Der Nachtrabe
Mika Mysteries 1: Der Ruf des NachtrabenMika lebt 1880 im kalten Stockholm und ist eine Waise. Früher gab es einen Serienmörder, vor dem sich die Menschen fürchten mussten, nun ist es nur noch die Kälte, oder etwa doch nicht? Ein neuer Mordfall ...
Mika lebt 1880 im kalten Stockholm und ist eine Waise. Früher gab es einen Serienmörder, vor dem sich die Menschen fürchten mussten, nun ist es nur noch die Kälte, oder etwa doch nicht? Ein neuer Mordfall führt den Kriminalkommissar Hoff zum Waisenhaus, wo er auf Mika trifft und von da an arbeiten sie zusammen.
Mika ist, obwohl sie noch ein Kind ist, sehr klug und mutig. Sie hat keine Angst davor, Erwachsenen die Stirn zu bieten und arbeitet hart. Hoff ist symphatisch. Er vertraut Mika, obwohl sie noch jung ist, und sieht nicht auf sie hinab. Er hätte manchmal etwas mehr mit ihr reden können, aber ansonsten behandelt er sie gut und gibt auf sie acht.
Die Handlung mit den Ermittlungen hat mir gut gefallen und es ist auch spannend gewesen, ich hätte mir aber insgesamt gewünscht, dass es noch ein oder zwei weitere interessante Geschehnisse gegeben hätte. Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet, weshalb sie mir gut gefallen hat.
Julia Nachtmann macht einen guten Job. Sie betont das Gelesene gut, was zur Atmosphäre der Geschichte passt. Ich konnte mich leicht in der Geschichte verlieren und habe mit Hoff und Mika mitgefiebert.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der einen Kinderkrimi sucht, der in Stockholm spielt und bei dem der Fall von einem ungleichen Duo gelöst wird. Mika ist ein schlaue und gerissene Protagonistin und Hoff hat eine liebenswerte Seite, auch wenn er anfangs harsch erscheint.