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Veröffentlicht am 11.02.2026

Drei ungleiche Charaktere werden zu echten Verbündeten

Beastlands. Schattenflügel (Band 1)
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Meinung:
Die Jugendlichen Kayla, Alethea und Rustus führen ganz unterschiedliche Leben auf der Insel Ramoa. Während Kayla eine Reiterin des magischen Wesens Pangrons ist, betätigt sich Alethea als Heilerin. ...

Meinung:
Die Jugendlichen Kayla, Alethea und Rustus führen ganz unterschiedliche Leben auf der Insel Ramoa. Während Kayla eine Reiterin des magischen Wesens Pangrons ist, betätigt sich Alethea als Heilerin. Rustus hingegen ist ein Krieger. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen der Jugendlichen nicht sein und doch kreuzen sich die Wege von Kayla, Alethea und Rustus. Denn es ist an ihnen, Ramoa vor dem Untergang zu bewahren, denn eine dunkle Bedrohung streckt ihre Fühler nach den Bewohnern von Ramoa aus.

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass mich die Geschichte ab der ersten Seite sofort in ihren Bann gezogen hat.

Die Geschichte wird aus den drei verschiedenen Perspektiven der Jugendlichen erzählt. So kann man sich als Leser sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Was mir hier wirklich gut gefallen hat, ist, die Individualität der Charaktere. Natürlich werden auch gewisse Klischees bedient, auf der anderen Seite ist beispielsweise Kayla ein genialer Charakter voller Ecken und Kanten. Da sie ihren geliebten Pangron Faro wiederbekommen möchte, ist Kayla oft getrieben von Wut und einige ihrer Handlungen sind etwas unüberlegt. Auch die Entwicklung der drei Charaktere, schon in diesem ersten Band, hat mir super gut gefallen.

Dann wäre da noch die fantastische Welt von Ramoa. Autorin Jess French hat sich nicht nur mit der Natur und den verschiedenen Städten etwas Tolles ausgedacht. Auch viele magische Kreaturen bevölkern die Insel im Geheimen und werden interessant dargestellt.

Fazit:
Drei so ungleiche Charaktere werden im Laufe dieses Buches zu echten Verbündeten und Freunden. Dabei steckt die Welt von Ramoa voller Gefahren, dunkler Bedrohungen und jeder Menge magischer Kreaturen. Mich hat die Handlung absolut abgeholt. Gerade der Weltenaufbau, die so ungleichen Völker und die magischen Wesen waren ganz nach meinem Geschmack!

Veröffentlicht am 19.01.2026

Mehr Grusel erwartet, ansonsten sehr unterhaltsam

Dread Wood. Tödliches Nachsitzen
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Meinung:
Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben alle etwas total Dummes gemacht und müssen daher an einem Samstag in der Schule nachsitzen. Darauf haben die Jugendlichen mal so überhaupt keine Lust. Doch ...

Meinung:
Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben alle etwas total Dummes gemacht und müssen daher an einem Samstag in der Schule nachsitzen. Darauf haben die Jugendlichen mal so überhaupt keine Lust. Doch dann entpuppt sich der öde Tag zu einer grauenvollen Veranstaltung. Ihr Lehrer verschwindet und die vier Jugendlichen sind plötzlich auf sich alleine gestellt, auf einem Schulgelände, auf dem so einige komische Dinge vor sich gehen.

Auf diesen Titel war ich super gespannt, da ich mir ein bisschen Fear Street bzw. Gänsehaut Vibes erhofft hatte.

Ich bekam in dieser Geschichte auch definitiv den ein oder anderen Gruselmoment geboten. Für meinen Geschmack hätten es gerne mehr davon sein können. Dabei ist der Gruselfaktor dem Lesealter von 10 Jahren jedoch sehr gut angepasst und nie zu viel.

Autorin Jennifer Killick legt in diesem Buch viel Wert auf die zwischenmenschliche Ebene. Der Fokus liegt hierbei auf den vier Jugendlichen, die im Grunde eine gemeinsame Geschichte verbindet. Nach und nach öffnen sich Hallie, Angelo, Gustav und Naira und erzählen den anderen nicht so schöne Dinge aus ihrer Vergangenheit. Dies schweißt die Gruppe ungemein zusammen und hilft ihnen gegen das Böse in der Schule anzukämpfen.

