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Veröffentlicht am 18.11.2025

"Verrat oder Vertrauen?"

The Queen Will Rise
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Fast könnte ich meine Rezension zum vorherigen Teil „The King will Fall“ hier hineinkopieren.
Sowohl meine Kritikpunkte als auch die Aspekte, die ich hochgelobt habe, waren wieder vertreten.

Obwohl der ...

Fast könnte ich meine Rezension zum vorherigen Teil „The King will Fall“ hier hineinkopieren.
Sowohl meine Kritikpunkte als auch die Aspekte, die ich hochgelobt habe, waren wieder vertreten.

Obwohl der Handlungsverlauf nicht viele Überraschungen bereithält und der Fantasy-Anteil nicht so ausgeprägt ist, wie ich es mir bei einer Romantasy wünschen würde, konnte mich dieses Buch wieder bestens unterhalten.
Diese Dilogie um Florence und Benedict punktet mit Emotionen, Charakterentwicklungen und den zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ich finde es äußerst beeindruckend, wie Marie Niehoff es schafft, die zwischenmenschlichen Beziehungen – ob gut oder schlecht – so zu schreiben, dass ich völlig in ihnen gefangen bin.
Ob Florences Familienprobleme oder Benedicts Misere, in der er sich dank der Rebellion nun befindet – jede dieser Situationen ging mir so nah, dass ich mich laufend gefragt habe: Wie würdest du dich verhalten? Was wäre die richtige Lösung? etc.
In ihrer Haut möchte ich wahrlich nicht stecken – sich laufend zwischen Verrat und Vertrauen entscheiden zu müssen.
Dabei hat es ein Verrat wirklich in sich …

Die spannungsgeladene Atmosphäre, die mit dem Cliffhanger des ersten Teils erreicht wurde, konnte die Autorin fast bis zum Ende aufrechterhalten.
Damit hat die Handlung trotz ihres recht unspektakulären Verlaufs eine gewisse Schwere, und man hat den Ernst der Lage, in der das Land seit dem Attentat auf Benedict steckt, durchgängig gespürt.

Mir hat diese Dilogie wirklich gut gefallen, und ich hätte sehr gerne ein Spin-off über Lyra, weil sie ein wirklich toller Nebencharakter gewesen ist, von dem ich gerne mehr in diesem Teil gelesen hätte.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

"Romantasy? Eher Roman als Fantasy"

When The King Falls
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Für mich war dieses Buch ein Fall von „Nicht, was ich erwartet habe, konnte mich aber trotzdem catchen“.
Denn in meinen Augen zählt diese Romantasy nicht wirklich als Romantasy, weil der Fantasyanteil ...

Für mich war dieses Buch ein Fall von „Nicht, was ich erwartet habe, konnte mich aber trotzdem catchen“.
Denn in meinen Augen zählt diese Romantasy nicht wirklich als Romantasy, weil der Fantasyanteil in diesem Roman kaum präsent war.
Mir wurde nur vor Augen geführt, dass es sich um einen Fantasyroman handelt, wenn das Wort „Vampirkönig“ oder „Blutbraut“ gefallen ist.
Ansonsten hatte ich das Gefühl, einen normalen Liebesroman mit dystopischem Setting zu lesen.
Die Autorin hat hier wenig in die Fantasywelt und das Worldbuilding investiert – oft musste ich Gegebenheiten einfach ohne nähere Erklärung hinnehmen.
Das hat mein Verständnis für die gesamte Fantasywelt und ihre Elemente etwas gedämpft.

Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch auf allen anderen Ebenen, besonders der emotionalen Ebene, unglaublich gut unterhalten.
Denn ich habe mit Florence und Benedict von der ersten Seite an mitgefiebert.
Beide sind sowohl als Individuen als auch gemeinsam sehr sympathisch und greifbar.
Außerdem ist die Tension zwischen den beiden einmalig und passt perfekt zu ihrem eher langsamen Beziehungsaufbau.

Auch, wie Florence anfängt, an ihrer Mission zu zweifeln und beginnt, sich selbst ein Bild vom Vampirkönig zu machen, hat mir gut gefallen.
Kurz darauf stellt sie ihren eigenen Plan auf und beginnt zu handeln.
An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, live beobachten zu können, wie ihr die Schuppen von den Augen fallen und sie beginnt, über den Tellerrand hinauszuschauen.
Sie wird von einer Marionette in den Plänen anderer zu einer selbstbestimmten Frau, die für ihre Meinung einsteht.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

"Cinderella und Mr. Irrelevant"

My Idea of No. 14
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American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder ...

