„Die geheime Drachenschule – Feuerschattens erster Reiter“ von Emily Skype ist ein spannendes Hörbuch zur „Die geheime Drachenschule“-Reihe, von der es bereits sieben Bände in Buch- und Hörbuchform gibt. ...
„Die geheime Drachenschule – Feuerschattens erster Reiter“ von Emily Skype ist ein spannendes Hörbuch zur „Die geheime Drachenschule“-Reihe, von der es bereits sieben Bände in Buch- und Hörbuchform gibt. Hier wird quasi die Vorgeschichte zu dieser Reihe thematisiert, es ist jedoch nicht nötig, die anderen Bände zu kennen. Für Fans der Reihe werden hier aber sicherlich so einige Geheimnisse zur Vorgeschichte gelöst.
Jeremias ist die Hauptperson der Geschichte. Da er ausgesetzt worden ist, ist er noch kein MItglied eines Clans. Er will endlich auch richtig „dazugehören“ und beschließt, sich auf eine Mutprobe einzulassen, um in den Clan der Murrays aufgenommen zu werden. Dafür muss er das Glutnest eines Teufelsgrinds nach einer Goldmünze durchsuchen. Er lässt sich auf dieses waghalsige Abenteuer ein und bringt sich dadurch in große Gefahr.
Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, obwohl ich die eigentliche Buchreihe nicht kenne. Sie war spannend und absolut kurzweilig. Beeindruckend fand ich die Ausgestaltung als Hörbuch, denn Philipp Schepmann gelingt es als Erzähler, den verschiedenen Figuren regelrecht Leben einzuhauchen und das durch ein geschicktes und immer passendes Variieren seiner Stimme. Es ist wirklich ein Genuss, ihm zuzuhören, wie er dem Geschehen die entsprechende Spannung verleiht.
Mein Fazit: Eine spannendes Hörbucherlebnis für die gesamte Familie, welches Lust macht, die gesamte Buchreihe zu lesen oder anzuhören.
Das Cover hat mich total angesprochen, als ich dann den Klappentext sowie die Leseprobe gelesen habe, wusste ich: Dieses Buch muss sein! Die Trilogie „Das Buch der gelöschten Wörter“ kannte ich zu dem ...
Das Cover hat mich total angesprochen, als ich dann den Klappentext sowie die Leseprobe gelesen habe, wusste ich: Dieses Buch muss sein! Die Trilogie „Das Buch der gelöschten Wörter“ kannte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Da ich so neugierig war, habe ich diese dann komplett durchgelesen, bevor ich „Das Buch der gefährlichen Wünsche“ gelesen habe, deswegen war ich quasi mittendrin in der Bücherwelt und musste nicht,wie manch anderer Fan der Trilogie, auf eine „Fortsetzung“ warten, wobei man sagen muss, dass es sich nicht um eine „richtige“ Fortsetzung handelt. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich schon ein bisschen in der Bücherwelt auskennt und vom geheimen Bund weiß, jedoch gibt es auch in dem neuen Band von Mary E. Garner entsprechende Erklärungen dazu, sodass man schnell Bescheid weiß und sich zurechtfinden kann. Außerdem ist wie schon in den anderen Bänden ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen vorhanden. Die Kenntnis von der Trilogie „Das Buch der gelöschten Wörter“ ist also kein Muss – trotzdem kann ich sie jedem nur von ganzem Herzen empfehlen!
Die Leser/-innen treffen auf jeden Fall auf viele bekannte Figuren aus der Trilogie, doch in „Das Buch der gelöschten Wörter“ steht Izzi Amazing im Mittelpunkt. Sie ist die Protagonistin im Bestsellerroman „Sehnsuchtserfüllung“. Weil sie ein magisches Buch besitzt, kann sie in ihrer Wünsche-Agentur Sehnsüchte und Träume ihrer Kunden erfüllen. Als draußen, in der nicht-literarischen Welt, auch Zwillingswelt genannt, immer mehr bösartige Wünsche in Erfüllung gehen, liegt der Verdacht nahe, dass diese Erscheinungen etwas mit Izzis Wünschebuch zu tun haben könnten. Und genau aus diesem Grund wird der geheime Bund aktiv und versucht, zusammen mit Izzi und ihrem schusseligen Gehilfen Higgs dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Ich habe Izzi Amazing, Higgs und auch die anderen „neuen“ Figuren gleich ins Herz geschlossen! Gefreut habe ich mich natürlich auch, alte Bekannte wie Hope, Rufus, Gwen und Lance wieder zu treffen, jedoch spielten diese eine Nebenrolle, trotzdem schön, dass sie da waren – sie gehören einfach in die Bücherwelt, genauso wie M, Cupido und weitere Konsorten! Der Schwerpunkt der Story lag dieses Mal auf jeden Fall auf den neuen Figuren, insbesondere auf Izzi und Higgs. Erzählt wird aus der Perspektive von Izzi, die, genauso wie die Leser/-innen, die die Trilogie nicht kennen, erst langsam in die Bücherwelt hineinkommt und die nötigen Erklärungen erhält, weil sie, bevor der geheime Bund Kontakt zu ihr aufgenommen hat, keine Ahnung von der Existenz eines solchen Bündnis hatte. Ich finde, dass dies ein sehr geschickter Gedanke von der Autorin war, um dieses Buch unabhängig von der Trilogie lesbar zu machen.
