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Veröffentlicht am 08.02.2026

Serienmorde und das Reaktorunglück von Tschernobyl erschüttern Berlin

Katzenkopp
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„Katzenkopp“ von Bettina Kerwien ist der mittlerweile 39. Band der Serie „Es geschah in Berlin“, wo beginnend im Jahr 1910 anhand von fiktiven Kriminalfällen die Geschichte der Stadt Berlin dokumentiert ...

„Katzenkopp“ von Bettina Kerwien ist der mittlerweile 39. Band der Serie „Es geschah in Berlin“, wo beginnend im Jahr 1910 anhand von fiktiven Kriminalfällen die Geschichte der Stadt Berlin dokumentiert wird. Als Verfasser der Reihe agieren verschiedenen Autor*innen. Sechs Fälle stammen bislang aus Bettina Kerwiens Feder; es war dies mein fünftes Buch von ihr.

Das Cover ist im typischen Stil dieser Reihe gehalten. Die gelbe Telefonzelle symbolisiert die damalige Zeit und hat gleichermaßen Bezug zur Handlung. Zum Titel: Katzenkopp, andernorts auch als Kopfnuss bekannt, ist der Ausdruck für einen mehr oder weniger leichten Schlag mit den Fingerknöcheln gegen den Kopf – was (wie im Roman dargestellt) bei häufiger und zu kräftiger Anwendung durchwegs zu bleibenden Schäden führen kann. Der Krimi erschien 2025. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, vom 21. April bis 2. Mai 1986; die Kapitel sind datiert, pro Tag ein Kapitel.

Als Österreicherin bin ich mit der Geschichte Berlins zwangsläufig kaum vertraut. Gerade deswegen schätze ich die Zeitreise, auf die die Autorin einen mitnimmt. Für mich fühlen sich ihre Geschichten, so auch diese, stets sehr gut recherchiert und authentisch an. Fakt und Fiktion sind so harmonisch verbunden, dass man meint, alles hätte sich tatsächlich genauso zugetragen. Die Atmosphäre sowohl im geteilten Berlin als auch bei den Szenen, die in Russland spielen, ist ausgezeichnet zu spüren. Der Schreibstil ist flüssig, der gut dosiert eingesetzte Berliner Dialekt trägt zur Lebendigkeit der Szenerie bei.

Seit Generationen sind Mitglieder der Familie Kappe (sowohl im Westen als auch im Osten) im Polizeiapparat tätig. Es ist sicher interessant, diese Entwicklung ab 1910 zu verfolgen. Doch auch wenn man irgendwann quer einsteigt, kommt man problemlos in den jeweiligen Fall hinein. Was den roten Faden anbelangt, gibt es, soweit erforderlich, entsprechende Erklärungen oder Hinweise.

Wenn auch die vorliegende Geschichte und die darin vorkommenden Personen an und für sich fiktiv sind, so basiert der Krimi dennoch auf Fakten. Besonders packend empfand ich die Schilderungen im Zusammenhang mit dem verheerenden Reaktorunfall in Tschernobyl , wie sehr es von Seiten Russlands der Bevölkerung gegenüber bagatellisiert wurde bzw. anfangs überhaupt versucht wurde, es nach außen hin zu vertuschen. Ich kann mich selbst noch an die damit verbundene Verunsicherung und die Ängste erinnern, als man Tage danach in Österreich davon Kenntnis erlangte.

Dadurch dass das Buch im Präsens geschrieben ist, fühlt man sich mitten im Geschehen, mitten in den Ermittlungen. Peter Knappes Instinkt trügt ihn nicht. Von Anfang an wittert er im Gegensatz zu seinem Vorgesetzten, dass der neuerliche Mord mit einigen ungeklärten ähnlichen Tötungs- bzw. Vergewaltigungsfällen im Zusammenhang steht. Erst nach weiteren Vorfällen kommen Knappe und sein Team dem Täter auf die Spur, die Lage spitzt sich zu. Das Finale ist atemberaubend packend. Die unerwartete Lösung offenbart eine tragische Lebensgeschichte.

Die Charaktere, sowohl des Ermittlerteams als auch der Verdächtigen, fand ich gut vorstellbar beschrieben. Kappes Privatleben ist gut dosiert eingeflochten, ebenso wie die zwar legale, aber nach wie vor vielfach nicht akzeptierte Homosexualität Landsbergers. Und Kappes Schäferhund Rocky fiel diesmal sogar eine wesentliche Rolle zu.

