Cover-Bild Der Weg des ewigen Winters
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783757701659
Niilo Sevänen

Der Weg des ewigen Winters

Roman. Epische Fantasy vom Sänger von INSOMNIUM
Gabriele Schrey-Vasara (Übersetzer)

Konstantinopel, im Jahr 1007. Ein blauer Stern steht drohend über der Stadt, und seit sieben Jahre herrscht eine eisige Kälte in ganz Europa. Von Norden bis Süden ist die Zivilisation zusammengebrochen, und es wüten mörderische Banden. Als eine Hochzeitsgesellschaft von ihnen heimgesucht und gemeuchelt wird, kann nur ein kleines Mädchen, Halla, mit seiner Mutter entkommen, gewarnt von einem Fremden. Zusammen mit Orpheus, einem Taugenichts und Lautenspieler, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise voller Schrecken und Gefahren. Denn es gilt unbedingt das Kind vor den Mördern zu schützen. Nur Halla verfügt über die mystischen Kräfte, die den ewigen Winter beenden können ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Eis und Träume

3

"Der Weg des ewigen Winters" von Niilo Sevänen ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie. Es ist eine richtig epische Geschichte, allerdings hätte ich es vorab gerne gewusst, dass es nicht abgeschlossen ist, ...

"Der Weg des ewigen Winters" von Niilo Sevänen ist der Auftakt einer Fantasy-Trilogie. Es ist eine richtig epische Geschichte, allerdings hätte ich es vorab gerne gewusst, dass es nicht abgeschlossen ist, sondern ein Auftakt. Das ist leider auf dem Buch nicht ersichtlich.
Halla ist ein kleines Mädchen und doch ist sie noch so viel mehr. Und Halla ist auf der Flucht. Sie flieht vor dem ewigen Winter, der in Konstantinopel, im Jahr 1007 schon seit Jahren herrscht. Sie flieht aber auch vor verschiedenen Räubern und Mördern. Erst nach und nach zeichnet sich ab, wer alles hinter Halla her ist. Das Warum bleibt hier noch verborgen.
Ihr zur Seite steht Orpheus, ein Lautenspieler und auch nicht der mutigste Beschützer. Auch ein Fuchs schließt sich ihrer Gruppe an und gibt vor auf Hallas Seite zu stehen.
In Träumen kommuniziert Halla auch noch mit anderen Tieren, wobei hier nie ganz klar ist, wer welche Ziele verfolgt und warum.
Es gibt noch einen Handlungsstrang, in dem die Kaiserin Theophanu mit ihrem Gefangenen durch die Lande reist, um eine Spur von ihrem Sohn zu finden. Es klingt an, wie die beiden Stränge verbunden sind und dieser hier führt uns tiefer in die Geschichte rein und zeigt uns die Anfänge des ewigen Winters auf. Ich bin sehr gespannt, wie das alles zusammenhängt, wie es weitergeht und wie es aufgelöst wird.
Die Geschichte ist spannend, der Schreibstil sagt mir zu, mal poetisch, mal grob, wo es hingehört. Die Charaktere sind vielschichtig, nicht immer leicht einzuordnen, die Szenerie mit Eis und Kälte wird gut aufgebaut.
Die Geschichte hat in meinen Augen viel Potential und ich freue mich echt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

hat es mir schwer gemacht, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es weiter geht ^-^

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Viele sind verschwunden, seit der Winter kam.
Seite 41

Europa wird von einer eisigen Kälte beherrscht, die Zivilisation ist bedroht, mörderische Bestien schleichen durch die Nacht. Sie suchen nach Halla ...

Viele sind verschwunden, seit der Winter kam.
Seite 41

Europa wird von einer eisigen Kälte beherrscht, die Zivilisation ist bedroht, mörderische Bestien schleichen durch die Nacht. Sie suchen nach Halla … doch die ist nur ein kleines Mädchen. Hat Halla wirklich Kräfte, die die den ewigen Winter beenden können ...? Gemeinsam mit einem Lautenspieler, den sie Onkel nennt und einem sprechenden Fuchs flieht Halla. Aber wohin?