Der Schreibstil von Mary E. Garner hat mich wieder total in den Bann genommen. Ich finde, sie hat eine ganz besondere Art, die Leser/-innen mitzureißen. Von Beginn an fand ich das Buch sehr spannend und kurzweilig, am liebsten hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen! Überraschende Momente gibt es allemal! Außerdem ist es sehr reizvoll, hinter die Kulissen des ein oder anderen literarischen Klassiker zu schauen.
Ich kann dieses Buch, genauso wie die Trilogie „Das Buch der gelöschten Wörter“, uneingeschränkt empfehlen für diejenigen, die gerne Fantasybücher lesen. Danke, Mary E. Garner für die geniale Idee der Reisen in die Bücherwelt. Ich würde mir so sehr wünschen, auch in meine Lieblingsbücher reisen zu können ... Da dies scheinbar nicht geht, hoffe ich, dass Mary E. Garner noch ganz viele andere Abenteuer in der Bücherwelt erschafft! Ich stehe in den Startlöchern und bin auf jeden Fall wieder mit dabei!
Wolken zu betrachten, sich Gedanken über die Verschiedenartigkeit bzw. über die Formen zu machen – das ist ein ganz besonderes Hobby zweier alten Damen, Margarete und Wilma, gewesen. Nach Margaretes Tod ...
Wolken zu betrachten, sich Gedanken über die Verschiedenartigkeit bzw. über die Formen zu machen – das ist ein ganz besonderes Hobby zweier alten Damen, Margarete und Wilma, gewesen. Nach Margaretes Tod gibt diese Wilma ein ganz besonderes Erbe mit auf dem Weg: Die alte Dame soll einen Wolkenguckerclub gründen und mit Gleichgesinnten in regelmäßigen Abständen in die Wolken gucken, so wie das die beiden Damen auch immer gemacht haben. Durch ein Werbeplakat für diesen ganz besonderen Club kommen sich verschiedene Personen mit unterschiedlichen Schicksalen näher: Ayla, die ehemalige Haushälterin von Margarete, die natürlich ihrer ehemaligen Chefin noch sehr nachtrauert, Matt mit seiner Tochter Mia, dessen Leben seit dem Tod seiner Ehefrau ganz aus den Fugen geraten ist sowie die schrullige alte Dame Wilma, die natürlich auch ihre Freundin Margarete vermisst. Im Laufe der Zeit kommen noch weitere Personen zum Club dazu, dabei kommt es zu ganz besonderen Begegnungen und Überraschungen.
Dieses Buch hat mich wirklich total überrascht und mich im Innersten berührt, von Null auf Hundert hat es sich auf einen der vordersten Plätze meiner Lieblingsbücher geschmuggelt! Der Grundgedanke, dass so verschiedene Menschen sich in einem neu gegründeten Club näher kommen, ist einfach toll. Besonders gut gefallen hat mir der Perspektivenwechsel – die Geschehnisse ergeben nach und nach ein sinnvolles Ganzes, präsentiert durch den Blickwinkel unterschiedlicher Personen – jedes einzelne Kapitel ist nämlich jeweils einem Protagonisten gewidmet. Selbst die verstorbene Margarete meldet sich noch einmal zu Wort, was mich positiv überrascht und mir sehr gut gefallen hat. Sämtliche Figuren in diesem Buch sind äußerst sympathisch, selbst Wilma, die erst einen ganz eigenen, schrulligen Charakter zeigt, entpuppt sich immer mehr zu einer liebenswerten Person mit einem ganz besonderen Blick für ihre Mitmenschen und einem großen Herzen. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig, es macht richtig Spaß, das Buch zu lesen. Für mich ist es wirklich ein ganz besonderes Buch, am liebsten wäre es mir gewesen, es hätte nie geendet! Dass Wolken eine faszinierende Wirkung haben, hat ja schon Astrid Lindgren erkannt. Beim Lesen des Buches kommt man gar nicht umhin, immer wieder mal in den Himmel zu schauen und die wunderschönen Wolkenbilder auf sich wirken zu lassen.
