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VerenaStahl

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

Guter Thriller für Einsteiger des Genres

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Den Anfang des Thrillers und die Idee dahinter fand ich super. Das Buch erstreckt sich nur über wenige Tage, in denen Natalie herausfinden will, wer ihre beste Freundin Cara unter Drogen gesetzt hat und ...

Den Anfang des Thrillers und die Idee dahinter fand ich super. Das Buch erstreckt sich nur über wenige Tage, in denen Natalie herausfinden will, wer ihre beste Freundin Cara unter Drogen gesetzt hat und warum. Dafür schleust sie sich in das Haus des Mannes ein, mit dem diese zuletzt gesehen wurde.

Die ganze Atmosphäre in dem Haus ist sehr düster und geheimnisvoll. Man fühlt sich zusammen mit Natalie richtig unwohl und permanent unter Strom.

Der Schreibstil hat mir deutlich besser gefallen als bei ihrem ersten Buch „Love, Mom“, was vielleicht auch am ausgetauschten Übersetzer liegen könnte.

Die Auflösung konnte mich allerdings nicht recht überzeugen, da sie mir zu unrealistisch war. Teile davon waren schon recht bald klar, sodass die Spannung nicht ganz aufrechterhalten werden konnte. Einige Punkte blieben jedoch am Ende noch offen.

Bei dem Cover erwartet man eine gewaltvolle und blutrünstige Geschichte, das ist aber nicht der Fall. So richtig psychologisch wurde es allerdings auch nicht.
Wer schon viel Thrillererfahrung hat, könnte hiermit unterfordert sein. Ich würde das Buch eher Einsteigern ins Genre empfehlen.

Veröffentlicht am 29.12.2025

Hat seine Schwächen

The Business Trip
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Der Anfang hat mich ein bisschen an das Buch „Der Tausch“ von Julie Clark erinnert, die Haupt-Story unterschied sich dann aber doch deutlich davon.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, mir teilweise ...

Der Anfang hat mich ein bisschen an das Buch „Der Tausch“ von Julie Clark erinnert, die Haupt-Story unterschied sich dann aber doch deutlich davon.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, mir teilweise etwas zu einfach. Die Geschichte wird aus zehn unterschiedlichen Perspektiven (ich habe nachgezählt) erzählt, was ich als zu viel empfand. Die ein oder andere trug nicht wirklich zur Handlung bei. Der Autorin ist es leider auch nicht wirklich gelungen, jedem Charakter eine eigene Erzählweise zu verleihen, sondern alle klangen irgendwie gleich.

Die kurzen Kapitel haben mir wiederum gefallen, dadurch kommt ein bisschen Abwechslung rein.

Die Geschichte bzw. der Plan dahinter funktioniert aber eigentlich nur durch viele Zufälle und glückliche Fügungen.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern. Weiterempfehlen würde ich es eher nicht.

Veröffentlicht am 02.11.2025

Keine leichte Liebesgeschichte

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Nach dem Klappentext hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anderes erwartet. Es wird sehr schnell klar, welche Vergangenheit Sawyer und Flora verbindet und der Rest und das Ende lassen sich dann auch zusammenreimen. ...

Nach dem Klappentext hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anderes erwartet. Es wird sehr schnell klar, welche Vergangenheit Sawyer und Flora verbindet und der Rest und das Ende lassen sich dann auch zusammenreimen. Ich hatte mit mehr Spannung gerechnet.

Die Autorin hat es geschafft, die Atmosphäre sehr düster zu gestalten, was gut zum Vibe der Geschichte gepasst hat. Gut fand ich, dass viele ernste Themen behandelt wurden wie Traumata, Verlust, Vergebung, etc. An manchen Stellen wurde es richtig emotional, sodass bei mir ein paar Tränchen geflossen sind.

Gleichzeitig ging es aber auch etwas in die Richtung Dark Romance. Sawyers Verhalten und Gedanken waren teilweise schon sehr grenzüberschreitend. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Einordnung gewünscht.

Deshalb konnten mich die Entwicklungen zwischen Sawyer und Flora auch nicht wirklich packen. Es hat sich irgendwie falsch, zu schnell und ungesund angefühlt.

Bevor man sich für das Buch entscheidet, sollte man unbedingt die Triggerwarnungen lesen. Es ist keine lockere, leichte Liebesgeschichte.

Veröffentlicht am 02.09.2025

Potenzial nicht ganz ausgeschöpft

Reset
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Die Idee des Buches fand ich wirklich gut: Top aktuelle Themen wie KI und Deep Fakes und deren weltweite Auswirkungen.

Ich fand es interessant, mal durchzudenken, mit was für Problemen die Menschheit ...

Die Idee des Buches fand ich wirklich gut: Top aktuelle Themen wie KI und Deep Fakes und deren weltweite Auswirkungen.

Ich fand es interessant, mal durchzudenken, mit was für Problemen die Menschheit in so einer Ausnahmesituation konfrontiert wird und wie eine zuverlässige Kommunikation dann noch funktionieren kann.

Die Umsetzung des Buches konnte mich aber leider nicht abholen. Die Kapitel sind zwar nicht allzu lang, allerdings erzählen sie immer von zwei Personen an einem Ort. Die Paarungen sind nicht immer die gleichen und auch die Orte wechseln munter hin und her, sodass es zum Teil verwirrend ist und man überlegen muss, wer jetzt mit wem wo warum ist. Das lag aber auch einfach an der Personen- und Namensfülle.

Die Charaktere bleiben zum Großteil blass und auch der Einblick in das Leben des Superintendent Valentine O’Brien konnte mich nicht fesseln.

Generell lebt das Buch von mehreren, sehr unwahrscheinlichen Zufällen. Es werden viele Nebenhandlungsstränge eröffnet, die am Ende jedoch teilweise nicht aufgelöst werden. Bei mir sind noch einige Fragen bzw. Logiklücken offengeblieben.

Veröffentlicht am 04.08.2025

Durchschnittlicher Thriller

Die unsichtbare Hand
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Die Idee von Familiengeheimnissen rund um zwei Mordfälle hat mir gleich schon sehr zugesagt. Auch die abwechslungsreichen Kapitel haben mir gefallen: Es wird sowohl von Olivia aus der Gegenwart als auch ...

Die Idee von Familiengeheimnissen rund um zwei Mordfälle hat mir gleich schon sehr zugesagt. Auch die abwechslungsreichen Kapitel haben mir gefallen: Es wird sowohl von Olivia aus der Gegenwart als auch aus den 70ern von dem vermeintlichen Täter Vincent und dem Opfer Poppy erzählt. Gut gelungen fand ich zudem, dass die Autorin subtil immer wieder das Thema Feminismus anspricht.

Mir hat hauptsächlich die Spannung gefehlt, sodass sich das Buch an mancher Stelle in die Länge gezogen hat. Das könnte vielleicht auch daran gelegen haben, dass die Morde vor fast 50 Jahren passiert sind und die Dringlichkeit der Aufklärung eher nicht gegeben war.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass das Buch für mich nur durchschnittlich war und auch nicht allzu lang in meiner Erinnerung geblieben ist. Andere Bücher von Julie Clark wie Der Tausch fand ich bedeutend besser und würde ich eher empfehlen.