Dieses Buch hat mich sehr lebendig und anschaulich an ein bedeutendes Ereignis – den Reaktorunfall in Tschernobyl – erinnert, und mir (was den Kriminalfall anbelangt) spannende Lesestunden beschert.

Eine unbedingte Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Auf der Such nach wahrer Romantik

Gibt's das auch mit Liebe?
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„Gibt’s das auch mit Liebe?! (K)ein Beziehungs-Roman“ von Ellen Berg ist ein humorvoller, romantischer Roman mit durchaus ernstem Hintergrund, nachdenklich stimmend.

Schon das fröhlich und witzig gestaltete ...

„Gibt’s das auch mit Liebe?! (K)ein Beziehungs-Roman“ von Ellen Berg ist ein humorvoller, romantischer Roman mit durchaus ernstem Hintergrund, nachdenklich stimmend.

Schon das fröhlich und witzig gestaltete Cover hat mich zum Lesen animiert. Das Buch erschien 2025, die Handlung spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil ist locker und flüssig, mit humorvollen Dialogen.

Den Roman bevölkern eine Reihe sympathischer, origineller Menschen; jeder für sich ein liebenswertes Original. Die Charaktere sind vielschichtig, lebendig und authentisch gezeichnet. Laura steht im Mittelpunkt. Da aus Lauras Perspektive in Ich-Form erzählt wird, liegen ihre Gedanken und Gefühle offen da. Als die Geschichte beginnt, steht Laura, eine bislang erfolgreiche Journalistin, vor kurzem geschieden, knapp vor einem Burnout und hat eine Schreibblockade. Sie hat die Trennung von ihrem Partner noch nicht verkraftet, diverse Dates haben ihr nur weitere Enttäuschungen beschert. Sie fühlt sich einsam und verlassen, ziellos.

Doch ihrem Chef ist ihr Zustand nicht entgangen. Mit dem Auftrag, einen Artikel über ausgerechnet (!) Romantik zu verfassen, schickt er sie auf eine mehrwöchige Auszeit aufs Land, zu ihrer Schwester, die sie seit Jahren nicht mehr getroffen hat und mit der sie sich nicht gut versteht. Für Laura ist dies ein Schock, doch sie muss sich fügen. Ihr Job steht auf dem Spiel. Wie erwartet, fühlt sie der Stadtmensch Laura in der primitiven und chaotischen WG anfangs nicht wohl, doch da lernt sie den Bauern Finn vom Nachbarhof kennen. Je mehr Laura ins ländliche Leben eintaucht, desto mehr erkennt sie, wie oberflächlich ihr früheres Social Media-Leben war und sie findet nicht nur heraus, was Romantik bedeutet, sondern sie entdeckt die wahre Liebe und was das Wichtigste ist: sie findet zu sich selbst.

Ein wunderbares, herzerfrischendes Buch mit Menschen, die man einfach ins Herz schließen muss. Es gibt trotz der Leichtigkeit viele Denkanstösse, kleinen Gesten und alltäglichen Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, soziale Kontakte im persönlichen Miteinander zu pflegen und nicht dem Schein von Social Media zu verfallen. Ich habe das Buch sehr genossen, es hat mir unterhaltsame und entspannte Lesestunden beschert. Auch Lust auf weitere Bücher dieser Autorin gemacht. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Krimi als Mordvorlage

Der Sternderl-Mörder
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„Sternderl-Mörder“ von Katharina Durrani ist der fünfte Band mit den Hobbydetektivinnen Simone Jaan und Luise Winkler, ein spannender Regionalkrimi.

Das Cover mit dem blutigen Stern passt optimal zum ...

„Sternderl-Mörder“ von Katharina Durrani ist der fünfte Band mit den Hobbydetektivinnen Simone Jaan und Luise Winkler, ein spannender Regionalkrimi.

Das Cover mit dem blutigen Stern passt optimal zum Buchtitel. Das Buch erschien 2025, die Handlung spielt in der Gegenwart in und um Wiener Neustadt. Der Schreibstil ist flüssig, dialogreich. Die kurzen, mit Orts- und Zeitangaben versehenen Kapitel zeichnen sich durch wechselnde Perspektiven aus, was die Handlung abwechslungs- und temporeich gestaltet. Die speziellen Schauplätze bringen interessantes Lokalkolorit ins Geschehen, machen auf Sehenswertes in Niederösterreich aufmerksam.

