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Veröffentlicht am 26.12.2025

Pageturner

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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„Der Freund“ von Freida McFadden
Verlag: Random House Audio
Dauer: 8 Stunden 35 Minuten

Mit diesem Thriller hat die Autorin für mich wieder einmal bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Leseempfehlungen ...

„Der Freund“ von Freida McFadden
Verlag: Random House Audio
Dauer: 8 Stunden 35 Minuten

Mit diesem Thriller hat die Autorin für mich wieder einmal bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Leseempfehlungen im Thrillerbereich gehört.

Von Beginn an entfaltet die Geschichte eine enorme Sogwirkung, einmal angefangen, wollte ich einfach wissen, wie es weitergeht. Ein echter Pageturner.

Der Einstieg ist zwar stellenweise etwas langatmig, vor allem durch Sydneys anfängliche Jammerei über ihr Single-Dasein, doch das verliert sich recht schnell, sobald die Handlung Fahrt aufnimmt.

Erzählt wird in zwei Zeitsprüngen und aus wechselnden Perspektiven von Sydney und Tom. Gegenwart und Vergangenheit laufen parallel und nähern sich immer weiter an, bis sie schließlich aufeinanderprallen. Das sorgt für Spannung und viele kleine Aha-Momente.

Nach etwa der Hälfte war ich mir ziemlich sicher, den Täter durchschaut zu haben und war kurz davor, enttäuscht zu sein.
Doch natürlich lag ich falsch. Der Twist am Ende ist typisch McFadden, überraschend, clever und richtig intensiv. Manche Entwicklungen sind vielleicht etwas unrealistisch, bewegen sich aber dennoch in einem Bereich, der greifbar bleibt und der Geschichte keinen Abbruch tut.

Tom ist sehr detailliert ausgearbeitet und als Figur ausgesprochen interessant. Sydney hingegen blieb für mich etwas oberflächlich, ebenso wie die Nebenprotagonist:innen, die eher blass gezeichnet sind. Das ist für mich der einzige kleine Minuspunkt.

Besonders hervorheben möchte ich bei dem Hörbuch die Sprecher:innen Yeşim Meisheit und Nicolás Artajo, die beiden liefern eine großartige Umsetzung. Beide Stimmen passen hervorragend zu ihren Figuren, transportieren Spannung, Emotionen und Atmosphäre und machen das Hörbuch zu einem echten Erlebnis.

Der Freund ist ein spannender Thriller mit starkem Sog, cleveren Wendungen und einem unerwarteten Showdown. Trotz kleiner Schwächen für mich wieder ein absolutes Highlight von Freida McFadden.

4,5 Sterne und eine klare Empfehlung! Ich bin sehr gespannt, was noch aus ihrer Feder kommt.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Liebevolle Hommage

Jane Austen
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„Jane Austen: Ihr Leben als Graphic Novel“ von Janine Barchas,

illustriert von Isabel Greenberg

Verlag: Penguin Verlag

Graphic Novels liegen normalerweise weit außerhalb meines üblichen Lesespektrums  ...

„Jane Austen: Ihr Leben als Graphic Novel“ von Janine Barchas,

illustriert von Isabel Greenberg

Verlag: Penguin Verlag

Graphic Novels liegen normalerweise weit außerhalb meines üblichen Lesespektrums  und gerade deshalb hat mich dieses Buch so überrascht und begeistert. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in den Bann dieser liebevoll gestalteten Hommage, zum 250. Geburtstag am 16.12.2025, an die wundervolle Jane Austen gezogen.

Was mich besonders berührt hat, ist der Einblick in ihr Leben und in die Entstehung ihrer Romane. Obwohl man Jane Austen als Schriftstellerin vielleicht zu kennen glaubt, gelingt es dieser Graphic Novel, viele kleine Facetten sichtbar zu machen, die einem zuvor nie so bewusst waren. Besonders die engen familiären Verbindungen wurden für mich lebendig, allen voran die außergewöhnliche Beziehung zu ihrer Schwester Cassandra. Diese wurde hier mit einer Wärme und Intensität dargestellt, die mich mehrfach innehalten ließ,  man spürt in jeder Szene, wie tief die Bindung der beiden war.

Die Schwierigkeiten, denen Jane als alleinstehende Frau gegenüberstand, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es wird spürbar, wie herausfordernd es in dieser Zeit war, ohne finanzielle Absicherung den eigenen Weg zu finden, geschweige denn, als Frau schreiben zu wollen. Dass sie trotz all dieser Hindernisse an ihrem Traum festhielt, hat mich tief beeindruckt.

