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Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Handlung leidet unter dem Schreibstil

Eulenschrei
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Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ...

Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ein Mann, der vor dem Haus in seinem Auto aufgefunden wurde. Beide Male fehlen den Leichen Körperteile. Zusammen mit Carlotta Weiss ermittelt Trojan, doch sie finden keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern. Als der Maler Lumen ermordet wird, finden sie dort einen neuen Hinweis. Ein Bild von einer jungen Frau mit einer Eule bringt ihnen neue Erkenntnisse. Carlotta beginnt sich in die Rolle der Fremden hineinzuversetzen. Der Countdown beginnt.


Die Bücher von Max Bentow gehören schon seit langem in mein Regal und ich mochte die Reihe um Trojan immer sehr gerne. Die letzten beiden Bände mit Carlotta Weiss haben mich nicht mehr ganz von sich überzeugt.
Wie von Bentow gewohnt beginnt das Buch mit einem Einblick ins Leben des Killers, so dass man sich ein gutes Bild machen kann, wie derjenige aufgewachsen ist oder was ihn zu dem hat werden lassen, was er heute ist. Diese Szenen haben mir auch dieses Mal gut gefallen und die Fäden zu der Mordserie wurden gut verbunden.
Mit Carlotta tue ich mich teilweise etwas schwer, was an ihrer eigenwilligen Art die Fälle anzugehen liegt. Für mich hat es recht wenig mit Ermittlerarbeit zu tun, denn sie verlässt sich auf ihr Gefühl. Es grenzt schon an hellseherischen Fähigkeiten, etwas Übernatürlichem, das ihr zugeflogen kommt. Es gab eine solche Szene, die für mich überhaupt nicht ins Buch gepasst hat.
Der Fall an sich fand ich spannend, die Leichenfunde haben mir jedes Mal Gänsehaut beschert und ich hab mich gefragt was wohl am Ende passiert.
Sonst mochte ich den Schreibstil des Autors gerne, aber bei diesem Buch fand ich ihn recht eigenwillig. Dialoge wurde einfach untereinander geschrieben, ohne Gefühlsregung, ohne dass man irgendwas über den Ort erfährt, nur reiner Dialog, bei dem man aufmerksam lesen muss um nicht den Faden zu verlieren wer überhaupt spricht. Zudem war das Buch teilweise in kurzen Sätze geschrieben, hastig, schnell, was ich beim Lesen als anstrengend empfunden habe. Eine Karte hätte dem Buch gut getan, denn es gab stellenweise so viele Wegbeschreibungen, dass man ortskundig sein sollte um etwas damit anfangen zu können.
Für mich hat das Buch unter dem Schreibstil gelitten und wäre es mein erstes Buch von dem Autor gewesen, wäre es wohl mein letztes. So muss ich schauen wie der nächste Band wird und hoffe, dass mir dieser wieder mehr zusagt.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Wenig Hawaii

Keep My Heart Safe
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Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben ...

Yumo studiert Meeresbiologie und möchte einen Teil dazu beitragen die Korallen und die Natur zu schützen. So nimmt sie über die Ferien an einem Projekt teil, bei dem eine Gruppe Lösungen für das Korallensterben gesucht wird. Sie wartet gespannt bis ihr Idol Kit Lewis ankommt, der ebenfalls beim Projekt dabei ist. Als sie am Strand auf einen jungen Mann trifft, der offensichtlich ohne Sonnenschutz unterwegs ist, liest sie ihm die Leviten, nicht ahnend, dass es Kit ist. Kit kann wenig mit der besserwisserischen Frau anfangen und Yumo ist von ihrem Idol enttäuscht. Aus dem Weg gehen können sie sich nicht und doch verbindet die beiden etwas.


