Cover-Bild Staying Alive
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 30.05.2025
  • ISBN: 9783548070315
Eva Mirasol

Staying Alive

Kein Arztroman | "So witzig wie Eva Mirasol hat noch nie jemand über den Pflegenotstand geschrieben." - SRF Kultur

ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT.


Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.

Zwischen Komik und Ernst: Der Alltag in der Notaufnahme

Mit spitzer Feder und einem Auge für die Absurditäten des Krankenhauslebens erzählt Eva Mirasol von den Höhen und Tiefen einer jungen Ärztin. Staying Alive ist ein Roman voller Witz, Charme und authentischer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen der Notaufnahme. Scrubs lässt grüßen.

Ein Buch, das zum Lachen bringt und Spaß macht – perfekt für alle, die den Spagat zwischen Beruf und Privatleben kennen. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2025

Staying Alive

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Als ich das Buchcover von dem Buch "Staying Alive - Kein Arztroman' der Autorin Eva Mirasol gesehen habe, war es um mich geschehen und ich musste das Buch unbedingt lesen. Das comicgedruckte Cover mit ...

Als ich das Buchcover von dem Buch "Staying Alive - Kein Arztroman' der Autorin Eva Mirasol gesehen habe, war es um mich geschehen und ich musste das Buch unbedingt lesen. Das comicgedruckte Cover mit der Krankenschwester erinnert irgendwie an unbeschwerte Zeiten der 60 Jahre und so war ich sehr gespannt auf den Inhalt. Im Prinzip ist es ein klassisches Klischeebuch: die Krankenschwester verliebt sich in den Oberarzt und nebenbei zeigt sich wie stressig der Arbeitsalltag sein kann und was einem Alles abverlangt wird. Es ist in jedem Fall ein sehr humorvolles Buch, bei dem man aus dem schmunzeln nicht mehr herauskommt. Teilweise ist es ein wenig in die Länge gezogen, aber trotzdem verliert man nicht die Lust am Lesen. Zumal das Ende dann wieder sehr überraschend ist. Ich vergebe daher fünf von fünf Sterne und kann meine vollste Empfehlung dafür aussprechen.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Unser Gesundheitssystem

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Ich war mir vor allem aufgrund des Covers nicht sicher, was mich erwartet, wurde aber sehr positive überrascht! Staying Alive ist tatsächlich alles andere als ein Arztroman: es ist ein knallharter Blick ...

Ich war mir vor allem aufgrund des Covers nicht sicher, was mich erwartet, wurde aber sehr positive überrascht! Staying Alive ist tatsächlich alles andere als ein Arztroman: es ist ein knallharter Blick auf die Realität in der Notaufnahme eines deutschen Krankenhauses. Dabei gelinkt es der Autorin mit witzigem Sarkasmus die Perspektive der Ärzteschaft auf der einen, als auch der Patienten auf der anderen Seite zu beleuchten. Und als fachfremder Leser fragt man sich vor allem: wie hält man das auf Dauer aus? Es scheint fast schon ein Wunder, dass nicht mehr schief geht... Überarbeitet und am körperlichen und geistigen Limit. Alleine aufgrund des Zeit- und Personalmangels bleibt wenig Zeit für Zwischenmenschliches.
Mir hat auch gefallen, wie medizinisches Fachwissen einfach erklärt wurde und an passenden Stellen mit eingeflossen ist. Als auch die Hierarchien, die herrschen.
Die persönliche Liebesgeschichte und die damit einhergehenden Geschehnisse, kamen etwas zu kurz und hätte es für meinen Geschmack auch nicht unbedingt gebraucht. Andererseits bietet es natürlich auch nochmal den Blick auf das Privatleben der Ärzte.

Alles in allem, eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Notaufnahme

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In diesem Roman wird auf unterhaltsame Weise der Alltag in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses dargestellt. Neben der Schilderung medizinischer Notfälle spielt auch das Privatleben der Ärztinnen, ...