So entsteht zwischen den Jugendlichen ein besonderes Band, welches dazu führt, dass Hallie, Angelo, Gustav und Naira zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Ein schönes Gefühl für den Leser.

Die Auflösung, die hinter all dem steckt, war nicht ganz mein Fall, dennoch hat es Spaß gemacht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Fazit:
Vier Jugendliche an einem Samstag in der Schule und ein Lehrer, der plötzlich verschwindet, sorgen beim Lesen dieser Geschichte für leichte Gruselmomente. Für mich hätte es gerne mehr davon geben können. Autorin Jennifer Killick legt jedoch sehr viel Wert auf Teamarbeit und Zusammenhalt, innerhalb der so ungleichen Gruppe.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Geschichte nicht ganz so stark wie erhofft, aber tolles Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren

Holly – Eine Belladonna-Novelle (Belladonna 4)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine Novelle zur Belladonna Reihe von Autorin Adalyn Grace. Es ist daher ratsam, die eigentliche Reihe bereits gelesen zu haben, da man ansonsten etliche Anspielungen ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine Novelle zur Belladonna Reihe von Autorin Adalyn Grace. Es ist daher ratsam, die eigentliche Reihe bereits gelesen zu haben, da man ansonsten etliche Anspielungen und das Verhalten der Charaktere nicht so ganz verstehen dürfte.

Nachdem ich die Belladonna Reihe sehr geliebt hatte, freute ich mich riesig auf ein Wiedersehen mit Blythe, Aris, Signa und dem Tod. Gerade nach dem Ende von Band 3 war ich gespannt, was mich hier erwarten würde.

Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass es so schön war, all die liebgewonnenen Charaktere endlich wieder erleben zu dürfen. Unsere vier Charaktere und Blythes Vater sind mir über die komplette Trilogie total ans Herz gewachsen. Von daher war es schon von dieser Seite her schön, mehr über die Charaktere zu erfahren.

Auch die Weihnachtsstimmung wird in diesem Buch wundervoll transportiert. Blythe ist sehr daran gelegen, nach so vielen Jahren der Trennung, endlich ein schönes Weihnachten für sich und ihre Liebsten zu schaffen. Daher gibt es viele Anspielungen auf die weihnachtliche Vorfreude und den ein oder anderen Brauch.

Etwas enttäuscht war ich von der eigentlichen Handlung der Geschichte. Diese fand ich etwas blass. Ja, es handelt sich hierbei „nur“ um eine Novelle, dennoch habe ich ein wenig mehr erwartet.

Dank der Perspektivwechsel taucht man dafür tiefer in die Gedankenwelt und die Gefühle der vier Charaktere ein.

Verteilt über das Buch gibt es zudem ganzseitige Illustrationen, die eine ganz eigene Magie verströmen.

Fazit:
In dieser Novelle erfährt man mehr über die liebgewonnenen Charaktere der Belladonna-Reihe und feiert gemeinsam mit ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest. Die Geschichte an sich blieb mir manches Mal jedoch ein wenig blass, auch wenn ich es sehr mochte, wie Signa in den Fokus der Geschichte gerückt wurde.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Persischer Zauber, nicht so stark wie Band 1

Hidden Creatures (Band 2) - Der Vogel der tausend Geschichten
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Meinung:
Marjans Leben ist kompliziert und voller Gefahren. Denn sie reist in geheimer Mission um die Welt und kümmert sich um mystische Fabelwesen, im Auftrag einer Organisation, für die nur das Geld ...

Meinung:
Marjans Leben ist kompliziert und voller Gefahren. Denn sie reist in geheimer Mission um die Welt und kümmert sich um mystische Fabelwesen, im Auftrag einer Organisation, für die nur das Geld an erster Stelle steht. Ihren Freundinnen kann Marjan sich nicht anvertrauen und der Spagat zwischen echtem Leben und den geheimen Aufträgen wird immer schwieriger. Und dann steht auch noch das Ende der Welt, wie wir sie kennen, auf dem Spiel.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Hidden Creatures“. Zwar kann man beide Bände unabhängig voneinander lesen, für mich ist es jedoch zwingend erforderlich den ersten Band der Reihe gelesen zu haben, da man ansonsten viele Dinge in diesem zweiten Band nicht richtig greifen und verstehen kann.

