Wie bei fast allen Büchern von Leigh Bardugo brauche immer ein bisschen bis ich in den Schreibstil und die Story reinkomme. Dies liegt dieses Mal auch daran, dass die Figuren zwar viel machen, aber nicht ...
Wie bei fast allen Büchern von Leigh Bardugo brauche immer ein bisschen bis ich in den Schreibstil und die Story reinkomme. Dies liegt dieses Mal auch daran, dass die Figuren zwar viel machen, aber nicht wirklich weiter in der Story kommen und es einfach zu viele Erzählweisen von verschiedenen Charakteren gibt. Aber die letzten 150-200 Seiten haben es dann doch noch gerettet und ich fand es richtig spannend.
Leider habe ich es schon lange nicht mehr ins Theater oder an andere Orte der Art geschafft, aber zumindest in Büchern bin ich dort öfters
Ich habe mich ja wirklich sehr auf den zweiten Band (unabhängig ...
Leider habe ich es schon lange nicht mehr ins Theater oder an andere Orte der Art geschafft, aber zumindest in Büchern bin ich dort öfters
Ich habe mich ja wirklich sehr auf den zweiten Band (unabhängig lesbar, wenn auch klitzekleine Spoiler zum Ende von Band 1) gefreut und war absolut bereit, in die Theaterwelt abzutauchen. Und genau das passiert.
Der Ort des Theaters, seien es Proben, Auftritte, das Reisen oder die ganzen Menschen um einen herum, haben mich absolut eingenommen. Ich hatte das Gefühl, dabei zu sein und hätte das Stück unglaublich gerne gesehen die Dynamiken zwischen den Kolleg*innen war total interessant. Obwohl alle so viel Zeit miteinander verbringen und sich in den Stücken sehr nahe kommen, wissen viele teilweise kaum etwas übereinander. Da war es umso interessanter zu lesen, wie Ari und Elijah sich näher kommen.
Die beiden verbindet ja eher eine kleine Rivalität (oder doch Hass?) und diese Energie spürt man. Beide haben ihren jeweiligen Sachen zu tragen und einen eigenwilligen Charakter, der die beiden Figuren interessant machen.
Jedoch, wo es darum ging, weg von der Feindschaft zu gehen, hat mir ein bisschen der Übergang und die Aha-Momente gefehlt. Erst im letzten Drittel passiert etwas in die Richtung, doch nicht ganz so viel, als dass ich die darauf entstehenden Gefühle so richtig fühlen könnte es gab Gespräche und Ari und Elijah hatten definitiv etwas, aber ich hätte da gerne mehr Zeit gehabt, um aus den intensiven „Hass"-Gefühlen ebenso intensive romantische Gefühle zu machen. So fand ich es zum Teil verständlich und auch süß, aber hätte mir mehr Zeit gewünscht.
Das erste Buch aus der Reihe hat mir da etwas mehr gegeben
Dennoch kann ich das Buch empfehlen, für jeden der das Theater mag, eine Theaterreise miterleben möchte und zwei Figuren verfolgen möchte, die eine knisternde Dynamik haben
Weiter geht es mit dem Spin-Off rund um The Inheritance Games und obwohl ich Band 1 mochte, war dieser Band für mich irgendwie … anders und nicht so wie erhofft. Wie im ersten Band musste ich mit den neuen ...
Weiter geht es mit dem Spin-Off rund um The Inheritance Games und obwohl ich Band 1 mochte, war dieser Band für mich irgendwie … anders und nicht so wie erhofft. Wie im ersten Band musste ich mit den neuen Charakteren erst klar kommen und auch dieses Mal musste ich mich erstmal wieder einfinden. Die Geschichte ist wie gewohnt geschrieben, mit vielen Sichtwechseln und Verbindungen, doch so ganz konnte dieses Buch für mich nicht an die anderen Bücher der Autorin anschließen. Abgesehen davon, dass ich erst wieder die Charaktere zuordnen musste, ging der Plot für mich etwas langsam und stockend vorwärts. Das Ende holte hier viel raus und brachte Spannung rein, aber sonst haben wir uns lange um zwei Dinge gedreht ohne vorwärts zu kommen. Die Rätsel wirkten zwar zunächst ebenfalls aufwendig und gewohnt kompliziert, aber logisch, aber relativ lustlos. Wörter, Wörter und wieder Wörter.
Die Charaktere und deren kleinen Stories waren zum Teil unterhaltsam, zum Teil aber auch einfach wiederholend und brachten den Leser nicht viel weiter.
Ach, keine Ahnung 😭 ich liebe die Bücher der Autorin und der Vibe war da, aber vieles wirkte für mich zu schwach oder als Übergang. Deswegen ist das Buch nicht schlecht, aber kam für mich nicht an andere Bücher der Autorin ran.
Ich bin ja eigentlich immer ein Freund von enemies to lovers, da mir bei Friends to Lovers oftmals die Grundlage der Emotionen und die Verbindung fehlt. Jedoch bin ich gleichermaßen momentan öfters enttäuscht, ...
Ich bin ja eigentlich immer ein Freund von enemies to lovers, da mir bei Friends to Lovers oftmals die Grundlage der Emotionen und die Verbindung fehlt. Jedoch bin ich gleichermaßen momentan öfters enttäuscht, da es nicht wirklich Enemies ist und die Figuren sich zu schnell und ohne Aufbau nahe kommen.
Bei Betting on You hatte ich auf andere Arten Probleme mit der Romance. Aber von vorne.
Direkt zu Beginn lernen wir Bailey und Charlie kennen, die sich mehrmals und zu unterschiedlichen Zeitpunkten treffen und damit den Grundstein für eine kleine „Feindschaft“ und die Stimmung des Buches legt. Während wir die beiden Figuren näher kennen lernen und hier auch die Problematiken des Teenager-Sein kennen lernen, kriegen wir doch auch viel mehr. Beide Figuren müssen mlt der Trennung ihrer Eltern und den Folgen daraus leben. Der struggle, die Emotionen, die Angst vor Bindung und Verlust sowie der Kontrollverlust wurden gut rübergebracht und erinnerten mich einerseits an mich in dem Alter und andererseits konnte mich das ganze extrem mitnehmen🙂↕️.
Dich natürlich gibt es auch das übliche Drama: eine Wette, viel Zeit zusammen, gemeinsame Momente und gegenseitige Unterstützung führen am Ende zu einem: Gefühle zwischen Bailey und Charlie. Und obwohl ich beide Figuren mochte und verstand und obwohl ich die Thematiken wichtig fand, konnte mich die Romance leider nicht abholen. Für mich war da kein Aufbau, kein knistern, kein verliebt sein zwischen den beiden, bis beide Figuren es sagen. Und danach wird sich natürlich doof benommen 🥲 die Freundschaft fand ich schön, doch alles danach war mir zu schwach ausgebaut. Obwohl ich auf eine gewisse Art und Weise verstehe, wieso die beiden sich verlieben, kam es bei mir nicht an🫣
Gut geschrieben war es trotzdem. Es gab tolle Szenen und Momente, die mich an Romcoms erinnert haben, aber so ganz wollte der Funke nicht überspringen ☺️