„Der blaue Stern leuchtet wieder, und die Welt ist drunter und drüber gekehrt. Vielleicht ist es noch möglich, wieder instand zu setzen, was zerbrochen ist.“
Seite 44

In einer mittelalterlichen Welt mit nordischen Mythen, die vom tiefen Winter beherrscht wird, herrscht eine eher düstere Atmosphäre durch das drohende Ende der Menschheit. Historisch trifft hier auf Fantasy – inwiefern korrekt kann ich persönlich nicht beurteilen. Ich mochte den Fantasy Anteil, die Wesen und den Weltenaufbau, auch wenn letzteres etwas unstrukturiert wirkte. Die Perspektive wechselt recht oft und das Geschehen bleibt eher undurchsichtig. Halla ist auf der Flucht, aber vor wem weiß sie nicht mal genau. Orpheus, der Bruder ihrer Ziehmutter, gerät eher zufällig in das ganze hinein und beschließt dem Kind zu helfen, nachdem seine Schwester stirbt. Und dann ist da noch Reineke, ein sprechender Fuchs – über den Namen musste ich etwas lachen ^^

„Auf weichen Pfoten fällt es leicht, sich im Schatten fortzubewegen.“
Seite 144

Das Buch hat es mir etwas schwergemacht. Ich mochte ganz viel, aber ich bin auch richtig oft verloren gegangen und hab den Anschluss in der Geschichte verloren. Was mir gar nicht gefallen hat, war der Umgang mit dem christlichen Glauben, gerade der vulgäre Ton war hier absolut unangebracht. Teilweise war die Handlung sehr episch, dann wieder stolpert alles irgendwie übereinander. Für den ersten Band einer Reihe, hätte es für mich ein paar mehr Antworten gebraucht und eine klarere Handlung. Das Ganze ist für Halla eine große Flucht, aber dann ist da noch die königliche Mutter, die versucht ihren Sohn zu finden und immer wieder alte Legenden aufzuwecken scheint. Gerade als die Handlungsstränge zueinanderzufinden scheinen – kommt der allergrößte Cliffhanger =D
Ich möchte sehr sehr gerne wissen, wie es mit Halla und ihren Gefährten weiter geht, wünsche mir aber für den nächsten Band auf jeden Fall einen Stapel Antworten!

„Wir müssen wirklich über deine Träume sprechen“, sagte der Fuchs besorgt. „In denen scheint allerhand zu geschehen.“
Seite 217

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Eine rasante Flucht durch die klirrende Kälte

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Der finnische Autor Niilo Sevänen nimmt den Leser im Jahr 1007 n. Chr. mit auf eine Reise durch einen ewigen unnatürlichen Winter, der die Welt seit sieben Jahren fest im Griff hat. Nichts ist mehr so, ...

Der finnische Autor Niilo Sevänen nimmt den Leser im Jahr 1007 n. Chr. mit auf eine Reise durch einen ewigen unnatürlichen Winter, der die Welt seit sieben Jahren fest im Griff hat. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Die Ernten fallen spärlich aus, weil der Winter Jahr um Jahr viel zu früh einbricht, klirrende Kälte zieht in die Häuser der Menschen ein und gruselige Bestien schlagen sich durch den Schnee und machen Jagd auf jegliches Leben außerhalb der Stadttore. Mittendrin in dieser düsteren Szenerie befindet sich Halla, ein kleines blondes Mädchen, das magische Kräfte in sich birgt. Gemeinsam mit ihrem Onkel Orpheus versucht sie ihren Verfolgern und Wesen zu entfliehen, die sie um jeden Preis in ihre Gewalt bringen wollen. Nicht nur in der realen Welt, sondern auch in ihrer eigenen Traumwelt wird sie heimgesucht, wobei beide Welten immer mehr miteinander zu verschwimmen scheinen.
Auf ihrer Flucht finden sie und Orpheus Verbündete und Halla lernt, ihre Magie einzusetzen.
Gleichzeitig eröffnet der Autor mehrere Erzählstränge, die teilweise ineinanderfließen und den Grund für den ewigen Winter und die Bedeutung der weißen Hexe für seine Entstehung ergründen.
So gibt es neben Konstantinopel, dem Ort, an dem Hallas Flucht beginnt, auch einen zweiten Schauplatz um Theophanu, die Kaiserin des byzantinischen Reiches. Diese versucht, ihren verschollenen Sohn Otto ausfindig zu machen, der im Kampf gegen die weiße Hexe verschwand. Unterstützt wird sie dabei von einem Gefangenen, der sein Gedächtnis verloren hat.

