Eine Familiengeschichte zwischen New York City und Föhr
Von Föhr nach New York und zurück - ein Leben zwischen den Meeren.
Kurz vor ihrem 100. Geburtstag haut Inge Martensen ab. Mit ihrer Urenkelin besteigt sie ein Schiff nach New York. Sie hofft, Swantje mit dieser Reise zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden. Und selbst endlich Frieden zu schließen mit dem, was sie bisher für sich behielt …
Während der Überfahrt erzählt Inge von einem schillernden Leben zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: einer kleinen Insel in der rauen Nordsee und dem pulsierenden Manhattan. Hierhin wanderte sie als junge Frau aus. Wer hätte gedacht, dass eine Föhrer Bauerntochter einmal mit ihrem «magic potato salad» Manhattan erobern und John F. Kennedy bewirten könnte? Damals ahnte sie noch nicht, dass das Schicksal ihre Welt bald erneut auf den Kopf stellen würde.
Bestsellerautor Janne Mommsen schreibt über ein faszinierendes Frauenleben. Ein Buch, das Mut macht, den eigenen Weg zu finden.
Inge, ein echtes Föhrer Bauernmädchen, nun fast 100, überrascht ihre Familie, dass sie noch einmal nach New York möchte, wohin sie vor über 50 Jahren ausgewandert ist. Nein, Bilder reichen nicht, entgegen ...
Inge, ein echtes Föhrer Bauernmädchen, nun fast 100, überrascht ihre Familie, dass sie noch einmal nach New York möchte, wohin sie vor über 50 Jahren ausgewandert ist. Nein, Bilder reichen nicht, entgegen aller Widerstände ist die rüstige Dame fest entschlossen. Begleitet werden soll sie von ihrer Urenkelin Swantje. Und auf dieser Fahrt über den Ozean reisen wir mit Inges Erinnerungen zurück. In ihre Kindheit, Jugend auf Föhr, die Liebe zur Insel, zur weiten Marsch und der See. Und der harten Zeit der Auswanderung. Das ist hervorragend recherchiert, liebevoll erzählt und bietet neben einem sehr bewegten Leben auch einen Querschnitt durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ich habe Inges Geschichte staunend verfolgt, war gefesselt und habe den angenehm leichten Stil, der auch schwere Szenen gut verträglich darstellte, sehr genossen
Bei Janne Mommsens neuestem Roman hat mich die Covergestaltung mit dem Meer und der Farbgestaltung und dem Bild einer Frau, die vermuten lassen, dass es sich um einen historischen Roman handelt, direkt ...
Bei Janne Mommsens neuestem Roman hat mich die Covergestaltung mit dem Meer und der Farbgestaltung und dem Bild einer Frau, die vermuten lassen, dass es sich um einen historischen Roman handelt, direkt angesprochen. Auch der robuste Einband mit der rauen Haptik gefällt mir. Nur ein Bändchen als Lesezeichen wäre bei dieser hochwertigen Aufmachung und der etwas höheren Seitenzahl noch schön und hilfreich gewesen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die fast hundertjährige Inge Martensen, die auf Föhr geboren wurde und aufgewachsen, dann aber kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach New York ausgewandert ist, wo sie zunächst im Deli eines anderen ehemaligen Föhrers arbeitete und Anschluss in der doch recht großen Community von ausgewanderten Föhrern und Amrumern in New York fand. Irgendwann kehrte sie dann aber auf ihre Heimatinsel zurück und reist nun, kurz vor ihrem 100. Geburtstag mit ihrer Urenkelin Swantje auf einem Kreuzfahrtschiff in die amerikanische Metropole, um noch einmal die Orte zu sehen, mit denen sie so viele Erinnerungen verbindet, und ihrer Urenkelin zugleich neue Horizonte zu eröffnen.
So wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt, der Schiffspassage in der Gegenwart und Inges Erinnerungen an ihre bewegte Vergangenheit. Ich fand es sehr interessant, mehr darüber zu erfahren, wie das Leben der ausgewanderten Insulaner in den USA so aussah und war doch überrascht, wie viele es, bezogen auf die doch eher geringe Einwohnerzahl der beiden Nordfriesischen Inseln, doch waren und wie sie auch dort weiter ihre Gemeinschaft pflegten. Besonders beeindruckend ist dabei natürlich der Weg, den Inge gegangen ist, zumal dieser nicht frei von Schicksalsschlägen war. Auch Swantje ist mir sehr sympathisch, wie sie sich auf der Suche nach ihrem eigenen Weg nicht unter Druck setzen lässt und auch ihre Uroma bei dem unterstützt, was sie vorhat, ohne auf deren hohes Alter als Hinderungsgrund zu verweisen. Auch über das Leben noch fast ohne Tourismus auf der Insel Föhr, die ich nur aus der heutigen Zeit kenne, erfährt man recht viel. Der Schreibstil des Autors ist gewohnt gut lesbar und die Geschichte fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Ich kannte den Autoren Janne Mommsen bisher nicht und habe daher ohne Erwartungen „Das Licht in den Wellen“ zur Hand genommen. Schon nach ein paar Seiten wusste ich, dass ich einen neuen Lieblingsautoren ...
