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Veröffentlicht am 26.02.2024

Von Geheimverstecken und Dosenfutter.

The Fort
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Okay, habe soeben The Fort beendet und man, das war was sehr angenehmes für Zwischendurch, genau das, was ich gerade gebraucht habe.

Das Cover ist sehr schlicht, aber hat mich trotzdem sehr angesprochen, ...

Okay, habe soeben The Fort beendet und man, das war was sehr angenehmes für Zwischendurch, genau das, was ich gerade gebraucht habe.

Das Cover ist sehr schlicht, aber hat mich trotzdem sehr angesprochen, mag das Blau da sehr.
Die ganze Premisse von einem geheimen Fort in einem Wald, den ein paar Teenager zufällig finden und zu ihrem Geheimversteck machen, von dem sie keinem was erzählen dürfen, vor allem keinen Mädchen und Erwachsenen, ist immer ein cutes konzept, was natürlich danach schreit sehr schnell aufgehoben zu werden.

Fand die ganzen Perspektiven sehr wundervoll und jeder der Jungs war auch unglaublich anders und hatte seinen ganz eigenen Charakter und eigene Probleme und ich mochte sehr wie der Autor mit den Problemen umgegangen ist, da war sehr viel wichtiges dabei und vor allem auch wie die Jungs untereinander damit umgegangen sind, war super schön. So eine tiefe Freundschaft.

Musste bei dem Schreibstil sehr oft lachen, so locker und flockig war der! Hat richtig, richtig Spaß gemacht, was auch für eine sehr tolle Übersetzung spricht, wäre mir so gar nicht aufgefallen, dass die Orignalsprache da natürlich englisch ist.

Das Pacing war auch sehr angenehm, nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell und man kam sehr gut mit. Hauptsächlich war die Story eh eher auf die Charakter bezogen als auf alles andere und das hat hier fantastisch gepasst, natürlich gab es auch trotzdem Action!

Mir wurde der Autor sehr schmackhaft gemacht und ich werde mir definitiv noch etwas von ihm durchlesen, hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab' einiges über Freundschaft mitgenommen :)

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Mögen die Spiele beginnen

The Ordeals
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Mir ist aufgefallen, dass aktuell irgendwie Bücher mit magischen Spielen wieder voll IN sind, aber hey, ich liebe sowas immer, wenn es gut gemacht ist. Und um in eine besonderen magische Schule zu kommen ...

Mir ist aufgefallen, dass aktuell irgendwie Bücher mit magischen Spielen wieder voll IN sind, aber hey, ich liebe sowas immer, wenn es gut gemacht ist. Und um in eine besonderen magische Schule zu kommen monatelang an magischen Turnieren teilnehmen zu müssen, ist schon ein wenig cool.

Gerade in The Ordeals war dies zusätzlich mit einem Murder Mystery gekoppelt und eine Fantasy / Murder Mystery Kombination ist definitiv was, was ich gut finde.

Sophia DeWinter hatte es nie leicht im Leben, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt und sie ist bei ihrem Onkel aufgewachsen, den alle nur den Sammler nennen, zusammen mit einer älteren Dame, Dolly. Sie wurde schon früh drauf getrimmt Aufgaben für den Sammler erledigen zu müssen, auch sehr gefährliche und hat nie eine Schule besucht.
Dinge passieren und sie hatte schon seit ner Weile geplant sich aus den Fängend es Sammlers zu befreien, der sie über ein Armband orten kann – die Schule Killmarth verfügt über einen magischen Schutz, der jegliche äußerliche Magie zerstört und somit auch das zerstören könnte, das sie an den Sammler bindet.

Natürlich findet sie den Weg dorthin und muss nun diese tödlichen Spiele bestreiten. Und natürlich darf hier der Love Interest auch nicht fehlen, der mysteriöse Alden Locke.

Also das Rad neu erfunden hat das Buch jetzt nicht, aber ich fands schon ganz unterhaltsam und hatte eine gute Zeit damit und das ist immer das, was ich mir von einem Buch verspreche. Auf die Love Story hätte ich, wie so oft, verzichten können und wäre da auch mit einer guten Freundschaft klar gekommen, aber das verkauft sich natürlich leider nicht so gut.