Der Sänger der finnischen Melodic-Death-Metal-Band INSOMNIUM beginnt mit diesem Buch ein nordisches Fantasy-Epos, das Geschichte und Fantasy vereint. Nordische Mythologie spielt hier eine ebenso wichtige Rolle wie das griechisch-römische Pantheon. Zwar sind nicht alle historischen Begebenheiten und Personen korrekt eingebunden, dies tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. Obwohl die Geschichte in der Vergangenheit spielt, hat sie deutliche aktuelle Bezüge wie beispielsweise dem Klimawandel. Dieser wird in der Geschichte umgekehrt, hat jedoch einen genauso großen Einfluss auf das Leben und die Gesellschaft wie in der heutigen Zeit.
Die Handlung wird spannend erzählt, der flüssige Schreibstil des Autors lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen. Die einzelnen Schauplätze werden lebendig erzählt, auch wenn die Welt um sie herum zu sterben scheint. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Halla, bei deren Flucht der Leser mitfiebert. Die Handlung wird schnell erzählt, Szenen wechseln rasant, sodass man als Leser selbst den Eindruck gewinnt, auf der Flucht zu sein. Die vielen unterschiedlichen Erzählstränge und die mit ihnen verknüpften Charaktere unterstützen dieses Leseerlebnis. Allerdings wirkt die Vielzahl an Informationen und Charakteren oft auch überwältigend und verwirrend, sodass ich beispielsweise einzelne Kapitel im Nachgang nochmal lesen musste, weil mir bestimmte Sachverhalte wieder entfallen waren. Das bremst das Lesetempo dann doch. Hilfreich fand ich aber vor allem die Karte im Inneren des Buches, mit Hilfe derer sich die Flucht- und Reiserouten gut nachvollziehen lesen. Ein Personenglossar wäre dennoch nützlich gewesen.
Besonders gut gefällt mir, wie die unterschiedlichen Charaktere dargestellt werden. So gewinnt beispielsweise Skadi, eine Kopfgeldjägerin, im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe. Auch Orpheus, der zu Beginn völlig überfordert wirkt, wächst in seine Rolle als Beschützer seiner Nichte immer mehr hinein. Die Charakterentwicklung erfolgt zwar wenig überraschend und ist absehbar, wirkt jedoch logisch und durchdacht.
Seltsam hingegen fand ich Hallas Traumsequenzen, diese waren mir zu abstrakt. Passend zu Hallas Alter waren sie im Vergleich zum Rest des Buches recht kindlich gehalten, allerdings haben sie direkten Einfluss auf die realen Geschehnisse, sodass die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit immer mehr verschwimmt. Auch der sprechende Fuchs, der der Gruppe den Weg weist, ist sicherlich ein netter Gedanke, gerade im Bezug auf die Mythologie, allerdings bringt die Fuchsgestalt an sich in meinen Augen keinen Mehrwert für die Geschichte.
Interessant war, dass man sich während des Lesens nie sicher sein konnte, wer Freund und wer Feind ist. So schwingen beim Lesen immer ein gewisses Unbehagen und der Drang mit, Halla zuzurufen, dass sie niemandem vertrauen soll.

