Cover-Bild Knochenkälte
Band 7 der Reihe "David Hunter"
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783805200547
Simon Beckett

Knochenkälte

Thriller | Endlich: Der siebte Teil der Bestsellerreihe um Dr. David Hunter
Sabine Längsfeld (Übersetzer), Karen Witthuhn (Übersetzer)

Ein unheimliches Hotel und ein Wald voller Knochen. Der packende siebte Teil der David-Hunter-Reihe von Bestsellerautor Simon Beckett.

Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung.

Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Sehr atmosphärisch mit Gruselfaktor und Kälteschauer

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Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter strandet nach einer Irrfahrt in einer stürmischen Winternacht in einer kleinen, entlegenen Ortschaft in den Cumbrian Mountains. Am nächsten Tag stellt sich ...

Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter strandet nach einer Irrfahrt in einer stürmischen Winternacht in einer kleinen, entlegenen Ortschaft in den Cumbrian Mountains. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass das Dorf durch einen Erdrutsch von der Umwelt abgeschnitten ist.
Dieses Setting ist ein wunderbarer Nährboden für eine Handlung, die in düsterer, klaustrophobischer Umgebung stattfindet. Im Dorf herrscht eine misstrauische, gereizte Stimmung, geprägt durch gegenseitige Feindseligkeit und die Herrschaft eines alten Patriarchen.
Simon Beckett lässt seinen Helden im siebten Teil der Reihe ziemlich allein, zudem in einer mehr als misslichen Lage. Als der bei der Suche nach Handyempfang auf ein vom Sturm zutage gebrachtes Skelett stößt, findet er sich in der unfreiwilligen Rolle des Ermittlers wieder. Seine spezielle Ausbildung hilft ihm nur bedingt weiter. Unterstützung gibt es nicht. Die Menschen verhalten sich abweisend.
Der Roman besticht durch lange und intensive Beschreibungen von Landschaft, Wetter und Natur. Das Sich-Verloren-Fühlen, die Kälte, die Ausweglosigkeit der Lage, all das geht Hand in Hand einher und ist unterlegt mit einer Spannung, die spürbar, aber kaum greifbar ist und der man sich nicht entziehen kann.
Die Personen wirken sämtlich von Geheimnissen der Vergangenheit bestimmt und dem Wunsch, Dinge verbergen zu wollen.
Obwohl die Geschichte absolut fesselnd geschrieben ist, könnten Leser, die nackten Thrill erwarten, enttäuscht sein. Hier kommt die Spannung auf leisen Sohlen, bereitet gründlich vor auf eine äußerst komplexe Story, die Überraschungen bereit hält, sicher für die einen mehr, für die anderen weniger. Denn manches lässt sich durch aufmerksames Lesen erahnen.
Dass auch scheinbare Nebensächlichkeiten sich immer in den Gesamtzusammenhang fügen, jeweils ein Steinchen im großen Mosaik bilden, zeugt von routinierter und akribischer Arbeit des Autors.
Dieses Buch ist ein Leckerbissen für Fans atmosphärischer Beschreibungen mit leichtem Gruselfaktor und anspruchsvoller Konstruktionen und kann übrigens problemlos ohne Vorkenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Eingeschneit mit einem Mörder

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Worum geht`s?
Auf dem Weg zu einem neuen Fall verliert Dr. David Hunter die Route und strandet in Edendale, einem einsamen Bergdorf, das vom Schneesturm verschluckt wird. Die einzige Zufahrtstraße bricht ...

Worum geht`s?
Auf dem Weg zu einem neuen Fall verliert Dr. David Hunter die Route und strandet in Edendale, einem einsamen Bergdorf, das vom Schneesturm verschluckt wird. Die einzige Zufahrtstraße bricht weg, die Leitungen sind tot, kein Kontakt nach draußen. Dann legt ein entwurzelter Baum ein menschliches Skelett frei. Und plötzlich sitzt Hunter fest an einem Ort, in dem jede Bewegung beobachtet wird und Fremde nicht willkommen sind. Als weitere Tote auftauchen, wird das beklemmende Gefühl zur Gewissheit: Der Mörder ist nicht irgendwo im weißen Nichts. Er ist hier. Unter ihnen.

Meine Meinung:
Sooo lange habe ich auf den 7. Fall um David Hunter warten müssen – und endlich hat Simon Beckett mich erlöst! Ich habe „Knochenkälte“ regelrecht verschlungen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich etwas verändert hat. Vielleicht liegt es an der langen Pause, vielleicht daran, dass der Prolog diesmal nicht diese brutale Wucht hatte, mit der Beckett uns sonst direkt in eine Todesart hineinzieht. Aber das ändert nichts daran, wie stark der Schreibstil zieht, wie sehr das Buch fesselt und wie schnell man in diesen Pageturner wegsuchtet.