Das Magiesystem fand ich extrem interessant, das hatte total Potential, allerdings finde ich, dass dies an vielen Ecken und Enden nicht gut erklärt bzw. ausgearbeitet wurde und viel einfach „so wahr“, ohne dass man genau wusste warum und was die verschiedenen Charaktere nun genau machen können.

Storymäßig lief das alles recht fix ab und ich habe mich öfter gewundert, dass es doch mehr Kreaturen dort gibt, als ich zunächst angenommen hatte, aber ich hatte eine gute Zeit die verschiedenen Etappen der Spiele mitzuverfolgen, auch wenn ich die Nebencharaktere gerne noch ein wenig mehr kennnegelernt hätte.

Bin auf jedenfall angefixt und freue mich auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Trautes Heim, nicht ganz allein

Der Nachbar
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Das war tatsächlich mein erster Fitzek.
Natürlich ist mir der Name schon lange ein Begriff, aber ich lese sehr selten Psychothriller und vor allem dann noch welche, die so wild und unberechenbar sind ...

Das war tatsächlich mein erster Fitzek.
Natürlich ist mir der Name schon lange ein Begriff, aber ich lese sehr selten Psychothriller und vor allem dann noch welche, die so wild und unberechenbar sind eher selten.
Was aber nicht heißt, dass ich das generell nicht mal ändern sollte.

Es geht um Sarah, die Angst hat alleine zu bleiben, die immer auf denselben Typ Mann steht, was ihr schnell zum Verhängnis wird. An ihrer damaligen Ehe hat sie nach wie vor zu knabbern und zieht mit ihrer Tochter in eine neue Wohnung in Berlin.
Sie hat dort einen kleinen Kiosk und kommt frisch aus dem Urlaub, als plötzlich Dinge passieren, die sie sich nicht erklären kann und vielleicht ist ihre Wohnung nicht ganz so leer wie sie es dachte, vor allem als ihre Tochter dann auf eine Klassenfahrt muss.

Also das war wild. Es sind... extrem viele Dinge passiert, hab gehört es ist ruhiger als die sonstigen Fitzeks, aber oh man für mich ist da sehr viel passiert.

Ich fands unglaublich spannend mitzurätseln, ich hatte soviele Theorien wer es sein kann und warum und ich liebe es über sowas nachzudenken und eigentlich bin ich auch echt gut darin, aber hier bin ich tatsächlich nicht drauf gekommen!
Es kam auch von Plottwist zu Plottwist und immer, wenn man dachte, ah okay so ist das jetzt passiert, kam dann noch einer oben drauf. Manchmal vielleicht ein wenig zu viel und manche Entscheidungen einiger Charaktere konnte ich auch nicht immer komplett nachvollziehen bzw. kamen nicht so durchdacht rüber, aber ich war trotzdem ganz gut unterhalten.

Sarah fand ich als Protagonistin super, bei ihr kam man echt gut mit und hat sich selbst sehr gegruselt vor den ganzen Dingen, die ihr passiert sind und echt gehofft, dass sie endlich mal eine Pause bekommt, aber neeeein. Ihre beste Freundin mochte ich auch bis zu einem Zeitpunkt, genauso wie einen speziellen Polizisten!

Brauche jetzt nicht jede Woche einen neuen Fitzek, aber so ab und an kann man sich das echt mal gönnen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Mitbewohner gesucht

Roommate Arrangement
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Okay, dieses Buch war irgendwie ein wilder Ritt! Hatte sehr Lust auf queere RomCom und das ists absolut gewesen.

Payne steht vor der Scheidung, nachdem er den OnlyFans Account seines Ehemanns gefunden ...

Okay, dieses Buch war irgendwie ein wilder Ritt! Hatte sehr Lust auf queere RomCom und das ists absolut gewesen.

Payne steht vor der Scheidung, nachdem er den OnlyFans Account seines Ehemanns gefunden hat und steht nun erstmal ohne alles da und sucht eine Wohnung und einen Job. Als er zurück in seine Heimatstadt geht und seinen Bruder trifft, macht dieser ihm eine Wohngemeinschaft mit seinem besten Freund klar, Beau und Beau steht schon seeeehr lange auf Payne.

