Cover-Bild Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 16.01.2026
  • ISBN: 9783765577857
Lara Link

Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?

Was ich von meinem Sohn Mijo über Gott und das Leben gelernt habe - bewegende christliche Biografie über Glaube, Hoffnung & Lebensfreude
Ein kurzes Leben voller Lachen und Liebe

Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mit seiner schelmischen Fröhlichkeit und seinem unerschütterlichen Vertrauen war er für seine Familie - und für viele Menschen, die ihn kannten - ein echtes Vorbild. Trotz schwerer Behinderung, unzähliger Klinikaufenthalte und vieler Rückschläge hat Mijo nie seine Lebenslust verloren.

Dieses Buch ist mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist das ehrliche Zeugnis einer Familie, deren Glaube an Gott in Leid und Verzweiflung auf die Probe gestellt - und durch ihren besonderen Sohn ganz neu lebendig wurde.

Eine Geschichte voller Schmerz, Hoffnung, Humor und Liebe. Und von einem kleinen Jungen, der den Himmel schon auf Erden berührt hat.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Dieses Kind hat Spuren hinterlassen

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Dieses Buch geht unter die Haut. Leise, ehrlich und mit einer Tiefe, die lange nachwirkt.
Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ...

Dieses Buch geht unter die Haut. Leise, ehrlich und mit einer Tiefe, die lange nachwirkt.
Lara Link erzählt die bewegende Geschichte ihres Sohnes Mijo, der kurz vor seinem neunten Geburtstag gestorben ist. Mijo war schwerbehindert, hatte unzählige Klinikaufenthalte und ein Leben, von dem man meinen könnte, es sei vor allem von Leid geprägt gewesen. Und doch war es ein Leben voller Lachen, Liebe, Humor und einer erstaunlichen Lebensfreude.
„Mama, glaubst du, die brauchen im Himmel noch einen Feuerwehrmann?“ – Schon der Titel macht deutlich, wie besonders dieser kleine Junge war. Mijo, der „Feuermann“ begegnet dem Leben und auch Gott mit einer Offenheit, einem Vertrauen und einer Tiefe, die zutiefst berühren. Seine Fragen, seine Gedanken und seine Fröhlichkeit wurden für seine Familie und für viele Menschen in seinem Umfeld zu einem echten Geschenk.
Dieses Buch ist weit mehr als eine Erzählung über Krankheit und Abschied. Es ist ein ehrliches Glaubenszeugnis. Lara Link verschweigt weder Zweifel noch Wut oder innere Kämpfe. Sie stellt die großen Fragen offen: „Gott, wie kann ich dir danken und dich gleichzeitig anschreien? Wie passen Glück und Schmerz zusammen?“ Nicht jedes Gebet heilt den Körper, aber manche heilen das Herz. Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Besonders berührend sind die Briefe, die die Mutter an Mijo schreibt. Briefe voller Liebe, Dankbarkeit, Schmerz und Ehrlichkeit. Worte, die sie nicht wirklich an ihn abschicken wird, aber die alles ausdrücken, was auf der Seele liegt. Hinzu kommen Zitate von Menschen, die Mijo begegnet sind und schildern, was er in ihrem Leben verändert hat. Man spürt: Dieses Kind hat Spuren hinterlassen.
Beeindruckend ist auch der Umgang der Familie mit der Gewissheit, dass Mijo kein langes Leben haben wird. Seine Herzenswünsche wurden ernst genommen. Seifenblasen, besondere Aktionen, selbst ausgedachte Geschichten über Feuerwehrmänner. Die Eltern sind ganz bei ihm, im Moment, im Jetzt. Bereits in der Schwangerschaft hatte Lara den Eindruck, Gott frage sie: „Bist du bereit für ein behindertes Kind?“ Und sie sagte Ja im Vertrauen darauf, dass Gott keine Fehler macht und dass Mijo richtig und geliebt ist, genau so, wie er ist.
Trotz aller Traurigkeit zieht sich eine tiefe Dankbarkeit durch das Buch: Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, so kurz sie auch war. Am Ende steht die Gewissheit, dass Mijo jetzt bei Gott ist. Heil, fröhlich und vielleicht tatsächlich bei der Himmelsfeuerwehr.
Dieses Buch lässt niemanden unberührt. Es geht an die Substanz und schenkt gleichzeitig Hoffnung. Für Menschen in ähnlichen Lebenssituationen kann es Trost und Ermutigung sein. Und für alle anderen eine eindringliche Erinnerung daran, was wirklich zählt im Leben.
Ein sehr ehrliches, mutiges und liebevolles Buch.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

schmerzhaft schön

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Manche Lebensgeschichten sind schön, andere schmerzhaft. Diese erzählt von der Schönheit mitten im Schmerz.