Der Autor schafft es scheinbar mühelos, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Buch ist perfekt geeignet, um es an einem Stück, eingekuschelt in eine warme Decke mit einer Tasse Tee zu lesen – am besten, wenn es draußen gerade winterlich ist. Wirklich Tiefgang hat die Geschichte aber leider nicht. Sie ist spannend, lässt aber so viele Zusammenhänge und Hintergründe offen, dass fraglich ist, ob man diese in nur einem weiteren Band beantworten kann. Am Ende des ersten Bandes bleibt der Leser mit dem unbefriedigenden Gefühl zurück, mitten aus der Geschichte gerissen worden zu sein.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Düstere Reise durch ein eisiges Mittelalter

1

In einer alternativen Version des Mittelalters wird ganz Europa seit sieben Jahren von einer unnatürlichen Kälte beherrscht und viele Orte sind menschenleer oder von unheimlichen Gestalten bedroht. Auch ...

In einer alternativen Version des Mittelalters wird ganz Europa seit sieben Jahren von einer unnatürlichen Kälte beherrscht und viele Orte sind menschenleer oder von unheimlichen Gestalten bedroht. Auch in der Metropole Konstantinopel haben die Geschehnisse ihre Spuren hinterlassen. Der Spielmann Orpheus verbringt seine Tage hauptsächlich mit Wein, Weib und Gesang, bis er unfreiwillig in ein tödliches Abenteuer verwickelt wird – als Beschützer des geheimnisvollen kleinen Mädchens Halla bekommt er es mit Meuchelmördern und anderen monströsen Verfolgern zu tun.

Die Atmosphäre des Buches ist dicht und düster. Historische Orte werden mit übersinnlichen Ereignissen kombiniert. Die Geschichte ist teils brutal, bietet außerdem allerlei Geheimnisse und ambivalente Charaktere.
Neben Orpheus gibt es noch zwei weibliche Hauptfiguren, denen kapitelweise gefolgt wird und die ihre eigenen Gründe für eine Reise durch die unwirtliche Welt des Romans haben. Darüber hinaus sorgen ungewöhnliche Begleiter für weitere Rätsel auf dem Weg.

Durch die mysteriösen Hintergründe und diverse Wendungen bleibt die Handlung durchaus spannend und es entsteht ein Gefühl der Bedrohung, auch wenn phasenweise doch eher wenig passiert. Am Ende kommt es noch mal zu interessanten Entwicklungen, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Es ist sehr offen gehalten.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

fesselnde Handlung

2

ein unnatürlicher Wintereinbruch hat die Welt vor 7 Jahren heimgesucht, seit dem Versinkt die Welt im Winter und nichts ist mehr so wie es mal war.
Das kleine Mädchen Halla flieht gemeinsam mit Ihrem Onkel ...

ein unnatürlicher Wintereinbruch hat die Welt vor 7 Jahren heimgesucht, seit dem Versinkt die Welt im Winter und nichts ist mehr so wie es mal war.
Das kleine Mädchen Halla flieht gemeinsam mit Ihrem Onkel Orpheus vor einer unbekannten Gefahr welche es auf das Mädchen abgesehen hat, doch hier handelt es sich nicht nur um eine Person sondern um mehrerer unbekannte, welche wir im Laufe der Handlung kennen lernen dürfen.
Die Handlung ist sehr spannend und ereignisreich geschildert, gleich zu Beginn geht es spannend los. Mir Persönlich gefällt das sehr gut doch ist es manchmal viel Information welche man verarbeiten muss.
Jeder ist hinter Halle her, sie hat anscheinend magische Fähigkeiten doch bekommt man von diesen nicht so viel mit, da es hauptsächlich erst einmal um das kennenlernen der Charaktere und der Welt geht.
Anfangs wusste ich nicht dass dieses Buch ein Auftakt zu einer Triologie ist, das wäre schön gewesen es vorher zu erfahren, da dies auch das extrem offene Ende erklärt.
Der Schreibstil gefällt mir gut, man kann das Buch eigentlich kaum aus der Hand legen, mit den Namen hatte ich auch keine Schwierigkeiten, allerdings gibt es noch einige Charaktere deren Namen in der realen Welt noch unbekannt sind, hier bin ich gespannt ob man im zweiten Teil mehr darüber erfährt.

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