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Veröffentlicht am 04.10.2025

Lügen, Intrigen & Spannung gepaart mit einem Hauch Pferdemädchenvibes

Marigold Manor 1: Hidden Lies
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Nicht Liebe, aber eine gute Freundschaft - so würde ich meine Beziehung zum Buch in einfache Worte fassen. Die Anziehung bestand, der Suspenseanteil, die vielen Geheimnisse und Rätsel, die Seite für Seite ...

Nicht Liebe, aber eine gute Freundschaft - so würde ich meine Beziehung zum Buch in einfache Worte fassen. Die Anziehung bestand, der Suspenseanteil, die vielen Geheimnisse und Rätsel, die Seite für Seite entschlüsselt werden oder wiederum neue Fragen aufwerfen, hatten definitiv ihren Reiz. Besonders positiv erwähnen möchte ich das Finale, das zwar in Teilen unerwartet, aber keineswegs unrealistisch und somit eine sehr harmonische Auflösung war. Auch Lola und Aiven konnten mich durchaus mitreißen, besonders aber die Nebencharaktere wie z. B. Henry, der mit seiner unkonventionellen Art die Story aufgelockert hat. Woran hat es denn dann gelegen, dass zwischen uns keine Liebe entstanden ist? Ich würde sagen, hauptsächlich an meinen Erwartungen an das Buch, angelehnt an dessen Vermarktung. Von der Werbung ausgehend "ein Buch für die erwachsenen Bibi und Tina Fans" hatte ich ein Buch für mein inneres Pferdemädchen, gepaart mit einem gewissen Suspenseanteil, erwartet. Leider kam für meinen Geschmack leider genau dieser Anteil zugunsten des wirklich sehr guten Suspenseanteils zu kurz. Gerade der Handlungsstrang rund um Lolas Art, bei der Dressur komplett auf Hilfsmittel wie Gerten, Sporen etc. zu verzichten und die damit verbundene innige Vertrauensbeziehung zu ihrem Pferd hätten noch einiges an Potenzial geboten. Gleichzeitig hätte ich mir auch noch mehr Details über das Verhältnis von Aiven und seinem Pferd Secret gewünscht, welches mehrfach im Buch als sehr innig bezeichnet wird. Insgesamt war das Gestüt bzw. die Pferdeverbundenheit der beiden somit leider eher das rahmengebende Setting als wirklicher Mittelpunkt der Handlung. Daher würde ich mir (auch im Hinblick auf den zweiten Band) eine Erweiterung des wirklich gelungenen und spannungsvollen Plots um einige Kapitel wünschen, in denen das im Vordergrund steht, was die beiden Protagonisten sonst noch ausmacht: in Lola und Aivens Fall die liebevolle Beziehung zu ihren Pferden. Mehr Einblicke dieser Art würden auch ein noch vielschichtigeres Bild der Charaktere zeichnen, da sie, abgesehen von ihrer zentralen Rolle in der Geschichte, nur wenig Ecken und Kanten zeigen. Über ein paar kleinere Ausdrücke, die mir persönlich in der Entwicklung der Lovestory zwischen Aiven und Lola zu dramatisch ausgefallen sind, konnte ich bei den vielen positiven Aspekten gut hinwegsehen, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Zurück in Panem. Zurück daheim.

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Kaum 5 Seiten und ich war zurück. In Panem. Im Kapitol. In Distrikt 12. Zurückkatapultiert in meine Erinnerungen an Katniss, Peeta, Gale, Prim und natürlich Haymitch. Irgendwie ist vieles gleich und gleichzeitig ...