Selbst als Kennerin der Vorgängerbände überblickte ich nicht sofort wieder den doch sehr umfangreichen familiären Personenkreis rund um Simone und Luise. Leider verfügt dieser Band nicht mehr über eine Personenliste, die für Quereinsteiger sicher sehr hilfreich wäre. Grundsätzlich steht der Fall für sich, der rote Faden der Reihe ist für das Verständnis der Handlung nicht ausschlaggebend. Soweit nötig, gibt es erklärende Hinweise zu früheren Ereignissen.

Nach einem mysteriösen Vorfall lernt man so nach und nach die Protagonisten und Simones Umfeld kennen. Der erste Leichenfund lässt nicht lange auf sich warten. Anfangs kümmert sich Simone auch gar nicht wirklich um den Fall, zu sehr beschäftigt sie ihre nahe Hochzeit. Im Gegensatz zu Luise, die es fasziniert, dass die von ihr so bewunderte Autorin Anita Schönreich in den Mordfall verwickelt zu sein scheint. Denn mittlerweile hat ein weiterer Leichenfund bestätigt, dass als Vorlage für die Morde Krimis dieser Autorin dienten. Somit zählt sie mit zu den Verdächtigen. Luises detektivischer Spürsinn ist geweckt. Wieder zieht sie Simone mit hinein in die zusehends gefährlicher werdenden Recherchen. Denn der Mörder ist weiterhin tätig und hat die beiden Privatdetektivinnen nun auch im Visier, als sie ihm zu nahe kommen. Lange Zeit tappt man im Dunkeln, wird auch geschickt in die Irre geführt, und schließlich, als in einem dramatischen Finale dem mörderischen Treiben ein Ende gesetzt wird, vom Motiv und der Identität des Täters überrascht.

Die maßgeblichen Charaktere sind gut vorstellbar, authentisch und lebendig beschrieben. Simone und Luise, die im Mittelpunkt der Handlung stehen, zeigen Ecken und Kanten, Ängste und Sehnsüchte. Luise ist die treibende Kraft. Zielstrebig, ja regelrecht fanatisch stürzt sie sich in die Ermittlungen. Leider lässt sich Simone, die vernünftigere der beiden, von der selbstbewussten Luise, nach deren Kopf immer alles gehen muss, etwas zu leicht manipulieren und zu Aktionen verleiten, die sie eigentlich nicht möchte, was beide immer wieder in prekäre Situationen bringt.

Der Krimi war durchgehend spannend, überraschte mit unerwarteten Wendungen und hat zum Miträtseln angeregt. Hat mir somit packende Lesestunden beschert. Gerne würde ich noch weitere Fälle mit den beiden lesen, doch das Ende des Krimis lässt auch ein Ende der Reihe vermuten. Wie auch immer, ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Buch dieser Autorin.
Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein Putztrupp ermittelt – spannend und unterhaltsam

Der Tod wischt mit
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„Der Tod wischt mit“ von Andreas Suchanek ist der zweite Band der Reihe „Tilly Blich ermittelt“ (2025 erschienen).

Schon das Cover mit dem ländlichen Motiv und dem treuherzig dreinschauenden Basset hat ...

„Der Tod wischt mit“ von Andreas Suchanek ist der zweite Band der Reihe „Tilly Blich ermittelt“ (2025 erschienen).

Schon das Cover mit dem ländlichen Motiv und dem treuherzig dreinschauenden Basset hat mich angesprochen, ebenso der Klappentext. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Cosy-Krimi mit sympathischen Protagonisten. Band eins muss man nicht gelesen haben. Ich kam problemlos in die Geschichte hinein und überblickte rasch den relevanten Personenkreis. Nichtsdestotrotz wurde mein Interesse an der Vorgeschichte geweckt.

Tilly lebt noch nicht lange in Untertannbach, ist aber bereits durch einen Mordfall, in dem sie verwickelt war, im Ort bekannt. Ihre Reinigungsfirma steckt noch in einigen Schwierigkeiten. Da bestehen Altlasten vom Vorgänger, der plötzlich verschwunden ist. Eine Steuerprüfung steht ihr ins Haus und eigentlich sollte sie sich vorwiegend darum kümmern, neue Kunden zu rekrutieren. Doch kaum hat sie den Reinigungsauftrag an der Schule angetreten, stolpert sich buchstäblich wieder über eine Leiche!