Inhalt:
Lara Link ist Mutter von 2 Töchtern und freut sich auf ihren ersten Sohn, als plötzlich ...

Manche Lebensgeschichten sind schön, andere schmerzhaft. Diese erzählt von der Schönheit mitten im Schmerz.

Inhalt:
Lara Link ist Mutter von 2 Töchtern und freut sich auf ihren ersten Sohn, als plötzlich der Verdacht auftritt, dass das Baby behindert sein könnte. Auf dem Weg in die Klinik vernimmt sie eine Stimme – die Stimme Gottes? – die sie fragt, ob sie JA zu einem kranken Kind sagt.
Am Tag der Geburt hält sie einen vermeintlich gesunden Jungen in den Armen, doch schon bald zeigt sich, dass sich der Verdacht erhärtet und der Junge eine Erkrankung hat, für die es bis heute keine Diagnose, keinen Namen gibt. Lara Link erzählt ungeschönt und ehrlich von dem 9 Jahre langen Leben ihres Sohnes Mijo und öffnet dem Leser den Blick auf wahres Glück.

Meine Gedanken zum Buch:
Welche Entbehrungen, Kämpfe, Zweifel und Herausforderungen die Familie erlebte, wie oft die älteren Geschwister zurückstecken, wochenlang auf ihre Mutter verzichten mussten etc., ist kaum nachzuvollziehen und kann nur von denjenigen in Gänze begriffen werden, die selbst Ähnliches erlebten oder kennen.
Neben sachlichen Erzählungen über den Lebensweg, die Aufenthalte in den Kliniken etc. finden sich immer wieder Gebete und Briefe der Mutter an Mijo oder auch Gedanken von anderen Menschen, die Mijo erlebt haben.
Dieses Buch hat mich tief bewegt. Dauerhaft standen mir Tränen in den Augen oder flossen ungehindert mit lautem Schluchzen. Ich habe ihren Schmerz gefühlt. Ihre Zweifel. Ihr Ringen mit Gott, denn nicht nur einmal dachte ich: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Was soll dieser Junge und seine Familie noch alles ertragen, als eine weitere Komplikation dazu kam. Doch so ist es oftmals im Leben.
Lara Link zeigt mit ihrer Geschichte auf, dass Gott Gebete oft nicht erhört, oder nicht so, wie wir es uns wünschen. Doch er ist selbst im größten Leid mit dabei und versorgt. Und tut Wunder. Ganz andere. Unerwartete.
Ihre Geschichte hat für mich gezeigt, dass es in Ordnung ist, auch mal an Gott zu verzweifeln und Dinge nicht zu verstehen. Wichtig ist es nur, dass wir Menschen an unserer Seite haben, die für uns glauben und beten, wenn wir es nicht können. Durchgängig ist die Zerrissenheit zu spüren.
Diese Biographie berührt zutiefst. Zeigt den Alltag von Familien auf, die ein todkrankes Kind versorgen müssen, dafür immer ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen müssen und doch so viel Freude, Spaß und Liebe mitnehmen. Mijo hatte nur 9 Jahre auf dieser Erde. Sein Leben wurde jedoch vollgelebt. Er war glücklich. Er war ein Segen für die Menschen, denen er begegnet ist, und er zeigt, dass jedes Leben lebenswert ist.
Es ist eine Geschichte der Hoffnung, mitten im Leid.

Das habe ich für mich mitgenommen:
Unser Glaube wird auf die Probe gestellt.
Bin ich bereit, Gott zu vertrauen, auch wenn ich ihn nicht fühlen kann? Wenn er Gebete nicht erhört oder beantwortet?
Wenn wir in hoffnungslosen Situationen Gott loslassen, haben wir gar nichts mehr, denn Gott ist Hoffnung.
Gott hält unsere Vorwürfe und Anklagen aus, bei ihm dürfen wir immer ehrlich sein.

Fazit:
Ich möchte diese Biographie allen ans Herz legen, um mehr Verständnis für die Bedürfnisse pflegender Familien zu fördern. Es ist kein leichtes Buch. Doch es sensibilisiert auf vielen verschiedenen Ebenen.

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