American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder zu Hause, musste ich unbedingt dieses Buch lesen, weil ich vollkommen im Football-Fieber war.

Das Buch ist meinem Football-Fieber auch mehr als gerecht geworden.
Mir haben Leahs und Sams Geschichte unglaublich gut gefallen.
Mein persönliches Highlight war, dass der Sport in diesem Roman nicht nur ein Nebenschauplatz war, sondern essenzieller Bestandteil von Leahs und Sams Geschichte.
Dabei hat die Autorin den Sport authentisch dargestellt und eingefangen, was nicht nur auf dem Spielfeld passiert, sondern auch, was hinter den Kulissen geschieht.
Denn sowohl Leah als auch Sam arbeiten in diesem Umfeld und lernen sich dort kennen und lieben.
Leahs Rolle beim Football und den L.A. Vipers lässt sich mit „Woman in Men’s Field“ bestens beschreiben.
Sie ist eine ehrgeizige junge Frau, die in einer Männerdomäne ihr Können und Wissen tagtäglich unter Beweis stellt und zeitgleich gegen die Vorurteile ankämpft.
Sam steht ihr dabei mehr oder weniger zur Seite – Mal macht er es ihr schwerer, mal macht er es ihr leichter.
Meine Lieblingsmomente der beiden waren die Football-Spiele – dort hatten sie eine unglaubliche Chemie.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

"Cinderellain der Unterwelt"

Throne of Secrets – Verraten
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Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ...

Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ich mich in der düsteren Unterwelt verloren, bot die Handlung schon jede Menge Spannung.
Adrianas und Gluttony haben eine einmalige Chemie und werden dem „Enemie to Lovers“-Tropes mehr als würdig.
Ihre Tension war fast zu greifen, aber die spicy Szenen haben dennoch nicht die Überhand gewonnen.
Um den Urheber des Chaos zu finden, in das die beiden verwickelt wurden, müssen sich wohl oder übel zusammenraufen.
Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut – je nachdem, wie man es betrachtet. 😉
Ich mochte diese Schnitzeljagd total gerne, weil man super miträtseln konnte.
Hin und wieder hatte ihre Geschichte, besonders Adrianas Familienverhältnisse, für mich Parallelen zu Cinderella.

Lediglich die Auflösung am Ende fand ich nicht so gelungen, da sie mir im Vergleich zum restlichen Buch zu platt vorkam.
Ich hätte mir etwas anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

"Alles Gute ist Drei"

The Charlie Method
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Was habe ich erwartet?: Einen typischen „Sports-Romance“-Roman mit einer klassischen Dreiecksbeziehung.
Eine Frau, die sich zwischen zwei super Typen nicht entscheiden kann …
Aber so war's nicht.
Charlie, ...

Was habe ich erwartet?: Einen typischen „Sports-Romance“-Roman mit einer klassischen Dreiecksbeziehung.
Eine Frau, die sich zwischen zwei super Typen nicht entscheiden kann …
Aber so war's nicht.
Charlie, Will und Beckett sind alles andere als eine typische Dreiecksbeziehung.

Auf den ersten 250 Seiten war ich etwas skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen konnte wie Elle Kennedy diese Dreiecksbeziehung ohne das typische Dreiecks-Drama umsetzen wollte.
Hinzu kam, dass diese Dreiecksbeziehung nicht unbedingt mein Geschmack entspricht, aber dieses Detail war im Endeffekt egal.
Denn, sobald ich mich auf diesen Roman eingelassen hatte, hatte ich super schöne Lesestunden.
Die Geschichte von Charlie, Will und Beck ist lustig, unterhaltsam, emotional und für den Leser greifbar.
Denn egal was ich persönlich von diesem Beziehungsmodell halten mag, kämpfen die drei mit den üblichen Alltagsproblemen und Selbstzweifeln mit denen viele Jugendliche zu kämpfen haben.
Ob es um den (beruflichen) Lebensweg, die Frage „Wer bin ich?“, die Liebe oder der Kampf mit gesellschaftlichen/familiären Erwartungshaltungen geht – Alles Aspekte, mit denen sich jeder schonmal auseinandersetzen musste.

Ich freue mich immer wieder an die Briar-U zurückkehren zu dürfen und bin dementsprechend immer ein Fan davon altbekannte Gesichter wiederzutreffen.
Die Daumen sind gedrückt, dass dies nicht das Ende der Eishockey-Romane aus Elle Kennedys Feder sein wird, denn von Elle Kennedys Romanen kann ich einfach nicht genug bekommen.

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