Ich bin total begeistert von diesem Buch und kann es wirklich nur empfehlen! Sämtliche Gefühlsebenen werden hier angesprochen, das hält man kaum für möglich, es ist aber so! Und gäbe es einen Wolkenguckerclub wie diesen – ich wäre sofort dabei!
Worum geht‘s?
In Fies Leben ist gerade Land unter: Ihr Mann hat eine Affäre, verlässt sie und sie fällt aufgrund der ganzen Geschehnisse in eine tiefe Depression, weswegen sich dann auch noch ihr einziger ...
Worum geht‘s?
In Fies Leben ist gerade Land unter: Ihr Mann hat eine Affäre, verlässt sie und sie fällt aufgrund der ganzen Geschehnisse in eine tiefe Depression, weswegen sich dann auch noch ihr einziger Sohn abwendet. Damit die neue Frau einziehen kann, wird Fie in eine nicht gerade schöne Wohnung verfrachtet und das auch noch in der Vorweihnachtszeit! Fies Schwester Sarah versucht nun aus der Ferne, dem ganzen Unglück entgegen zu wirken und hat sich dafür etwas ganz Besonderes überlegt - einen Adventskalender speziell für Fie: Übers Telefon bekommt sie nun regelmäßig von Sarah Aufgaben, die Fies Leben ganz schön durcheinander wirbeln. Wird es ihr gelingen, dass Fie wieder Lebensfreude verspürt? Und wie wird Fie Weihnachten, das Fest der Liebe, verbringen?
Meine Meinung:
Siri Østlis Roman „Der Adventskalender zum Glück“ ist das erstes Buch, der in Norwegen bekannte „Feel-Good-Königin“, das auf Deutsch erschienen ist und ich hoffe, es bleibt nicht das letzte dieser Autorin. Übersetzt wurde es wirklich wundervoll von Daniela Stilzebach, der es gelingt, den skandinavischen Zauber des Adventszeit in Worte zu fassen.
In diesem Buch erlebt man nicht nur die schönen Seiten des Lebens mit: Fie ist anfangs wirklich völlig am Ende, man fühlt absolut mit ihr und entwickelt großes Unbehagen gegen ihr Umfeld. Zunächst sieht alles danach aus, dass sie weiter in den Abgrund wandert, als sie in eine unschöne Wohnung abgeschoben wird und selbst das scheint ihr völlig egal zu sein, denn sie „vegetiert“ quasi nur so dahin. Die Idee von Sarah, ihrer Schwester, trifft da ganz genau ins Schwarze: Sie bringt Fie dazu, dass sie von nun an aktiv durchs Leben geht, wobei Fie manchmal bei der Erfüllung der Aufgaben ganz schön übertreibt. So muss es gleich ein riesiger Hund sein, der zudem noch total menschenscheu ist und eigentlich sein eigenes Päckchen zu tragen hat, als ihr die Schwester die Aufgabe gibt, dass sie sich ein Haustier anschaffen soll - sie dachte wohl eher an ein niedliches Häschen oder einen Goldfisch! Da kommt man als Leser/-in schon manchmal regelrecht ins Schmunzeln. Jedenfalls gilt es durch Sarahs fast tägliche Aufgaben Vieles in Fies Leben anzupacken und zu verändern. Der Weg aus der Depression aber ist keinesfalls ein leichter! Fie an sich ist wirklich ein wundervoller Charakter, es macht so sehr Spaß, an ihrem Leben, ihren Begegnungen und auch an ihren Kämpfen im Leben teilzunehmen, hautnah erlebt die/der Leser/-in mit, wie Fie fühlt, weil ein Großteil des Romans aus ihrer Perspektive geschrieben ist. An einigen Stellen wechselt aber die Perspektive, was für mich einen besonderen Reiz hatte, weil man dadurch auch einen Einblick in andere Charakteren mit deren Lebensgeschichten bekommt, was einem immer wieder die Augen öffnen lässt. So werden nicht nur Fie, sondern auch andere Figuren in diesem Roman zu Sympathieträgern. Die Geschichte nimmt aber keineswegs einen geradlinigen Verlauf, was das Buch besonders interessant macht, weil man immer wieder aufs Neue überrascht wird.
Für wen ist das Buch geeignet?
