Cover-Bild Sugar Crush
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition a
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 28.04.2025
  • ISBN: 9783990017968
Chris Tall

Sugar Crush

Stell dir vor, dein Crush geht auf deine Schule. Und du hast keine Ahnung, wer es ist.

Als Mateo im Sommer einen anonymen Chat mit »Pumpkinpie« beginnt, fühlt er sich zum ersten Mal verstanden. Aber wer ist es, der ihm diese ermutigende Nachrichten schreibt? Auf seiner Suche nach der Identität seines Crushs wird das Leben des Außenseiters auf den Kopf gestellt.

Eine Geschichte über die erste Liebe und das Anderssein, über Freundschaft und den Mut, sich selbst zu akzeptieren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2025

Stell dir vor, dein Crush geht auf deine Schule. Und du hast keine Ahnung, wer es ist.

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Inhalt:
Mateo ist 17 und fühlt sich in seinem eigenen Körper nicht wohl. Er gehört nicht wirklich irgendwo dazu – weder in der Schule noch in sozialen Gruppen. Doch plötzlich verändert sich etwas: Mateo ...

Inhalt:
Mateo ist 17 und fühlt sich in seinem eigenen Körper nicht wohl. Er gehört nicht wirklich irgendwo dazu – weder in der Schule noch in sozialen Gruppen. Doch plötzlich verändert sich etwas: Mateo verliebt sich. Der Haken? Er weiß nicht, wie sein Schwarm aussieht – denn sie kommunizieren nur online, unter anonymen Nicknames. Während Mateo mit seinen Freunden das Abschlussfest vorbereitet, wird die virtuelle Verbindung zu „Pumpkinpie“ immer intensiver. Und je näher der Tag des Festes rückt, desto größer wird die Frage: Wer steckt hinter den Nachrichten? Und was, wenn es ganz anders kommt, als erwartet?

Meinung:
„Sugar Crush“ ist eines dieser Bücher, das man an einem Nachmittag durchliest – und danach das Bedürfnis hat, mit jemandem darüber zu reden. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, Mateo persönlich zu kennen. Seine Unsicherheiten, sein Selbstbild, seine Sehnsucht nach Zugehörigkeit – all das wirkt erstaunlich echt, ohne zu dramatisch oder klischeehaft zu sein. Dass Chris Tall hier nicht nur als Comedian, sondern als Autor ernst genommen werden will, merkt man deutlich. Der Humor ist da, ja, aber dezent dosiert. Kein billiges Gag-Feuerwerk, sondern vielmehr warmherzige Situationskomik und ehrliches Mitgefühl für die Figur. Was mich besonders berührt hat, war die Beziehung zwischen Mateo und seinen Freunden Rashid und Toni. Es ist eine dieser seltenen Darstellungen von Freundschaft, die nicht über Coolness oder Wettbewerb definiert ist, sondern durch Loyalität und Verständnis. Das macht das Buch auch auf dieser Ebene stark. Die Chatverläufe mit „Pumpkinpie“ sind authentisch geschrieben – einfühlsam, aber nie kitschig. Man fiebert mit, wer dahintersteckt, und obwohl man gewisse Dinge erahnt, bleibt genug Spannung bis zum Schluss. Die selbstironische Einbindung von Chris Tall als Figur ist Geschmackssache. Ich fand die Idee grundsätzlich charmant, aber etwas zu gewollt. Es wirkt fast so, als wollte er sich selbst ein Denkmal setzen – dabei hätte die Figur vielleicht sogar besser funktioniert, wenn sie fiktional geblieben wäre. Trotzdem: Der Auftritt ist nicht störend, eher ein netter Gag, der den jugendlichen Lesenden vielleicht sogar besonders gut gefällt. Das Ende ist der einzige größere Kritikpunkt für mich: Es geht zu schnell. Nach all dem behutsamen Aufbau hätte ich mir mehr Raum für die Auflösung gewünscht. Vielleicht ein paar Seiten mehr, ein ruhigerer Ausklang. Trotzdem bleibt ein positiver Eindruck zurück – und der Wunsch nach einer Fortsetzung.

Fazit:
„Sugar Crush“ von Chris Tall ist ein einfühlsamer, humorvoller und überraschend reflektierter Young-Adult-Roman über erste Liebe, Unsicherheiten und die Suche nach Identität. Die Geschichte rund um Mateo ist trotz bekannter Motive frisch erzählt und bietet Jugendlichen wie Erwachsenen gleichermaßen Stoff zum Schmunzeln und Nachdenken. Ein Buch mit Herz und Witz – und einem echten Gespür für das Lebensgefühl zwischen Schulflur und Onlinechat. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 05.08.2025

Emotionale Botschaft

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Meine Meinung

“Aber es geht nicht darum, wie viele Menschen dich mögen. Sondern wie gut dich die kennen, die es tun. Es wird immer Menschen geben, die dummes Zeug reden. Das Leben wird leichter, wenn ...