So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Gemeinsam mit ihrem Team, Gerdy und Leon, beginnt sie zu recherchieren, nutzt ihre Kontakte und so sammeln sie Puzzlesteinchen für Puzzlesteinchen Informationen über das Opfer. Das nicht das einzige bleibt. Langsam bilden sich Zusammenhänge, wird offenbar, dass das Motiv aus der Vergangenheit der Opfer stammt, als sie noch Schüler waren. Doch der Täter bleibt nebulös, allerdings nicht untätig. Als ihm Tilly und ihr Team zu nahe kommen, geraten sie in einige ziemlich gefährliche Situationen. Was sie jedoch nicht einbremst. So entdecken sie schließlich den entscheidenden Beweis. In einem dramatischen Showdown gelingt es Tilly unter Lebensgefahr, den Mörder zu entlarven und der Polizei zu „liefern“. Wiederum hat Tilly den Fall schneller gelöst als der zuständige Kommissar!

Die Charaktere sind primär sympathisch, die Atmosphäre harmonisch. Gerdy ist überhaupt die Seele des Unternehmens, sorgt für das körperliche Wohl aller, recherchiert und spielt Hundesitter. Tilly ist nicht nur sehr professionell in ihrem Job, sie ist klüger als man ihr als „Putzfrau“ zutraut, wird somit von Mitmenschen unterschätzt, was ihr beim Ermitteln oft zugute kommt. Leon kombiniert jugendlichen Übermut und Leichtigkeit aber mit Ernsthaftigkeit. Unbestritten mag jeder Muffin, diesen übermütigen, verfressenen kleinen Basset-Welpen. Auch die Nebenfiguren sind gut vorstellbar und lebendig gezeichnet.

Mich hat der Krimi bestens unterhalten, sowohl was Spannung anbelangt als auch Humorvolles. Gerne empfehle ich ihn weiter und vergebe 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

So persönlich, so voll Liebe und zu Herzen gehend – ein Lesehighlight

Wolkenschwer
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„Wolkenschwer“ von Eva Holzmair (2025 erschienen) ist eines der wunderbarsten und berührendsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter an Demenz erkrankt? Wie verändert ...

„Wolkenschwer“ von Eva Holzmair (2025 erschienen) ist eines der wunderbarsten und berührendsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter an Demenz erkrankt? Wie verändert sich der geliebte Mensch? Welche Ereignisse und Dinge bleiben bis zuletzt im Gedächtnis? Woran erinnert sich die Tochter aus Kindheits- und Jugendjahren? Welchen Herausforderungen müssen sich die Angehörigen stellen? Wie werden demente Menschen in Seniorenheimen, auf Pflegestationen und im Krankenhaus betreut?

Eingebettet zwischen zwei amüsanten Szenen, dem Prolog und Epilog, erzählt die Autorin die Geschichte ihrer Mutter, den Verlauf der Demenzerkrankung, wie so nach und nach ihre Fähigkeiten nachlassen, Gedächtnislücken auftreten, Verwirrtzustände sich mehren und mit welchen Problemen die Angehörigen konfrontiert sind - bis zum bewegenden Abschied. Immer wieder sind Episoden aus dem Leben der Mutter, aus der Kindheit der Autorin eingeschoben. Die Übergänge sind harmonisch, die Rückblenden verdeutlichen die Charaktere, geprägt durch Herkunft und Kindheit. So ernst das Thema auch ist und manchmal traurig stimmt, es sind sehr persönliche Einblicke in eine Tochter-Mutter-Beziehung, mit allen Ecken und Kanten.

Als Wienerin sind mir nicht nur die meisten Schauplätze vertraut sowie der niederösterreichische Dialekt, sondern ich fühlte mich zudem persönlich angesprochen. Einiges hat mich an die eigene Kindheit bzw. Jugend erinnert: die Begeisterung fürs Lesen, gemeinsame Lesestunden mit den Eltern, Donauland und „Die Struwwelliese“, Telefonate mit der stets besorgten Mutter u.v.a.m. Ich konnte so vieles nachempfinden. Meine zahlreichen Besuche im Pensionistenheim, erst jahrelang im Appartment, später auf der Pflegestation, hinterließen ziemlich dieselben Eindrücke. Mich ereilte ein gewisses Déjà-vu, was Notfallaktionen und Spitalsbesuche anbelangt. Meine Mutter versank gegen Ende ihres Lebens ebenfalls in ihrer eigenen Welt.

Eva Holzmair ist mit „Wolkenschwer“ ein sehr bewegender Roman gelungen, eine wunderbare Erinnerung an ihre Mutter. Ihr Erzählstil strahlt so viel Wärme und Liebe aus, alles wirkt ehrlich und authentisch. Für mich war dieses Buch ein Lesehighlight. Somit eine unbedingte Leseempfehlung mit 5 Sternen.

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