In diesem Roman wird auf unterhaltsame Weise der Alltag in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses dargestellt. Neben der Schilderung medizinischer Notfälle spielt auch das Privatleben der Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte eine große Rolle. Dabei nehmen Themen wie Sexualität und zwischenmenschliche Beziehungen einen deutlichen Raum ein. Dieser Aspekt war für meinen Geschmack etwas übertrieben und bediente zu viele gängige Klischees, was meinen Lesegenuss stellenweise getrübt hat. Auch wenn ernste Themen wie etwa eine Fehlgeburt angesprochen werden, blieb der insgesamt lockere und teilweise überzeichnete Ton erhalten, was mir in einigen Momenten zu viel war.

Positiv hervorzuheben ist die kritische Darstellung der tatsächlichen Situation in deutschen Krankenhäusern: Wenn Patientinnen und Patienten keinen zeitnahen Termin bei Fachärzten erhalten oder bei akuten Beschwerden ärztliche Hilfe benötigen, bleibt oft nur der Gang in die Notaufnahme. Diese Realität wird im Buch auf eine satirische, aber zutreffende Weise beschrieben. Besonders deutlich wird das anhand der Beispiele – etwa, dass Patientinnen und Patienten mit Brustschmerzen schnell intensiv ärztlich versorgt werden, während Bagatellfälle, wie etwa Mückenstiche, dennoch ebenfalls die Notfallkapazitäten belasten. Diese Überzeichnung spiegelt gleichzeitig auf humorvolle Weise tatsächliche Herausforderungen des Gesundheitssystems wider.

Ein wenig "Berlin-Feeling" wird ebenfalls vermittelt, was den Charakter des Romans zusätzlich prägt. Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig und kurzweilig. Besonders gelungen fand ich die zahlreichen Fußnoten, die immer wieder sachliche Informationen lieferten. Diese halfen dabei, medizinische Begriffe und Abläufe besser zu verstehen, ohne den Lesefluss zu unterbrechen. Leserinnen und Leser, die sich tiefergehend informieren möchten, finden hier schnell zusätzliche Erklärungen.

Auch das moderne und ansprechende Cover hat mir gut gefallen und sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Die humorvolle Anspielung auf den Song "Stayin' Alive", der im medizinischen Kontext oft im Zusammenhang mit der Reanimation genannt wird, passte gut zur Grundstimmung des Buches.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Roman ist unterhaltsam und vermittelt auf humorvolle Weise sowohl die Herausforderungen als auch die Eigenheiten des Krankenhausalltags, wobei jedoch die klischeehafte Darstellung der Charaktere nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Witzig und sarkastisch

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Als frischgebackene Assistenzärztin beginnt Nicki ihre neue Stelle in der Notaufnahme. Hier trifft sie nicht nur auf übervolle Wartezimmer und kuriose Patienten und deren Fälle, sondern auch auf Micha, ...