Man kann sich also das auf und ab der Gefühle vorstellen. Natürlich war die Story jetzt nicht mega tief, aber das hab ich auch so gar nicht erwartet, ich wollte nur unterhalten werden. Ich mochte, dass das Thema um Beau's Neurodiversität immerhin angeschnitten wurde, leider war es hier ein wenig oberflächlich und sehr viel auf quirrlich und anders gemacht anstatt auf ernstzunehmende Neurodiversität, aber man kann nicht alles haben.

Wie sich die Beziehung entwickelt hat... ging mir teils ein wenig zu schnell und gerade von Beau's Seite war es immer ein wenig problematisch, aber ich lasse da gern auch Bücher Bücher sein, auch wenn Payne mit seiner Eifersucht da manchmal ein wenig anstrengend war.

Ich fand's alles ganz süß für zwischendurch, an die Spice-Szenen in Deutsch muss man sich allerdings manchmal gewöhnen. Hat mich bedauerlicherweise jetzt nicht richtig gecatched, aber hat trotzdem Spaß gemacht nebenbei zu hören und zu schauen wie sich die ganze Beziehung entwickelt und das Ende war echt sehr süß. Leider sind die Nebencharaktere ein wenig kurz gekommen und gerade von Payne's geschiedenem Männerclub hätte ich gerne noch mehr mitbekommen.

Sprecher waren allerdings super :)

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Zerbrochene Tassen

The First to Fall
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The First to Fall ist keine Love Story, es ist eine Tragödie.

Jedenfalls lässt das die Prämisse vermuten. Es geht um Aurora, die ein Freigeist ist, die die Freiheit braucht und ihr Leben dafür verschrieben ...

The First to Fall ist keine Love Story, es ist eine Tragödie.

Jedenfalls lässt das die Prämisse vermuten. Es geht um Aurora, die ein Freigeist ist, die die Freiheit braucht und ihr Leben dafür verschrieben hat mit ihrem Van durch die Weltgeschichte zu fahren und Dinge zu erleben. Plötzlich verstirbt ihre Schwester, aber nicht einfach so, bei einem Wanderausflug mit Freunden soll sie den Berg hinabgestürzt sein, komisch, wo sie doch so gut klettern kann...

Und dann gibt es noch Jakob, unseren grumpy male MC. Jakob war auf dem besten Weg zu Olympia, im Bergsteigen bzw. Klettern, allerdings steht er unter Mordverdacht und zwar war er mit Auroroas Schwester und Freunden unterwegs und eventuell hat er auch mehr gesehen, als er bei der Polizei zugeben möchte.

Mit Aurora wurde ich sehr schnell warm, sie ist ein sehr herziger Sunshine Charakter und solche Leute sind für mich oft sehr angenehm. Sie kommt so ziemlich mit jedem zurecht, jeder mag sie sehr schnell außer Jakob, der immer nur genervt von ihr ist und sie loswerden möchte. Vor allem als Aurora anfängt bei seiner Mutter auf dem Alpencharlet zu arbeiten, das er mal erben soll, auch wenn er viel lieber klettern möchte.
Jakob fand ich ein wenig anstrengender, aber hab dann irgendwann doch noch ein wenig besser zu ihm gefunden, er war immer so grundlos gemein zu Aurora und keine Ahnung, ist nicht so mein Type an Männern, vor allem, wenn die eigentlich insgeheim hot auf die Frau sind.

Wie man sich vorstellen kann, gibt es seeeehr viele Kommunikationsschwierigkeiten, sonst wäre es mit dem Start auch gar nicht möglich, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt. Das war natürlich was anstrengend, weil es schon ein wenig unglaubwürdig ist, dass die beiden nicht wirklich wissen wer der andere ist.

Das ganze Mystery um den Tod der Schwester fand ich mega interessant, habe richtig mitgerätselt was so passiert ist und manche Sachen hab ich erraten, andere waren doch ein wenig unerwartet, so mag ich das immer am liebsten und dann war da noch dieses Ende, was mich extrem neugierig auf den zweiten Teil macht.

Ich hatte so meine Probleme mit manchen Dingen, das Pacing, die Miskommunikation zwischen den Hauptcharakteren, aber ich hatte trotzdem sehr viel Spaß mit der Geschichte und mochte auch einige Nebencharaktere sehr gerne! Werde mir also auf jedenfall Teil 2 auch holen, sobald dieser verfügbar ist.

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