Meine Meinung

“Aber es geht nicht darum, wie viele Menschen dich mögen. Sondern wie gut dich die kennen, die es tun. Es wird immer Menschen geben, die dummes Zeug reden. Das Leben wird leichter, wenn du lernst, die Idioten auszuhalten.” (Sugar Crush, S.68)

Das Cover ist sehr niedlich in seiner Schlichtheit und passt auch sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil des Autors ist leicht, flüssig und sehr unterhaltsam. Der Humor ist sehr typisch für den Comedian Chris Tall. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Mateo erzählt.

Mateo ist das Paradebeispiel eines Teenagers mit eingebautem Fettnäpfchen-Radar. Unsicher? Check. Unzufrieden? Doppel-Check. Coolness-Faktor? Eher im Minusbereich. Während andere in der Pause Selfies machen oder TikToks tanzen, sitzt Mateo lieber allein auf der Toilette. Zum Glück gibt’s BeYou – die App, auf der Fotos tabu sind und Anonymität König ist. Genau Mateos Ding! Dort trifft er auf PumpkinSpice, mit der er über alles reden kann: große Gefühle und Unsicherheiten. Und das Beste? PumpkinSpice versteht ihn wie kein anderer Mensch. Wir begleiten Mateo auf seiner chaotisch-charmanten Reise zur Selbstfindung, erleben seine erste Liebe und jede Menge Herz, Humor und herrlich menschliche Missgeschicke.

Mein Fazit

Chris Tall liefert mit Sugar Crush eine herrlich schräge, aber herzerwärmende Story voller Wortwitz, Chaos und ganz viel Gefühl.
Wenn du dachtest, dein Teenagerleben war peinlich – warte, bis du Mateo kennenlernst.
Mit einem Selbstbewusstsein auf Standby und einem Fettnäpfchen-Radar, das selbst Google Maps neidisch machen würde, stolpert er durch die Höhen und Tiefen der Pubertät.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Wer bin ich und wer will ich sein

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Chris Tall hat einen Roman geschrieben... als ich das gelesen habe, wurde ich direkt neugierig, denn als Comedian finde ich ihn schon lange toll. In Sugar Crush lernen wir Mateo kennen. Ein normaler Jugendlicher, ...

Chris Tall hat einen Roman geschrieben... als ich das gelesen habe, wurde ich direkt neugierig, denn als Comedian finde ich ihn schon lange toll. In Sugar Crush lernen wir Mateo kennen. Ein normaler Jugendlicher, der mit sich selber hadert, noch nicht so richtig weiß, wer er ist und sein möchte, der immer als letzter bei der TeamEinwahl im Sportunterricht übrig bleibt. Während des Lesens konnte ich immer wieder Gesichter aus meiner Schulzeit vor mir sehen und auch wenn das schon ein paar mehr Jahre her ist, sind die Themen doch gleich bzw. ähnlich geblieben. Heute wird allerdings weniger ein Spruch auf die Toilettenwand geschrieben sondern eher ein Foto oder Snap via Handy verbreitet.
Mateo findet als "Sugar" Rückhalt in der App Beyou und in den Nachrichten mit "Pumpkinpie". Der Vorteil der App liegt darin, dass man keine Fotos hochladen kann und es nur den schriftlichen Austausch untereinander gibt. Wer sich hinter dem Pseudonym befindet, weiß er nicht. Aber hier kann er alles loswerden und fühlt sich verstanden. In der Schule lernt er nach einem Besuch im Krankenzimmer Rashid und Toni kennen, mit denen er sich anfreundet, Zeit mit ihnen verbringt, sich auf den Talentwettbewerb der Schule vorbereitet und die sich gemeinsam gegen die Mobber der Schule unterstützen.
Chris Tall hat sich hier im Buch die Rolle eines Mentor gegeben, der sich aufgrund eines Wettbewerbes mit Mateo trifft. Leider konnte er mich in dieser Rolle nicht so richtig überzeugen. Am Ende hat Mateo eher ihm aufgezeigt, auf was es wirklich ankommt.
In den Gesprächen zwischen Mateo und Chris hat mir die Tiefe gefehlt, die die angesprochenen Themen definitiv her gegeben hätten.
Alles in allem ist es ein tolles Jugendbuch, dass sich mit den alltäglichen Problemen des Erwachsen werdens und der Frage "wer bin ich und wer will ich sein" beschäftigt. Mit dem lockeren Schreibstil war es für mich eine schöne Geschichte zwischendurch, die einen berührt und auch so manches Mal schmunzeln lässt.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Ein Roman über Mut, Identität und echte Verbindungen