Gerade diese Mischung aus Mut, Beharrlichkeit und innerer Stärke macht sie für mich zu einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der Literaturgeschichte.

Die Einteilung in drei Lebensabschnitte (Erster Teil 1796-1797, Zweiter Teil 1801-1809 und Dritter Teil 1809-1817) empfand ich als sehr gelungen. Trotz der vergleichsweise knapp bemessenen 144 Seiten und obwohl der Fokus natürlich stark auf den Bildern liegt, entsteht ein erstaunlich klarer Eindruck von ihren prägenden Jahren, ihren Rückschlägen und ihrem letztendlichen Erfolg. Besonders bewegend fand ich den Gedanken, dass Jane Austen ihren gewaltigen literarischen Triumph nicht mehr miterleben konnte. Das macht die Lektüre stellenweise traurig.

Die Illustrationen selbst haben mich wirklich begeistert. Sie zeigen große Sorgfalt, viele liebevolle Details und transportieren sowohl Janes Charakter als auch die Atmosphäre ihrer Zeit sehr einfühlsam. Man begleitet sie von Seite zu Seite wie durch ein lebendiges Album voller kleiner Momente.

Besonders wertvoll fand ich das Glossar am Ende. Es hat mir tiefere Einblicke gegeben und half mir, viele Szenen und Zusammenhänge noch besser zu verstehen, so konnte ich mir ein wirklich rundes Bild machen.

Es ist genau die Art von Ergänzung, die man sich wünscht, wenn man tiefer in eine Lebensgeschichte eintauchen möchte.

Für mich ist dieses Buch ein wundervoller Blick auf Jane Austens Leben, auf die Schwierigkeiten ihrer Zeit, ihre Selbstständigkeit, ihre innige Beziehung zu Cassandra  und auf den Weg zu einem Erfolg, den sie selbst nicht mehr erleben konnte.

Eine große Leseempfehlung von Herzen.

Wunderschön gestaltet, voller Respekt erzählt, und für alle, die Jane Austen lieben oder sie endlich besser kennenlernen möchten, ein wahrer Schatz.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Wohlfühlbuch

Der kleine Laden des Herrn Takarada
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„Der kleine Laden des Herrn Takarada“ von Kenji Ueda aus dem Englischen von Rainer Schmidt

Verlag: Goldmann 
Penguin Random House Verlagsgruppe

Das kleine Schreibwarengeschäft „Shihodo“ in Ginza, ...



„Der kleine Laden des Herrn Takarada“ von Kenji Ueda aus dem Englischen von Rainer Schmidt

Verlag: Goldmann 
Penguin Random House Verlagsgruppe

Das kleine Schreibwarengeschäft „Shihodo“ in Ginza, mitten im pulsierenden Tokio mit seinem Inhaber Herrn Takarada zeigt auf, wie mit sanfter Hand die tiefsten Fäden menschlicher Verbundenheit aufgenommen werden.
Zwischen Füllfederhaltern und Briefpapier scheint die Zeit stillzustehen. Kenji Ueda schenkt uns einen zauberhaften, leisen Roman in fünf Kapiteln. Und während die Geschichten sich langsam entfalten – leise, voller Zartheit und innerer Tiefe – lernen wir auch den Inhaber des Ladens kennen: Herrn Takarada.

Er wird nicht mit großen Gesten beschrieben, sondern durch das, was er tut: Tee servieren, zuhören, Papier und Stift reichen – und vor allem: Raum und Zeit schenken.
Der japanische Erzählstil – ruhig, bedacht, bilderreich – durchzieht jede Seite des Buches. Es ist, als säße man selbst im Laden, mit einer warmen Tasse Tee in der Hand, während draußen das Großstadtleben vorbeirauscht.

Die fünf Geschichten erzählen von Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Einsamkeit, Loslassen und dem Mut, sich dem eigenen Leben zu nähern.

Und sie tun das auf eine Weise, die tief berührt: unaufgeregt, aber nachhaltig.

Jede Figur ist authentisch gezeichnet, jede Begegnung hinterlässt Spuren – bei den Figuren wie auch bei uns als Lesende.
Berührend, feinfühlig und voller Wärme lässt uns Kenji Ueda dieses Buch erleben.

Wer feine Zwischentöne und stille Weisheiten liebt, wird sich in Herrn Takaradas Laden sehr zuhause fühlen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Umbruch in Japan

Die letzte Konkubine
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„Die letzte Konkubine“ von Lesley Downer, 
gelesen von Eva Mattes 

Laufzeit: ca. 434 Minuten 

Verlag: Random House Audio

„Die letzte Konkubine“ entführt die LeserIn/HörerIn in eine faszinierende Zeit ...