Als frischgebackene Assistenzärztin beginnt Nicki ihre neue Stelle in der Notaufnahme. Hier trifft sie nicht nur auf übervolle Wartezimmer und kuriose Patienten und deren Fälle, sondern auch auf Micha, ihrem neuen Vorgesetzten. Während sie immer wieder im Chaos der Notaufnahme zu versinken droht, verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in Micha. Schlimmer geht also immer.
Ich fand ja das Cover irgendwie besonders, es machte mich auf jeden Fall neugierig genug, um den Klappentext zu lesen und das klang wirklich witzig.
Mit ganz viel Humor erzählt Autorin Eva Mirasol vom Alltag einer Assistenzärztin in der Notaufnahme. Sarkasmus kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Ich habe auf jeden Fall so manches Mal schmunzeln müssen und irgendwie glaube ich, geht es teilweise wirklich so zu in der Notaufnahme.
Die Handlung ist spritzig und flott und dank des leichten Schreibstils fliegen die Seiten nur so vorbei. Wir nehmen live teil an den Ereignissen in der Notaufnahme, Nicki wird gleich auf sich allein gestellt und in den Nachtdienst geworfen. Übermüdet, mit teils wirklich launischen Patienten und einer Oberschwester mit Haaren auf den Zähnen kämpft sich Nicki durch ihren neuen Alltag.
Doch trotz allem Humor entwickelt man auch ganz viel Mitgefühl mit den Schwestern und Ärzten, deren Alltag wir miterleben.
Nicki mochte ich sehr und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Gerade auch was ihre Selbstironie betrifft, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren. Als Ich-Erzählerin führt sie den Leser durch die Geschichte und lässt das Erlebte lebendig werden.
Die Liebesgeschichte ist dann leider ein wenig klischeehaft, junge Assistenzärztin verliebt sich in den Oberarzt. Das war so der Part der Geschichte, der für mich persönlich eher Längen hatte.
Mein Fazit: Insgesamt ist Staying Alive ein Buch voller Humor, Situationskomik und ganz viel Sarkasmus. Autorin Eva Mirasol erzählt locker und lustig von einem Alltag in einer Notaufnahme, der einen teils mit Kopfschütteln, teils fassungslos macht. Für locker-leichte Lesestunden perfekt geeignet.

Veröffentlicht am 10.08.2025

Krankenhausgeschichten mit einer Prise Humor, aber nicht immer angemessen

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Ein Unterhaltungsroman über ein Krankenhaus – ja da denkt man doch sofort an Klassiker wie die Schwarzwaldklinik. Doch diese Assoziation könnte bei Staying Alive nicht weiter entfernt liegen. Denn hier ...

Ein Unterhaltungsroman über ein Krankenhaus – ja da denkt man doch sofort an Klassiker wie die Schwarzwaldklinik. Doch diese Assoziation könnte bei Staying Alive nicht weiter entfernt liegen. Denn hier geht es nicht um schmachtende Krankenschwestern und starke Arztfiguren. Hier geht es um die junge Ärztin Nicki, die sich in den hektischen Alltag der Notaufnahme einfinden muss.
Wir lernen Nicki an ihrem ersten Tag in der Rettungsstelle kennen. Sie ist unsicher, die Abläufe hektisch und die Kollegen zwar nett, aber nicht wirklich hilfreich. Im Verlauf des Buches begleiten wir sie in ihrem Alltag auf unendlich lange Nachtschichten und erleben mit ihr tragische aber auch urkomische Patientengeschichten. Sie lebt quasi nur noch für die Klinik, freundet sich mit ihren Kollegen an. Doch das normale Leben, wie sie es nennt, rennt an ihr vorbei. Das zeigt auf sehr realistische Art und Weise das Leben im Schichtdienst auf. Und doch erleben wir mit Nicki einiges.
Ich mochte die Geschichten aus der Klinik sehr. Auch die Kombination aus lustigen Szenen, aus bedrückend authentischen Situationen und aus zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen zwischen den Kollegen und Patienten hat mir sehr gefallen. Dennoch lässt sich sagen, dass es nicht nur lustig zugeht. Anders als man es wahrscheinlich für einen Unterhaltungsroman erwarten würde. Manche Geschichte hat mich auch zum Nachdenken angeregt, denn die Unsicherheit in mancher Situation war doch sehr spürbar. In solchen Phasen war mir der Humor auch manchmal zu flapsig. Denn Nicki hat ja am Anfang sehr zu kämpfen mit den schwierigen Fällen sowie mit dem Druck, der auf ihr lastet. Entweder wurde mit diesem Schreibstil ihr Galgenhumor versucht abzubilden, oder aber es war einfach ein wenig zu lustig gemeint an den gesellschaftskritischen Stellen.
Alles in allem hat mir der Roman aber gut gefallen. Nicki ist sympathisch und authentisch gelungen. Ihre Geschichte bringt dem Leser den Alltag in der Notaufnahme näher und für alle, die sich für das Krankenhaus interessieren, gibt es spannende Patientengeschichten.

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