Ich bin etwas zwiegespalten bei diesem Buch. Viele loben das Thema Umwelt und Korallen und ja, diese Themen passen und gehören absolut in Bücher. Und das ist auch nicht der Grund, warum ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte.
Band 1 mochte ich total gerne und als es hieß Schnee spielt eine Rolle im Folgeband, war ich total gespannt, denn Winter und Hawaii ließ mich neugierig werden.
Die Protagonistin Yumo ist Anfang zwanzig, interessiert sich für die Natur und die Meere. Sie züchtet Pflanzen, was mir gut gefallen hat.
Kit ist mit Ende zwanzig etwas älter als ich zuerst gedacht hatte und war mir auf Anhieb sympathisch. Beide wirkten lebendig und durch die tolle Charakterkarte hatte ich ein schönes Bild von den beiden bekommen.
Warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat, lag an verschiedenen Dingen. Eine Kleinigkeit war, dass Yumo sich an Kits Bart stört, es immer auf die Hitze schiebt. Dass ihre erste Begegnung nicht so gut gelaufen ist und Yumo besserwisserisch rüberkommt, gehört zu Geschichte. Enemies to Lovers wie sie im Buche stehen. Nur schien Kits einziger Fehler zu sein, dass er einmal keine Sonnencreme aufgetragen hat. Yumo steckt in der Klemme und Kit will ihr helfen, sie fährt ihn an. Kit kam mir nett und sympathisch rüber, ein cooler Professor und Yumo stört sich an allem. Bis zu einer Szene und schwupps, ist alles vergessen. Woher ihre Abneigung, vor allem von Yumo gegen Kit herkam- abgesehen von der Sonnencreme hab ich nicht verstanden.
Das Buch spielt auf Hawaii, aber es hätte auch überall spielen können. Keiner der Protagonisten ist hawaiisch, die Landschaft war bis auf die Korallen nicht anders als jeder x-beliebige Strand. Ein typisches Tier wurde einmal am Ende erwähnt.
Was mich ebenfalls gestört hat, war dass alle Männer über einen Kamm geschert wurden. Ich stimme zu, dass das, was Yumos Ex getan hat absolut nicht okay war. Er war ein unsympathischer blöder Kerl. Aber es wurde wiederholt „weißer Typ“ erwähnt, als wären alle gleich. Selbst als Yumo sich an die Uni wendet, geht sie nicht zur Psychologie Abteilung, weil die von einem weißen Mann geleitet wird.
Bei mir ist der Funke nicht so richtig übergesprungen, so gerne ich das Buch auch lieben würde. So bleibt das Positive, dass man etwas über die Umwelt gelernt hat.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

hätte mir mehr erwartet

Broadway Lights 1: Broken Shine
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Cassie braucht einen Neuanfang und als sie eine Einladung zu einem Casting für ein Musical am Broadway bekommt ist das ihre Chance. Doch ihr Start ist holprig, denn kaum ist sie angekommen, läuft ihr ein ...

Cassie braucht einen Neuanfang und als sie eine Einladung zu einem Casting für ein Musical am Broadway bekommt ist das ihre Chance. Doch ihr Start ist holprig, denn kaum ist sie angekommen, läuft ihr ein Dieb über den Weg, der Bestohlene gleich hinter her, der sie daraufhin anbrüllt. So kommt sie zum Casting, wo ihr der Fremde wieder über den Weg läuft und sie gleich eine Freundin in einer Mitbewerberin findet. Diese bietet ihr gleich ein bei ihr einzuziehen, als sie erfährt, dass Cassie keine Bleibe hat. Dort stößt sie auf den Fremden, Jake, der ebenfalls dort wohnt und bekommt sich mit ihm in die Haare. Aber auf der Bühne, beim Tanzen fliegen die Funken.

Broken Shine hat mich nicht nur durch das Cover angezogen, sondern durch das Musical und Broadway Thema. Und ich hätte das Buch gerne innen so toll gefunden wie außen, aber leider war dem nicht so.
Cassie, die 22-jährige Protagonistin war mir schnell sympathisch und ich mochte sie auch, allerdings hat sie (und der Schreibstil) mich nach ein paar Kapitel genervt. Anfangs stolpert sie ständig oder rutscht aus. Sie braucht drei Versuche sich auf einen Stuhl zu setzen und ist danach ganz stolz auf sich. Irgendwann dachte ich, sie hätte vielleicht ein Leiden, dem war aber nicht so. Zudem war Cassie öfters mal verwirrt, auf 20 Seiten sicher vier oder fünf mal. Alles verwirrt sie, jemand stellt sich vor, sie schaut verwirrt. Eine Person sucht eine Cassie und sie schaut verwirrt. Ihre Vergangenheit wird angeteasert, aber was wirklich passiert ist, kam nicht bei mir an.
Jake fand ich ebenfalls sympathisch, aber auch seine Geschichte blieb blass. Zwar erfährt man mehr von ihm und seinen Freunden, aber greifbar war es nicht so wirklich. Er bezeichnet sich als Monster und teilweise verstehe ich seine Gedanken, aber finde seine Bezeichnung nicht passend.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Jake und Cassie war irgendwie da, aber für mich überhaupt nicht greifbar. Ich hab bis auf wenige Momente kaum Zuneigung zwischen den beiden gespürt.
Ich hatte mich sehr auf das New York & Broadway- Thema gefreut. Es gab ein Casting, aber das Theaterstück an sich hätte auch auf einer Highschool stattfinden können. Es schien zwar einen Plan zu geben, wer wann da sein soll, allerdings habe ich noch immer keine Ahnung, um was das Stück geht. In einem Kapitel treffen sie sich auf der Bühne, essen sieben Seiten lang Cupcakes und dann gehen sie wieder.
Der Schreibstil ließ sich gut lesen, allerdings war ich nicht immer im Buch. Die Autorin hat Wörter öfters dreimal wiederholt und Cassies Mantra (Neustart, Cassie. Dein Für-Immer Neustart) lief zeitweise in Dauerschleife. Oder jemand sprach sie mit ihrem Namen an und es hieß „Cassie...ein Name, mein Name.“ Poetische Schreibstile und Wiederholungen von Wörter sind nicht meins. Als Taylor-Swift-Fan mochte ich die Erwähnungen, allerdings hätte es weniger auch getan.
Das Ende hat mich doch überrascht, aber leider hat das Buch mich nicht von sich überzeugt.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Leider nur okay

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde ...

Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde wüssten, was sie getan hat. Dabei will Lucie einfach nur sie selbst sein. Doch dann taucht plötzlich jemand aus ihrem früheren Leben auf: Callahan. Callahan, dessen Herz sie gebrochen hat und dessen Blicke sie tief berühren. Denn er ist der Einzige, der jedes ihrer dunkelsten Geheimnisse kennt …


Dieser Band hat mir am Anfang noch gut gefallen, aber mit den Kapitel wurde es langatmiger, so dass mir das Buch viel länger vorkam als es war.
Lucie ist Kunststudentin und ich hab mir, wie in den Bänden davor erhofft, dass das Thema auskommt, doch leider war es sehr viel in Hintergrund. Anfangs wurde ein bisschen erklärt, dann hier und da mal erwähnt bis es gegen Ende keine Rolle mehr spielte. Als sie die Drohbriefe erhält, stellt die Vermutungen auf und ignoriert es sonst, was ich bis zu einem gewissen Punkt verstehen konnte. Doch als sie dann Callahan verdächtigt und etwas blödes tut und sich weiterhin weigert auch nur mit ihren Freundinnen zu reden, wollte ich sie schütteln. Ihre Vergangenheit hat ein bisschen Spannung in die Geschichte gebracht, was gut war.
Callahan mochte ich gerne. Seine Familie hat Geldsorgen und seine Mutter tut alles um seine Geschwister durchzubringen und auch Call will helfen. Seine Leidenschaft zum Sport und der Mathematik war teilweise gut eingearbeitet und war für mich greifbarer, als die Kunst, wobei ich sonst weder Mathe noch Sport viel abgewinnen kann.
Die Geschichte hätte mehr Potential gehabt, aber mir hat die Spannung gefehlt. Es gab ein, zwei Momente bei denen ich wissen wollte was als nächstes passiert, das aber auch eher gegen Ende.
Vielleicht ist es Geschmackssache, aber mich hat der Name Holland irgendwann genervt, aus dem Grund fand ich die Kapitel aus ihrer Sicht mit der Zeit besser. Auch weil Lucie Callahan bittet sie nicht so zu nennen und er nicht darauf hört. Zudem hat sie noch 3 andere Spitznamen, was ich zu viel fand, da es sich immer abwechselt.
Für mich war das Buch leider nicht so gut wie erhofft und der schwächste Teil der Reihe, trotzdem war es schön noch mal auf den Lakestone Campus zurückzukehren und die Clique wiederzusehen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Kaum Handlung

Powerless
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Sloane und Jasper sind zusammen aufgewachsen und haben als Jugendliche den Sommer auf der Wishing Well Ranch verbracht. Mittlerweile ist Sloane Ende zwanzig und und wird bald heiraten, während Jasper ein ...

Sloane und Jasper sind zusammen aufgewachsen und haben als Jugendliche den Sommer auf der Wishing Well Ranch verbracht. Mittlerweile ist Sloane Ende zwanzig und und wird bald heiraten, während Jasper ein erfolgreicher Eishockeyspieler wurde.
Doch Sloanes Hochzeitstag verläuft nicht so wie geplant, als sie per Video erfährt, dass ihr Verlobter sie betrügt. Sie will nur noch weg und Jasper kommt ihr zu Hilfe und bringt sie wo auch immer sie hinwill. Sie vertraut Jasper mehr als irgendjemand sonst und es wird ihr jeden Tag klarer wem ihr Herz eigentlich gehört.

Die ersten beiden Bände der Reihe mochte ich recht gerne und waren beide sehr unterschiedlich, so war ich bei diesem wieder gespannt.
Sloane ist eine Ballerina und ich fand toll wie das Thema miteingebracht wurde. Sie selbst macht eine Entwicklung durch, die ich gut fand und sie war mir sympathisch.
Ich kann nicht sagen, dass ich Jasper nicht mochte, aber ein paar seiner Gedanken gegenüber Sloane fand ich zu besitzergreifend und haben mir seinen Charakter eher kaputt gemacht.
Zur Geschichte gibt es nicht so viel zu sagen, denn es passiert kaum was. Ein Ereignis,das immerhin etwas Spannung gebracht hat, ein Ausflug und Solanes geplatzte Hochzeit, das war es schon. Mir hat das Hobby von Sloane und Jaspers Arbeit gut gefallen. Es gab genug Spice, um nicht zu sagen, zu viel. Anfangs ist es noch ziemlich ruhig, aber irgendwann gab es keine Handlung mehr, nur noch spice. An einer Stelle hab ich sicher 50 Seiten gelesen, ohne dass irgendwas außer erotische Szenen passiert ist, da hatte ich irgendwann genug.
Der Schreibstil war gut, ich bin gut ins Buch hineingekommen und auch die Personen konnte ich mir vorstellen. Für mich ist Powerless der schwächste Teil der Reihe.

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