Trotz der vielen Jahre war ich sofort wieder drin. David, seine Fälle und Erlebnisse – alles war präsent. Und Edendale, dieses kleine Sodom und Gomorrha im Schnee, hat mich sofort eingefangen. Ein Ort, der sich anfühlt, als würde er jeden Fremden mustern und abklopfen, bevor er entscheidet, ob er ihn duldet. Die Bewohner? Ein eigenes Kapitel. Ich mochte Nisha, aber bei anderen war ich genauso misstrauisch und wachsam wie Hunter. Dieses Bergkaff wirkt wie ein Ort, an dem man besser niemanden den Rücken zukehrt.

Der Fall selbst war wieder genial. Knochen – gehören sie wirklich zu Jed? Hillside House, das abgelegen auf dem Berg steht. Ein alter Armeeübungsplatz, der zerfällt. Alte Beziehungen, die neue Fehden heraufbeschwören. Schaurig-schöne Schauplätze, die wie gemacht sind für einen Thriller, der vor Knochen und Leichen nur so überquillt. Dazu der Schneesturm, diese hilflose Situation des Abgeschiedenseins – ich habe beim Lesen richtig gefröstelt. Die Spannungskurve war ein Spannungsbergkamm, der gar nicht enden wollte. Und vor allem am Ende ging es Schlag auf Schlag. Ich habe mitgefiebert, mitgefroren, mitgejagt und mitgerätselt und ja, auch der siebte Fall konnte mich mehr als begeistern, auch wenn ich immer noch das Gefühl habe, dass der Schreibstil des Autors irgendwie anders ist. Und ganz am Ende? Ja, da hatten alle mehr gemein, als man anfangs dachte. Das Buch ist gut, genial, fesselnd und absolut lesenswert!

Fazit:
„Knochenkälte“ von Simon Beckett zeigt eindrucksvoll, dass der siebte Fall von Dr. David Hunter wieder ein eiskalter Volltreffer ist. Eingeschneites Setting, misstrauische Bewohner, ein Mörder, der direkt zwischen ihnen sitzt – all das baut eine Spannung auf, die selbst beim Lesen die Temperatur fallen lässt. Auch wenn sich Becketts Ton für mich leicht verändert anfühlt, bleibt das Ergebnis ein kraftvoller, fesselnder Thriller, der bis zum Finale immer weiter anzieht und keine Verschnaufpause lässt.

Für mich ein atmosphärisch dichter Thriller und ganz klar 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Spannend und skurril

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„ Knochenkälte " von Simon Beckett ist im Rowohlt Wunderlich Verlag mit 464 Seiten im November 2025 erschienen. Es ist der siebte Fall für den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter, der durch einen ...

„ Knochenkälte " von Simon Beckett ist im Rowohlt Wunderlich Verlag mit 464 Seiten im November 2025 erschienen. Es ist der siebte Fall für den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter, der durch einen Wintersturm in einen kleinen Ort von der restlichen Welt abgeschnitten ist. Dort entdeckt er eine Leiche unter dem Wurzelwerk eines umgestürzten Baumes. Die Dorfbewohner sind sehr verschlossen und zeigen ihm das er hier unerwünscht ist. Die Dramatik geht geht noch weiter von dem Hotel das eigentlich keins mehr ist,Differenzen mit den Menschen im Dorf und weiteren Ungereimtheiten und weiteren spannenden Ereignissen.

Hier ist Dr. Hunter ganz auf sich allein gestellt und als Leserin leidet man mit ihm. Es gibt weder für ihn , noch für den Mörder ein Entkommen und die Spannung bleibt bis zum Schluss.
Das Cover passt gut zu dem Buch mit hohem Wiedererkennungswert. Auch wenn man die Vorgängerbücher nicht kennt, man auch die Vorgeschichte Hunters gut verstehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Spannend, clever konstruiert, coole Atmosphäre

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Eigentlich ist Dr. Hunter beruflich nach Carlisle unterwegs, verfährt sich aber in einem Unwettter so stark, dass er in dem kleinen, abgelegenen Örtchen Edendale landet. Nach einem sehr unerfreulichen ...

Eigentlich ist Dr. Hunter beruflich nach Carlisle unterwegs, verfährt sich aber in einem Unwettter so stark, dass er in dem kleinen, abgelegenen Örtchen Edendale landet. Nach einem sehr unerfreulichen Empfang findet er zumindest für die Nacht Unterschlupf. Doch auch am nächsten Tag ist keine Weiterfahrt möglich. Die einzige Zufahrtsstraße ist dem Unwetter zum Opfer gefallen und hat direkt Strom und Internet mit zerstört. Auf der Suche nach Handynetz stößt Hunter auf ein Skelett und bringt damit eine über 20 Jahre alte Geschichte wieder ins Rollen.

Zitat S. 97:
"Und für Sie ist es noch viel schlimmer. Sie können nicht mal Bescheid sagen, dass Sie hier feststecken, oder? Was ist mit der Polizeiermittlung in Carlisle, an der Sie teilnehmen sollen?»
«Die müssen wahrscheinlich ohne mich anfangen», sagte ich mit einer Unbekümmertheit, die ich nicht fühlte. Zuerst würde man auf mein Nichterscheinen verärgert reagieren. Vielleicht würde man versuchen, mich zu erreichen, oder ungehaltene E-Mails schreiben, um herauszufinden, wo ich steckte, aber so schnell würde man keinen Suchtrupp losschicken. Und selbst wenn, ich war meilenweit vom Weg abgekommen. Hier würde mich niemand vermuten.

Ich hatte so lange auf dieses Buch gewartet und wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an zieht Beckett einen in die Story. Man hat das Gefühl, selbst auf dem Beifahrersitz von Dr. Hunter zu sitzen. Ich habe ohnehin ein Faible für Geschichten an abgelegenen Orten, und die düstere und bedrohliche Atmosphäre dieses Ortes hier wurde sehr gut vermittelt.

Die Figuren wurden interessant beschrieben und die umliegenden Berge und dunklen Fichtenwälder trugen dazu bei, dass einem Gänsehaut den Nacken hochkrabbelte.

Die persönliche Geschichte von Hunter wurde ebenfalls angerissen, aber nicht zu sehr vertieft, was ich als eher angenehm empfand. Der Fokus lag hier klar auf der Story an sich. Es gab einige spannende Szenen und letztlich auch gute Wendungen.

Jetzt bin ich traurig, bereits mit dem Buch fertig zu sein, und hoffe, dass wir nicht wieder so lange auf den nächsten Teil warten müssen.

Fazit: Langersehnte Fortsetzung mit spannender Story - perfekt für den gemütlichen Feierabend.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Unbedingt lesen!!!

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“Knochenkälte” ist David Hunters siebter Fall. Man kann die Bücher der David Hunter-Reihe allerdings unabhängig voneinander lesen!

Dr. David Hunter, forensischer Anthropologe und Polizeiberater, ist ...

“Knochenkälte” ist David Hunters siebter Fall. Man kann die Bücher der David Hunter-Reihe allerdings unabhängig voneinander lesen!

Dr. David Hunter, forensischer Anthropologe und Polizeiberater, ist auf dem Weg zu einem Einsatz. Doch Dunkelheit, stürmischer Wind sowie Eisregen machen ihm zu schaffen und seine Lage wird aufgrund verschiedener Faktoren immer schlimmer …

Nach einigen verstörenden Begegnungen in dem abgeschiedenen Dorf Edendale in den Cumbrian Mountains, kommt David schließlich in einem sehr speziellen Hotel unter – es ist ja nur für eine Nacht. Nur das es das eben nicht ist, denn das Unwetter hat Edendale vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Doch schlimmer geht immer: David findet ein Skelett in den Wurzeln einer aus der aufgeweichten Erde gerissen Fichte. Zudem haben es ein paar Männer von Anfang an auf darauf abgesehen, ihm das Leben schwer zu machen. Die Provinzler scheinen kultivierte Großstädter grundsätzlich zu verachten und haben es nötig andere zu schikanieren, um sich stark zu fühlen.

Wie soll er das Skelett unter diesen Umständen bergen, untersuchen, identifizieren? Bedeutet sein Fund, dass es in dem Dorf einen Mörder/eine Mörderin gibt? Bringt sich er mit seiner Suche nach Antworten in Gefahr? Gibt es auch Verbündete? Wie lange dauert es, bis ein Post- oder Lieferfahrzeug versucht Edendale zu erreichen, und die unpassierbare Straße meldet? Bis Hilfe ankommt?

Nachdem sich der Fund des Skelettes herumgesprochen hat, überschlagen sich die Ereignisse, David findet sich einem Labyrinth aus alten Feindschaften, Geheimnissen sowie Lügen wieder und es wird immer bedrohlicher, nicht nur für David …

Die unheilvollen Vorboten gleich zu Beginn des Buches sind herrlich düster atmosphärisch! David hat eine schlechte Entscheidung getroffen, weil ihn ein Brief, der lange rätselhaft bleibt, aus dem Konzept gebracht hat. Daraufhin folgt eine Abwärtsspirale, die es in sich hat. Simon Beckett hat es wirklich drauf, seinen Protagonisten leiden zu lassen – Davids Pechsträhne in Form von Naturgewalten, gemein gefährlichen Hinterwäldern, der Entdeckung von menschlichen Überresten und Umständen, die immer widriger werden, wird eindrücklich geschildert, sodass ich gar nicht anders konnte, als mit ihm zu leiden!

“Knochenkälte” ist ein typischer Simon Beckett Thriller – hier stimmt einfach alles: Der atmosphärische, lebendige Erzählstil lässt die packende, ereignisreiche, rätselhafte Handlung wie einen Film vor dem inneren Auge ablaufen, die Charaktere sind großartig gezeichnet, außergewöhnlich sowie authentisch zugleich, die forensischen Elemente sind interessant gestaltet und Wendungen sorgen für anhaltende Spannung!

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