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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2025

Ein unangenehmes Gespräch

Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte
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Die Mama und der Papa möchten ein Wochenende für sich haben. Auch Tiffany möchte ein romantisches Wochenende nur mit ihrem Freund verbringen. Die Eltern erlauben das zwar, der Papa möchte davor aber noch ...

Die Mama und der Papa möchten ein Wochenende für sich haben. Auch Tiffany möchte ein romantisches Wochenende nur mit ihrem Freund verbringen. Die Eltern erlauben das zwar, der Papa möchte davor aber noch ein Gespräch führen. Und die anderen Kinder dürfen auch mit dabei sein, damit er es nicht nochmal führen muss.

Dieser Teil gefällt mir am wenigsten. Die Geschichte ist nicht schlecht, es gab aber während dem Hören ein paar Momente, wo ich etwas Fremdscham gespürt habe. Zum Teil ist es gewollt, zum Teil aber auch nicht. Ich hätte es gut gefunden, wenn man an die Aufklärung etwas ernster rangegangen wäre, da das doch schon wichtig ist. Der Humor hat hier persönlich auch nicht hundertprozentig meinen Geschmack getroffen, da er mir in manchen Momenten etwas zu drüber gewesen ist.
Auch diese Geschichte wird vom Autor selbst gelesen, was ich gut finde. Er liest angenehm und lustig, weshalb man oft schmunzeln muss. Die Geschichte kann, wie auch bereits die anderen Teile, gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Eine gute Prequel

Ophelia Scale - Wie alles begann
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In Ophelias Welt hat man sich von Technologien abgewendet, dadurch hat sie alles verloren, was ihr wichtig gewesen ist. Die einizigen, die sie auffangen können, ist die Widerstandsgruppe ReVerse. Dort ...

In Ophelias Welt hat man sich von Technologien abgewendet, dadurch hat sie alles verloren, was ihr wichtig gewesen ist. Die einizigen, die sie auffangen können, ist die Widerstandsgruppe ReVerse. Dort fühlt sie sich wieder etwas normaler, der Beitritt ist aber gefährlich.

Man bekommt bereits einen guten Eindruck von Ophelia. Sie wirkt mutig und klug, und man möchte direkt mehr von ihr erfahren.
Ich habe die Trilogie noch nicht gelesen, ich dachte mir, die Vorgeschichte wäre ein guter Einstieg. Sie hat mir gut gefallen, ich verstehe aber noch nicht alle Zusammenhänge, ich denke, da wird man in der Trilogie mehr erfahren. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und man bekommt einen recht guten Überblick und man wird angeregt, nach der Trilogie zu greifen.
Die Sprecherin hat mir gefallen. Sie bringt einen gut durch die Geschichte und sie verleiht den Protagonisten angenehme Stimmen. Man kann also leicht in die Story eintauchen.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Fragen über Fragen

QUID+ Aber warum?
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Kinder haben viele Fragen und möchten Antworten. Manche Fragen kann man leicht beantworten, bei anderen weiß man auf die schnelle vielleicht nicht, was man sagen soll. Da möchte das Buch helfen.

Die Auswahl ...

Kinder haben viele Fragen und möchten Antworten. Manche Fragen kann man leicht beantworten, bei anderen weiß man auf die schnelle vielleicht nicht, was man sagen soll. Da möchte das Buch helfen.

Die Auswahl an Fragen hat mir gut gefallen. Es gibt sowohl positive Themen, die angesprochen werden, als auch negative. Beides ist wichtig, da Kinder im Verlauf des Lebens mit beidem konfrontiert werden. Die Fragen werden einfühlsam und kindgerecht beantwortet, was gelungen ist. Insgesamt finde ich die Geschichten gut gemacht, bei dem ein oder anderen Thema hätte ich aber eine etwas andere Umsetzung besser gefunden. Denn ich finde nicht, dass jede Frage wirklich beantwortet wird. Es ist verständlich, dass man bei jungen Kindern nicht so direkt antworten kann, wie bei älteren, trotzdem sollte man bestmöglich antworten. Nichtsdestotrotz finde ich die Idee gut, Fragen mithilfe von kurzen Geschichten zu beantworten.
Die Illustrationen sind gelungen. Sie sind farbenfroh und liebevoll, weshalb Kinder sie gerne anschauen. Sie ergänzen die Vorlesegeschichten gut.
Das Buch ist aber nicht nur lehrreich für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Es gibt nämlich auch einen Abschnitt für sie. Dort wird zum Beispiel erklärt, warum Kinder so viele Fragen stellen und wie man am besten darauf antwortet.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man Kinder hat oder viel mit Kindern zu tun hat, da es häufig gestellte Fragen feinfühlig und auf recht verständliche Weise beantwortet. Aber auch Erwachsene können etwas aus dem Buch für den Alltag mitnehmen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Der Nachtrabe