Nachdem der erste Teil der Reihe für mich ein echtes Highlight gewesen war, freute ich mich sehr auf diesen zweiten Band.

Relativ schnell musste ich für mich jedoch feststellen, dass mich die Geschichte dieses Mal nicht so mitreißen konnte. Die Handlung ging teilweise in eine Richtung, die ich nicht wirklich mochte.

Davon abgesehen bietet sich dem Leser wieder eine extrem spannende und fantastische Welt, die mit einem Hauch persischer Mythologie angereichert ist. Vor allen Dingen die eingeschobenen Märchen haben mir sehr viel Spaß bereitet.

Ebenfalls toll ist, dass Marjan auch in diesem Band wieder an ganz besondere Orte überall auf der Welt reist und auch einen Teil ihrer Familie näher kennenlernt.

Fazit:
Autor Kiyash Monsef lässt auch in diesem zweiten Band den persischen Zauber in seiner Geschichte aufleben. Für mich persönlich verlief die Geschichte nicht ganz nach meinem Geschmack. Ich bin mir jedoch sicher, dass Fans des ersten Teils auch den zweiten Band lieben werden. Denn Marjan führt ein spannendes Doppelleben voller magischer Wesen und Alltagsprobleme.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Nicht ganz so fesselnd wie seine Vorgänger

Der Alchimist. Band 3
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Meinung:
Auf der Suche nach dem Stein der Weisen landen Basil, Esperanza, Margotin, Nicolas Flamel und Fibus an einem geheimnisvollen Ort - das versunkene Atlantis. Doch die Eiserne Maske ist ihnen, aufgrund ...

Meinung:
Auf der Suche nach dem Stein der Weisen landen Basil, Esperanza, Margotin, Nicolas Flamel und Fibus an einem geheimnisvollen Ort - das versunkene Atlantis. Doch die Eiserne Maske ist ihnen, aufgrund seiner Handlanger, dicht auf den Fersen. Dabei setzt die Eiserne Maske auf neue Cyborgs, die bereitwillig seinen Befehlen folgen, während Salamandra beginnt zu zweifeln, ob sie das Richtige tut.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Der Alchimist“. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch ein Quereinstieg in die Reihe möglich ist, da die wichtigsten Charaktere zu Beginn des Comics kurz vorgestellt werden.

Diese kurze Vorstellung half auch mir, schnell wieder den Anschluss an die Geschichte und die Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden zu bekommen.

Nachdem ich Teil 1 und Teil 2 der Reihe richtig gelungen fand, freute ich mich sehr auf das neue Abenteuer der Freunde.

Ich für meinen Teil musste jedoch feststellen, dass ich diesen Band nicht so stark empfand, wie die beiden Vorgängerbände. Dabei bietet dieser Comic mit dem versunkenen Ort Atlantis ein sehr fesselndes Setting. Dennoch konnte mich die Handlung dieses Mal nicht so ganz mitreißen.

Richtig schön sind wieder die lustigen Dialoge zwischen Basil und Esperanza, die oftmals wie ein altes Ehepaar streiten.
Sehr ansprechend fand ich die Charakterentwicklung von Salamandra. Stand sie bisher rückhaltlos hinter der Eisernen Maske, kommen ihr nun immer mehr Zweifel.

Auch die Illustrationen haben mir wieder gut gefallen. Vor allen Dingen der versunkene Ort Atlantis wird hier eindrucksvoll zum Leben erweckt.

Fazit:
Der dritte Band rund um Basil und Esperanza konnte mich nicht so sehr fesseln, wie seine Vorgänger. Dabei ist die Reise zum versunkenen Atlantis durchaus packend erzählt. Toll fand ich die Entwicklung von Salamandra, die bisher felsenfest auf der Seite des Bösen stand.