Kaum 5 Seiten und ich war zurück. In Panem. Im Kapitol. In Distrikt 12. Zurückkatapultiert in meine Erinnerungen an Katniss, Peeta, Gale, Prim und natürlich Haymitch. Irgendwie ist vieles gleich und gleichzeitig doch so anders. Weil Haymitch wie Katniss alles für die Familie tun würde, die ihm noch geblieben ist. Weil beide unter dem Kapitol leiden, obwohl sie nicht für die Spiele ausgewählt wurden. All diese Parallelen haben mir nochmal eine ganz neue, wenn auch teils traurig schöne Perspektive auf Haymitchs späteren Umgang mit Katniss eröffnet, der in ihr ein Stück weit sich selbst zu sehen scheint. Aber so gleich die beiden auch zu scheinen mögen, so ist Haymitch doch mit weit weniger Unterstützung gesegnet. Mit Mentoren, die zwar Liebe schenken und den einen oder anderen Tipp geben können, ihm aber bei der Rebellion gegen Snow nur sehr bedingt helfen können. Gerade dieser Punkt zeigt aber einmal mehr die Entwicklung der Rebellion von den 50. zu den 75. Hungerspielen. Die Autorin hat mit diesem Buch viele offene Lücken geschlossen und Haymitchs Geschichte eng mit der Haupttrilogie verworben, wodurch wir die späteren Rebellen wie Mags, Beetee und Wiress näher kennenlernen und so auch mehr von deren Schicksalen und ihrem Wandel miterleben. Interessant fand ich auch die zusätzlichen Infos rund um die Organisation der Spiele an sich, wie z. B. den Bau der Arenen etc. und das vielschichtige Konzept, das damit vom Kapitol verfolgt wird. Die Handlungen in der Arena selbst schienen mir hingegen an mancher Stelle nicht ganz logisch, denn warum sollte das Kapitol Haymitch weiterhin nahezu ungestört schalten und walten lassen, als sein Ziel, die Arena zu zerstören, eindeutig zu sehen ist? Trotz dieser kleiner Logiklücken fand ich die Ideen, mit der Suzanne Collins die 50. Hungerspiele gestaltet hat, wieder mega kreativ. Mit den verschiedenen Mutationen und Tücken, die die Arena mit sich gebracht hat, gepaart mit der Allianz der Newcomer, war es dramatisch und spannend gleichzeitig. Die Autorin hat es geschafft, Haymitchs Geschichten perfekt in das Panemuniversum einzuweben und die Tür zu den Geheimnissen Panems noch ein Stück weiter zu öffnen. Ich vergebe 4/5 🌟

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Zwar der schwächste Band der Reihe, aber trotzdem unglaublich gut!

Infinity Falling - Bring Me Home
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"Weil ich zurechtkommen würde. Irgendwie. Und eines Tages würde es aufhören, wehzutun."

> Was für Megan, der ihr Ruf als beziehungszerstörende Meneaterin vorauseilt, wie ein wahrgewordener Traum klingt, ...

"Weil ich zurechtkommen würde. Irgendwie. Und eines Tages würde es aufhören, wehzutun."

<< Sich für das restliche Leben binden. Mit einem Partner ein gemeinsames Leben führen. Sesshaft werden >> Was für Megan, der ihr Ruf als beziehungszerstörende Meneaterin vorauseilt, wie ein wahrgewordener Traum klingt, stürzt den One-Night-Stand-Womanizer Cole in eine Sinnkrise. Doch als Megans Ruf zum Problem für ihr aktuelles Projekt zu werden droht und auch Cole in eine Notlage gerät, steht eine Fakebeziehung als letzter Ausweg parat. Seite für Seite blicken wir hinter die perfekt scheinenden Fassaden ihres Lebens und erkennen, dass in beiden deutlich mehr steckt als das von Vorurteilen geprägte Bild, das man auf den ersten Blick von ihnen erhascht. Und auch wenn die beiden nicht nur beruflich in ganz verschiedenen Welten unterwegs sind, haben sie doch eines gemeinsam: die Angst, den Erwartungen ihrer Lieben nicht gerecht werden zu können. Während Megan durch Cole lernt, was echte Freundschaften wirklich ausmacht und damit einen Schritt aus dem Scheinwerferlicht in die echte Welt wagt, führt sie Cole in die Welt des Scheins ein. Er muss feststellen, wie viel Macht die Meinung anderer haben kann und sieht die Welt auf einmal mit ganz anderen Augen. Die beiden ergänzen sich auf eine sehr besondere Art, die erst einige Seiten gebraucht hat, um zu mir durchzudringen, mich dann aber voll und ganz eingenommen hat. In dem vielen Auf und Ab hätte ich mir noch etwas mehr zur Freundschaft zwischen Aven und Megan gewünscht, die hier eine feste Stütze für Megan hätte sein können. Die Story von Megan und Cole für mich insgesamt zwar der schwächste Band der Trilogie, aber nichtsdestotrotz habe ich die Stunden mit den beiden genossen und möchte sie nicht missen.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Ein rasantes Finale, das kaum Wünsche unerfüllt lässt

Dark Sigils – Wen das Schicksal betrügt
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Das Finale der Dark Sigils hat mir das Gefühl gegeben, als würde ich in einen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen. Kaum hatte ich mir einen Platz (in der virtuellen Welt) gesucht, raste die ...

