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Veröffentlicht am 20.08.2025

Hilft mir nicht wirklich weiter …

Dein Körper glaubt dir alles
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Ulrike Bingel Sven Benson Dein Körper glaubt dir alles herbig 2025

In dem Buch werden verschiedene Studien angeführt und alles ausführlich erklärt, auch Nocebo- und Placebo-Effekt. Am Anfang fand ich ...

Ulrike Bingel Sven Benson Dein Körper glaubt dir alles herbig 2025

In dem Buch werden verschiedene Studien angeführt und alles ausführlich erklärt, auch Nocebo- und Placebo-Effekt. Am Anfang fand ich das Buch sehr langweilig. Inzwischen habe ich 2 bis 3 Wochen benötigt, bis ich es endlich ausgelesen hatte. Ich hoffte, dass es mir weiterhilft.

… denn ich bin die, zu der man sagt: Globuli helfen nicht. Seltsam aber, dass mein Umfeld merkt, wenn ich Pulsatilla genommen habe! Es wirkt bei mir ganz anders als Nux Vomica, aber Ärzte und Co sagen, das kann nicht sein. Jeder Mensch ist anders, man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren.

Ich stimme den Autoren in einem zu, wenn man den Patienten alles ausführlich erklärt und sich ein bisschen mehr Zeit nimmt, dann wirken die Medikamente wahrscheinlich besser und der Patient wird schneller gesund. Aber vor allem merkt man dann, dass der Patient individuell ist und dass nicht bei jedem Patienten dasselbe Mittel wirkt. Unser Gesundheitssystem ist weit davon entfernt, das auch so umzusetzen, vor allem, wenn ein Karl Lauterbach Impfungen fördert und hilfreiches streicht, weil es halt mehr um NATURheilmittel geht.

Blöderweise hat mir das Buch nicht wirklich weitergeholfen. Und hätte ich gewusst, dass die Autoren von der Uniklinik in Essen sind, mit denen ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe (erklären nicht warum und wenn man nachfragt ist man austherapiert und medikamentensüchtig! (Funktioniert wunderbar, solche Diagnosen, ich nehme nicht mehr auf Dauer Medikamente!! Triptane nehme ich seither nie wieder! Im Absetzen bin ich sehr schnell!! Sehr zum Verdruss meiner Ärzte. Es gibt ja welche, die wollen wirklich helfen!), hätte ich mir das Buch keineswegs besorgt.

Wenn man das, was in dem Buch steht kürzer gefasst hätte und auch in unserem Gesundheitssystem umsetzen würde, würde es um den Gesundheitszustand der Patienten besser gestellt sein und man würde nicht mehr so oft operiert und schneller gesund werden. Ich bin sicher, dass die Ansätze und auch dadurch, dass man das psychologische einbezieht, Patienten besser helfen könnte, wenn man denn wollte. Aber das ist wie die Uniklinik in Essen: Die Ansätze sind gut, die Umsetzung halt weniger. Also passen die Ärzte wunderbar dahin!

Jedenfalls wird im Buch erklärt, wie man seriöse Internetseiten für seine Krankheiten findet und wie es sein kann, dass die ersten Treffer - bei Suchmaschinen - nicht unbedingt seriös und meistens nicht gut sind. Hinten gibt es noch die Erklärungen der Fachbegriffe und zudem das Literaturverzeichnis, was ich in solchen Fachbüchern sehr schätze.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ja, klar, nun erwartet man, dass ich das Buch niedermache und einen Stern gebe, aber das würde ich nie tun! Das Buch hat seine 3 Sterne verdient, denn die Ansätze sind gut und die Anstöße und würden viele Kliniken und Ärzte das umsetzen, wäre es um das Gesundheitssystem besser bestellt. Insgesamt finde ich den Ansatz super, aber das Buch hätte mit deutlich weniger Seiten auskommen können.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Nicht so spannend

Zwei Frauen und ein Mord
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Ich kenne die Bücher der Autorin um Fanni Rot und Sprudel. Und wäre da nicht was offen gelassen worden, in einem Serienteil, das NIE aufgelöst worden ist, würde ich die Serie immer noch lieben. Aber ich ...

Ich kenne die Bücher der Autorin um Fanni Rot und Sprudel. Und wäre da nicht was offen gelassen worden, in einem Serienteil, das NIE aufgelöst worden ist, würde ich die Serie immer noch lieben. Aber ich denke, die ist inzwischen eingestellt, da es vielen Fans der Serie so geht.

Dieses Buch kann mit den Charakteren nicht so punkten, wie die oben genannte Serie. Ich werde einfach nicht warm damit. Teilweise finde ich die Protas doof, dass sie in die "Falle" gehen und nicht authentisch. Eigentlich schade, denn die Autorin kann toll schreiben. Spannend fand ich das auch nicht so sehr. Und ich ahnte wohl zu früh, wer der "Schuldige" bzw. der "Mörder" ist.

Als die Autorin das Buch geschrieben hat, waren Asylanten noch beliebt und für die damalige Zeit war das Buch also sehr modern. Heute kann es damit nicht mehr punkten!

Echt schade! Ich will Fanni und Sprudel wieder haben und zwar ab der Serie mit Marokko, aber ich will wissen, was damals passiert ist!!!

