sommer. Die detailreichen Umschreibungen der Landschaft Andalusiens hat mir sehr gut gefallen und eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, mir hat das Lesen dadurch sehr viel Freude bereitet. Leider sind in der ersten Ausgabe noch einige Schreibfehler vorhanden, weshalb ich einen Stern abziehe. Eventuell kann das ja in folgenden Auflagen noch ausgebessert werden.
Ich habe eine leichte Urlaubsgeschichte ohne viel Drama gesucht und genau das in diesem Buch gefunden! Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt. Mir hat gefallen, dass der Fokus weniger auf der Suche nach einer neuen Liebe lag, auch wenn Beti sie am Ende dann doch endlich findet. Stattdessen hat sich das Buch fast komplett um Beti und ihren Weg zu sich selbst gedreht; wie sie es schafft, ihre Träume zu erfüllen. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist sich selbst zu lieben. Beti vollzieht im Buch eine tolle Entwicklung: vom schüchternen Mäuschen hin zu einer selbstbewussten und wunderschönen Frau. Ich habe viele schöne Zitate entdecken können, die einen auch zum Umdenken anregen. Einige Charaktere, die ich anfangs nicht ausstehen konnte, haben mich zum Ende dann doch überzeugt! Toll!

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Veröffentlicht am 17.03.2020

Ein düsteres Familiendrama

Cry Baby - Scharfe Schnitte
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Inhalt
›Babydoll‹ steht auf ihrem Bein. ›Petticoat‹ auf ihrer linken Hüfte. ›Böse‹ findet sich ganz in der Nähe. ›Girl‹ prangt über ihrem Herzen, ›schädlich‹ ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preakers ...

Inhalt
›Babydoll‹ steht auf ihrem Bein. ›Petticoat‹ auf ihrer linken Hüfte. ›Böse‹ findet sich ganz in der Nähe. ›Girl‹ prangt über ihrem Herzen, ›schädlich‹ ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preakers Körper ist übersät mit Wörtern. Wörtern, die sie sich in die Haut geritzt hat. Das letzte Wort, das sie sich einritzte, hieß ›verschwinden‹. Danach stellte sie sich. Den Therapeuten, aber auch ihrer Vergangenheit. In ihrer alten Heimatstadt Wind Gap wurden zwei Teenager entführt und
ermordet. Camille Preaker soll den Fall für ihre Zeitung vor Ort recherchieren. Sie findet die Dämonen ihrer Kindheit. Und die verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sondern töten auch.


Rezension
Gillian Flynn schreibt auch diesen Roman mit gewohnter Grausamkeit in der Wortwahl. Ihr Schreibstil ist an vielen Stellen sehr makaber, grotesk, subtil und direkt. Sie weiß um die Darstellung „kaputter“ Menschen.
Die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich, wenn auch langsam, weiter. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Handlung würde stillstehen. Dennoch nimmt die Handlung erst in den letzten 50 Seiten so richtig Fahrt auf; ich wollte es nicht mehr aus den Händen legen.

Die Handlung wird durchgängig aus der Perspektive von Camille Preaker erzählt, die als Journalistin arbeitet und über 2 Mordfälle in ihrer Heimatstadt Wind Gap berichten soll. Ihre Haut ist übersäht mit Wörtern, die sie sich in die Haut geritzt hat. Hierzu erfährt man hin und wieder in kurzen Abschnitten die Geschichten, die dahinter stecken. Meist wird jedoch in bestimmten Situationen nur auf einzelne Wörter verwiesen, die auf ihrer Haut „aufflammen“ bzw. zu kribbeln beginnen. So können die Leser/innen nur erahnen, was es damit auf sich hat. Ich hätte mir gewünscht, an dieser Stelle noch mehr über Camille zu erfahren.
Ihre Mutter Adora scheint zunächst sehr distanziert und kalt, ebenso wie ihre Halbschwester Amma und ihr Stiefvater Allan. Flynn schafft es, ein Setting aufzubauen, welches geprägt ist von Trauer, Hass und Lieblosigkeit, wie man es auch aus ihren anderen Romanen „Dark Places“ und „Gone Girl“ kennt. Sehr authentisch und auf jeden Fall lesenswert! Ich kann „Cry Baby“ nur empfehlen. Müsste ich die 3 Thriller, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, ordnen, wäre „Gone Girl“ auf Platz 1, dicht gefolgt von „Cry Baby“ und anschließend „Dark Places“.

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