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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2025

Spannende Fortsetzung

Cold Case Academy – Ein tödliches Rätsel
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Der zweite Teil der Cold Case Academy-Reihe von Jennifer Lynn Barnes ist in meinen Augen weniger blutig als der erste Teil, wartet indessen aber mit mehr Psychospielchen auf. Deans Geschichte steht diesmal ...

Der zweite Teil der Cold Case Academy-Reihe von Jennifer Lynn Barnes ist in meinen Augen weniger blutig als der erste Teil, wartet indessen aber mit mehr Psychospielchen auf. Deans Geschichte steht diesmal sehr im Vordergrund, da die aktuellen Mordfälle, die unsere jungen Profiler beschäftigen, in direkter Verbindung zu Deans Vater Daniel Redding zu stehen scheinen. Dieser genießt es, mit dem FBI seine Spielchen zu spielen, aus dem Gefängnis heraus Fährten zu legen und Unruhe zu stiften. Und so sehr Cassie und ihre Mitstreiter versuchen, ein Täter-Profil zu erstellen und sich in das UNSUB hineinzuversetzen, passt das Puzzle doch mit jedem Mord ein bisschen weniger zusammen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt - und wird beinahe zur tödlichen Falle für die jungen Protagonisten...

Die Fortsetzung der Reihe um Cassie und die anderen Naturtalente steht in punkto Spannung nicht hinter dem ersten Teil zurück. Lediglich der Reiz des Neuen ist in Teil 2 ein wenig verblasst - stattdessen entdeckt Cassie nun die Möglichkeiten hinter ihren Fähigkeiten und lernt, diese gewinnbringend - und manchmal auch mit großer Risikofreude - einzusetzen. Nach wie vor finde ich die Dynamik in der Truppe sehr mitreißend, ebenso wie die unterschiedlichen Charaktere alle auf ihre Art unglaublich liebenswert sind. Ich bin ja ein großer Fan von Sloane und freue mich darauf, in Teil 3 mehr von ihr zu erfahren.
Dean habe ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen. Was für ein starker junger Mann, der am Ende endlich wieder lernt, Gefühle zuzulassen. Ich bin sehr gespannt, wie er sich weiterentwickeln wird.

Mein Fazit: Nach wie vor bin ich ein wenig verstört darüber, dass ich diese Reihe in der Jugendabteilung "ab 13 Jahren" gefunden habe, denn auch, wenn weniger Blut fließt als in Band 1, ist Band 2 in punkto psychische Gewalt dennoch nicht weniger grausam. Ich als Erwachsene habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe gerne 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.11.2025

Fesselnder Thriller für junge Erwachsene

Cold Case Academy – Ein mörderisches Spiel
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Ich bin im Nachhinein etwas irritiert darüber, dass ich diesen Roman in der Jugendbuch-Abteilung ab 13 Jahren gefunden habe. Die Cold Case Academy wurde sicherlich für eine junge Leserschaft geschrieben ...

Ich bin im Nachhinein etwas irritiert darüber, dass ich diesen Roman in der Jugendbuch-Abteilung ab 13 Jahren gefunden habe. Die Cold Case Academy wurde sicherlich für eine junge Leserschaft geschrieben - nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Thriller, in dem es um Mord und Psychospielchen geht und der somit eher für junge Erwachsene geeignet ist.

Mich hat die Geschichte rund um die junge FBI Profilerin Cassie und ihre vier Mitstreiter an der Cold Case Academy sehr begeistert. Die Idee war innovativ, die Story gut durchdacht und spannend geschrieben. Auch dem noch jungen Alter der Protagonisten wird Rechnung getragen, indem der Umgang der fünf "Naturtalente" untereinander sehr stark geprägt ist von jugendlichem Geplänkel, Geflurte und Gezicke. Ich fand's total amüsant, vor allem weil die fünf alle so komplett unterschiedlich sind. Vor allem über Sloane und ihre verkopfte Art müsste ich öfters schmunzeln.

Mein Fazit: Ein super spannender Reihenauftakt - ich freu mich riesig auf die Fortsetzung und vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.10.2025

Wunderschöne Rockstar-Cinderella-Story

Dream and Dare (Faith-Reihe 3)
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Ich freue mich riesig, dass ich zu Band 3 der Faith-Reihe von Sarah Stankewitz nun eine positive Rezension schreiben kann, nachdem mich Band 1 leider gar nicht begeistern konnte. In "Dream & Dare" trifft ...

Ich freue mich riesig, dass ich zu Band 3 der Faith-Reihe von Sarah Stankewitz nun eine positive Rezension schreiben kann, nachdem mich Band 1 leider gar nicht begeistern konnte. In "Dream & Dare" trifft Isaac, der Frontman der Band "Crashing December", auf Hope, die sich und ihren Bruder mit Straßenmusik und Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Nach anfänglicher Skepsis auf beiden Seiten kommen sich die Protagonisten näher und merken, dass sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch sonst wunderbar harmonieren. Wären da nur nicht die dicken Päckchen, die beide seit ihrer Kindheit zu tragen haben und die plötzlich ihr frisch gefundenes Glück bedrohen...