Das Finale der Dark Sigils hat mir das Gefühl gegeben, als würde ich in einen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen. Kaum hatte ich mir einen Platz (in der virtuellen Welt) gesucht, raste die Handlung auch schon los und zog mich sofort so in ihren Bann, dass ich von der Außenwelt nichts mehr mitbekommen habe. Denn auch wenn zwischen dem Zeitpunkt, als ich die Welt der Dark Sigils verlassen hatte und meiner jetzigen Rückkehr gewisse Zeit vergangen ist, fiel mir der Wiedereinstieg durch die kurze Zusammenfassung zu Beginn des Buchs relativ leicht. Schon nach wenigen Seiten habe ich an der Seite von Rayne, Adam & Co gekämpft, gebangt und auf eine mögliche Lösung der Probleme rund um Leonores Machtübernahme und die unmöglich scheinende gemeinsame Zukunft von Adam und Rayne gehofft. Anna hat mit Dark Sigils 3 wieder mal ein Buch geschaffen, dass mit einer Triggerwarnung a là "Achtung, es wird euch vor lauter Spannung den Schlaf rauben" versehen werden sollte. Immer wenn ich dachte, dass sie jetzt wohl alle Katastrophen hinter sich gelassen haben, manifestierte sich, wie ein Abby aus Chaosmagie, ein neues Problem, eine neue schier unlösbare Aufgabe, ein neuer Angriff. Aber so sehr ich genau diese Spannung & die vielen Plottwists (positive wie negative) gerade zum Ende hin geliebt habe, hatte ich doch auf etwas mehr Aufklärung der letzten Ereignisse gehofft. Da einige der neuen Erkenntnisse den festgesteckten Regeln der Dark Sigils Welt nahezu vollkommen widersprechen und bei mir leider ein paar Fragezeichen zurückgelassen haben, hätte ich mir diese Hintergrunddetails gewünscht, um ein noch stimmigeres Bild in meinem Kopf zu erhalten. Insgesamt ist der dritte Band der Dark Sigils ein mehr als würdiges Finale, das nahezu keine Wünsche offenlässt. Ich vergebe 4/5 ✨️

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Das ist mal echtes Rivals to Lovers!

Belladaire Academy of Athletes - Rivals
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Rivals - besser könnte man Luis und Love nicht beschreiben, kämpfen sie doch beide um den einen Platz im Eliteteam. Früher hätten sie ihn dem jeweils anderen gegönnt, nun ist von diesen Gefühlen nichts ...

Rivals - besser könnte man Luis und Love nicht beschreiben, kämpfen sie doch beide um den einen Platz im Eliteteam. Früher hätten sie ihn dem jeweils anderen gegönnt, nun ist von diesen Gefühlen nichts mehr übrig. Es herrscht nichts als Wut und pure Rivalität zwischen ihnen, was immer wieder für hitzige Situationen sorgt. Doch auch wenn Lova mit ihrer doch sehr forschen Art einige Situationen anders angegangen ist, als ich persönlich es tun würde, mochte ich genau diesen Charakerzug an ihr. Weil ihre direkte, freche Art gemeinsam mit dem großen Tennis, das sie nicht nur auf dem Platz, sondern auch mit dem Zuspielen der Konter mit Luis, mehrmals unter Beweis gestellt hat, ein sehr stimmiges und authentisches Bild einer Protagonistin gezeichnet hat, die sich nicht so schnell kleinkriegen lässt. Spätestens mit ihrem Umgang mit Luis früheren Problemen hatte sie bei mir dann einen Stein im Brett. Weil sie eben nicht den einfachen Weg gegangen ist und sich nicht von den Konsequenzen ihres Handelns hat abschrecken lassen, auch wenn ihr vermutlich schon klar war, dass sie alles verlieren würde. Lova hat mir gezeigt, dass es nicht immer Aufgeben ist, wenn man einen bereits vorgezeichneten Weg verlässt, um einen neue, andere Richtung einzuschlagen, die einfach besser passt und sich richtiger anfühlt, als es die alte je getan hat. Luis dagegen hat mich in meinem Sportlerherz berührt, denn auch wenn Leistungssport mir fremd ist, ist mir das Gefühl, sich selbst unter Druck zu setzen, um Bestleistungen abzuliefern, nicht fremd, weshalb ich seine Gedankengänge mehr als gut nachempfinden konnte. Genau weil es hierbei eben nicht die eine Lösung für diese Probleme gibt, mochte ich Luis unperfekte Art, die klar macht, dass es manchmal zwar mehr als einen Anlauf braucht, es sich aber immer lohnt, für seine Ziele zu kämpfen. Diese Authentizität der beiden hat es mir aber nicht immer leicht gemacht, gerade was ihre gegenseitige Abwehrhaltung angeht, die beide auf Biegen und Brechen nicht aufgeben wollten, auch als für alle anderen schon längst klar war, was sie füreinander empfinden. Einerseits war das aufgrund ihrer Vergangenheit zwar sehr verständlich, andererseits hätte ich mir gewünscht, dass sie aus ihren Erfahrungen gelernt haben, offener zu kommunizieren. Luis wie Lova sind auf jeden Fall beide starke Persönlichkeiten, die auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer Träume sowohl neue als auch altbekannte Hürden überwinden und lernen müssen, dass es okay ist, dafür die Hilfe anderer anzunehmen. Ich vergebe 4/5 🌟

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