„Die letzte Konkubine“ von Lesley Downer, 
gelesen von Eva Mattes 

Laufzeit: ca. 434 Minuten 

Verlag: Random House Audio

„Die letzte Konkubine“ entführt die LeserIn/HörerIn in eine faszinierende Zeit des Umbruchs – das Japan der 1860er Jahre, in dem das jahrhundertealte Shogunat gestürzt wird und die Moderne mit Macht Einzug hält. Lesley Downer verwebt in ihrem Roman gekonnt historische Fakten mit einer fesselnden Erzählung über Liebe, Loyalität und den Kampf zwischen Tradition und Fortschritt.

Die Geschichte folgt Sachi, einer jungen Frau aus einfachen Verhältnissen, die entdeckt, dass sie eine höhere Herkunft hat und an den kaiserlichen Hof gebracht wird. Dort wird sie die Konkubine des 14. Shogun des Tokugawa-Clans – ein Relikt der alten Ordnung, die kurz vor ihrem endgültigen Untergang steht. Während Japan sich öffnet und der Kaiser seine Macht in Edo (dem späteren Tokio) ausbaut, erlebt Sachi die politischen Unruhen hautnah.

Als die im Ruhestand lebende Dame Shōkuin ist es nicht einfach, nur in Gedenken an den Shogun in der neuen Welt zu leben. Die Sicherheit des Palastes fehlt und doch ist der Wandel und die Veränderung unaufhaltsam.

Im Mittelpunkt steht ihr innerer Kampf zwischen den Erwartungen, die an sie als ehemalige Konkubine gestellt werden, und ihrem eigenen Wunsch nach dem Umbruch nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die strengen Rituale und Zwänge des Hofes, die jahrhundertelang das Leben der Frauen bestimmten, verlieren mit dem Ende des Shogunats langsam ihre Macht. Für Sachi ist dieser Wandel eine persönliche Herausforderung. Gewohnt an das Leben im Frauenpalast, ausgebildet zur Samurai, im Krieg gekämpft und die Wahrheit über ihre Eltern zu erfahren hat die junge Dame verändert. Sie stellt ihre Werte in Frage und hadert mit den Traditionen.

Besonders spannend ist die Figur des Shinzaemon, eines Ronin aus Kano, mit dem Sachi eine tiefe Verbindung eingeht. Ihre Liebe steht im Kontrast zur strengen Tradition, in der sie eigentlich dem Andenken des Shoguns verpflichtet sein sollte. Während früher blinder Gehorsam selbstverständlich war, beginnt sie, selbstständig zu denken und ihren eigenen Weg zu suchen.

Die Prinzessin, die einst als Ehefrau des Shoguns ebenfalls ein Symbol der alten Ordnung war, gibt Sachi schließlich ihren Segen, um in dieser neuen Welt ihr Glück zu finden.
Die Atmosphäre des Romans ist einzigartig – man spürt das Aufeinandertreffen zweier Welten: das feierliche, traditionsbewusste Leben im Inneren des Palasts und draußen das aufstrebende, sich wandelnde Japan, das plötzlich bunt, lebendig und voller neuer Möglichkeiten ist. Angst vor dem Unbekannten mischt sich mit der Hoffnung auf eine Zukunft, die vorher undenkbar schien.

Die Mischung aus historischen Ereignissen, großen Emotionen und poetischer Sprache macht „Die letzte Konkubine“ zu einem außergewöhnlichen Lese- und Hörerlebnis. Besonders das Hörbuch (7 Stunden und 14 Minuten) bringt die Atmosphäre eindrucksvoll zur Geltung und lässt einen tief in Sachis Welt eintauchen.
Lesley Downer zeichnet ein wundervolles, gut recherchiertes Bild vor und nach dem Umbruch. Die junge Dame Sachi wird als zarte, unschuldige, aber dennoch loyale und liebende junge Frau beschrieben.
Ihre Gefühle für den Shogun, der nur eine Nacht in ihrem Leben eine Rolle spielte, wurden sehr authentisch und in poetischer Sprache wiedergegeben. Die Schauplätze wurden so bildhaft beschrieben, dass man sich als LeserIn mühelos in eine andere Zeit versetzt fühlte.

Ich habe das Hörbuch unglaublich gerne angehört, die Sprecherin konnte mich fesseln und ich war begierig, die Geschichte der letzten Konkubine zu erfahren.

Leider konnte mich das letzte Kapitel nicht überzeugen; der Umschwung in die Moderne wurde sehr schnell extrem weltoffen beschrieben, was nicht im Zusammenhang mit den erzogenen Werten des alten Japan steht. Menschen können sich selten von jetzt auf gleich komplett in ihren Gedanken ändern. Dies wurde mir persönlich zu schnell umgesetzt.