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Zero Waste und weniger Konsum

Zero Waste Home Glücklich leben ohne Müll!
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Bea Jonson Zero Taste Home Glücklich leben ohne Müll

Also ich sollte lernen, diese amerikanischen Zero Waste Bücher zu lesen. Man merkt schon an der Übersetzung, dass das typische Sätze von amerikanischen ...

Bea Jonson Zero Taste Home Glücklich leben ohne Müll

Also ich sollte lernen, diese amerikanischen Zero Waste Bücher zu lesen. Man merkt schon an der Übersetzung, dass das typische Sätze von amerikanischen ins deutsche sind! Das macht es etwas holprig zum lesen, weil ich dann immer darüber nachdenke, und das nervt mich.

Vor allem das Buch ist nicht eins zu eins umsetzbar. Selbst wenn hier jetzt immer wieder Anmerkungen von der Übersetzerin oder des Verlags unten als Fußnote angebracht sind. Vieles ist bei uns einfach so nicht umsetzbar. Dafür ist anderes hier besser mit den vielen Sozialkaufhäusern und Kringloop in Holland.

Aber man merkt, dass die Autorin mit Leib und Seele dabei ist, aber niemanden killen muss, wenn etwas einfach nicht geht oder dann doch nicht sinnvoll ist. Das gefällt mir dann doch.

Das Problem ist, bei der Übersetzung, dass ich aus solchen Büchern keine Rezepte umsetzen möchte. Denn ich bin da schon mal böse reingefallen und ich kann darauf verzichten.

Zudem scheine ich sehr alt zu sein. In meiner Kindheit hatten wir nicht mal einen Bruchteil des Abfalls, den wir jetzt haben. ALLES muss immer verpackt sein. Und eine Brezel auf die Hand vom Bäcker, oder Wurst in meiner eigenen Tupperdose klappt leider auch nicht!!! Vielleicht schafft man das in Amerika, aber hier nicht. Und in den Biomüll dürfen keine Trocknerflusen (ich habe nachgefragt). Das mit der Werbepost klappt in Deutschland leider auch nicht.

Insgesamt gesehen, war es mal wieder eins der amerikanischen Sinnlos-Sachbücher, wobei das hier bei weitem nicht das schlechteste ist. Ich vergebe 5 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Zuerst ziemlich langweilig...

Das Blut am Dubbeglas
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... dann nimmt das Buch Fahrt auf und am Ende ist wieder alles gut.

Das Buch ist leider nicht wirklich witzig, wie ich gehofft hatte. Spannend ist es auch nicht wirklich. Ich habe immer drauf gewartet, ...

... dann nimmt das Buch Fahrt auf und am Ende ist wieder alles gut.

Das Buch ist leider nicht wirklich witzig, wie ich gehofft hatte. Spannend ist es auch nicht wirklich. Ich habe immer drauf gewartet, dass ich endlich lachen kann, aber leider ging das dann doch nicht.

Gut fand ich, dass es nur ein Traum war und alles wieder gut war.

Der Schreibstil ist nicht fesselnd, eher alltäglich. Der Krimi ziemlich langweilig und Witz hatte das Buch nicht. Jedenfalls ich konnte darüber nicht lachen. Da ich es geschafft habe, es in 4 (!!!) Tagen auszulesen, gibt es 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Nicht ihr bestes Buch

Lieber solo als allein
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Tessa Henning Lieber solo als allein 2025

Tessa Henning ist eine meiner Lieblingsautorinnen und so freute ich mich sehr, dass ich dieses Buch durch Vorablesen bekam. Es geht wieder um mehrere Generationen: ...

Tessa Henning Lieber solo als allein 2025

Tessa Henning ist eine meiner Lieblingsautorinnen und so freute ich mich sehr, dass ich dieses Buch durch Vorablesen bekam. Es geht wieder um mehrere Generationen: Oma (ihr Mann ist gestorben), Mutter (lebt schon länger solo, hat sich aber nicht scheiden lassen) und Tochter, die einen Italiener heiraten möchte. Und dessen Eltern, die auch Dreck am stecken haben und eine Immobilie (Hotel), das dringend eine Sanierung bräuchte. Den Kredit gibt’s nur, wenn der Sohn mit seiner zukünftigen Frau das Hotel übernehmen würde.

Der Schreibstil ist wie immer sehr mitreißend, die Geschichte leider weniger. Es gab auch weniger witzige Augenblicke. Oftmals war es sehr traurig und das fand ich sehr schade. Die Autorin kann das viel besser. Meistens war es vorhersehbar und der Ausgang bot auch nichts mehr wirklich interessantes, lustiges oder schönes. Nicht das vorhersehbare störte mich, sondern die Umsetzung. Mir hätte es auch gefallen, wenn sich alle eingebracht hätten, das Hotel zu retten und Leonie und Luca es dann später übernehmen würden. So aber war das ganze für mich frustig und unbefriedigend. Einzig Omas Geschichte fand ich toll und sie hätte doch als Köchin dableiben können, mit dem ehemaligen Hauptkoch. Alle finden Italien toll und gehen doch wieder weg, außer vielleicht Oma. Echt schade. Es gab auch zu wenig richtige Wirrungen.

Die Cover fand ich früher witziger und schöner. Insofern passt es zum Buch. Der Buchgriff ist nicht so angenehm wie früher.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich habe das Buch ausgelesen. Allerdings habe ich eine Woche dafür benötigt, was ich schade finde. Es hat mich von Anfang an nicht wirklich mitgerissen, obwohl der Anfang noch plausibel und ok war. 3 Feensternchen für das Buch.

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