Hope ist ein total taffes Mädchen, das alle Herausforderungen annimmt, die ihr das Leben vor die Füße schmeißt. Ich mag ihre positive Einstellung, ihre Ehrlichkeit und ihr Engagement für andere, das leider im Falle ihres Bruders an Selbstaufgabe grenzt. Auch Isaac hat mir als Typ gut gefallen, auch er ist von Grund auf freundlich, loyal und liebevoll, und das trotz der schlimmen Erfahrungen in seiner Kindheit. Mit Hope entdeckt er sogar seine romantische Ader, was leicht ins kitschige abrutschen hätte können, wenn die Szene in der Gondel nicht gleichzeitig so sexy gewesen wäre. Außerdem liebe ich das Verhältnis innerhalb der Band - man merkt einfach, dass die Jungs für einander durchs Feuer gehen würden.

Sarah Stankewitz traut sich mit ihrem Roman an ziemlich heftige Themen ran. Die Schlüsselszene war für mich der Moment im Pflegeheim, als Isaac seine Stimme wiederfindet. Ganz ehrlich: zu sagen, dass ich ein paar Tränchen verdrückt habe, wäre stark untertrieben. Die Szene war unglaublich gut und ergreifend geschrieben, man fühlte in jedem Satz Isaacs Verletzlichkeit, seine Trauer, aber auch seine Stärke. Ich habe mit ihm gelitten, mich aber zugleich gefreut, dass er die Gelegenheit bekommen hat, seine Worte an die richtige Person zu richten.
Ganz grundsätzlich fand ich auch das Ende sehr gelungen - ich mochte die Art, wie Hope und Isaac erst mal ihre eigenen Probleme angingen, ohne den anderen dabei vollständig aus den Augen zu verlieren. Das ganze wirkte sehr natürlich und verlieh dem Roman Größe, ohne nochmal auf unnötiges Drama zurückzugreifen.

Mein Fazit: Ein ganz wundervolles Buch, das sich trotz schwerer Themen seine Leichtigkeit bewahrt hat. Einen klitzekleinen halben Stern Abzug gibts, weil die Geschichte, wie Hope zur Band kam so unrealistisch war. Der Rest ist aber allemal 4,5 von 5 Sternen wert. Große Empfehlung!

Veröffentlicht am 11.09.2025

Kleine Fluchten zum scheckig lachen

Komm zu nix – Nix erledigt und trotzdem fertig
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Was hab ich über dieses Buch gelacht! "Komm zu nix - nix erledigt und trotzdem fertig" ist eine Sammlung von satirischen Kurzgeschichten aus der Feder von Tommy Jaud, in denen er Alltägliches auf die Spitze ...

Was hab ich über dieses Buch gelacht! "Komm zu nix - nix erledigt und trotzdem fertig" ist eine Sammlung von satirischen Kurzgeschichten aus der Feder von Tommy Jaud, in denen er Alltägliches auf die Spitze treibt und so aus nervigen Situationen, die jeder von uns kennt, einen Lachmuskelkater zaubert. Die Geschichten habe eine angenehme Kürze, so dass man sie gut zwischendrin oder vorm Schlafengehen lesen kann.
Zugegeben: Die ein oder andere Geschichte war schon arg überspitzt geschrieben und nicht selten wechselte meine Stimmung ständig zwischen kindlicher Freude und latenter unterschwelliger Aggression ob der Unfähigkeit des "Protagonisten". Aber wir reden hier von Satire, das darf man beim Lesen nie vergessen.
Meine Lieblingsgeschichte war die über die Genussrechte. So viel Wortwitz auf einem Haufen, eine schier niemals enden wollende Klimax - einfach rundherum lustig geschrieben.
Mein Fazit: Für das Produkt einer Schreibblockade erstaunlich gut gelungen. Ich habe sehr viel gelacht und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 29.08.2025

Gelungener Abschluss

Golden Bay − How it ends
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Leute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so ...

Leute, ich bin happy. Mit Band 2 bin ich überhaupt nicht warm geworden, dafür hat mir Band 3 nun wieder umso besser gefallen. Die Geschichte war spannend, es gab Plottwists, die zumindest nicht ganz so vorhersehbar waren wie in Band 1 und 2 und die Protagonisten entwickeln sich auf positive Weise weiter. Vor allem das Ende war ganz nach meinem Geschmack - kein erzwungenes Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End, sondern eine Momentaufnahme aus dem Leben von Ember und Holden, die morgen schon wieder ganz anders aussehen kann. Ich mag auch die losen Enden, die übrig geblieben sind - es ist ein Sammelsurium an Möglichkeiten, die den beiden offenstehen und die für mich deutlich realistischer wirken als jede Auflösung, die Bianca Iosivoni sich ausdenken hätte können.

Nach drei Teilen Golden Bay bin ich ein großer Fan der Clique geworden. So unterschiedliche Typen, mit denen man bestimmt jede Menge Spaß haben könnte, wären sie denn real. Die Konstellation lässt Luft für ein Spin-Off oder eine Fortsetzung - mal sehen, ob die Autorin und der Verlag hierzu Pläne haben.
Ein wenig gefehlt hat mir das Lokalkolorit. Die Insel hat sich nicht besonders "kanadisch" angefühlt, trotz des oft erwähnten Ahornsirups.

Mein Fazit: Ich freue mich über diesen gelungenen Reihenabschluss - für mich der beste Band der Trilogie, für die ich hier eine Leseempfehlung aussprechen möchte: eine süße Second-Chance-Lovestory, Protagonisten mit Ecken und Kanten und eine Storyline, die gerade am Ende nochmal richtig schön spannend wird.
Für Band 3 gibts 4,5 von 5 Sternen.