Eine 4,5-Sterne-Empfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren, politischem Umbruch und einem Hauch verbotener Liebe lieben!

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Berührender Debütroman

Vermissen auf Japanisch
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„Vermissen auf Japanisch“ von Yukiko Tominaga ist ihr Debütroman. Übersetzt wurde der Roman von Juliane Zaubitzer.
Verlag: mare
ET: 21.Februar 2025

Warum konnte er nicht überleben? Es waren nur sechs ...

„Vermissen auf Japanisch“ von Yukiko Tominaga ist ihr Debütroman. Übersetzt wurde der Roman von Juliane Zaubitzer.
Verlag: mare
ET: 21.Februar 2025

Warum konnte er nicht überleben? Es waren nur sechs Wochen…

Kyoko lebt mit ihrem jüdischen Ehemann Levi und Sohn Alex in San Francisco. Levi ist selbständig und hat Geldprobleme. Doch anstatt eine Lebensversicherung abzuschließen, gibt er das Geld für ein Tattoo aus. Immer wieder versicherte er seiner Frau, dass sie sich keine Sorgen machen solle. Kyoko sollte sich ausschließlich um die Erziehung ihres Sohnes kümmern, alles weitere würde Levi regeln.

Leider kam es nicht dazu, ein Unfall und Kyoko ist alleinerziehend mit einer bankrotten Firma. Das Haus in San Francisco muss zwangsversteigert werden und Levi’s Bruder Ben nimmt die beiden verlorenen Seelen in seinem Haus in Boston auf. Er würde alles für die Familie tun, genau wie ihre Schwiegermutter Bubbe.
Kyoko und Alex sind nicht allein und doch fühlt es sich so an. Sie wurden allein gelassen.
Kyoko versucht mit ihrer Wut und dem Hass umzugehen, was Levi ihr mit seinem Tod angetan hat. Wie soll sie überleben? Und doch ist sie dankbar, dass sie nun alleine für die Erziehung ihres Sohnes verantwortlich ist. Japaner sind oftmals sehr vage in ihren Aussagen und doch spezifisch in ihren Ansichten.

In ihrer Sprache gibt es kein Wort für Vermissen und so erklärt sie Bubbe, als diese meinte, Kyoko weint, weil diese ihren Mann vermisst, dass sie sich selbst vermisst und nicht Levi.

„Ich werde ohne dich einsam sein“ war falsch übersetzt, denn jemanden zu vermissen bedeutet nicht unbedingt, dass man einsam war. Jemanden zu vermissen kam von außen. Es ging vorbei. Während die Einsamkeit in einem blieb wie ein Virus. Sie mutierte, und nur Ablenkung ermöglichten uns das Überleben.“ (Pos.2758)

Das Zitat zeigt auf, was Worte vermitteln und in der jeweiligen Kultur bedeuten. Es macht mich nachdenklich und hallt nach.

Die Autorin lädt mich als Leserin mit ihrer poetischen Sprache ein, in die Gefühlswelt der japanischen Kultur einzutauchen. Emotional und ergreifend erzählt Yukiko Tominaga über Trauer, Verlust, Familie und Zusammenhalt. In ihrem Debütroman zeigt uns die Autorin die zahlreichen Facetten der Trauer und des Vermissens auf.
Die Protagonistin versucht sich ein Leben mit ihrem Sohn Alex aufzubauen; finanziell unabhängig von Levi’s Familie zu sein und ihre Werte mit der jüdischen/amerikanischen Welt in Einklang zu bekommen.
Unglaublich ehrlich erzählt wird die Geschichte zwischen Bubbe und Kyoko, beide in ihrer Emotion, dem großen Verlust gefangen. Sichtweisen werden ausgetauscht und neue Bande zwischen den beiden geknüpft. Bubbe hat einen Sohn verloren und eine Tochter erhalten.

Kyoko kennt auch kein japanisches Wort für Umarmung und lernt durch ihre Schwiegermutter, Zuneigung durch Umarmung auszudrücken. Als Bubbe fragte, wie die Japaner die Liebe erkennen, meinte Kyoko nur „wir lesen die Luft“.

Ein anspruchsvoller Roman, der mich als Leserin tief berührt und nachdenklich zurücklässt. Wundervoll in poetischer Sprache geschrieben, zeigt uns dieses Buch vielseitig auf, welche Emotionen der Verlust eines geliebten Menschen hervorruft und vor allem, wie unterschiedlich die verschiedenen Kulturen damit umgehen.

Eine Leseempfehlung für diesen berührenden Debütroman.







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