„Der Adventskalender zum Glück“ von Siri Østli ist geeignet für empfindsame Menschen, die es sich gerade in der Winterzeit gerne mit einem schönen Buch gemütlich machen. Es ist kein Adventskalenderbuch im klassischen Sinne, denn es gilt nicht täglich ein Kapitel mit einer neuen Adventskalenderaufgabe zu lesen, denn Sarah stellt ihrer Schwester nicht täglich neue Aufgaben sondern in eher unregelmäßigen Abständen. So kann man ganz in seinem eigenen Tempo lesen, wobei es wirklich schwer fällt, das Buch auf die Seite zu legen, weil man unbedingt weiterlesen möchte. Nebenbei ist die skandinavische Adventsstimmung einfach wundervoll und man möchte eigentlich gar nicht, dass das Buch zum Ende kommt. Man darf hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt, Stoff dafür gäbe es allemal!
„Happy Ending“ ist der Debütroman von Anne-Marie Varga. Die Autorin lebt in New York und London – und genau in diese beiden Städte nimmt sie uns mit ihrer Geschichte mit.
Im Mittelpunkt steht die erfolgreiche ...
„Happy Ending“ ist der Debütroman von Anne-Marie Varga. Die Autorin lebt in New York und London – und genau in diese beiden Städte nimmt sie uns mit ihrer Geschichte mit.
Im Mittelpunkt steht die erfolgreiche Bestsellerautorin Rosie, die nach einer Psychotherapie dringend Abstand von New York braucht. In London hofft sie, ihre Schreibblockade zu überwinden und endlich mit ihrem neuen Buch zu beginnen, auf das ihr Verlag bereits sehnsüchtig wartet. Doch das Schreiben fällt ihr auch dort schwer – nicht zuletzt, weil sie sich in der neuen Stadt zunächst fremd fühlt und Anschluss sucht. Zum Glück lernt sie Tara kennen, die sie herzlich in ihre Freundesgruppe aufnimmt und ihr sogar einen Job vermittelt. Dumm nur, dass der Barkeeper Gamble, den Rosie in einer Kneipe trifft und eigentlich gar nicht ausstehen kann, Taras Zwillingsbruder ist. Trotz allem fühlt sich Rosie zu ihm hingezogen – und bald wird klar, dass jeder in dieser Runde seine eigene Geschichte und seine eigenen Wunden mit sich trägt. Vor allem Rosie verbirgt lange ein Geheimnis, das sie davon abhält, im Leben, in der Liebe und beim Schreiben wirklich weiterzukommen. Ob sie am Ende ihre Blockade lösen kann – und welche Rolle Gamble und die „Gang“ dabei spielen – bleibt spannend bis zum Schluss.
Der Schreibstil und Rosies Stimme haben mich schon in der Leseprobe begeistert. Rosie denkt laut, hält mit ihren Gefühlen und Gedanken nicht hinterm Berg und zieht den Leser mitten hinein in ihr Gefühlschaos – humorvoll, ehrlich und sehr emotional. Besonders die Dynamik zwischen ihr und Gamble sorgt für Witz und Spannung, zumal ihre Beziehung eigentlich tabu ist, da Tara als Zwillingsschwester ein wachsames Auge auf die beiden hat. Nach und nach zeigt sich jedoch, dass Rosies Flucht nach London tiefere Ursachen hat. Deshalb sollte man kein durchgehend heiteres Buch erwarten – Varga greift auch ernste Themen auf, die der Geschichte Tiefe verleihen.
Der Einstieg hat mir ausgesprochen gut gefallen: Die Figuren sind individuell, lebendig und interessant. Stück für Stück werden ihre Hintergründe und Konflikte offenbart – nur Rosies Vergangenheit bleibt lange im Dunkeln. Das fand ich stellenweise etwas unglaubwürdig, da sich alle anderen öffnen, Rosie aber nicht, und niemand sie damit wirklich konfrontiert. Ihre eigentliche Problematik hat mich am Ende dennoch überrascht – damit hätte ich nicht gerechnet.
Weniger gelungen fand ich die längeren Dialogpassagen, die zur Aufklärung von Rosies Vergangenheit dienen; sie wirkten stellenweise etwas zu ausführlich. Die romantischen Elemente hingegen haben mir sehr gut gefallen. Beeindruckt hat mich auch, dass die Autorin in ihrem Erstlingswerk den Mut hat, ernste Themen wie Depressionen aufzugreifen.
Insgesamt hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht, dennoch habe ich „Happy Ending“ mit Interesse und Freude gelesen. Ein gelungener Debütroman, der Humor, Emotionen und Nachdenklichkeit miteinander verbindet.