Leider keine große Steigerung zu Band 1.
Black Bird Academy - Fürchte das LichtIch kann leider nach wie vor den Hype um diese Reihe nicht verstehen, auch wenn mir Band 2 nun minimal besser gefallen hat als Band 1. Aber gut...
Ich beginne mit dem Positiven: Die Idee mit den Exorzisten-Spielen ...
Ich kann leider nach wie vor den Hype um diese Reihe nicht verstehen, auch wenn mir Band 2 nun minimal besser gefallen hat als Band 1. Aber gut...
Ich beginne mit dem Positiven: Die Idee mit den Exorzisten-Spielen fand ich grundsätzlich gut. Insgesamt empfand ich die Handlung in Band 2 packender und abwechslungsreicher als in Band 1. Gut gefallen hat mir auch, dass die "Lovestory" zwischen Leaf und Falco durch Tempests Anwesenheit eine völlig neue Wendung bekommen hat (ich bin ja kein großer Fan von Falco und bin deshalb nicht böse darum, dass er in Band 2 öfters mal anderweitig beschäftigt war), und dass Lores Rolle plötzlich sehr positiv und friedensstiftend angelegt war. Tatsächlich ist er neben Crain und seiner Tante Zelda mein Lieblings-Charakter in dieser Reihe.
Schwierig war für mich weiterhin Leafs Verhalten (weiterhin sehr passiv ; agiert selbst nicht, sondern reagiert nur) und meine Wahrnehmung von ihr, die so überhaupt nicht zu ihrem Ruf in Exorzisten-Kreisen passen wollte. Denn abgesehen von ihrer Fähigkeit, Seelen zu essen und selbst schnell zu heilen, kann sie ja eigentlich nichts, das rechtfertigen würde, dass sie als so mächtig angesehen wird. Fakt ist, dass sie ohne die Unterstützung von Crain, Zero, Vane etc. schon längst - und in ca. jedem zweiten Kapitel erneut - gestorben wäre. Falls sie das überhaupt kann, denn: Nach wie vor verstehe ich nicht, wie die Fähigkeiten der Dämonen und der Exorzisten funktionieren. Ob ein Dämon aus einem Kampf als Sieger hervorgeht und was im Falle einer Niederlage mit ihm geschieht erscheint mir total willkürlich. Das einzig Sichere ist, dass die Exorzisten dahinsterben wie die Fliegen und dass es aber niemanden zu interessieren scheint, nicht mal dann, wenn der Intendant im Rahmen der Spiele seine beiden Söhne verliert...
Mein Fazit: Vielleicht liegt es an mir, dass ich keinen Zugang zu der Reihe finde. Dennoch fühlt es sich die ganze Zeit so an, als hätte jemand, der eigentlich Jugendbücher schreibt, aufgetragen bekommen, eines seiner Manuskripte in Fantasy für Erwachsene umzuschreiben. Nur so kann ich mir erklären, wie ein Buch gleichzeitig so unreif und blutrünstig sein kann. Leider kann ich wieder nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben.