Unburnt Islands
All We Lost Was Everything – Deine Liebe brennt wie FeuerRiver hat es nicht einfach. Ihre Mutter ist verschwunden, ihr Vater bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen; sie hat nur knapp überlebt. Sie eröffnet ein Spendenkonto, um wenigstens die Begräbniskosten ...
River hat es nicht einfach. Ihre Mutter ist verschwunden, ihr Vater bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen; sie hat nur knapp überlebt. Sie eröffnet ein Spendenkonto, um wenigstens die Begräbniskosten ihres Vaters bezahlen zu können - und plötzlich bekommt sie von einem anonymen Spender 2 Millionen Dollar. Sie könnte also reich sein, entschließt sich aber, das Geld nicht anzunehmen, sondern herauszufinden, von wem es kommt. Auf ihrer Suche kommt sie noch anderen Geheimnissen auf die Spur - ganz besonders dem ihrer Familie. Und dann ist da noch ihr Arbeitskollege Logan, in den sie sich verliebt, der ihr aber auch etwas vorenthält ...
Was ich mochte, war das Zusammenspiel aller Charaktere. Dass River nahe am Wasser gebaut ist, ist bei dem, was sie erlebt hat, klar. Und obwohl die Jungs - sowohl Logan als auch ihr Ex - Sch... gebaut haben, sind sie im Dialog mit ihr immer absolute green flags, die nicht mansplainen oder sie wie Dreck behandeln, sondern auf Augenhöhe. (Schlimm genug, dass ich das, was Standard sein sollte, als Pluspunkt hervorheben muss, aber so ist es.) Allerdings war die Geschichte auch sehr langatmig, es wiederholte sich vieles, einiges war vorhersehbar und mir persönlich gab es zu viel Spice, wobei es da zwar nicht hardcore zur Sache ging, aber die Handlung jetzt auch nicht unbedingt vorantrieb. Wieso die Person, die da die 2 Millionen überwiesen hat (und auch an anderer Stelle schon mal Millionen zahlen musste) überhaupt so mit dem Geld umherwerfen konnte, war mir auch nicht ganz klar. Ja, diese Personen verdienen schon echt gut, aber dass denen ein paar Millionen nicht wehtun, würde mich jetzt auch wundern. Das Buch hat damit einiges richtig gemacht, anderes jedoch war mir zu unlogisch.