Mika Mysteries 1: Der Ruf des Nachtraben
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Mika lebt 1880 im kalten Stockholm und ist eine Waise. Früher gab es einen Serienmörder, vor dem sich die Menschen fürchten mussten, nun ist es nur noch die Kälte, oder etwa doch nicht? Ein neuer Mordfall ...

Mika lebt 1880 im kalten Stockholm und ist eine Waise. Früher gab es einen Serienmörder, vor dem sich die Menschen fürchten mussten, nun ist es nur noch die Kälte, oder etwa doch nicht? Ein neuer Mordfall führt den Kriminalkommissar Hoff zum Waisenhaus, wo er auf Mika trifft und von da an arbeiten sie zusammen.

Mika ist, obwohl sie noch ein Kind ist, sehr klug und mutig. Sie hat keine Angst davor, Erwachsenen die Stirn zu bieten und arbeitet hart. Hoff ist symphatisch. Er vertraut Mika, obwohl sie noch jung ist, und sieht nicht auf sie hinab. Er hätte manchmal etwas mehr mit ihr reden können, aber ansonsten behandelt er sie gut und gibt auf sie acht.
Die Handlung mit den Ermittlungen hat mir gut gefallen und es ist auch spannend gewesen, ich hätte mir aber insgesamt gewünscht, dass es noch ein oder zwei weitere interessante Geschehnisse gegeben hätte. Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet, weshalb sie mir gut gefallen hat.
Julia Nachtmann macht einen guten Job. Sie betont das Gelesene gut, was zur Atmosphäre der Geschichte passt. Ich konnte mich leicht in der Geschichte verlieren und habe mit Hoff und Mika mitgefiebert.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der einen Kinderkrimi sucht, der in Stockholm spielt und bei dem der Fall von einem ungleichen Duo gelöst wird. Mika ist ein schlaue und gerissene Protagonistin und Hoff hat eine liebenswerte Seite, auch wenn er anfangs harsch erscheint.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Sommer voller Gefühle

Die Tage der Bluegrass-Liebe
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Tycho und Oliver wollen über den Sommer in einen Feriencamp in den USA arbeiten. Sie verstehen sich auf Anhieb und schon bald empfinden sie immer mehr für den anderen. Beide fühlen sich unwohl dabei, öffentlich ...

Tycho und Oliver wollen über den Sommer in einen Feriencamp in den USA arbeiten. Sie verstehen sich auf Anhieb und schon bald empfinden sie immer mehr für den anderen. Beide fühlen sich unwohl dabei, öffentlich miteinander gesehen zu werden, aber können sie dann zusammen sein?

Tycho und Oliver sind noch jung, was man an ihrem Verhalten merkt. Sie müssen erst noch lernen, was sie wirklich wollen und sie empfinden noch sehr stark. Das konnte ich einerseits gut nachvollziehen, andererseits ist es mir in manchen Momenten zu stark gewesen. Mich hat außerdem gestört, dass ihre Gefühle manchmal recht abstrakt beschrieben wurden, ich konnte also nicht alles gut nachvollziehen.
Die meisten anderen Protagonisten sind irgendwie komisch und recht unsymphatisch. Wirklich gemocht habe ich ansonsten nur die beiden weiblichen Jobber im Camp und die "Mama" des Camps.
Die Handlung hat Potential, wurde aber nicht gabz ausgeschöpft. Der Ort passt perfekt zu einer Coming-of-Age-Geschichte, ich hätte mir aber gewünscht, dass noch mehr passiert. Denn es passiert nicht unbedingt viel.
Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwergetan. Es gibt oft Handlungssprünge, da nicht alles ausgeschrieben wird. Das hat es mir erschwert, in einen guten Lesefluss zu kommen. Zusätzlich habe ich mich manchmal auch etwas schwer mit dem Satzbau getan.

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