Ich kannte den Autoren Janne Mommsen bisher nicht und habe daher ohne Erwartungen „Das Licht in den Wellen“ zur Hand genommen. Schon nach ein paar Seiten wusste ich, dass ich einen neuen Lieblingsautoren habe. Die Hauptprotagonistin Inge Martensen ist mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz gewachsen, und ich bin froh, dass im Frühjahr 2026 eine Fortsetzung ihrer Lebensgeschichte geplant ist.
Mir gefielen die verschiedenen Zeitebenen sehr gut – einerseits Inge als fast Hundertjährige, die auf ihr Leben zusammen mit Urenkelin Swantje zurückblickt, während sie mit dem Schiff nach New York reisen, und andererseits Inges Lebensweg in den USA von der jungen Auswanderin hin zur Ehefrau und Mutter. Für mich wurden sowohl Föhr als auch New York lebendig. Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet und machen wie Inge eine Entwicklung durch, die so manches Mal für Überraschungen sorgt.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe diese Auswanderergeschichte sehr genossen. Schade, dass das Cover ein wenig nichtssagend ist, denn der Inhalt ist definitiv 5 von 5 Auswanderschicksalen wert. Ich empfehle das Buch jedem, der guten Familiengeschichten mit dem gewissen Etwas zu schätzen weiß.
Föhr - New York und der Drink Manhattan ?... wer hätte da eine Verbindung erahnt ? Der Autor Janne Mommsen, nimmt uns in seinem Roman auf eine spannende Familien-und Lebensgeschichte zwischen den Meeren ...
Föhr - New York und der Drink Manhattan ?... wer hätte da eine Verbindung erahnt ? Der Autor Janne Mommsen, nimmt uns in seinem Roman auf eine spannende Familien-und Lebensgeschichte zwischen den Meeren mit. Das in Leinenbuchoptik gebundene Buch ,mit über 450 Seiten, ist im Rowohlt Verlag erschienen und ein atmosphärische Buchcover macht neugierig auf die Geschichte...
Die fast hundertjährige Inge wächst auf Föhr auf und verlässt mit 24 Jahren fluchtartig die Insel... In New York beginnt sie in einem Delikatessenladen zu arbeiten. Als zielstrebige junge Frau macht sie Karriere, doch wie kann sie sich noch ihrem privaten Leben widmen und weshalb musste sie flüchten?...2022...Während der Atlantiküberfahrt mit ihrer Urenkelin Swantje , der sie unbedingt bei einen Start in der Weltmetropole New York behilflich sein möchte, erzählt Inge auch ihre Geschichte und dem Leben zwischen den Meeren...
Schon ab der ersten Buchseite fiebere ich mit der jungen Protagonistin Inge mit, wie sie schweren Herzens ihr Zuhause , die Nordseeinsel Föhr verlässt...nach New York auswandert um dort zu Arbeiten und ein neues Leben zu beginnen. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen , anfangs ohne Freunde & Sprachkenntnisse...wie sie mit Fleiß und harter Arbeit sich als Küchenhilfe & Verkäuferin in einem Delikatessenladen, dem Magic Potato Salad, bis zur Restaurantleiterin eines mondänen Segelclubs und der Bewirtung John F. Kennedys, hocharbeitet und dabei ihr Glück mit Hauke wiederfindet. Viele weitere Personen , wie Karolina, Giovanni, Tom und Urenkelin Swantje wachsen mir beim Lesen auch sehr ans Herz. Ich liebe den Zeitenwechsel in der Geschichte und fühle mich wohl in der Großstadt New York, aber auch auf der kleinen Nordseeinsel Föhr. Inges Leben zwischen den Meeren, aber auch die Reise mit Swantje , haben mich immer wieder sehr berührt. Doch es gibt noch einen Teil von Inges Leben, das in diesem Buch nur angedeutet wurde...und diese Geschichte erzählt uns Janne Mommsen in seinem nächsten Roman...Ich freue mich sehr :)
Eine Hundertjähige die (gemeinsam mit ihrer Urenkelin) von Föhr nach New York abhaut. Klingt schon mal gut und ist auch interessant geschrieben.
Als junge Frau hat die Bauerntochter Inge Föhr zum ersten ...
Eine Hundertjähige die (gemeinsam mit ihrer Urenkelin) von Föhr nach New York abhaut. Klingt schon mal gut und ist auch interessant geschrieben.
Als junge Frau hat die Bauerntochter Inge Föhr zum ersten Mal verlassen, sucht und findet ihr Glück in New York. Mir war gar nicht bewusst dass es dort eine so große Gemeinschaft von Föhrern gab (die Gesellschaft existiert übrigens noch heute). Ebenso der Dialekt Fehring, mehr als eine Gemeinsamkeit und Verbindung in die Heimat.
Ja, bei Inge lief vieles rund und ja, die Zeitebene mit Swantje (insbesondere ihr Charakter) kommen für meinen Geschmack etwas zu kurz. Das große Geheimnis am Ende war für mich keine wirkliche Überraschung dennoch mochte ich den Schreibstil und die vermittelten Informationen über Inges Zeit in New York sehr. Schade, dass es kein Rezept ihres Salates gab...