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Inhalt:
Mateo fühlt sich in seinem Körper unwohl, wird gemobbt und erlebt die Schulzeit als Außenseiter. Als er auf einer anonymen App mit „Pumpkinpie“ zu schreiben beginnt, entwickelt sich zwischen den ...

Inhalt:
Mateo fühlt sich in seinem Körper unwohl, wird gemobbt und erlebt die Schulzeit als Außenseiter. Als er auf einer anonymen App mit „Pumpkinpie“ zu schreiben beginnt, entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Verbindung. Doch wer steckt hinter den Nachrichten? Während Mateo versucht, das herauszufinden, stellt sich auch sein eigenes Leben Stück für Stück auf den Kopf.

Meine Meinung:
Ich war ehrlich gesagt nicht überrascht, wie gut Chris Tall ernste Themen wie Mobbing, Körperbild, Freundschaft und Identität eingefangen hat – ich habe ihn schon öfter über genau diese Themen sprechen hören. Für mich ist das sein Herzensanliegen, das ihn ausmacht, und genau das merkt man dem Buch an. Es ist authentisch, berührend und gleichzeitig nie kitschig oder klischeehaft.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Mateo als Ich-Erzähler ist glaubwürdig und sympathisch – ich konnte mich gut in viele seiner Gedanken hineinversetzen. Besonders seine Unsicherheiten und der Mut, sich selbst zu zeigen, haben mich sehr bewegt.

Die Chatverläufe mit „Pumpkinpie“ sind einfühlsam geschrieben und machen neugierig. Ich hatte beim Lesen einige Vermutungen, aber die Auflösung kam dann doch überraschend – leider recht spät und ein wenig zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, um dem emotionalen Höhepunkt mehr Raum zu geben.

Die Rolle von Chris Tall im Buch finde ich schwierig zu bewerten: Die Idee, sich als Mentorfigur einzubringen, fand ich grundsätzlich charmant. Gleichzeitig hat mir etwas von seinem typischen Witz gefehlt. Ich weiß nicht genau, wie ich das einordnen soll – einerseits will ich ihn losgelöst von seiner Comedy-Karriere sehen, andererseits hätte dem Buch ein bisschen mehr Humor an genau dieser Stelle gutgetan.

Fazit:
Sugar Crush ist ein lesenswertes Jugendbuch mit Tiefgang, das sensible Themen wie Selbstwert, Mobbing und die erste Liebe authentisch aufgreift. Für Leser:innen ab ca. 12 Jahren absolut empfehlenswert – aber auch Erwachsene können einiges mitnehmen.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.07.2025

Passendes Buch für die Zielgruppe mit wichtigen Thematiken

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Ein Buch vom Comedian Chris Tall, da war ich doch etwas skeptisch, da ja irgendwie jede berühmte Person denkt, dass sie ein Buch rausbringen kann. Hier wurde ich jedoch positiv überrascht.

Die Thematiken ...

Ein Buch vom Comedian Chris Tall, da war ich doch etwas skeptisch, da ja irgendwie jede berühmte Person denkt, dass sie ein Buch rausbringen kann. Hier wurde ich jedoch positiv überrascht.

Die Thematiken des Buches sind vielfältig, halt so wie es auch ist als Jugendlicher Fuß zu fassen, sei es Freunde zu finden oder die erste Liebe zu haben. Was auch bei dem Protagonisten Matteo der Fall ist, der sich in seine Internetbekannschaft Pumpkinpie verknallt hat, jedoch weiß er weder das Geschlecht noch wer die Person überhaupt ist.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen mit einschüben der Chats zwischen den beiden und dem Alltag von Matteo an seiner Schule. Chris Tall selbst übernimmt auch eine Rolle in dem Buch nämlich als Matteos Mentor, der ihm Mit zusprechen will und das was er fühlt normal ist für einen Jugendlichen, egal ob Ängste oder ähnliches, alles Sachen für die man sich nicht schämen braucht.

Insgesamt ein nettes Buch für die Zielgruppe, da wichtige Thematiken behandelt wurden, für ältere Leser aber wahrscheinlich nichts mehr.

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